Thronehammer - Kingslayer
Gut Doom will Weile haben. Mit diesem passenden Sprichwort bitte ich mein arg verspätetes Review für dieses umwerfende Album zu entschuldigen, denn bereits im November haben die mächtigen Thronehammer, abermals über Supreme Chaos Records, ihren dritten Longplayer namens "Kingslayer" veröffentlicht. Bereits Ende September haben sie auf dem Stygian Pilgrims in Braunschweig zusammen mit Spancer, Flame Dear FlamePraise The Plague und Eremit die Bühne in Schutt und Asche gelegt und wurden zu Recht arg von uns allen abgefeiert :). Das war aber auch genial! Wer die Band zu dem Zeitpunkt noch nicht gekannt hatte, war danach Fan und wird sich sicherlich, wie alle Thronehammer-Lunatics auch, "Kingslayer" in die Sammlung gestellt haben. Viel Gutes und noch Besseres wurde seit dem Release über die Band und ihre Scheibe geschrieben und nun reihe ich mich diese Lobpreisung mit ein, denn Kat Shevil Gillham (Vokillz), Stuart West aka Torsten Trautwein (Gitarre/Synth), Tim "Hammersmith" Schmidt (Gitarre), Uwe Void (Bass) und Markus Ströhlein an den Drums haben wahrlich meisterliche Musik auf die Welt losgelassen :).
Nach einer sehr tollen einleitenden Gitarrenmelodie geht es auch gleich herrlich heavy und episch zur Sache und eure Hände ballen sich zu Fäusten, die sich voller Freude gen Himmel strecken und wohlwollend zu den Rhythmen mitschwingen. Das ist Metal! So muss das sein :)! Und wisst ihr, was das Beste an der Sache ist? Das geht die komplette Scheibe so weiter, bis nach knapp 74 Minuten diese Herrlichkeit leider ein Ende hat und ihr erneut die Scheibe hören wollt, da "Kingslayer" so ein Knaller geworden ist :). Thronehammer sind mit aller Macht zurück und zelebrieren ihre Interpretation des Doom Metals abermals voller Inbrunst und Herzblut, dass es die reinste Wonne ist, ihren Tönen zuzuhören und sich von diesen mitreißen zu lassen :). Diese Mischung aus epischem, kraftvollem Doom, dem Dreck des Slugde, rockigeren Varianten und der Mächtigkeit des DoomDeath ist einfach zu geil, war bisher der Hammer und ist es dieses Mal auch wieder. Im Vergleich zu "Incantation Rites" konnte die Truppe sich sogar nochmals steigern und die Scheibe war ja schon der Knaller. Es erwartet euch also allerfeinste Musik, die wie eine Fistful Of Metal gnadenlos regiert und den Heerscharen von Maniacs beim Anhören dieser Scheibe gekonnt ein breites Dauergrinsen in ihre Gesichter zimmert :). Was macht "Kingslayer" zu meiner Meinung nach Thronehammers bisher bestem Album? Die Riffs, die Rhythmen, diese herrlichen Melodien, die ruhigen Momente und immer wieder mal genutzten Keyboards haben nochmal an Intensität und packender Kraft gewonnen, zünden und wirken noch besser. Im Ganzen wirkt der Release auch kämpferischer, angriffslustiger, variabler, dynamischer, mutiger und dadurch noch mächtiger und atmosphärischer :). Ich kann auch Inspirationen von Bolt Thrower, Celtic Frost, frühen Katatonia und epischen Bathory ausmachen, deren Würze diese akustische Mahl noch fürstlicher werden lässt. All das vermengt die Band zu einem herrlich berauschenden, beeindruckenden und mitreißenden Metalsound voller Heavyness, Ehrlichkeit, Tristesse und Kraft :). Hier wurde wirklich jeder Moment voller Hingabe und Liebe komponiert und natürlich auch entsprechend von Torsten, Tim, Uwe und Markus an ihren Instrumenten mit so einer feurigen Kraft eingespielt, da bräuchten die Stahlkocher in ihren Werken für ihr Tun weder einen Hochofen noch Kohle, wenn "Kinglayer" dort laufen würde.
Thronehammer wären natürlich nicht Thronehammer ohne Kats mächtigen und charismatischen Gesang :). Dieser ist wirklich ein Genuss und auf "Kingslayer" konnte sie, meiner Meinung nach, sogar im Vergleich zu den ersten beiden Alben noch einen drauflegen! Unfassbar, da sie bisher ja schon eine umwerfende Leistung abgeliefert hat. Aber hört selber und lasst euch von einer Welle der Euphorie und metallischer Freude erfassen, wenn sie ihren Mund öffnet, um ihre episch-kämpferischen Texte der Welt zu verkünden. Diese passen genauso gut zum Sound wie ihre gesangliche Bandbreite von episch-kraftvoll, elegisch, wütend oder deathmetallisch grunzend, welche dieses Mal noch voluminöser, kraftvoller und emotionaler wirken. Dadurch ergibt sich eine ergreifende und sehr durchdringende Intensität, bei der ihr zu jedem Moment hört und spürt, mit welcher Hingabe und Leidenschaft sie ihre Liebe für diesen Sound auslebt und dadurch eine erhabene, mitreißende und stimmige Atmosphäre erschafft :). Umwerfend und in Kombination mit der Musik ein ergreifendes Erlebnis! Übrigens ließ sie sich auch zu einem sehr coolen 80er-Speed Metal-Schrei hinreißen und für "Sacrosanct Grounds" konnte Daniel Kaufmann, vielen sicherlich von Mindrot und Dystopia bekannt, als Gastsänger gewonnen werden!
Dann kommen wir mal zur Produktion. Konnten Thronehammer schon beim Vorgänger gegenüber dem Debüt soundtechnisch einen drauflegen, ist es ihnen mit "Kingslayer" nochmals gelungen sich zu steigern, und "Incantation Rites" war schon der Hammer. Woran liegt es? Der Gesamtsound auf "Kingslayer" ist auf alle Fälle etwas differenzierter und weniger rau, ohne dass dieses schmutzig-erdige Feeling, das Thronehammer innehaben, verloren gegangen wäre. Die vielen Feinheiten im Songwriting sind jetzt noch besser zu hören, wodurch die Ausstrahlung und die Kraft der Lieder noch prächtiger und intensiver wurde. Durch die ausgeglichenere Produktion, welche wieder schön natürlich ist, können sich auch alle Instrumente und der Gesang noch besser entfalten und es entsteht eine erschlagende Dichte, die so richtig schön heavy ist. So rollt der mächtige Sound dieser Scheibe wie eine Welle aus den Boxen heraus, durchzieht die Ebenen, Berge, Täler und Städte und erfasst uns mit einer epischen und alles durchdringenden und feurigen Kraft, welche unsere metallischen Herzen vor Freude jauchzen lässt :). Metal! Die geographisch bedingte Verteilung der Band in Deutschland und England spiegelt sich auch abermals im Aufnahmeprozess wider. Kat verweilte wieder im Rocking Horse Recording Studio, die Würzburger Bismarck Style Studios kümmerten sich um die Gitarren, das Dark Room Studio um den Bass und Jan Oberg um die Drums. Den Endmix übernahm Hammersmith dann selber, der so klingt, als wäre die komplette Band vor Ort in einem Studio anwesend gewesen. Top.
Der für das Album namensgebende "Kingslayer" ist natürlich auch wieder optisch präsent und zieht abermals in die metallische Schlacht, wobei wir dieses Mal im Gegensatz zu den ersten beiden Alben das Ende einer solchen sehen, denn dieses kriegerische Wesen steht, wie zu erwarten, triumphierend inmitten einer Landschaft voller Trümmer, Toten und Feuer. Und während Raben voller Freude das Schlachtfeld umkreisen, hält der "Kingslayer" zwischen altarähnlichen Konstrukten stehend uns stolz den abgetrennten Kopf eines Königs entgegen. So ergeht es also allen, die sich Thronehammer und diesem Wesen in den Weg stellen! No remorse! Klappe ich mein limitiertes und mittlerweile ausverkauftes Digipack auf, erblicke ich noch weitere Leichenberge, welche liebevoll durch Spieße zusammengesteckt wurden, um als eindeutige Warnung für jene zu dienen, die es wagen, Widerstand zu leisten. In Szene gesetzt wurde das Ganze von Nils Broß, der wirklich ganze Arbeitet geleistet hat, denn dieses in Schwarz, Weiß und Grau gehaltene Artwork steckt nicht nur voller liebevoller gestalteter Details, sondern wurde auch wirklich toll gezeichnet. Da macht das Angucken doch gleich noch viel mehr Freude :). Vom Aufbau und der Atmosphäre her hat das Cover ja für mich ein gewisses "Endless Pain"-Flair :). Dazu gibt es wieder das rottige Logo und auf der Rückseite neben den Songtiteln noch diesen geilen gehörnten Helm zu bestaunen. Klasse. Ich konnte von der zweiten Auflage Jewelcase-Version nur Teile im Internet sehen, aber anscheinend stimmt vieles mit dem Digipack überein, weshalb ich davon ausgehe, dass ihr das, was ich beschreibe, bei der normalen Version auch so oder abgewandelt auffinden werdet :). Öffnet ihr das Digipack, blickt ihr als erstes auf einen durch eine Rüstung geschützten Arm, der eine mächtige Keule hält. Entnehmt ihr die CD, seht ihr ein geiles Livephoto der Band, welches die Liveatmosphäre eines Thronehammer-Gigs sehr gut eingefangen hat. Das komplett schwarze Booklet ziert auf der Vorderseite nochmal der eben beschriebene Arm mit Keule, nur dass hier im Hintergrund noch ein wuchtiges Schild zu sehen ist. Das wirkt echt beeindruckend und war sicherlich der Grund, warum es als Artwork für die vergriffene CD-Erstauflage genutzt wurde. Im Booklet gibt es alle Texte, die Credits und eine weitere Zeichnung des "Kingslayer" ruhend auf einem mächtigen Kriegsthron. Dann kommen wir auch schnell zum Doppelvinyl, welches sich in einer Gatefold-Hülle gar prächtig in Szene setzt. Hierzu konnte ich mehr Bildmaterial finden und allen Vinylmaniacs sei gesagt, dass sie absolut nicht enttäuscht sein werden. Durch das Großformat sieht nicht nur das Artwork noch viel geiler aus, sondern auch das Gatefoldinnere und das Inlay lassen absolut keine Wünsche offen :). Das Vinyl an sich gibt es übrigens im klassischen Schwarz und in Weiß (300 Stück). Wer sich die limitierte Holzbox (300 Stück) gönnt, kommt in den Genuss, eine andere Vinylvariante zu besitzen, nämlich "Ultra Clear/Schwarz Cloudy", was total toll aussieht. Dazu gibt es noch das Digipack, eine Slipmatte mit der Bookletvorderseite als Motiv, einen Patch und eine Flagge. Wirklich beeindruckend. An die Magnetbandliebhaber*innen wurde natürlich auch gedacht. Ihr habt die Chance, eines der pechschwarz-transparenten auf 100 Stück limitierten Tapes inklusive 6-seitgigem Booklet zu ergattern :). Wie zu lesen, wurde nicht nur in die Musik, sondern auch in die Präsentation dieses grandiosen Albums eine Menge Herzblut gesteckt :).
Mit ihrem dritten Longplayer "Kingslayer" haben Thronehammer ein weiteres mächtiges und einfach nur packendes und mitreißendes Doom Metal-Meisterwerk erschaffen, welches ihre ersten beiden, schon überragenden Scheiben nochmals toppen kann! Es erwarten euch kraftstrotzende, feurige und intensive Hymnen voller Liebe zum Metal, die beim Hören vor Freude Tränen in eure Augen schießen lassen werden!
10 Punkte!
Spielzeit: 73:46
Nach einer sehr tollen einleitenden Gitarrenmelodie geht es auch gleich herrlich heavy und episch zur Sache und eure Hände ballen sich zu Fäusten, die sich voller Freude gen Himmel strecken und wohlwollend zu den Rhythmen mitschwingen. Das ist Metal! So muss das sein :)! Und wisst ihr, was das Beste an der Sache ist? Das geht die komplette Scheibe so weiter, bis nach knapp 74 Minuten diese Herrlichkeit leider ein Ende hat und ihr erneut die Scheibe hören wollt, da "Kingslayer" so ein Knaller geworden ist :). Thronehammer sind mit aller Macht zurück und zelebrieren ihre Interpretation des Doom Metals abermals voller Inbrunst und Herzblut, dass es die reinste Wonne ist, ihren Tönen zuzuhören und sich von diesen mitreißen zu lassen :). Diese Mischung aus epischem, kraftvollem Doom, dem Dreck des Slugde, rockigeren Varianten und der Mächtigkeit des DoomDeath ist einfach zu geil, war bisher der Hammer und ist es dieses Mal auch wieder. Im Vergleich zu "Incantation Rites" konnte die Truppe sich sogar nochmals steigern und die Scheibe war ja schon der Knaller. Es erwartet euch also allerfeinste Musik, die wie eine Fistful Of Metal gnadenlos regiert und den Heerscharen von Maniacs beim Anhören dieser Scheibe gekonnt ein breites Dauergrinsen in ihre Gesichter zimmert :). Was macht "Kingslayer" zu meiner Meinung nach Thronehammers bisher bestem Album? Die Riffs, die Rhythmen, diese herrlichen Melodien, die ruhigen Momente und immer wieder mal genutzten Keyboards haben nochmal an Intensität und packender Kraft gewonnen, zünden und wirken noch besser. Im Ganzen wirkt der Release auch kämpferischer, angriffslustiger, variabler, dynamischer, mutiger und dadurch noch mächtiger und atmosphärischer :). Ich kann auch Inspirationen von Bolt Thrower, Celtic Frost, frühen Katatonia und epischen Bathory ausmachen, deren Würze diese akustische Mahl noch fürstlicher werden lässt. All das vermengt die Band zu einem herrlich berauschenden, beeindruckenden und mitreißenden Metalsound voller Heavyness, Ehrlichkeit, Tristesse und Kraft :). Hier wurde wirklich jeder Moment voller Hingabe und Liebe komponiert und natürlich auch entsprechend von Torsten, Tim, Uwe und Markus an ihren Instrumenten mit so einer feurigen Kraft eingespielt, da bräuchten die Stahlkocher in ihren Werken für ihr Tun weder einen Hochofen noch Kohle, wenn "Kinglayer" dort laufen würde.
Thronehammer wären natürlich nicht Thronehammer ohne Kats mächtigen und charismatischen Gesang :). Dieser ist wirklich ein Genuss und auf "Kingslayer" konnte sie, meiner Meinung nach, sogar im Vergleich zu den ersten beiden Alben noch einen drauflegen! Unfassbar, da sie bisher ja schon eine umwerfende Leistung abgeliefert hat. Aber hört selber und lasst euch von einer Welle der Euphorie und metallischer Freude erfassen, wenn sie ihren Mund öffnet, um ihre episch-kämpferischen Texte der Welt zu verkünden. Diese passen genauso gut zum Sound wie ihre gesangliche Bandbreite von episch-kraftvoll, elegisch, wütend oder deathmetallisch grunzend, welche dieses Mal noch voluminöser, kraftvoller und emotionaler wirken. Dadurch ergibt sich eine ergreifende und sehr durchdringende Intensität, bei der ihr zu jedem Moment hört und spürt, mit welcher Hingabe und Leidenschaft sie ihre Liebe für diesen Sound auslebt und dadurch eine erhabene, mitreißende und stimmige Atmosphäre erschafft :). Umwerfend und in Kombination mit der Musik ein ergreifendes Erlebnis! Übrigens ließ sie sich auch zu einem sehr coolen 80er-Speed Metal-Schrei hinreißen und für "Sacrosanct Grounds" konnte Daniel Kaufmann, vielen sicherlich von Mindrot und Dystopia bekannt, als Gastsänger gewonnen werden!
Dann kommen wir mal zur Produktion. Konnten Thronehammer schon beim Vorgänger gegenüber dem Debüt soundtechnisch einen drauflegen, ist es ihnen mit "Kingslayer" nochmals gelungen sich zu steigern, und "Incantation Rites" war schon der Hammer. Woran liegt es? Der Gesamtsound auf "Kingslayer" ist auf alle Fälle etwas differenzierter und weniger rau, ohne dass dieses schmutzig-erdige Feeling, das Thronehammer innehaben, verloren gegangen wäre. Die vielen Feinheiten im Songwriting sind jetzt noch besser zu hören, wodurch die Ausstrahlung und die Kraft der Lieder noch prächtiger und intensiver wurde. Durch die ausgeglichenere Produktion, welche wieder schön natürlich ist, können sich auch alle Instrumente und der Gesang noch besser entfalten und es entsteht eine erschlagende Dichte, die so richtig schön heavy ist. So rollt der mächtige Sound dieser Scheibe wie eine Welle aus den Boxen heraus, durchzieht die Ebenen, Berge, Täler und Städte und erfasst uns mit einer epischen und alles durchdringenden und feurigen Kraft, welche unsere metallischen Herzen vor Freude jauchzen lässt :). Metal! Die geographisch bedingte Verteilung der Band in Deutschland und England spiegelt sich auch abermals im Aufnahmeprozess wider. Kat verweilte wieder im Rocking Horse Recording Studio, die Würzburger Bismarck Style Studios kümmerten sich um die Gitarren, das Dark Room Studio um den Bass und Jan Oberg um die Drums. Den Endmix übernahm Hammersmith dann selber, der so klingt, als wäre die komplette Band vor Ort in einem Studio anwesend gewesen. Top.
Der für das Album namensgebende "Kingslayer" ist natürlich auch wieder optisch präsent und zieht abermals in die metallische Schlacht, wobei wir dieses Mal im Gegensatz zu den ersten beiden Alben das Ende einer solchen sehen, denn dieses kriegerische Wesen steht, wie zu erwarten, triumphierend inmitten einer Landschaft voller Trümmer, Toten und Feuer. Und während Raben voller Freude das Schlachtfeld umkreisen, hält der "Kingslayer" zwischen altarähnlichen Konstrukten stehend uns stolz den abgetrennten Kopf eines Königs entgegen. So ergeht es also allen, die sich Thronehammer und diesem Wesen in den Weg stellen! No remorse! Klappe ich mein limitiertes und mittlerweile ausverkauftes Digipack auf, erblicke ich noch weitere Leichenberge, welche liebevoll durch Spieße zusammengesteckt wurden, um als eindeutige Warnung für jene zu dienen, die es wagen, Widerstand zu leisten. In Szene gesetzt wurde das Ganze von Nils Broß, der wirklich ganze Arbeitet geleistet hat, denn dieses in Schwarz, Weiß und Grau gehaltene Artwork steckt nicht nur voller liebevoller gestalteter Details, sondern wurde auch wirklich toll gezeichnet. Da macht das Angucken doch gleich noch viel mehr Freude :). Vom Aufbau und der Atmosphäre her hat das Cover ja für mich ein gewisses "Endless Pain"-Flair :). Dazu gibt es wieder das rottige Logo und auf der Rückseite neben den Songtiteln noch diesen geilen gehörnten Helm zu bestaunen. Klasse. Ich konnte von der zweiten Auflage Jewelcase-Version nur Teile im Internet sehen, aber anscheinend stimmt vieles mit dem Digipack überein, weshalb ich davon ausgehe, dass ihr das, was ich beschreibe, bei der normalen Version auch so oder abgewandelt auffinden werdet :). Öffnet ihr das Digipack, blickt ihr als erstes auf einen durch eine Rüstung geschützten Arm, der eine mächtige Keule hält. Entnehmt ihr die CD, seht ihr ein geiles Livephoto der Band, welches die Liveatmosphäre eines Thronehammer-Gigs sehr gut eingefangen hat. Das komplett schwarze Booklet ziert auf der Vorderseite nochmal der eben beschriebene Arm mit Keule, nur dass hier im Hintergrund noch ein wuchtiges Schild zu sehen ist. Das wirkt echt beeindruckend und war sicherlich der Grund, warum es als Artwork für die vergriffene CD-Erstauflage genutzt wurde. Im Booklet gibt es alle Texte, die Credits und eine weitere Zeichnung des "Kingslayer" ruhend auf einem mächtigen Kriegsthron. Dann kommen wir auch schnell zum Doppelvinyl, welches sich in einer Gatefold-Hülle gar prächtig in Szene setzt. Hierzu konnte ich mehr Bildmaterial finden und allen Vinylmaniacs sei gesagt, dass sie absolut nicht enttäuscht sein werden. Durch das Großformat sieht nicht nur das Artwork noch viel geiler aus, sondern auch das Gatefoldinnere und das Inlay lassen absolut keine Wünsche offen :). Das Vinyl an sich gibt es übrigens im klassischen Schwarz und in Weiß (300 Stück). Wer sich die limitierte Holzbox (300 Stück) gönnt, kommt in den Genuss, eine andere Vinylvariante zu besitzen, nämlich "Ultra Clear/Schwarz Cloudy", was total toll aussieht. Dazu gibt es noch das Digipack, eine Slipmatte mit der Bookletvorderseite als Motiv, einen Patch und eine Flagge. Wirklich beeindruckend. An die Magnetbandliebhaber*innen wurde natürlich auch gedacht. Ihr habt die Chance, eines der pechschwarz-transparenten auf 100 Stück limitierten Tapes inklusive 6-seitgigem Booklet zu ergattern :). Wie zu lesen, wurde nicht nur in die Musik, sondern auch in die Präsentation dieses grandiosen Albums eine Menge Herzblut gesteckt :).
Mit ihrem dritten Longplayer "Kingslayer" haben Thronehammer ein weiteres mächtiges und einfach nur packendes und mitreißendes Doom Metal-Meisterwerk erschaffen, welches ihre ersten beiden, schon überragenden Scheiben nochmals toppen kann! Es erwarten euch kraftstrotzende, feurige und intensive Hymnen voller Liebe zum Metal, die beim Hören vor Freude Tränen in eure Augen schießen lassen werden!
10 Punkte!
Spielzeit: 73:46
Gut Doom will Weile haben. Mit diesem passenden Sprichwort bitte ich mein arg verspätetes Review für dieses umwerfende Album zu entschuldigen, denn bereits im November haben die mächtigen Thronehammer, abermals über Supreme Chaos Records, ihren dritten Longplayer namens "Kingslayer" veröffentlicht. Bereits Ende September haben sie auf dem Stygian Pilgrims in Braunschweig zusammen mit Spancer, Flame Dear FlamePraise The Plague und Eremit die Bühne in Schutt und Asche gelegt und wurden zu Recht arg von uns allen abgefeiert :). Das war aber auch genial! Wer die Band zu dem Zeitpunkt noch nicht gekannt hatte, war danach Fan und wird sich sicherlich, wie alle Thronehammer-Lunatics auch, "Kingslayer" in die Sammlung gestellt haben. Viel Gutes und noch Besseres wurde seit dem Release über die Band und ihre Scheibe geschrieben und nun reihe ich mich diese Lobpreisung mit ein, denn Kat Shevil Gillham (Vokillz), Stuart West aka Torsten Trautwein (Gitarre/Synth), Tim "Hammersmith" Schmidt (Gitarre), Uwe Void (Bass) und Markus Ströhlein an den Drums haben wahrlich meisterliche Musik auf die Welt losgelassen :).
Nach einer sehr tollen einleitenden Gitarrenmelodie geht es auch gleich herrlich heavy und episch zur Sache und eure Hände ballen sich zu Fäusten, die sich voller Freude gen Himmel strecken und wohlwollend zu den Rhythmen mitschwingen. Das ist Metal! So muss das sein :)! Und wisst ihr, was das Beste an der Sache ist? Das geht die komplette Scheibe so weiter, bis nach knapp 74 Minuten diese Herrlichkeit leider ein Ende hat und ihr erneut die Scheibe hören wollt, da "Kingslayer" so ein Knaller geworden ist :). Thronehammer sind mit aller Macht zurück und zelebrieren ihre Interpretation des Doom Metals abermals voller Inbrunst und Herzblut, dass es die reinste Wonne ist, ihren Tönen zuzuhören und sich von diesen mitreißen zu lassen :). Diese Mischung aus epischem, kraftvollem Doom, dem Dreck des Slugde, rockigeren Varianten und der Mächtigkeit des DoomDeath ist einfach zu geil, war bisher der Hammer und ist es dieses Mal auch wieder. Im Vergleich zu "Incantation Rites" konnte die Truppe sich sogar nochmals steigern und die Scheibe war ja schon der Knaller. Es erwartet euch also allerfeinste Musik, die wie eine Fistful Of Metal gnadenlos regiert und den Heerscharen von Maniacs beim Anhören dieser Scheibe gekonnt ein breites Dauergrinsen in ihre Gesichter zimmert :). Was macht "Kingslayer" zu meiner Meinung nach Thronehammers bisher bestem Album? Die Riffs, die Rhythmen, diese herrlichen Melodien, die ruhigen Momente und immer wieder mal genutzten Keyboards haben nochmal an Intensität und packender Kraft gewonnen, zünden und wirken noch besser. Im Ganzen wirkt der Release auch kämpferischer, angriffslustiger, variabler, dynamischer, mutiger und dadurch noch mächtiger und atmosphärischer :). Ich kann auch Inspirationen von Bolt Thrower, Celtic Frost, frühen Katatonia und epischen Bathory ausmachen, deren Würze diese akustische Mahl noch fürstlicher werden lässt. All das vermengt die Band zu einem herrlich berauschenden, beeindruckenden und mitreißenden Metalsound voller Heavyness, Ehrlichkeit, Tristesse und Kraft :). Hier wurde wirklich jeder Moment voller Hingabe und Liebe komponiert und natürlich auch entsprechend von Torsten, Tim, Uwe und Markus an ihren Instrumenten mit so einer feurigen Kraft eingespielt, da bräuchten die Stahlkocher in ihren Werken für ihr Tun weder einen Hochofen noch Kohle, wenn "Kinglayer" dort laufen würde.
Thronehammer wären natürlich nicht Thronehammer ohne Kats mächtigen und charismatischen Gesang :). Dieser ist wirklich ein Genuss und auf "Kingslayer" konnte sie, meiner Meinung nach, sogar im Vergleich zu den ersten beiden Alben noch einen drauflegen! Unfassbar, da sie bisher ja schon eine umwerfende Leistung abgeliefert hat. Aber hört selber und lasst euch von einer Welle der Euphorie und metallischer Freude erfassen, wenn sie ihren Mund öffnet, um ihre episch-kämpferischen Texte der Welt zu verkünden. Diese passen genauso gut zum Sound wie ihre gesangliche Bandbreite von episch-kraftvoll, elegisch, wütend oder deathmetallisch grunzend, welche dieses Mal noch voluminöser, kraftvoller und emotionaler wirken. Dadurch ergibt sich eine ergreifende und sehr durchdringende Intensität, bei der ihr zu jedem Moment hört und spürt, mit welcher Hingabe und Leidenschaft sie ihre Liebe für diesen Sound auslebt und dadurch eine erhabene, mitreißende und stimmige Atmosphäre erschafft :). Umwerfend und in Kombination mit der Musik ein ergreifendes Erlebnis! Übrigens ließ sie sich auch zu einem sehr coolen 80er-Speed Metal-Schrei hinreißen und für "Sacrosanct Grounds" konnte Daniel Kaufmann, vielen sicherlich von Mindrot und Dystopia bekannt, als Gastsänger gewonnen werden!
Dann kommen wir mal zur Produktion. Konnten Thronehammer schon beim Vorgänger gegenüber dem Debüt soundtechnisch einen drauflegen, ist es ihnen mit "Kingslayer" nochmals gelungen sich zu steigern, und "Incantation Rites" war schon der Hammer. Woran liegt es? Der Gesamtsound auf "Kingslayer" ist auf alle Fälle etwas differenzierter und weniger rau, ohne dass dieses schmutzig-erdige Feeling, das Thronehammer innehaben, verloren gegangen wäre. Die vielen Feinheiten im Songwriting sind jetzt noch besser zu hören, wodurch die Ausstrahlung und die Kraft der Lieder noch prächtiger und intensiver wurde. Durch die ausgeglichenere Produktion, welche wieder schön natürlich ist, können sich auch alle Instrumente und der Gesang noch besser entfalten und es entsteht eine erschlagende Dichte, die so richtig schön heavy ist. So rollt der mächtige Sound dieser Scheibe wie eine Welle aus den Boxen heraus, durchzieht die Ebenen, Berge, Täler und Städte und erfasst uns mit einer epischen und alles durchdringenden und feurigen Kraft, welche unsere metallischen Herzen vor Freude jauchzen lässt :). Metal! Die geographisch bedingte Verteilung der Band in Deutschland und England spiegelt sich auch abermals im Aufnahmeprozess wider. Kat verweilte wieder im Rocking Horse Recording Studio, die Würzburger Bismarck Style Studios kümmerten sich um die Gitarren, das Dark Room Studio um den Bass und Jan Oberg um die Drums. Den Endmix übernahm Hammersmith dann selber, der so klingt, als wäre die komplette Band vor Ort in einem Studio anwesend gewesen. Top.
Der für das Album namensgebende "Kingslayer" ist natürlich auch wieder optisch präsent und zieht abermals in die metallische Schlacht, wobei wir dieses Mal im Gegensatz zu den ersten beiden Alben das Ende einer solchen sehen, denn dieses kriegerische Wesen steht, wie zu erwarten, triumphierend inmitten einer Landschaft voller Trümmer, Toten und Feuer. Und während Raben voller Freude das Schlachtfeld umkreisen, hält der "Kingslayer" zwischen altarähnlichen Konstrukten stehend uns stolz den abgetrennten Kopf eines Königs entgegen. So ergeht es also allen, die sich Thronehammer und diesem Wesen in den Weg stellen! No remorse! Klappe ich mein limitiertes und mittlerweile ausverkauftes Digipack auf, erblicke ich noch weitere Leichenberge, welche liebevoll durch Spieße zusammengesteckt wurden, um als eindeutige Warnung für jene zu dienen, die es wagen, Widerstand zu leisten. In Szene gesetzt wurde das Ganze von Nils Broß, der wirklich ganze Arbeitet geleistet hat, denn dieses in Schwarz, Weiß und Grau gehaltene Artwork steckt nicht nur voller liebevoller gestalteter Details, sondern wurde auch wirklich toll gezeichnet. Da macht das Angucken doch gleich noch viel mehr Freude :). Vom Aufbau und der Atmosphäre her hat das Cover ja für mich ein gewisses "Endless Pain"-Flair :). Dazu gibt es wieder das rottige Logo und auf der Rückseite neben den Songtiteln noch diesen geilen gehörnten Helm zu bestaunen. Klasse. Ich konnte von der zweiten Auflage Jewelcase-Version nur Teile im Internet sehen, aber anscheinend stimmt vieles mit dem Digipack überein, weshalb ich davon ausgehe, dass ihr das, was ich beschreibe, bei der normalen Version auch so oder abgewandelt auffinden werdet :). Öffnet ihr das Digipack, blickt ihr als erstes auf einen durch eine Rüstung geschützten Arm, der eine mächtige Keule hält. Entnehmt ihr die CD, seht ihr ein geiles Livephoto der Band, welches die Liveatmosphäre eines Thronehammer-Gigs sehr gut eingefangen hat. Das komplett schwarze Booklet ziert auf der Vorderseite nochmal der eben beschriebene Arm mit Keule, nur dass hier im Hintergrund noch ein wuchtiges Schild zu sehen ist. Das wirkt echt beeindruckend und war sicherlich der Grund, warum es als Artwork für die vergriffene CD-Erstauflage genutzt wurde. Im Booklet gibt es alle Texte, die Credits und eine weitere Zeichnung des "Kingslayer" ruhend auf einem mächtigen Kriegsthron. Dann kommen wir auch schnell zum Doppelvinyl, welches sich in einer Gatefold-Hülle gar prächtig in Szene setzt. Hierzu konnte ich mehr Bildmaterial finden und allen Vinylmaniacs sei gesagt, dass sie absolut nicht enttäuscht sein werden. Durch das Großformat sieht nicht nur das Artwork noch viel geiler aus, sondern auch das Gatefoldinnere und das Inlay lassen absolut keine Wünsche offen :). Das Vinyl an sich gibt es übrigens im klassischen Schwarz und in Weiß (300 Stück). Wer sich die limitierte Holzbox (300 Stück) gönnt, kommt in den Genuss, eine andere Vinylvariante zu besitzen, nämlich "Ultra Clear/Schwarz Cloudy", was total toll aussieht. Dazu gibt es noch das Digipack, eine Slipmatte mit der Bookletvorderseite als Motiv, einen Patch und eine Flagge. Wirklich beeindruckend. An die Magnetbandliebhaber*innen wurde natürlich auch gedacht. Ihr habt die Chance, eines der pechschwarz-transparenten auf 100 Stück limitierten Tapes inklusive 6-seitgigem Booklet zu ergattern :). Wie zu lesen, wurde nicht nur in die Musik, sondern auch in die Präsentation dieses grandiosen Albums eine Menge Herzblut gesteckt :).
Mit ihrem dritten Longplayer "Kingslayer" haben Thronehammer ein weiteres mächtiges und einfach nur packendes und mitreißendes Doom Metal-Meisterwerk erschaffen, welches ihre ersten beiden, schon überragenden Scheiben nochmals toppen kann! Es erwarten euch kraftstrotzende, feurige und intensive Hymnen voller Liebe zum Metal, die beim Hören vor Freude Tränen in eure Augen schießen lassen werden!
10 Punkte!
Spielzeit: 73:46
Nach einer sehr tollen einleitenden Gitarrenmelodie geht es auch gleich herrlich heavy und episch zur Sache und eure Hände ballen sich zu Fäusten, die sich voller Freude gen Himmel strecken und wohlwollend zu den Rhythmen mitschwingen. Das ist Metal! So muss das sein :)! Und wisst ihr, was das Beste an der Sache ist? Das geht die komplette Scheibe so weiter, bis nach knapp 74 Minuten diese Herrlichkeit leider ein Ende hat und ihr erneut die Scheibe hören wollt, da "Kingslayer" so ein Knaller geworden ist :). Thronehammer sind mit aller Macht zurück und zelebrieren ihre Interpretation des Doom Metals abermals voller Inbrunst und Herzblut, dass es die reinste Wonne ist, ihren Tönen zuzuhören und sich von diesen mitreißen zu lassen :). Diese Mischung aus epischem, kraftvollem Doom, dem Dreck des Slugde, rockigeren Varianten und der Mächtigkeit des DoomDeath ist einfach zu geil, war bisher der Hammer und ist es dieses Mal auch wieder. Im Vergleich zu "Incantation Rites" konnte die Truppe sich sogar nochmals steigern und die Scheibe war ja schon der Knaller. Es erwartet euch also allerfeinste Musik, die wie eine Fistful Of Metal gnadenlos regiert und den Heerscharen von Maniacs beim Anhören dieser Scheibe gekonnt ein breites Dauergrinsen in ihre Gesichter zimmert :). Was macht "Kingslayer" zu meiner Meinung nach Thronehammers bisher bestem Album? Die Riffs, die Rhythmen, diese herrlichen Melodien, die ruhigen Momente und immer wieder mal genutzten Keyboards haben nochmal an Intensität und packender Kraft gewonnen, zünden und wirken noch besser. Im Ganzen wirkt der Release auch kämpferischer, angriffslustiger, variabler, dynamischer, mutiger und dadurch noch mächtiger und atmosphärischer :). Ich kann auch Inspirationen von Bolt Thrower, Celtic Frost, frühen Katatonia und epischen Bathory ausmachen, deren Würze diese akustische Mahl noch fürstlicher werden lässt. All das vermengt die Band zu einem herrlich berauschenden, beeindruckenden und mitreißenden Metalsound voller Heavyness, Ehrlichkeit, Tristesse und Kraft :). Hier wurde wirklich jeder Moment voller Hingabe und Liebe komponiert und natürlich auch entsprechend von Torsten, Tim, Uwe und Markus an ihren Instrumenten mit so einer feurigen Kraft eingespielt, da bräuchten die Stahlkocher in ihren Werken für ihr Tun weder einen Hochofen noch Kohle, wenn "Kinglayer" dort laufen würde.
Thronehammer wären natürlich nicht Thronehammer ohne Kats mächtigen und charismatischen Gesang :). Dieser ist wirklich ein Genuss und auf "Kingslayer" konnte sie, meiner Meinung nach, sogar im Vergleich zu den ersten beiden Alben noch einen drauflegen! Unfassbar, da sie bisher ja schon eine umwerfende Leistung abgeliefert hat. Aber hört selber und lasst euch von einer Welle der Euphorie und metallischer Freude erfassen, wenn sie ihren Mund öffnet, um ihre episch-kämpferischen Texte der Welt zu verkünden. Diese passen genauso gut zum Sound wie ihre gesangliche Bandbreite von episch-kraftvoll, elegisch, wütend oder deathmetallisch grunzend, welche dieses Mal noch voluminöser, kraftvoller und emotionaler wirken. Dadurch ergibt sich eine ergreifende und sehr durchdringende Intensität, bei der ihr zu jedem Moment hört und spürt, mit welcher Hingabe und Leidenschaft sie ihre Liebe für diesen Sound auslebt und dadurch eine erhabene, mitreißende und stimmige Atmosphäre erschafft :). Umwerfend und in Kombination mit der Musik ein ergreifendes Erlebnis! Übrigens ließ sie sich auch zu einem sehr coolen 80er-Speed Metal-Schrei hinreißen und für "Sacrosanct Grounds" konnte Daniel Kaufmann, vielen sicherlich von Mindrot und Dystopia bekannt, als Gastsänger gewonnen werden!
Dann kommen wir mal zur Produktion. Konnten Thronehammer schon beim Vorgänger gegenüber dem Debüt soundtechnisch einen drauflegen, ist es ihnen mit "Kingslayer" nochmals gelungen sich zu steigern, und "Incantation Rites" war schon der Hammer. Woran liegt es? Der Gesamtsound auf "Kingslayer" ist auf alle Fälle etwas differenzierter und weniger rau, ohne dass dieses schmutzig-erdige Feeling, das Thronehammer innehaben, verloren gegangen wäre. Die vielen Feinheiten im Songwriting sind jetzt noch besser zu hören, wodurch die Ausstrahlung und die Kraft der Lieder noch prächtiger und intensiver wurde. Durch die ausgeglichenere Produktion, welche wieder schön natürlich ist, können sich auch alle Instrumente und der Gesang noch besser entfalten und es entsteht eine erschlagende Dichte, die so richtig schön heavy ist. So rollt der mächtige Sound dieser Scheibe wie eine Welle aus den Boxen heraus, durchzieht die Ebenen, Berge, Täler und Städte und erfasst uns mit einer epischen und alles durchdringenden und feurigen Kraft, welche unsere metallischen Herzen vor Freude jauchzen lässt :). Metal! Die geographisch bedingte Verteilung der Band in Deutschland und England spiegelt sich auch abermals im Aufnahmeprozess wider. Kat verweilte wieder im Rocking Horse Recording Studio, die Würzburger Bismarck Style Studios kümmerten sich um die Gitarren, das Dark Room Studio um den Bass und Jan Oberg um die Drums. Den Endmix übernahm Hammersmith dann selber, der so klingt, als wäre die komplette Band vor Ort in einem Studio anwesend gewesen. Top.
Der für das Album namensgebende "Kingslayer" ist natürlich auch wieder optisch präsent und zieht abermals in die metallische Schlacht, wobei wir dieses Mal im Gegensatz zu den ersten beiden Alben das Ende einer solchen sehen, denn dieses kriegerische Wesen steht, wie zu erwarten, triumphierend inmitten einer Landschaft voller Trümmer, Toten und Feuer. Und während Raben voller Freude das Schlachtfeld umkreisen, hält der "Kingslayer" zwischen altarähnlichen Konstrukten stehend uns stolz den abgetrennten Kopf eines Königs entgegen. So ergeht es also allen, die sich Thronehammer und diesem Wesen in den Weg stellen! No remorse! Klappe ich mein limitiertes und mittlerweile ausverkauftes Digipack auf, erblicke ich noch weitere Leichenberge, welche liebevoll durch Spieße zusammengesteckt wurden, um als eindeutige Warnung für jene zu dienen, die es wagen, Widerstand zu leisten. In Szene gesetzt wurde das Ganze von Nils Broß, der wirklich ganze Arbeitet geleistet hat, denn dieses in Schwarz, Weiß und Grau gehaltene Artwork steckt nicht nur voller liebevoller gestalteter Details, sondern wurde auch wirklich toll gezeichnet. Da macht das Angucken doch gleich noch viel mehr Freude :). Vom Aufbau und der Atmosphäre her hat das Cover ja für mich ein gewisses "Endless Pain"-Flair :). Dazu gibt es wieder das rottige Logo und auf der Rückseite neben den Songtiteln noch diesen geilen gehörnten Helm zu bestaunen. Klasse. Ich konnte von der zweiten Auflage Jewelcase-Version nur Teile im Internet sehen, aber anscheinend stimmt vieles mit dem Digipack überein, weshalb ich davon ausgehe, dass ihr das, was ich beschreibe, bei der normalen Version auch so oder abgewandelt auffinden werdet :). Öffnet ihr das Digipack, blickt ihr als erstes auf einen durch eine Rüstung geschützten Arm, der eine mächtige Keule hält. Entnehmt ihr die CD, seht ihr ein geiles Livephoto der Band, welches die Liveatmosphäre eines Thronehammer-Gigs sehr gut eingefangen hat. Das komplett schwarze Booklet ziert auf der Vorderseite nochmal der eben beschriebene Arm mit Keule, nur dass hier im Hintergrund noch ein wuchtiges Schild zu sehen ist. Das wirkt echt beeindruckend und war sicherlich der Grund, warum es als Artwork für die vergriffene CD-Erstauflage genutzt wurde. Im Booklet gibt es alle Texte, die Credits und eine weitere Zeichnung des "Kingslayer" ruhend auf einem mächtigen Kriegsthron. Dann kommen wir auch schnell zum Doppelvinyl, welches sich in einer Gatefold-Hülle gar prächtig in Szene setzt. Hierzu konnte ich mehr Bildmaterial finden und allen Vinylmaniacs sei gesagt, dass sie absolut nicht enttäuscht sein werden. Durch das Großformat sieht nicht nur das Artwork noch viel geiler aus, sondern auch das Gatefoldinnere und das Inlay lassen absolut keine Wünsche offen :). Das Vinyl an sich gibt es übrigens im klassischen Schwarz und in Weiß (300 Stück). Wer sich die limitierte Holzbox (300 Stück) gönnt, kommt in den Genuss, eine andere Vinylvariante zu besitzen, nämlich "Ultra Clear/Schwarz Cloudy", was total toll aussieht. Dazu gibt es noch das Digipack, eine Slipmatte mit der Bookletvorderseite als Motiv, einen Patch und eine Flagge. Wirklich beeindruckend. An die Magnetbandliebhaber*innen wurde natürlich auch gedacht. Ihr habt die Chance, eines der pechschwarz-transparenten auf 100 Stück limitierten Tapes inklusive 6-seitgigem Booklet zu ergattern :). Wie zu lesen, wurde nicht nur in die Musik, sondern auch in die Präsentation dieses grandiosen Albums eine Menge Herzblut gesteckt :).
Mit ihrem dritten Longplayer "Kingslayer" haben Thronehammer ein weiteres mächtiges und einfach nur packendes und mitreißendes Doom Metal-Meisterwerk erschaffen, welches ihre ersten beiden, schon überragenden Scheiben nochmals toppen kann! Es erwarten euch kraftstrotzende, feurige und intensive Hymnen voller Liebe zum Metal, die beim Hören vor Freude Tränen in eure Augen schießen lassen werden!
10 Punkte!
Spielzeit: 73:46
Label
V.Ö.
24. November 2023
Laufzeit
73:46
Tracklist
1. Reign Of Steel 07:05
2. Kingslayer 05:38
3. Sacrosanct Grounds 10:57
4. Echoes Of Forgotten Battles 10:05
5. Shieldbreaker 06:43
6. Mortal Spheres 06:33
7. Triumphant Emperor 08:19
8. Halcyon Days Of Yore 07:05
9. Ascension 11:21
2. Kingslayer 05:38
3. Sacrosanct Grounds 10:57
4. Echoes Of Forgotten Battles 10:05
5. Shieldbreaker 06:43
6. Mortal Spheres 06:33
7. Triumphant Emperor 08:19
8. Halcyon Days Of Yore 07:05
9. Ascension 11:21
10
10
10

