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Wulfgar - Midgardian Metal


Hotel666 Redaktion

24. April 2010

Ja, seit wann gibt es sie denn nun? Sowohl Herbst 2005 als auch das Jahr 2004 kommen laut Infoschreiben für die Gründung der schwedischen Viking Metal Formation WULFGAR in Frage. Beides noch nicht allzu weit in der Vergangenheit liegende Daten, sodass es eigentlich relativ egal sein kann.

Ebenso egal können den meisten Viking Metal Fanatikern meine wie üblich folgenden Nörgeleien über mangelnde Eigenständigkeit der Band sein, denn fest steht angesichts von "Midgardian Metal": Wer auf alte AMON AMARTH, MANOWAR, Leder und Nieten steht, der wird WULFGAR stante pede ins Herz schließen. Denn die neun Songs auf "Midgardian Metal" hätten genauso gut aus der Frühphase von Schwedens beliebtesten Export-Wikingern stammen können. Dieselben Stampferiffs und Growls im Midtempo, vergleichbare Growls und ähnlich episch-eingängige Melodieführungen, wie sie seit jeher den Stil von AMON AMARTH ausmachen, bestimmen auch das Klangbild von WULFGAR. Dazu kommt ein gediegenes MANOWAR-Flair im Sinne von "wir gegen alle" sowie ein paar pathosgeladene Chöre und rar gesäte Klargesangspassagen und fertig ist die Viking-Metal-Sause. So weit, so gut. Der Sound von "Midgardian Metal" mag etwas rumpelig sein, aber das tut letztlich nur dem Authentizitätsfaktor gut, den die hier bereits inflationär oft genannten AMON AMARTH so langsam aber sicher verzockt haben.

Spielerisch gesehen reißen sich WULFGAR beleibe keine Hörner aus ihren Helmen; den Großteil ihrer Stücke haben sie besonnenerweise darauf angelegt, sie auch mit 1,7 Promille noch runterrocken zu können. Abgesehen von einigen Elementen im Rhythmusbereich, die aber nur im Viking Metal Kontext die Bezeichnung "Experiment" erlauben, gibt es auf "Midgardian Metal" nichts, was den bierseligen Frieden beim nächsten "Hail-and-Kill-Saufen" stören könnte – so richtig aufhorchen lassen WULFGAR aber auch nicht.
Ja, seit wann gibt es sie denn nun? Sowohl Herbst 2005 als auch das Jahr 2004 kommen laut Infoschreiben für die Gründung der schwedischen Viking Metal Formation WULFGAR in Frage. Beides noch nicht allzu weit in der Vergangenheit liegende Daten, sodass es eigentlich relativ egal sein kann.

Ebenso egal können den meisten Viking Metal Fanatikern meine wie üblich folgenden Nörgeleien über mangelnde Eigenständigkeit der Band sein, denn fest steht angesichts von "Midgardian Metal": Wer auf alte AMON AMARTH, MANOWAR, Leder und Nieten steht, der wird WULFGAR stante pede ins Herz schließen. Denn die neun Songs auf "Midgardian Metal" hätten genauso gut aus der Frühphase von Schwedens beliebtesten Export-Wikingern stammen können. Dieselben Stampferiffs und Growls im Midtempo, vergleichbare Growls und ähnlich episch-eingängige Melodieführungen, wie sie seit jeher den Stil von AMON AMARTH ausmachen, bestimmen auch das Klangbild von WULFGAR. Dazu kommt ein gediegenes MANOWAR-Flair im Sinne von "wir gegen alle" sowie ein paar pathosgeladene Chöre und rar gesäte Klargesangspassagen und fertig ist die Viking-Metal-Sause. So weit, so gut. Der Sound von "Midgardian Metal" mag etwas rumpelig sein, aber das tut letztlich nur dem Authentizitätsfaktor gut, den die hier bereits inflationär oft genannten AMON AMARTH so langsam aber sicher verzockt haben.

Spielerisch gesehen reißen sich WULFGAR beleibe keine Hörner aus ihren Helmen; den Großteil ihrer Stücke haben sie besonnenerweise darauf angelegt, sie auch mit 1,7 Promille noch runterrocken zu können. Abgesehen von einigen Elementen im Rhythmusbereich, die aber nur im Viking Metal Kontext die Bezeichnung "Experiment" erlauben, gibt es auf "Midgardian Metal" nichts, was den bierseligen Frieden beim nächsten "Hail-and-Kill-Saufen" stören könnte – so richtig aufhorchen lassen WULFGAR aber auch nicht.

Label
V.Ö.
19. März 2010
Laufzeit
41:57

6
10

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