Trial Of Death - Creating Monstrosities
Endlich wieder neues Futter aus dem Hause Neckbreaker Records, welches Dank der Passion von Martin Quast für Death Metal bisher immer mit qualitativ hochwertigem Stoff aufwarten konnte :). Als Auftakt der drei Scheiben, die er aktuell veröffentlicht hat, möchte ich heute mit Trial Of Death aus dem nordrhein-westfälischen Siegen beginnen. Der Name dieser 2016 gegründeten Band ist mir über die Jahre schon mehrfach über den Weg gelaufen und ihr erster Release von 2018, die EP "Exorcism Of The Goatman", wurde mir sogar empfohlen. Irgendwie habe ich es aber anscheinend nicht geschafft reinzuhören, denn wenn diese EP so klingt wie der erste Longplayer, dann könnte ich mich definitiv daran erinnern! Warum? Weil Mutant Mutilator (Bass), Efox (Lead-Gitarre), Czebo (Rhythmus-Gitarre), Pete (Drums) und Jack Bone (Gesang) auf "Creating Monstrosities", so der Name der Scheibe, ein grandioses Todesblei-Brett abreißen, das es echt in sich hat :)!
Dann will ich auch gleich mal zur Musik kommen. Eröffnet wird dieses knapp 53-minütige Werk mit einem sehr geilen und stimmungsvollen und angenehmen verspielten Instrumental, dessen sich aufbauender Spannungsbogen das Gefühl vermittelt, dass gleich was Großartiges beginnt und das wird danach dann auch bis zum letzten Ton bestätigt :). Was für ein geiles Old School-Death Metal-Brett :). Verorten würde ich Trial Of Death mit ihrem Sound irgendwo zwischen Brutality, Monstrosity, Malevolent Creation, Sinister, Morbid Angel, Disincarnate, Vital Remains, Pestilence, Immolation, Deicide, Bolt Thrower und Purgatory plus etwas Thrash im Stile von Dead Head oder der erste Invocator-Longplayer :). Ihr seht schon, dass es bei dieser Band brachial zugeht, ein gewisser technischer Aspekt aber auch nicht außer Acht gelassen wird. Die Band ist in den Tracks um Abwechslung bemüht, wirkt dabei aber nie zu sperrig oder zu frickelig und dadurch eventuell störend, sondern bleibt immer im Fluss dieses mitreißenden Todesbleistroms und nutzt ihr technisch-kompositorisches Können jeder Zeit sehr songdienlich. Die Musik auf dieser Scheibe hat es aber auch echt in sich und kann durch ihre packende Rifflastigkeit und sehr mitreißenden Rhythmen total überzeugen. Es ist wirklich schon sehr geil anzuhören, wie Trial Of Death es immer wieder schaffen, innerhalb ihrer Songs feurige Spannungsbögen zu erzeugen, die eine wohlige Gänsehaut erzeugen und den Leib veranlassen, vor der Anlage zu bangen und die Luftgitarre zum Glühen zu bringen :). Egal ob treibende und nach vorne gehende Abgeh-Parts, sich auftürmende Riffgebirge, knackiger Groove, verspielte Parts oder Midtempo, hier sitzt alles, wirkt frisch und lebendig, ohne einen Moment konstruiert oder zwanghaft kalkuliert zu wirken. Sehr geil. Natürlich wird sich die Band beim Komponieren so ihre Gedanken gemacht haben, aber das Material im Gesamten macht doch einen angenehm unverkrampften und teils sogar spontanen Eindruck. Es soll natürlich auch erwähnt werden, dass diese auf den Punkt gebrachte deathmetallische Heavyness so richtig schön brutal ist, so richtig geil knallt und ordentlich düster ist :). Das Ganze wurde von Mutant Mutilator, Efox, Pete und Czebo auch sehr präzise und voller Inbrunst eingespielt, so dass die hineingesteckte Arbeit und die Intensität nicht verpuffen. Hier möchte ich auch noch fix die sehr gelungenen und coolen Gitarrensoli erwähnen, welche schön ausgearbeitet herrlich Feuer unter dem Hintern machen :). Generell ist dem Material anzuhören, dass die Jungs so richtig Lust darauf haben, geilen Old School Death Metal zu zocken, ihre Passion für diesen Sound mit ihrer Band auszuleben und das dann auch mit ihren Fans teilen zu können :). Saugeile Scheibe, die ich euch Maniacs einfach nur ans rottige Herz legen kann. Natürlich gehört der Gesang zum sehr gelungenen Gesamten auch dazu.
Dann widmen wir uns mal Jack Bone, seinem Gesang und den sehr gelungenen Texten. Zum Inhalt jener nehme ich jetzt einfach mal die Übersetzung des Infotextes, da ich es nicht besser auf den Punkt bringen kann: "In den Texten von Trial Of Death geht es um die Verdorbenheit des Menschen mit all ihren unangenehmen und abstoßenden Facetten. Wie soziale Isolation und Entfremdung, Gewalt, Missbrauch und Mord, aber auch Faschismus und religiöser Fanatismus." Dazu gesellt sich dann auch noch etwas schön old schooliger Death Metal Horror. Ich persönlich finde die Texte wirklich lesenswert und das nicht nur, weil sie aufgrund Jacks echt brutalem Gesang zur Hand genommen werden sollten, um sie komplett zu verstehen. Sein Mörderorgan erklingt zwar durchaus akzentuiert, ist aber so heftig und derbe, dass schon genauer hingehört werden muss und das ist nicht negativ gemeint. Meine Fresse, was für ein Killerorgan das auch ist. Der Mann hat echt eine beachtliche Portion Wut im Bauch, die er gnadenlos und sehr intensiv aus sich herausbrüllt, während Gift und Galle dabei massiv aus seinem Schlund fließen. So richtig heftiges aus der Brust herausgekotztes, druckvolles und hasserfülltes Gegrunze, kombiniert mit derbem, kehlig-kratzigem Geröhre, was immer mit wieder mit fiesem Geschreie und Gekeife garniert wird :). All das setzt er auch sehr variabel und für meinen Geschmack immer sehr passend zur Dynamik der Songs ein. Klasse!
Saugut ist auf alle Fälle auch die sehr amtlich ausgefallene Produktion, die echt fett aus den Boxen knallt und die Dynamik, Brachialität und das höllische Feuer der Songs perfekt widerspiegelt, wie ich finde :). Aufgenommen, abgesehen vom Gesang, wurde im Proberaum durch Ferli (Milking The Goatmachine/Carnal Ghoul/Demonbreed/Skinned Alive) und Czebo, der auch für das Engineering zuständig ist. Der Mix und das Mastering fanden dann durch Michael Kraxenberger im Sick Of Sound statt. Es erwartet euch ein brutaler, differenzierter, sehr natürlicher, erdig und knochentrockener Sound, welcher euch ohne große Mühe gnadenlos an die Wand pressen wird. Gerade da jedes Instrument gut zu hören ist, kommt der technische Aspekt der Kompositionen echt sehr gut zur Geltung. Wäre ja schade, wenn das in einem Brei untergehen würde und die Mühe der Band nicht zu erkennen wäre. Aber so ist alles top. Das griffige Riffing, der wummernde Bass, dass knallende Schlagzeug, alles hat eine enorme Power und klingt sehr räumlich, ausgewogen, voluminös, wuchtig und so richtig schön heavy. So muss das sein :). Dazu noch der top abgemischte Gesang und alles brennt lichterloh vor lauter Energie. Da macht das Zuhören doch richtig Bock :).
Dieses musikalische Ungetüm hat dann noch von Roberto Toderico Art ein absolut geiles Cover bekommen, welches echt ein Hingucker ist! Zu sehen ist eine apokalyptische Szenerie einer zerstörten Stadt voller Hochhausruinen und einer zerstörten Kirche, in der ein katholischer Geistlicher, von dunklen Mächten besessen, Unheil und Boshaftigkeit in die Welt bringt, zu sehen an seiner befehlerischen Gestik und Mimik und vor allem an den sinistren Monstren, welche sich als stürmende Wolke, einem Vulkanausbruch gleich, aus seinem Kopf heraus in die Welt verteilen und sie mit Düsternis und Gewalt zu überziehen. Oder lebt er das bereits in sich Vorhandene nur aus? Eine in Bezug auf die Institution Kirche durchaus berechtigte Frage, wie ich finde. Auf alle Fälle sind die anderen, ihm hörigen Pfaffen mit aller Inbrunst und Hass verzerrten Fratzen dabei, Menschen aufzuspießen und sie dann Vlad gleich daran aufzurichten. Während dieser Geschehnisse wirbelt er seine Weihrauchkapsel, welche einen pechschwarzen, unheiligen Qualm verteilt, umher und gibt diesem Akt einen gottesdienstlichen Charakter und eine kirchliche Legitimation. Absoluter Knaller was Toderico hier sehr passend zur Musik an sich, dem Albumtitel und der lyrischen Intention erschaffen hat. Ein wahrlich düsteres und brachiales Gemälde, welches auch durch eine tolle Farbauswahl und einen gelungen Malstil überzeugt. Das Cover hat dann Efox für das sehr gelungene Layout des CD-Booklet genutzt, welches euch ermöglicht, Teile des Artworks vergrößert bestaunen zu können, ohne dass es sich mit den sehr gut zu lesenden Texten beißt. Dazu gibt es dann noch die Credits und ein sehr cooles Bandphoto. Macht optisch echt was her, das Ganze :). Roberto hat auch noch ein cooles, auf der CD und der Inlayinnenseite zu sehendes S/W-Emblem kreiert, welches gekonnt die Anfangsbuchstaben der jeweiligen Wörter des Bandnamens integriert. Sieht top aus :).
Geiles Merchandise für "Creating Monstrosities" gibt es natürlich auch, und ihr könnt zwischen Shirt und Longsleeve wählen. Das detailreiche S/W-Motiv, auch von Roberto, ist echt der Knaller und zeigt einen blasphemischen und hasserfüllten Priester, der auf einem Friedhof erfolgreich die Toten aus heiliger Friedhofserde befreit. Als Rückendruck gibt es eine Variation des besprochenen Trial Of Death-Enblems. Ein Ärmel des Longsleeves ist mit einem Songtitel und der andere mit Band- und Labelnamen verziert.
Mit ihrem ersten Longplayer "Creating Monstrosities" hauen uns Trial Of Death, passend zum Albumtitel, wahrlich eine umwerfende und sehr intensive Death Metal-Monströsität um unsere Ohren, die mit ihren brutalen, abwechslungsreichen, leicht technischen und sehr packenden und intensiven Brutalonummern absolut zu überzeugen weiß und für einiges an Knochenstaub im todesbleiernen Underground sorgen wird! Old Skull Sickos müssen hier unbedingt reinhören, denn sonst verpassen sie was.
9 Punkte!
Spielzeit: 52:59
Dann will ich auch gleich mal zur Musik kommen. Eröffnet wird dieses knapp 53-minütige Werk mit einem sehr geilen und stimmungsvollen und angenehmen verspielten Instrumental, dessen sich aufbauender Spannungsbogen das Gefühl vermittelt, dass gleich was Großartiges beginnt und das wird danach dann auch bis zum letzten Ton bestätigt :). Was für ein geiles Old School-Death Metal-Brett :). Verorten würde ich Trial Of Death mit ihrem Sound irgendwo zwischen Brutality, Monstrosity, Malevolent Creation, Sinister, Morbid Angel, Disincarnate, Vital Remains, Pestilence, Immolation, Deicide, Bolt Thrower und Purgatory plus etwas Thrash im Stile von Dead Head oder der erste Invocator-Longplayer :). Ihr seht schon, dass es bei dieser Band brachial zugeht, ein gewisser technischer Aspekt aber auch nicht außer Acht gelassen wird. Die Band ist in den Tracks um Abwechslung bemüht, wirkt dabei aber nie zu sperrig oder zu frickelig und dadurch eventuell störend, sondern bleibt immer im Fluss dieses mitreißenden Todesbleistroms und nutzt ihr technisch-kompositorisches Können jeder Zeit sehr songdienlich. Die Musik auf dieser Scheibe hat es aber auch echt in sich und kann durch ihre packende Rifflastigkeit und sehr mitreißenden Rhythmen total überzeugen. Es ist wirklich schon sehr geil anzuhören, wie Trial Of Death es immer wieder schaffen, innerhalb ihrer Songs feurige Spannungsbögen zu erzeugen, die eine wohlige Gänsehaut erzeugen und den Leib veranlassen, vor der Anlage zu bangen und die Luftgitarre zum Glühen zu bringen :). Egal ob treibende und nach vorne gehende Abgeh-Parts, sich auftürmende Riffgebirge, knackiger Groove, verspielte Parts oder Midtempo, hier sitzt alles, wirkt frisch und lebendig, ohne einen Moment konstruiert oder zwanghaft kalkuliert zu wirken. Sehr geil. Natürlich wird sich die Band beim Komponieren so ihre Gedanken gemacht haben, aber das Material im Gesamten macht doch einen angenehm unverkrampften und teils sogar spontanen Eindruck. Es soll natürlich auch erwähnt werden, dass diese auf den Punkt gebrachte deathmetallische Heavyness so richtig schön brutal ist, so richtig geil knallt und ordentlich düster ist :). Das Ganze wurde von Mutant Mutilator, Efox, Pete und Czebo auch sehr präzise und voller Inbrunst eingespielt, so dass die hineingesteckte Arbeit und die Intensität nicht verpuffen. Hier möchte ich auch noch fix die sehr gelungenen und coolen Gitarrensoli erwähnen, welche schön ausgearbeitet herrlich Feuer unter dem Hintern machen :). Generell ist dem Material anzuhören, dass die Jungs so richtig Lust darauf haben, geilen Old School Death Metal zu zocken, ihre Passion für diesen Sound mit ihrer Band auszuleben und das dann auch mit ihren Fans teilen zu können :). Saugeile Scheibe, die ich euch Maniacs einfach nur ans rottige Herz legen kann. Natürlich gehört der Gesang zum sehr gelungenen Gesamten auch dazu.
Dann widmen wir uns mal Jack Bone, seinem Gesang und den sehr gelungenen Texten. Zum Inhalt jener nehme ich jetzt einfach mal die Übersetzung des Infotextes, da ich es nicht besser auf den Punkt bringen kann: "In den Texten von Trial Of Death geht es um die Verdorbenheit des Menschen mit all ihren unangenehmen und abstoßenden Facetten. Wie soziale Isolation und Entfremdung, Gewalt, Missbrauch und Mord, aber auch Faschismus und religiöser Fanatismus." Dazu gesellt sich dann auch noch etwas schön old schooliger Death Metal Horror. Ich persönlich finde die Texte wirklich lesenswert und das nicht nur, weil sie aufgrund Jacks echt brutalem Gesang zur Hand genommen werden sollten, um sie komplett zu verstehen. Sein Mörderorgan erklingt zwar durchaus akzentuiert, ist aber so heftig und derbe, dass schon genauer hingehört werden muss und das ist nicht negativ gemeint. Meine Fresse, was für ein Killerorgan das auch ist. Der Mann hat echt eine beachtliche Portion Wut im Bauch, die er gnadenlos und sehr intensiv aus sich herausbrüllt, während Gift und Galle dabei massiv aus seinem Schlund fließen. So richtig heftiges aus der Brust herausgekotztes, druckvolles und hasserfülltes Gegrunze, kombiniert mit derbem, kehlig-kratzigem Geröhre, was immer mit wieder mit fiesem Geschreie und Gekeife garniert wird :). All das setzt er auch sehr variabel und für meinen Geschmack immer sehr passend zur Dynamik der Songs ein. Klasse!
Saugut ist auf alle Fälle auch die sehr amtlich ausgefallene Produktion, die echt fett aus den Boxen knallt und die Dynamik, Brachialität und das höllische Feuer der Songs perfekt widerspiegelt, wie ich finde :). Aufgenommen, abgesehen vom Gesang, wurde im Proberaum durch Ferli (Milking The Goatmachine/Carnal Ghoul/Demonbreed/Skinned Alive) und Czebo, der auch für das Engineering zuständig ist. Der Mix und das Mastering fanden dann durch Michael Kraxenberger im Sick Of Sound statt. Es erwartet euch ein brutaler, differenzierter, sehr natürlicher, erdig und knochentrockener Sound, welcher euch ohne große Mühe gnadenlos an die Wand pressen wird. Gerade da jedes Instrument gut zu hören ist, kommt der technische Aspekt der Kompositionen echt sehr gut zur Geltung. Wäre ja schade, wenn das in einem Brei untergehen würde und die Mühe der Band nicht zu erkennen wäre. Aber so ist alles top. Das griffige Riffing, der wummernde Bass, dass knallende Schlagzeug, alles hat eine enorme Power und klingt sehr räumlich, ausgewogen, voluminös, wuchtig und so richtig schön heavy. So muss das sein :). Dazu noch der top abgemischte Gesang und alles brennt lichterloh vor lauter Energie. Da macht das Zuhören doch richtig Bock :).
Dieses musikalische Ungetüm hat dann noch von Roberto Toderico Art ein absolut geiles Cover bekommen, welches echt ein Hingucker ist! Zu sehen ist eine apokalyptische Szenerie einer zerstörten Stadt voller Hochhausruinen und einer zerstörten Kirche, in der ein katholischer Geistlicher, von dunklen Mächten besessen, Unheil und Boshaftigkeit in die Welt bringt, zu sehen an seiner befehlerischen Gestik und Mimik und vor allem an den sinistren Monstren, welche sich als stürmende Wolke, einem Vulkanausbruch gleich, aus seinem Kopf heraus in die Welt verteilen und sie mit Düsternis und Gewalt zu überziehen. Oder lebt er das bereits in sich Vorhandene nur aus? Eine in Bezug auf die Institution Kirche durchaus berechtigte Frage, wie ich finde. Auf alle Fälle sind die anderen, ihm hörigen Pfaffen mit aller Inbrunst und Hass verzerrten Fratzen dabei, Menschen aufzuspießen und sie dann Vlad gleich daran aufzurichten. Während dieser Geschehnisse wirbelt er seine Weihrauchkapsel, welche einen pechschwarzen, unheiligen Qualm verteilt, umher und gibt diesem Akt einen gottesdienstlichen Charakter und eine kirchliche Legitimation. Absoluter Knaller was Toderico hier sehr passend zur Musik an sich, dem Albumtitel und der lyrischen Intention erschaffen hat. Ein wahrlich düsteres und brachiales Gemälde, welches auch durch eine tolle Farbauswahl und einen gelungen Malstil überzeugt. Das Cover hat dann Efox für das sehr gelungene Layout des CD-Booklet genutzt, welches euch ermöglicht, Teile des Artworks vergrößert bestaunen zu können, ohne dass es sich mit den sehr gut zu lesenden Texten beißt. Dazu gibt es dann noch die Credits und ein sehr cooles Bandphoto. Macht optisch echt was her, das Ganze :). Roberto hat auch noch ein cooles, auf der CD und der Inlayinnenseite zu sehendes S/W-Emblem kreiert, welches gekonnt die Anfangsbuchstaben der jeweiligen Wörter des Bandnamens integriert. Sieht top aus :).
Geiles Merchandise für "Creating Monstrosities" gibt es natürlich auch, und ihr könnt zwischen Shirt und Longsleeve wählen. Das detailreiche S/W-Motiv, auch von Roberto, ist echt der Knaller und zeigt einen blasphemischen und hasserfüllten Priester, der auf einem Friedhof erfolgreich die Toten aus heiliger Friedhofserde befreit. Als Rückendruck gibt es eine Variation des besprochenen Trial Of Death-Enblems. Ein Ärmel des Longsleeves ist mit einem Songtitel und der andere mit Band- und Labelnamen verziert.
Mit ihrem ersten Longplayer "Creating Monstrosities" hauen uns Trial Of Death, passend zum Albumtitel, wahrlich eine umwerfende und sehr intensive Death Metal-Monströsität um unsere Ohren, die mit ihren brutalen, abwechslungsreichen, leicht technischen und sehr packenden und intensiven Brutalonummern absolut zu überzeugen weiß und für einiges an Knochenstaub im todesbleiernen Underground sorgen wird! Old Skull Sickos müssen hier unbedingt reinhören, denn sonst verpassen sie was.
9 Punkte!
Spielzeit: 52:59
Endlich wieder neues Futter aus dem Hause Neckbreaker Records, welches Dank der Passion von Martin Quast für Death Metal bisher immer mit qualitativ hochwertigem Stoff aufwarten konnte :). Als Auftakt der drei Scheiben, die er aktuell veröffentlicht hat, möchte ich heute mit Trial Of Death aus dem nordrhein-westfälischen Siegen beginnen. Der Name dieser 2016 gegründeten Band ist mir über die Jahre schon mehrfach über den Weg gelaufen und ihr erster Release von 2018, die EP "Exorcism Of The Goatman", wurde mir sogar empfohlen. Irgendwie habe ich es aber anscheinend nicht geschafft reinzuhören, denn wenn diese EP so klingt wie der erste Longplayer, dann könnte ich mich definitiv daran erinnern! Warum? Weil Mutant Mutilator (Bass), Efox (Lead-Gitarre), Czebo (Rhythmus-Gitarre), Pete (Drums) und Jack Bone (Gesang) auf "Creating Monstrosities", so der Name der Scheibe, ein grandioses Todesblei-Brett abreißen, das es echt in sich hat :)!
Dann will ich auch gleich mal zur Musik kommen. Eröffnet wird dieses knapp 53-minütige Werk mit einem sehr geilen und stimmungsvollen und angenehmen verspielten Instrumental, dessen sich aufbauender Spannungsbogen das Gefühl vermittelt, dass gleich was Großartiges beginnt und das wird danach dann auch bis zum letzten Ton bestätigt :). Was für ein geiles Old School-Death Metal-Brett :). Verorten würde ich Trial Of Death mit ihrem Sound irgendwo zwischen Brutality, Monstrosity, Malevolent Creation, Sinister, Morbid Angel, Disincarnate, Vital Remains, Pestilence, Immolation, Deicide, Bolt Thrower und Purgatory plus etwas Thrash im Stile von Dead Head oder der erste Invocator-Longplayer :). Ihr seht schon, dass es bei dieser Band brachial zugeht, ein gewisser technischer Aspekt aber auch nicht außer Acht gelassen wird. Die Band ist in den Tracks um Abwechslung bemüht, wirkt dabei aber nie zu sperrig oder zu frickelig und dadurch eventuell störend, sondern bleibt immer im Fluss dieses mitreißenden Todesbleistroms und nutzt ihr technisch-kompositorisches Können jeder Zeit sehr songdienlich. Die Musik auf dieser Scheibe hat es aber auch echt in sich und kann durch ihre packende Rifflastigkeit und sehr mitreißenden Rhythmen total überzeugen. Es ist wirklich schon sehr geil anzuhören, wie Trial Of Death es immer wieder schaffen, innerhalb ihrer Songs feurige Spannungsbögen zu erzeugen, die eine wohlige Gänsehaut erzeugen und den Leib veranlassen, vor der Anlage zu bangen und die Luftgitarre zum Glühen zu bringen :). Egal ob treibende und nach vorne gehende Abgeh-Parts, sich auftürmende Riffgebirge, knackiger Groove, verspielte Parts oder Midtempo, hier sitzt alles, wirkt frisch und lebendig, ohne einen Moment konstruiert oder zwanghaft kalkuliert zu wirken. Sehr geil. Natürlich wird sich die Band beim Komponieren so ihre Gedanken gemacht haben, aber das Material im Gesamten macht doch einen angenehm unverkrampften und teils sogar spontanen Eindruck. Es soll natürlich auch erwähnt werden, dass diese auf den Punkt gebrachte deathmetallische Heavyness so richtig schön brutal ist, so richtig geil knallt und ordentlich düster ist :). Das Ganze wurde von Mutant Mutilator, Efox, Pete und Czebo auch sehr präzise und voller Inbrunst eingespielt, so dass die hineingesteckte Arbeit und die Intensität nicht verpuffen. Hier möchte ich auch noch fix die sehr gelungenen und coolen Gitarrensoli erwähnen, welche schön ausgearbeitet herrlich Feuer unter dem Hintern machen :). Generell ist dem Material anzuhören, dass die Jungs so richtig Lust darauf haben, geilen Old School Death Metal zu zocken, ihre Passion für diesen Sound mit ihrer Band auszuleben und das dann auch mit ihren Fans teilen zu können :). Saugeile Scheibe, die ich euch Maniacs einfach nur ans rottige Herz legen kann. Natürlich gehört der Gesang zum sehr gelungenen Gesamten auch dazu.
Dann widmen wir uns mal Jack Bone, seinem Gesang und den sehr gelungenen Texten. Zum Inhalt jener nehme ich jetzt einfach mal die Übersetzung des Infotextes, da ich es nicht besser auf den Punkt bringen kann: "In den Texten von Trial Of Death geht es um die Verdorbenheit des Menschen mit all ihren unangenehmen und abstoßenden Facetten. Wie soziale Isolation und Entfremdung, Gewalt, Missbrauch und Mord, aber auch Faschismus und religiöser Fanatismus." Dazu gesellt sich dann auch noch etwas schön old schooliger Death Metal Horror. Ich persönlich finde die Texte wirklich lesenswert und das nicht nur, weil sie aufgrund Jacks echt brutalem Gesang zur Hand genommen werden sollten, um sie komplett zu verstehen. Sein Mörderorgan erklingt zwar durchaus akzentuiert, ist aber so heftig und derbe, dass schon genauer hingehört werden muss und das ist nicht negativ gemeint. Meine Fresse, was für ein Killerorgan das auch ist. Der Mann hat echt eine beachtliche Portion Wut im Bauch, die er gnadenlos und sehr intensiv aus sich herausbrüllt, während Gift und Galle dabei massiv aus seinem Schlund fließen. So richtig heftiges aus der Brust herausgekotztes, druckvolles und hasserfülltes Gegrunze, kombiniert mit derbem, kehlig-kratzigem Geröhre, was immer mit wieder mit fiesem Geschreie und Gekeife garniert wird :). All das setzt er auch sehr variabel und für meinen Geschmack immer sehr passend zur Dynamik der Songs ein. Klasse!
Saugut ist auf alle Fälle auch die sehr amtlich ausgefallene Produktion, die echt fett aus den Boxen knallt und die Dynamik, Brachialität und das höllische Feuer der Songs perfekt widerspiegelt, wie ich finde :). Aufgenommen, abgesehen vom Gesang, wurde im Proberaum durch Ferli (Milking The Goatmachine/Carnal Ghoul/Demonbreed/Skinned Alive) und Czebo, der auch für das Engineering zuständig ist. Der Mix und das Mastering fanden dann durch Michael Kraxenberger im Sick Of Sound statt. Es erwartet euch ein brutaler, differenzierter, sehr natürlicher, erdig und knochentrockener Sound, welcher euch ohne große Mühe gnadenlos an die Wand pressen wird. Gerade da jedes Instrument gut zu hören ist, kommt der technische Aspekt der Kompositionen echt sehr gut zur Geltung. Wäre ja schade, wenn das in einem Brei untergehen würde und die Mühe der Band nicht zu erkennen wäre. Aber so ist alles top. Das griffige Riffing, der wummernde Bass, dass knallende Schlagzeug, alles hat eine enorme Power und klingt sehr räumlich, ausgewogen, voluminös, wuchtig und so richtig schön heavy. So muss das sein :). Dazu noch der top abgemischte Gesang und alles brennt lichterloh vor lauter Energie. Da macht das Zuhören doch richtig Bock :).
Dieses musikalische Ungetüm hat dann noch von Roberto Toderico Art ein absolut geiles Cover bekommen, welches echt ein Hingucker ist! Zu sehen ist eine apokalyptische Szenerie einer zerstörten Stadt voller Hochhausruinen und einer zerstörten Kirche, in der ein katholischer Geistlicher, von dunklen Mächten besessen, Unheil und Boshaftigkeit in die Welt bringt, zu sehen an seiner befehlerischen Gestik und Mimik und vor allem an den sinistren Monstren, welche sich als stürmende Wolke, einem Vulkanausbruch gleich, aus seinem Kopf heraus in die Welt verteilen und sie mit Düsternis und Gewalt zu überziehen. Oder lebt er das bereits in sich Vorhandene nur aus? Eine in Bezug auf die Institution Kirche durchaus berechtigte Frage, wie ich finde. Auf alle Fälle sind die anderen, ihm hörigen Pfaffen mit aller Inbrunst und Hass verzerrten Fratzen dabei, Menschen aufzuspießen und sie dann Vlad gleich daran aufzurichten. Während dieser Geschehnisse wirbelt er seine Weihrauchkapsel, welche einen pechschwarzen, unheiligen Qualm verteilt, umher und gibt diesem Akt einen gottesdienstlichen Charakter und eine kirchliche Legitimation. Absoluter Knaller was Toderico hier sehr passend zur Musik an sich, dem Albumtitel und der lyrischen Intention erschaffen hat. Ein wahrlich düsteres und brachiales Gemälde, welches auch durch eine tolle Farbauswahl und einen gelungen Malstil überzeugt. Das Cover hat dann Efox für das sehr gelungene Layout des CD-Booklet genutzt, welches euch ermöglicht, Teile des Artworks vergrößert bestaunen zu können, ohne dass es sich mit den sehr gut zu lesenden Texten beißt. Dazu gibt es dann noch die Credits und ein sehr cooles Bandphoto. Macht optisch echt was her, das Ganze :). Roberto hat auch noch ein cooles, auf der CD und der Inlayinnenseite zu sehendes S/W-Emblem kreiert, welches gekonnt die Anfangsbuchstaben der jeweiligen Wörter des Bandnamens integriert. Sieht top aus :).
Geiles Merchandise für "Creating Monstrosities" gibt es natürlich auch, und ihr könnt zwischen Shirt und Longsleeve wählen. Das detailreiche S/W-Motiv, auch von Roberto, ist echt der Knaller und zeigt einen blasphemischen und hasserfüllten Priester, der auf einem Friedhof erfolgreich die Toten aus heiliger Friedhofserde befreit. Als Rückendruck gibt es eine Variation des besprochenen Trial Of Death-Enblems. Ein Ärmel des Longsleeves ist mit einem Songtitel und der andere mit Band- und Labelnamen verziert.
Mit ihrem ersten Longplayer "Creating Monstrosities" hauen uns Trial Of Death, passend zum Albumtitel, wahrlich eine umwerfende und sehr intensive Death Metal-Monströsität um unsere Ohren, die mit ihren brutalen, abwechslungsreichen, leicht technischen und sehr packenden und intensiven Brutalonummern absolut zu überzeugen weiß und für einiges an Knochenstaub im todesbleiernen Underground sorgen wird! Old Skull Sickos müssen hier unbedingt reinhören, denn sonst verpassen sie was.
9 Punkte!
Spielzeit: 52:59
Dann will ich auch gleich mal zur Musik kommen. Eröffnet wird dieses knapp 53-minütige Werk mit einem sehr geilen und stimmungsvollen und angenehmen verspielten Instrumental, dessen sich aufbauender Spannungsbogen das Gefühl vermittelt, dass gleich was Großartiges beginnt und das wird danach dann auch bis zum letzten Ton bestätigt :). Was für ein geiles Old School-Death Metal-Brett :). Verorten würde ich Trial Of Death mit ihrem Sound irgendwo zwischen Brutality, Monstrosity, Malevolent Creation, Sinister, Morbid Angel, Disincarnate, Vital Remains, Pestilence, Immolation, Deicide, Bolt Thrower und Purgatory plus etwas Thrash im Stile von Dead Head oder der erste Invocator-Longplayer :). Ihr seht schon, dass es bei dieser Band brachial zugeht, ein gewisser technischer Aspekt aber auch nicht außer Acht gelassen wird. Die Band ist in den Tracks um Abwechslung bemüht, wirkt dabei aber nie zu sperrig oder zu frickelig und dadurch eventuell störend, sondern bleibt immer im Fluss dieses mitreißenden Todesbleistroms und nutzt ihr technisch-kompositorisches Können jeder Zeit sehr songdienlich. Die Musik auf dieser Scheibe hat es aber auch echt in sich und kann durch ihre packende Rifflastigkeit und sehr mitreißenden Rhythmen total überzeugen. Es ist wirklich schon sehr geil anzuhören, wie Trial Of Death es immer wieder schaffen, innerhalb ihrer Songs feurige Spannungsbögen zu erzeugen, die eine wohlige Gänsehaut erzeugen und den Leib veranlassen, vor der Anlage zu bangen und die Luftgitarre zum Glühen zu bringen :). Egal ob treibende und nach vorne gehende Abgeh-Parts, sich auftürmende Riffgebirge, knackiger Groove, verspielte Parts oder Midtempo, hier sitzt alles, wirkt frisch und lebendig, ohne einen Moment konstruiert oder zwanghaft kalkuliert zu wirken. Sehr geil. Natürlich wird sich die Band beim Komponieren so ihre Gedanken gemacht haben, aber das Material im Gesamten macht doch einen angenehm unverkrampften und teils sogar spontanen Eindruck. Es soll natürlich auch erwähnt werden, dass diese auf den Punkt gebrachte deathmetallische Heavyness so richtig schön brutal ist, so richtig geil knallt und ordentlich düster ist :). Das Ganze wurde von Mutant Mutilator, Efox, Pete und Czebo auch sehr präzise und voller Inbrunst eingespielt, so dass die hineingesteckte Arbeit und die Intensität nicht verpuffen. Hier möchte ich auch noch fix die sehr gelungenen und coolen Gitarrensoli erwähnen, welche schön ausgearbeitet herrlich Feuer unter dem Hintern machen :). Generell ist dem Material anzuhören, dass die Jungs so richtig Lust darauf haben, geilen Old School Death Metal zu zocken, ihre Passion für diesen Sound mit ihrer Band auszuleben und das dann auch mit ihren Fans teilen zu können :). Saugeile Scheibe, die ich euch Maniacs einfach nur ans rottige Herz legen kann. Natürlich gehört der Gesang zum sehr gelungenen Gesamten auch dazu.
Dann widmen wir uns mal Jack Bone, seinem Gesang und den sehr gelungenen Texten. Zum Inhalt jener nehme ich jetzt einfach mal die Übersetzung des Infotextes, da ich es nicht besser auf den Punkt bringen kann: "In den Texten von Trial Of Death geht es um die Verdorbenheit des Menschen mit all ihren unangenehmen und abstoßenden Facetten. Wie soziale Isolation und Entfremdung, Gewalt, Missbrauch und Mord, aber auch Faschismus und religiöser Fanatismus." Dazu gesellt sich dann auch noch etwas schön old schooliger Death Metal Horror. Ich persönlich finde die Texte wirklich lesenswert und das nicht nur, weil sie aufgrund Jacks echt brutalem Gesang zur Hand genommen werden sollten, um sie komplett zu verstehen. Sein Mörderorgan erklingt zwar durchaus akzentuiert, ist aber so heftig und derbe, dass schon genauer hingehört werden muss und das ist nicht negativ gemeint. Meine Fresse, was für ein Killerorgan das auch ist. Der Mann hat echt eine beachtliche Portion Wut im Bauch, die er gnadenlos und sehr intensiv aus sich herausbrüllt, während Gift und Galle dabei massiv aus seinem Schlund fließen. So richtig heftiges aus der Brust herausgekotztes, druckvolles und hasserfülltes Gegrunze, kombiniert mit derbem, kehlig-kratzigem Geröhre, was immer mit wieder mit fiesem Geschreie und Gekeife garniert wird :). All das setzt er auch sehr variabel und für meinen Geschmack immer sehr passend zur Dynamik der Songs ein. Klasse!
Saugut ist auf alle Fälle auch die sehr amtlich ausgefallene Produktion, die echt fett aus den Boxen knallt und die Dynamik, Brachialität und das höllische Feuer der Songs perfekt widerspiegelt, wie ich finde :). Aufgenommen, abgesehen vom Gesang, wurde im Proberaum durch Ferli (Milking The Goatmachine/Carnal Ghoul/Demonbreed/Skinned Alive) und Czebo, der auch für das Engineering zuständig ist. Der Mix und das Mastering fanden dann durch Michael Kraxenberger im Sick Of Sound statt. Es erwartet euch ein brutaler, differenzierter, sehr natürlicher, erdig und knochentrockener Sound, welcher euch ohne große Mühe gnadenlos an die Wand pressen wird. Gerade da jedes Instrument gut zu hören ist, kommt der technische Aspekt der Kompositionen echt sehr gut zur Geltung. Wäre ja schade, wenn das in einem Brei untergehen würde und die Mühe der Band nicht zu erkennen wäre. Aber so ist alles top. Das griffige Riffing, der wummernde Bass, dass knallende Schlagzeug, alles hat eine enorme Power und klingt sehr räumlich, ausgewogen, voluminös, wuchtig und so richtig schön heavy. So muss das sein :). Dazu noch der top abgemischte Gesang und alles brennt lichterloh vor lauter Energie. Da macht das Zuhören doch richtig Bock :).
Dieses musikalische Ungetüm hat dann noch von Roberto Toderico Art ein absolut geiles Cover bekommen, welches echt ein Hingucker ist! Zu sehen ist eine apokalyptische Szenerie einer zerstörten Stadt voller Hochhausruinen und einer zerstörten Kirche, in der ein katholischer Geistlicher, von dunklen Mächten besessen, Unheil und Boshaftigkeit in die Welt bringt, zu sehen an seiner befehlerischen Gestik und Mimik und vor allem an den sinistren Monstren, welche sich als stürmende Wolke, einem Vulkanausbruch gleich, aus seinem Kopf heraus in die Welt verteilen und sie mit Düsternis und Gewalt zu überziehen. Oder lebt er das bereits in sich Vorhandene nur aus? Eine in Bezug auf die Institution Kirche durchaus berechtigte Frage, wie ich finde. Auf alle Fälle sind die anderen, ihm hörigen Pfaffen mit aller Inbrunst und Hass verzerrten Fratzen dabei, Menschen aufzuspießen und sie dann Vlad gleich daran aufzurichten. Während dieser Geschehnisse wirbelt er seine Weihrauchkapsel, welche einen pechschwarzen, unheiligen Qualm verteilt, umher und gibt diesem Akt einen gottesdienstlichen Charakter und eine kirchliche Legitimation. Absoluter Knaller was Toderico hier sehr passend zur Musik an sich, dem Albumtitel und der lyrischen Intention erschaffen hat. Ein wahrlich düsteres und brachiales Gemälde, welches auch durch eine tolle Farbauswahl und einen gelungen Malstil überzeugt. Das Cover hat dann Efox für das sehr gelungene Layout des CD-Booklet genutzt, welches euch ermöglicht, Teile des Artworks vergrößert bestaunen zu können, ohne dass es sich mit den sehr gut zu lesenden Texten beißt. Dazu gibt es dann noch die Credits und ein sehr cooles Bandphoto. Macht optisch echt was her, das Ganze :). Roberto hat auch noch ein cooles, auf der CD und der Inlayinnenseite zu sehendes S/W-Emblem kreiert, welches gekonnt die Anfangsbuchstaben der jeweiligen Wörter des Bandnamens integriert. Sieht top aus :).
Geiles Merchandise für "Creating Monstrosities" gibt es natürlich auch, und ihr könnt zwischen Shirt und Longsleeve wählen. Das detailreiche S/W-Motiv, auch von Roberto, ist echt der Knaller und zeigt einen blasphemischen und hasserfüllten Priester, der auf einem Friedhof erfolgreich die Toten aus heiliger Friedhofserde befreit. Als Rückendruck gibt es eine Variation des besprochenen Trial Of Death-Enblems. Ein Ärmel des Longsleeves ist mit einem Songtitel und der andere mit Band- und Labelnamen verziert.
Mit ihrem ersten Longplayer "Creating Monstrosities" hauen uns Trial Of Death, passend zum Albumtitel, wahrlich eine umwerfende und sehr intensive Death Metal-Monströsität um unsere Ohren, die mit ihren brutalen, abwechslungsreichen, leicht technischen und sehr packenden und intensiven Brutalonummern absolut zu überzeugen weiß und für einiges an Knochenstaub im todesbleiernen Underground sorgen wird! Old Skull Sickos müssen hier unbedingt reinhören, denn sonst verpassen sie was.
9 Punkte!
Spielzeit: 52:59
Label
V.Ö.
31. März 2023
Laufzeit
52:59
Tracklist
Possession 01:15
Menticide 05:38
Mothermeat 06:02
Wreck Of Humanity 05:18
Buried Alive 06:42
Blessed By Blasphemy 06:53
Caged 04:59
Museum Of Death 05:49
Inhuman Monstrosities 05:57
Fuck Religion 04:26
Menticide 05:38
Mothermeat 06:02
Wreck Of Humanity 05:18
Buried Alive 06:42
Blessed By Blasphemy 06:53
Caged 04:59
Museum Of Death 05:49
Inhuman Monstrosities 05:57
Fuck Religion 04:26
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