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Thurs - Myths And Battles From The ...


Hotel666 Redaktion

14. März 2011

Viking Metal und kein Ende in Sicht! Ob sich der tote Baum auf dem Cover von "Myths And Battles From The Path Beyond" deswegen mit seinem einen Ast an die abfackelte Krone fasst? Denkbar wäre es, denn auch Bäume haben Gefühle. Oder nicht?

Nun, ganz so schlimm ist das alles dann doch nicht im Falle von THURS. Dabei muss man den Norwegern und ihrem Album nicht nur einfallslose Covergestaltung attestieren, sondern auch darauf hinweisen, dass ihre nordische Herkunft so ziemlich das einzig authentische an "Myths And Battles From The Path Beyond" ist. Zumindest dann, wenn man Authentizität mit musikalischer Eigenständigkeit gleichsetzt. Denn ganz ehrlich: Bei THURS passiert vierzig Minuten lang nichts, was man nicht mit den Worten "AMON AMARTH hocken sich in all ihrer musikalischen Fettleibigkeit und Behäbigkeit auf Quorthons (R.I.P.) Rücken und lassen sich um den Mittsommerbaum schleppen.

Das schrammelt schön, dazu gibt's die üblichen Galoppel-Figuren auf dem Schlagzeug, rauhe Vocals über Kämpfe und Götter und Wasnichtalles und ein paar simple Schlagermelodien auf der Gitarre runden das Ganze im Hintergrund ab. Klar, auch THURS werden Dutzende methornschwingende Anhänger finden, und fairerweise muss man ergänzen, dass aus dem völlig überfüllten Genre des Viking Metal schon wesentlich dämlicheres und musikalisch schlechteres herausgekrochen ist. Aber es langt, Leute, es langt einfach! Ich hab' die stumpfe Pagan-Ödnis satt!
Viking Metal und kein Ende in Sicht! Ob sich der tote Baum auf dem Cover von "Myths And Battles From The Path Beyond" deswegen mit seinem einen Ast an die abfackelte Krone fasst? Denkbar wäre es, denn auch Bäume haben Gefühle. Oder nicht?

Nun, ganz so schlimm ist das alles dann doch nicht im Falle von THURS. Dabei muss man den Norwegern und ihrem Album nicht nur einfallslose Covergestaltung attestieren, sondern auch darauf hinweisen, dass ihre nordische Herkunft so ziemlich das einzig authentische an "Myths And Battles From The Path Beyond" ist. Zumindest dann, wenn man Authentizität mit musikalischer Eigenständigkeit gleichsetzt. Denn ganz ehrlich: Bei THURS passiert vierzig Minuten lang nichts, was man nicht mit den Worten "AMON AMARTH hocken sich in all ihrer musikalischen Fettleibigkeit und Behäbigkeit auf Quorthons (R.I.P.) Rücken und lassen sich um den Mittsommerbaum schleppen.

Das schrammelt schön, dazu gibt's die üblichen Galoppel-Figuren auf dem Schlagzeug, rauhe Vocals über Kämpfe und Götter und Wasnichtalles und ein paar simple Schlagermelodien auf der Gitarre runden das Ganze im Hintergrund ab. Klar, auch THURS werden Dutzende methornschwingende Anhänger finden, und fairerweise muss man ergänzen, dass aus dem völlig überfüllten Genre des Viking Metal schon wesentlich dämlicheres und musikalisch schlechteres herausgekrochen ist. Aber es langt, Leute, es langt einfach! Ich hab' die stumpfe Pagan-Ödnis satt!

V.Ö.
16. April 2010
Laufzeit
41:08

4.5
10

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