
Hotel666 Redaktion
09. Mai 2009
Als diese Platte das erste Mal in geselliger Runde nebenher lief, hatte ich das Gefühl, der Sound wäre viel zu modern und sauber. Nach einen Blick auf das Cover und in das Booklet kam mir genau derselbe Gedanke bezüglich des Artworks: Sehr professionell, aber für meinen Geschmack zu glatt und computerartig.
Nach intensiverer Beschäftigung mit dem Album hat sich meine Meinung zu den Illustrationen nicht geändert, mit dem Sound dagegen habe ich mich jedoch inzwischen arrangiert:
Wolf Moon spielen unglaublich fesselnden, epischen Power Metal, der in diesem Fall gar kein Widerspruch in sich selbst ist. Denn statt Popmusik mit Alibiverzerrung zu dudeln, klingen WOLFS MOON wie ein exzentrischer Bastard aus MANILLA ROAD, OMEN und SACRED STEEL. Dabei hat Sänger Maxe aber keine so hohe Stimme wie Mark Shelton oder gar Gerrit P. Mutz, sondern eher die Stimmlage eines melodischeren Tom Angelrippers oder eines ungeschliffenen Hansi Kürschs.
Das heißt der Gesang hat, genauso wie die Instrumentalisierung, Ecken und Kanten, die trotz der modernen Produktion nicht untergehen; und das ist auch verdammt gut so. Richtiger Heavy Metal braucht eben auch etwas Dreck. Und es macht wirklich viel Spaß, sich in diesem Dreck zu suhlen:
Jeder Song geht nach einiger Zeit ins Ohr und überrascht dennoch immer wieder mit den wildesten Gesangsmelodien und absolut unpoppigen Riffs und Rhythmen. Es wird auch gerne mal ein Klischee mitgenommen, dafür aber umso erfreulicher jeglicher Kitsch umschifft, wie man auch an der textlichen Seite des Albums erkennt:
Denn „Unholy Darkness“ ist ein Konzeptalbum, dessen Vampirstory mich ein wenig an eine Mischung aus den recht trashigen Filmen „Underworld“ und „Wes Craven´s Dracula“ erinnert. Zusätzlich gibt es dann aber noch die Songs „Hallowed Moonshine 9:99“, der schon mal auf die Story der nächsten Platte verweist (Auslöschung der menschlichen Zivilisation – Recht so, nicht kleckern, sondern klotzen) und „Hell Headbanger“ (Metal, was sonst?).
Was bleibt noch zu sagen? Vielleicht, dass der Refrain von „Soultaker“ mit zu den 10 Besten im Heavy Metal gehört, oder dass Drummer Andi als Comicfigur aussieht wie Al Bundy, oder dass für Satanisten das Album genau 1 Minute zu kurz ist? Letztlich vielleicht nur Folgendes:
Wer sich nur ein wenig für Metal interessiert (Wer nicht, der ist auf der falschen Seite), muss einmal in diese Scheibe reingehört haben. Dieser Wolfsmond wird jedenfalls in Zukunft auch von einem Kojoten angeheult.
Nach intensiverer Beschäftigung mit dem Album hat sich meine Meinung zu den Illustrationen nicht geändert, mit dem Sound dagegen habe ich mich jedoch inzwischen arrangiert:
Wolf Moon spielen unglaublich fesselnden, epischen Power Metal, der in diesem Fall gar kein Widerspruch in sich selbst ist. Denn statt Popmusik mit Alibiverzerrung zu dudeln, klingen WOLFS MOON wie ein exzentrischer Bastard aus MANILLA ROAD, OMEN und SACRED STEEL. Dabei hat Sänger Maxe aber keine so hohe Stimme wie Mark Shelton oder gar Gerrit P. Mutz, sondern eher die Stimmlage eines melodischeren Tom Angelrippers oder eines ungeschliffenen Hansi Kürschs.
Das heißt der Gesang hat, genauso wie die Instrumentalisierung, Ecken und Kanten, die trotz der modernen Produktion nicht untergehen; und das ist auch verdammt gut so. Richtiger Heavy Metal braucht eben auch etwas Dreck. Und es macht wirklich viel Spaß, sich in diesem Dreck zu suhlen:
Jeder Song geht nach einiger Zeit ins Ohr und überrascht dennoch immer wieder mit den wildesten Gesangsmelodien und absolut unpoppigen Riffs und Rhythmen. Es wird auch gerne mal ein Klischee mitgenommen, dafür aber umso erfreulicher jeglicher Kitsch umschifft, wie man auch an der textlichen Seite des Albums erkennt:
Denn „Unholy Darkness“ ist ein Konzeptalbum, dessen Vampirstory mich ein wenig an eine Mischung aus den recht trashigen Filmen „Underworld“ und „Wes Craven´s Dracula“ erinnert. Zusätzlich gibt es dann aber noch die Songs „Hallowed Moonshine 9:99“, der schon mal auf die Story der nächsten Platte verweist (Auslöschung der menschlichen Zivilisation – Recht so, nicht kleckern, sondern klotzen) und „Hell Headbanger“ (Metal, was sonst?).
Was bleibt noch zu sagen? Vielleicht, dass der Refrain von „Soultaker“ mit zu den 10 Besten im Heavy Metal gehört, oder dass Drummer Andi als Comicfigur aussieht wie Al Bundy, oder dass für Satanisten das Album genau 1 Minute zu kurz ist? Letztlich vielleicht nur Folgendes:
Wer sich nur ein wenig für Metal interessiert (Wer nicht, der ist auf der falschen Seite), muss einmal in diese Scheibe reingehört haben. Dieser Wolfsmond wird jedenfalls in Zukunft auch von einem Kojoten angeheult.
Als diese Platte das erste Mal in geselliger Runde nebenher lief, hatte ich das Gefühl, der Sound wäre viel zu modern und sauber. Nach einen Blick auf das Cover und in das Booklet kam mir genau derselbe Gedanke bezüglich des Artworks: Sehr professionell, aber für meinen Geschmack zu glatt und computerartig.
Nach intensiverer Beschäftigung mit dem Album hat sich meine Meinung zu den Illustrationen nicht geändert, mit dem Sound dagegen habe ich mich jedoch inzwischen arrangiert:
Wolf Moon spielen unglaublich fesselnden, epischen Power Metal, der in diesem Fall gar kein Widerspruch in sich selbst ist. Denn statt Popmusik mit Alibiverzerrung zu dudeln, klingen WOLFS MOON wie ein exzentrischer Bastard aus MANILLA ROAD, OMEN und SACRED STEEL. Dabei hat Sänger Maxe aber keine so hohe Stimme wie Mark Shelton oder gar Gerrit P. Mutz, sondern eher die Stimmlage eines melodischeren Tom Angelrippers oder eines ungeschliffenen Hansi Kürschs.
Das heißt der Gesang hat, genauso wie die Instrumentalisierung, Ecken und Kanten, die trotz der modernen Produktion nicht untergehen; und das ist auch verdammt gut so. Richtiger Heavy Metal braucht eben auch etwas Dreck. Und es macht wirklich viel Spaß, sich in diesem Dreck zu suhlen:
Jeder Song geht nach einiger Zeit ins Ohr und überrascht dennoch immer wieder mit den wildesten Gesangsmelodien und absolut unpoppigen Riffs und Rhythmen. Es wird auch gerne mal ein Klischee mitgenommen, dafür aber umso erfreulicher jeglicher Kitsch umschifft, wie man auch an der textlichen Seite des Albums erkennt:
Denn „Unholy Darkness“ ist ein Konzeptalbum, dessen Vampirstory mich ein wenig an eine Mischung aus den recht trashigen Filmen „Underworld“ und „Wes Craven´s Dracula“ erinnert. Zusätzlich gibt es dann aber noch die Songs „Hallowed Moonshine 9:99“, der schon mal auf die Story der nächsten Platte verweist (Auslöschung der menschlichen Zivilisation – Recht so, nicht kleckern, sondern klotzen) und „Hell Headbanger“ (Metal, was sonst?).
Was bleibt noch zu sagen? Vielleicht, dass der Refrain von „Soultaker“ mit zu den 10 Besten im Heavy Metal gehört, oder dass Drummer Andi als Comicfigur aussieht wie Al Bundy, oder dass für Satanisten das Album genau 1 Minute zu kurz ist? Letztlich vielleicht nur Folgendes:
Wer sich nur ein wenig für Metal interessiert (Wer nicht, der ist auf der falschen Seite), muss einmal in diese Scheibe reingehört haben. Dieser Wolfsmond wird jedenfalls in Zukunft auch von einem Kojoten angeheult.
Nach intensiverer Beschäftigung mit dem Album hat sich meine Meinung zu den Illustrationen nicht geändert, mit dem Sound dagegen habe ich mich jedoch inzwischen arrangiert:
Wolf Moon spielen unglaublich fesselnden, epischen Power Metal, der in diesem Fall gar kein Widerspruch in sich selbst ist. Denn statt Popmusik mit Alibiverzerrung zu dudeln, klingen WOLFS MOON wie ein exzentrischer Bastard aus MANILLA ROAD, OMEN und SACRED STEEL. Dabei hat Sänger Maxe aber keine so hohe Stimme wie Mark Shelton oder gar Gerrit P. Mutz, sondern eher die Stimmlage eines melodischeren Tom Angelrippers oder eines ungeschliffenen Hansi Kürschs.
Das heißt der Gesang hat, genauso wie die Instrumentalisierung, Ecken und Kanten, die trotz der modernen Produktion nicht untergehen; und das ist auch verdammt gut so. Richtiger Heavy Metal braucht eben auch etwas Dreck. Und es macht wirklich viel Spaß, sich in diesem Dreck zu suhlen:
Jeder Song geht nach einiger Zeit ins Ohr und überrascht dennoch immer wieder mit den wildesten Gesangsmelodien und absolut unpoppigen Riffs und Rhythmen. Es wird auch gerne mal ein Klischee mitgenommen, dafür aber umso erfreulicher jeglicher Kitsch umschifft, wie man auch an der textlichen Seite des Albums erkennt:
Denn „Unholy Darkness“ ist ein Konzeptalbum, dessen Vampirstory mich ein wenig an eine Mischung aus den recht trashigen Filmen „Underworld“ und „Wes Craven´s Dracula“ erinnert. Zusätzlich gibt es dann aber noch die Songs „Hallowed Moonshine 9:99“, der schon mal auf die Story der nächsten Platte verweist (Auslöschung der menschlichen Zivilisation – Recht so, nicht kleckern, sondern klotzen) und „Hell Headbanger“ (Metal, was sonst?).
Was bleibt noch zu sagen? Vielleicht, dass der Refrain von „Soultaker“ mit zu den 10 Besten im Heavy Metal gehört, oder dass Drummer Andi als Comicfigur aussieht wie Al Bundy, oder dass für Satanisten das Album genau 1 Minute zu kurz ist? Letztlich vielleicht nur Folgendes:
Wer sich nur ein wenig für Metal interessiert (Wer nicht, der ist auf der falschen Seite), muss einmal in diese Scheibe reingehört haben. Dieser Wolfsmond wird jedenfalls in Zukunft auch von einem Kojoten angeheult.
