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Stillbirth - Global Error


Hotel666 Redaktion

25. April 2015

Für eine Totgeburt macht das Hagener Quintett einen ziemlichen Radau, und das nun schon seit 16 Jahren. Da hilft wohl auch keine postnatale Abtreibung mehr.
„Global Error“ stellt das vierte Album der Formation dar und bietet dem geneigten Fan von derbem Krawall ein akustisches Trümmmerfeld zwischen modernem Grindcore, harschem Hardcore und agressivem Deathcore. So sollte schon mal klar sein, dass man als Anhänger der alten Schule (so wie ich) hier eigentlich an der falschen Adresse ist. Wirklich schlecht machen die Nordrhein-Westfalen ihre Sache nun aber auch nicht. Alles ist sehr souverän gespielt und die Bandbreite von Blastpassagen bis hin zu fiesen Schleifereien passt auch, was durch eine enorm hohe Anzahl an Breakdowns zusammengehalten wird. Aber hier tritt auch schon das Problem auf, denn das Material baut in seiner Gänze einfach keinen Fluss auf, so dass das Album eher einen gewissen Fragmentcharakter hat und die schiere Aggression über das Songwriting siegt, was durch die voluminös-klare aber auch glatte Produktion noch unterstrichen wird.
Eine Thema für sich sind die Vocals, die zwar meistens auf Grasnarbenhöhe angesiedelt sind aber teilweise von ADHS-Hardcore-Gekrächze und „Pig-Squeals“ (wer hat sich diesen Scheiß, der klingt als ob ein Kolibri mit durchtrenntem Kehlkopf auf Speed onaniert, eigentlich ausgedacht?!?) flankiert werden. Als absolute Totgeburt (und hier schließt sich der Kreis wieder) entpuppt sich am Ende von „Open This Fucking Pit“ jedoch die schreckliche Rap-Einlage. Furchtbarst!
Nun denn, ansonsten ist die Scheibe ja durchaus hörbar; für mich persönlich ist diese Musik, wie oben schon erwähnt, allerdings nicht so wirklich interessant. Aber wer auf modernen und hippen Death(-core) steht, kann hier noch einen Punkt hinzuaddieren.
Für eine Totgeburt macht das Hagener Quintett einen ziemlichen Radau, und das nun schon seit 16 Jahren. Da hilft wohl auch keine postnatale Abtreibung mehr.
„Global Error“ stellt das vierte Album der Formation dar und bietet dem geneigten Fan von derbem Krawall ein akustisches Trümmmerfeld zwischen modernem Grindcore, harschem Hardcore und agressivem Deathcore. So sollte schon mal klar sein, dass man als Anhänger der alten Schule (so wie ich) hier eigentlich an der falschen Adresse ist. Wirklich schlecht machen die Nordrhein-Westfalen ihre Sache nun aber auch nicht. Alles ist sehr souverän gespielt und die Bandbreite von Blastpassagen bis hin zu fiesen Schleifereien passt auch, was durch eine enorm hohe Anzahl an Breakdowns zusammengehalten wird. Aber hier tritt auch schon das Problem auf, denn das Material baut in seiner Gänze einfach keinen Fluss auf, so dass das Album eher einen gewissen Fragmentcharakter hat und die schiere Aggression über das Songwriting siegt, was durch die voluminös-klare aber auch glatte Produktion noch unterstrichen wird.
Eine Thema für sich sind die Vocals, die zwar meistens auf Grasnarbenhöhe angesiedelt sind aber teilweise von ADHS-Hardcore-Gekrächze und „Pig-Squeals“ (wer hat sich diesen Scheiß, der klingt als ob ein Kolibri mit durchtrenntem Kehlkopf auf Speed onaniert, eigentlich ausgedacht?!?) flankiert werden. Als absolute Totgeburt (und hier schließt sich der Kreis wieder) entpuppt sich am Ende von „Open This Fucking Pit“ jedoch die schreckliche Rap-Einlage. Furchtbarst!
Nun denn, ansonsten ist die Scheibe ja durchaus hörbar; für mich persönlich ist diese Musik, wie oben schon erwähnt, allerdings nicht so wirklich interessant. Aber wer auf modernen und hippen Death(-core) steht, kann hier noch einen Punkt hinzuaddieren.

V.Ö.
27. Februar 2015
Laufzeit
39:03

6.5
10

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