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Stench Of Styx - The Serpent Aeon


Hotel666 Redaktion

29. März 2010

Ist schon ein ganzes Weilchen her, dass mich eine Black-Metal-Scheibe wirklich gepackt hat. Die (leider momentan auf Eis gelegten) Bielefelder STENCH OF STYX haben mit ihrem Debüt Album aber eine Scheibe abgeliefert, die mir bis auf einen Schönheitsfehler wirklich sehr gut gefällt.
Dies liegt aber vor allem an dieser speziellen musikalischen Ausrichtung, die sich weder in Richtung Mainstream-Keyboard-Anthrazit-Metal, noch „Hauptsache Satan! und es rumpelt, merkt ja eh keiner, dass wir nicht spielen können“ Black Geschepper verirrt.
Anstatt nämlich auf Teufel komm raus ein extremes Album aufzunehmen, legte man den Fokus darauf erst einmal ein musikalisch gutes Album einzuspielen. Hauptsächlich im Midtempo mit Hang zum Doom verfasst, nehmen einen die acht Songs mit düsteren aber auch schönen Melodien auf eine Reise, die in meinem Kopf immer wieder Bilder aus dem Bereich der Sword And Sorcery Geschichten aufblitzen lassen (Man höre nur mal „Tidal Blessings“!). Hinzu kommen gelegentlich garstigere Ausbrecher in Richtung Punk und Drone. Hierbei fällt eines besonders auf: Während andere Bands die ruhigen Parts dazu verwenden, um die harschen Rasereien stärker zu betonen, ist es bei STENCH OF STYX genau anders herum. Nicht, dass diese Ausbrecher nicht auch allein Berechtigung finden könnten, doch als Basis bleiben immer diese herrlichen Melodien bestehen, die aus einem Lied wie „Eyes Of Eternity“ ein solch geiles Epos machen.
Abschließend bliebe noch der oben angesprochene Schönheitsfehler, der sich (und das lässt dann doch Gemeinsamkeiten mit den erwähnten Schepper Bands aufkommen), beschissene Produktion nennt. So ist der Gesang von Gravlagd sowie der beiden Gastsängern Cypher D. Rex (GEIST) und K. N. durch ein permanentes Knacken verhunzt worden und die bei den Prügelattacken wohl anvisierten rasiermesserscharfen Riffs schaffen auch nur Buttermesser Niveau.
Mit besserem Sound hätte es wohl noch einen Punkt mehr gegeben. Aber auch so gilt: Wer ein bisschen auf dunkle, aber nicht chaotische Musik steht, sollte die Band mal antesten.
Ist schon ein ganzes Weilchen her, dass mich eine Black-Metal-Scheibe wirklich gepackt hat. Die (leider momentan auf Eis gelegten) Bielefelder STENCH OF STYX haben mit ihrem Debüt Album aber eine Scheibe abgeliefert, die mir bis auf einen Schönheitsfehler wirklich sehr gut gefällt.
Dies liegt aber vor allem an dieser speziellen musikalischen Ausrichtung, die sich weder in Richtung Mainstream-Keyboard-Anthrazit-Metal, noch „Hauptsache Satan! und es rumpelt, merkt ja eh keiner, dass wir nicht spielen können“ Black Geschepper verirrt.
Anstatt nämlich auf Teufel komm raus ein extremes Album aufzunehmen, legte man den Fokus darauf erst einmal ein musikalisch gutes Album einzuspielen. Hauptsächlich im Midtempo mit Hang zum Doom verfasst, nehmen einen die acht Songs mit düsteren aber auch schönen Melodien auf eine Reise, die in meinem Kopf immer wieder Bilder aus dem Bereich der Sword And Sorcery Geschichten aufblitzen lassen (Man höre nur mal „Tidal Blessings“!). Hinzu kommen gelegentlich garstigere Ausbrecher in Richtung Punk und Drone. Hierbei fällt eines besonders auf: Während andere Bands die ruhigen Parts dazu verwenden, um die harschen Rasereien stärker zu betonen, ist es bei STENCH OF STYX genau anders herum. Nicht, dass diese Ausbrecher nicht auch allein Berechtigung finden könnten, doch als Basis bleiben immer diese herrlichen Melodien bestehen, die aus einem Lied wie „Eyes Of Eternity“ ein solch geiles Epos machen.
Abschließend bliebe noch der oben angesprochene Schönheitsfehler, der sich (und das lässt dann doch Gemeinsamkeiten mit den erwähnten Schepper Bands aufkommen), beschissene Produktion nennt. So ist der Gesang von Gravlagd sowie der beiden Gastsängern Cypher D. Rex (GEIST) und K. N. durch ein permanentes Knacken verhunzt worden und die bei den Prügelattacken wohl anvisierten rasiermesserscharfen Riffs schaffen auch nur Buttermesser Niveau.
Mit besserem Sound hätte es wohl noch einen Punkt mehr gegeben. Aber auch so gilt: Wer ein bisschen auf dunkle, aber nicht chaotische Musik steht, sollte die Band mal antesten.

V.Ö.
14. Juni 2009
Laufzeit
41:06

7.5
10

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