Star Of Madness - Into The Realm Of Cthulhu
Kommen wir nun zum zweiten Neckbreaker Records-Release, den Martin aktuell auf uns loslässt und auf den ich besonders gewartet habe. Die Rede ist von Star Of Madness, die mich bereits 2017 mit ihrem ersten und bisher einzigen Longplayer "The Truth Beneath" echt aus den Socke gehauen haben. Da Herr Quast die CD damals veröffentlichte, habe ich ihn ab und zu mal hoffend gefragt, ob er denn weiß, wie es denn so mit eventuell mit neuem Material dieser Band aussieht. Leider konnte er mir dazu auch nie was sagen, aber nun ist ja endlich soweit und Frank Kölbl (Ex-Schistosoma/Tonehammer Profiles) und Timo Gibbons (Mucupurulent) entsandten ihren zweiten Longplayer namens "Into The Realm Of Cthulhu" in diese finstere Welt :). Das Debüt war ja ein wirklich mächtiger und erfrischender HM2-Hammer, der immer noch ordentlich knallt, weshalb ich sehr aufgeregt war, ob sie das nach all den vielen Jahren, noch würden toppen können. Was soll ich sagen? Das Duo konnte das Niveau wahrlich locker halten :).
Hauptsongwriter Frank und der für das Intro, das Instrumental, orchestrale Parts und Samples zuständige Timo haben sich wirklich sehr ins Zeug gelegt, die vor langer Zeit von ihnen entzündete Flamme für den Svenska Dödsmetall nicht erlöschen, sondern sie voller Pracht weiterhin lodern und uns nun endlich wieder an dieser Glut teilhaben zu lassen! Mit einem wahrlich düsteren und bedrohlichen Szenario, welches auch aus einem coolen Horrorfilm stammen könnte, stimmt uns das Intro schon mal zünftig und gekonnt auf das Kommende ein. Und dieses dann zu Hörende wird jedem Fan der schwedischen Schiene das Wasser im Munde literweise fließen lassen :). Als Inspiration sind hier Nihilist, Entombed, Carnage, Interment, Grave, Nirvana 2002, Utumno, Furbowl, Edge Of Sanity, God Macabre oder Dismember zu nennen, wobei mir meine muffigen Innereien sagen, dass gerade letztere Band bei Star Of Madness hoch im Kurs steht. Da gibt es doch wahrlich schlechtere Voraussetzungen, um zu musizieren und seiner Liebe zu diesem Sound mit eigenen Songs Tribut zu zollen - und dieser ist ihnen wirklich sehr gelungen :). Was für geile Musik! Mein HM2-Herz schlägt vor Freude rasend vor sich hin, während mein Hirn Glückshormone ausschüttet :). Meine Schwärmerei dürfte nicht zu überlesen sein, aber hört euch diese Scheibe mal selber an. Ist das geil oder ist das geil? Sag' ich doch :). Mit ihrer Mission, das musikalische Rad für diesen Stil nicht neu zu erfinden, was ja auch niemand will, sondern einfach nur Dödsmetall in Reinkultur zu schreiben und zu zocken, sind Star Of Madness sehr erfolgreich :). Wie weiter unten zu sehen, sind einige Songs 5-6 Minuten lang, aber es kommt für mich persönlich zu keinem Moment Langeweile auf, da die Musik einfach nicht fade wird und immer schön variabel und sehr griffig und mitreißend gestaltet ist. "Into The Realm Of Cthulhu" bietet wirklich alles, was euer Old Skull-Svenska-Herz begehrt. Geile, straighte Abgehparts, walziges Midtempo, fette Grooveriffs, geile Melodien und D-Beat :). All das wird sehr gekonnt, ohne großen Firlefanz, mit viel Feuer und Liebe zum Detail miteinander zu einem umwerfenden Todesblei-Ungetüm der allerbesten Sorte vermengt, welches euch mit seinen grandiosen Songs einfach nur verschlingen wird :). Die Brutalität und düstere und morbide Atmosphäre kommt dabei auch nie zu kurz, denn beides ist auf dieser Scheibe massig vorhanden. Ein richtiger Ohrenschmaus ist auch das mittig im Album platzierte Instrumental, dessen Musik dem Songtitel alle Ehre macht. Klasse :). Ein herrliches kurzes Innehalten inmitten eines todesbleiernen Meeres aus mächtigen und höllisch heißen Riffs und Rhythmen, welche Frank und Timo präzise und voller Passion einspielten.
Gesanglich wurde auch noch mal eine Schippe drauf gelegt, auf dass das Gegrunze und Keifen, welches von L.G. Petrov, Nicke Andersson, Jörgen Sandström und Matti Kärki inspiriert ist, noch kraftvoller und düsterer klingt, was auch sehr gelungen ist :). Timos Stimme kommt auch so richtig schön knurrig-gröhlig, garstig, brutal und bedrohlich rüber und entlässt so bereitwillig und voller Hingabe den Lovecraft'schen Horror, den die Texte innehaben, in unsere Welt, dieser Wahnsinnige! Möge Gott uns beistehen! Obwohl... er darf ruhig weitermachen, denn seine Gesang ist echt cool und passt top zum Sound der Band, so dass der Beschwörung der Ancient Ones durch diese Band nichts im Wege steht :).
Dann kommen wir mal zum Sound, denn dieser hat es echt in sich :). Wie beim Debüt hat Frank die Produktion, den Mix und das Mastering wieder selber übernommen und konnte die vorherige, schon sehr geile Produktion nochmal toppen :). Ich bin echt begeistert von der Wand, die mir da aus den Boxen entgegen drückt :). Herrlich! Der Gesamtsound ist dieses Mal wuchtiger, voluminöser, lauter, druckvoller und ausgewogener ausgefallen und knallt ohne Ende :). Beste Voraussetzungen also dafür, dass die grandiosen Songs mit ihrem herrlichen Riffing und Rhythmen so richtig geil in Szene gesetzt werden und das Ergebnis wird eure Ohren in Brand setzen. Und was ist beim Svenska Dödsmetall besonders wichtig? Genau, der Saitensound und dieser bringt mich auf diesem Album total zu Sabbern, noch mehr als beim Debüt. Absoluter HM2-Worship! Davon werde ich nie genug kriegen :). Es ist einfach nur genial, diesen kratzigen, schreddernden, glühend heißen Klang der Gitarren zu vernehmen. Der Gehörnte sei dafür gepriesen! Dazu gibt es dann schön wuchtige und natürlich klingende Drums, einen fett wummernden Bass und einen gut zu vernehmenden Gesang. Das Gesamtergebnis ist eine intensive, friedhofserdige, herrlich schroffe und zugleich zeitgemäße Produktion, welche Svenska-Liebhaber*innen feuchte Augen der Freude bereiten wird :).
Kommen wir nun zum wirklich umwerfenden Artwork. Letztes Mal von der Band noch selbst kreiert, wurde die Ehre, Chtulhu darzustellen, nun Richard Luong (Tentacles And Teeth) zuteil und er hat sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt, den Albumtitel zu visualisieren. Abermals erhebt sich dieses uralte, gewaltige, kolossale und sehr brachial wirkende Wesen mit einer beängstigen Urgewalt aus den Abgründen eines tosenden Meeres und es kennt keine Gnade, wie das Schiff und seine Mannschaft vor ihm gleich erfahren werden! Zeugen dieses apokalyptischen Spektakels sind schemenhaft zu erkennende, menschliche Gestalten, die mit großer Wahrscheinlichkeit dieses einst aus den Untiefen des Alls gekommenen Wesen herbei beschwören und befreien konnten. Es ist auch wirklich total toll gemalt worde und wirkt sehr plastisch. Dieser dynamische Zeichenstil passt astrein und diese Palette an Blau- und Grüntönen kombiniert mit Schwarz ist einfach nur herrlich und wirkt schön atmosphärisch und spooky dadurch :). Das Ganze sieht auch echt mächtig, düster, bedrohlich und apokalyptisch aus. Wie gemacht für die saugeile Musik und das textliche Themenfeld :). Klappt ihr das Booklet auf, ist diese Szenerie geschmückt mit den Credits nochmal zu sehen. Leider fehlen die Texte, die hätte ich echt gerne gelesen, während die CD läuft, da ich davon ausgehe, dass sie gut zur restlichen Stimmung passen. Auf der CD an sich ist Chtulhu nochmals zu erblicken, genauso wie sich das Artwork nochmal über die Vorder- und Rückseite des Inlays erstreckt. Das mag zwar recht spartanisch klingen, sieht dadurch aber nicht minder cool aus, da das Artwork halt der Knaller ist und der Release optisch so richtig schön abgerundet wird :).
Star Of Madness haben uns auf ihr zweites Album "Into The Realm Of Cthulhu" sehr lange warten lassen, aber die Geduld hat sich eindeutig gelohnt, denn dieses Album ist einfach der Knaller geworden! Zwei HM2-Fans leben ihre Liebe zu diesem Sound total aus und das Ergebnis ist absolut feuriger, überzeugender, brutaler und mitreißender Death Metal, dem ihr euch nicht entziehen könnt! Für Svenska Dödsmetall-Maniacs totale Pflicht :)!
R’lyeh erwacht... 9,5 Punkte!
Spielzeit: 54:19
Hauptsongwriter Frank und der für das Intro, das Instrumental, orchestrale Parts und Samples zuständige Timo haben sich wirklich sehr ins Zeug gelegt, die vor langer Zeit von ihnen entzündete Flamme für den Svenska Dödsmetall nicht erlöschen, sondern sie voller Pracht weiterhin lodern und uns nun endlich wieder an dieser Glut teilhaben zu lassen! Mit einem wahrlich düsteren und bedrohlichen Szenario, welches auch aus einem coolen Horrorfilm stammen könnte, stimmt uns das Intro schon mal zünftig und gekonnt auf das Kommende ein. Und dieses dann zu Hörende wird jedem Fan der schwedischen Schiene das Wasser im Munde literweise fließen lassen :). Als Inspiration sind hier Nihilist, Entombed, Carnage, Interment, Grave, Nirvana 2002, Utumno, Furbowl, Edge Of Sanity, God Macabre oder Dismember zu nennen, wobei mir meine muffigen Innereien sagen, dass gerade letztere Band bei Star Of Madness hoch im Kurs steht. Da gibt es doch wahrlich schlechtere Voraussetzungen, um zu musizieren und seiner Liebe zu diesem Sound mit eigenen Songs Tribut zu zollen - und dieser ist ihnen wirklich sehr gelungen :). Was für geile Musik! Mein HM2-Herz schlägt vor Freude rasend vor sich hin, während mein Hirn Glückshormone ausschüttet :). Meine Schwärmerei dürfte nicht zu überlesen sein, aber hört euch diese Scheibe mal selber an. Ist das geil oder ist das geil? Sag' ich doch :). Mit ihrer Mission, das musikalische Rad für diesen Stil nicht neu zu erfinden, was ja auch niemand will, sondern einfach nur Dödsmetall in Reinkultur zu schreiben und zu zocken, sind Star Of Madness sehr erfolgreich :). Wie weiter unten zu sehen, sind einige Songs 5-6 Minuten lang, aber es kommt für mich persönlich zu keinem Moment Langeweile auf, da die Musik einfach nicht fade wird und immer schön variabel und sehr griffig und mitreißend gestaltet ist. "Into The Realm Of Cthulhu" bietet wirklich alles, was euer Old Skull-Svenska-Herz begehrt. Geile, straighte Abgehparts, walziges Midtempo, fette Grooveriffs, geile Melodien und D-Beat :). All das wird sehr gekonnt, ohne großen Firlefanz, mit viel Feuer und Liebe zum Detail miteinander zu einem umwerfenden Todesblei-Ungetüm der allerbesten Sorte vermengt, welches euch mit seinen grandiosen Songs einfach nur verschlingen wird :). Die Brutalität und düstere und morbide Atmosphäre kommt dabei auch nie zu kurz, denn beides ist auf dieser Scheibe massig vorhanden. Ein richtiger Ohrenschmaus ist auch das mittig im Album platzierte Instrumental, dessen Musik dem Songtitel alle Ehre macht. Klasse :). Ein herrliches kurzes Innehalten inmitten eines todesbleiernen Meeres aus mächtigen und höllisch heißen Riffs und Rhythmen, welche Frank und Timo präzise und voller Passion einspielten.
Gesanglich wurde auch noch mal eine Schippe drauf gelegt, auf dass das Gegrunze und Keifen, welches von L.G. Petrov, Nicke Andersson, Jörgen Sandström und Matti Kärki inspiriert ist, noch kraftvoller und düsterer klingt, was auch sehr gelungen ist :). Timos Stimme kommt auch so richtig schön knurrig-gröhlig, garstig, brutal und bedrohlich rüber und entlässt so bereitwillig und voller Hingabe den Lovecraft'schen Horror, den die Texte innehaben, in unsere Welt, dieser Wahnsinnige! Möge Gott uns beistehen! Obwohl... er darf ruhig weitermachen, denn seine Gesang ist echt cool und passt top zum Sound der Band, so dass der Beschwörung der Ancient Ones durch diese Band nichts im Wege steht :).
Dann kommen wir mal zum Sound, denn dieser hat es echt in sich :). Wie beim Debüt hat Frank die Produktion, den Mix und das Mastering wieder selber übernommen und konnte die vorherige, schon sehr geile Produktion nochmal toppen :). Ich bin echt begeistert von der Wand, die mir da aus den Boxen entgegen drückt :). Herrlich! Der Gesamtsound ist dieses Mal wuchtiger, voluminöser, lauter, druckvoller und ausgewogener ausgefallen und knallt ohne Ende :). Beste Voraussetzungen also dafür, dass die grandiosen Songs mit ihrem herrlichen Riffing und Rhythmen so richtig geil in Szene gesetzt werden und das Ergebnis wird eure Ohren in Brand setzen. Und was ist beim Svenska Dödsmetall besonders wichtig? Genau, der Saitensound und dieser bringt mich auf diesem Album total zu Sabbern, noch mehr als beim Debüt. Absoluter HM2-Worship! Davon werde ich nie genug kriegen :). Es ist einfach nur genial, diesen kratzigen, schreddernden, glühend heißen Klang der Gitarren zu vernehmen. Der Gehörnte sei dafür gepriesen! Dazu gibt es dann schön wuchtige und natürlich klingende Drums, einen fett wummernden Bass und einen gut zu vernehmenden Gesang. Das Gesamtergebnis ist eine intensive, friedhofserdige, herrlich schroffe und zugleich zeitgemäße Produktion, welche Svenska-Liebhaber*innen feuchte Augen der Freude bereiten wird :).
Kommen wir nun zum wirklich umwerfenden Artwork. Letztes Mal von der Band noch selbst kreiert, wurde die Ehre, Chtulhu darzustellen, nun Richard Luong (Tentacles And Teeth) zuteil und er hat sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt, den Albumtitel zu visualisieren. Abermals erhebt sich dieses uralte, gewaltige, kolossale und sehr brachial wirkende Wesen mit einer beängstigen Urgewalt aus den Abgründen eines tosenden Meeres und es kennt keine Gnade, wie das Schiff und seine Mannschaft vor ihm gleich erfahren werden! Zeugen dieses apokalyptischen Spektakels sind schemenhaft zu erkennende, menschliche Gestalten, die mit großer Wahrscheinlichkeit dieses einst aus den Untiefen des Alls gekommenen Wesen herbei beschwören und befreien konnten. Es ist auch wirklich total toll gemalt worde und wirkt sehr plastisch. Dieser dynamische Zeichenstil passt astrein und diese Palette an Blau- und Grüntönen kombiniert mit Schwarz ist einfach nur herrlich und wirkt schön atmosphärisch und spooky dadurch :). Das Ganze sieht auch echt mächtig, düster, bedrohlich und apokalyptisch aus. Wie gemacht für die saugeile Musik und das textliche Themenfeld :). Klappt ihr das Booklet auf, ist diese Szenerie geschmückt mit den Credits nochmal zu sehen. Leider fehlen die Texte, die hätte ich echt gerne gelesen, während die CD läuft, da ich davon ausgehe, dass sie gut zur restlichen Stimmung passen. Auf der CD an sich ist Chtulhu nochmals zu erblicken, genauso wie sich das Artwork nochmal über die Vorder- und Rückseite des Inlays erstreckt. Das mag zwar recht spartanisch klingen, sieht dadurch aber nicht minder cool aus, da das Artwork halt der Knaller ist und der Release optisch so richtig schön abgerundet wird :).
Star Of Madness haben uns auf ihr zweites Album "Into The Realm Of Cthulhu" sehr lange warten lassen, aber die Geduld hat sich eindeutig gelohnt, denn dieses Album ist einfach der Knaller geworden! Zwei HM2-Fans leben ihre Liebe zu diesem Sound total aus und das Ergebnis ist absolut feuriger, überzeugender, brutaler und mitreißender Death Metal, dem ihr euch nicht entziehen könnt! Für Svenska Dödsmetall-Maniacs totale Pflicht :)!
R’lyeh erwacht... 9,5 Punkte!
Spielzeit: 54:19
Kommen wir nun zum zweiten Neckbreaker Records-Release, den Martin aktuell auf uns loslässt und auf den ich besonders gewartet habe. Die Rede ist von Star Of Madness, die mich bereits 2017 mit ihrem ersten und bisher einzigen Longplayer "The Truth Beneath" echt aus den Socke gehauen haben. Da Herr Quast die CD damals veröffentlichte, habe ich ihn ab und zu mal hoffend gefragt, ob er denn weiß, wie es denn so mit eventuell mit neuem Material dieser Band aussieht. Leider konnte er mir dazu auch nie was sagen, aber nun ist ja endlich soweit und Frank Kölbl (Ex-Schistosoma/Tonehammer Profiles) und Timo Gibbons (Mucupurulent) entsandten ihren zweiten Longplayer namens "Into The Realm Of Cthulhu" in diese finstere Welt :). Das Debüt war ja ein wirklich mächtiger und erfrischender HM2-Hammer, der immer noch ordentlich knallt, weshalb ich sehr aufgeregt war, ob sie das nach all den vielen Jahren, noch würden toppen können. Was soll ich sagen? Das Duo konnte das Niveau wahrlich locker halten :).
Hauptsongwriter Frank und der für das Intro, das Instrumental, orchestrale Parts und Samples zuständige Timo haben sich wirklich sehr ins Zeug gelegt, die vor langer Zeit von ihnen entzündete Flamme für den Svenska Dödsmetall nicht erlöschen, sondern sie voller Pracht weiterhin lodern und uns nun endlich wieder an dieser Glut teilhaben zu lassen! Mit einem wahrlich düsteren und bedrohlichen Szenario, welches auch aus einem coolen Horrorfilm stammen könnte, stimmt uns das Intro schon mal zünftig und gekonnt auf das Kommende ein. Und dieses dann zu Hörende wird jedem Fan der schwedischen Schiene das Wasser im Munde literweise fließen lassen :). Als Inspiration sind hier Nihilist, Entombed, Carnage, Interment, Grave, Nirvana 2002, Utumno, Furbowl, Edge Of Sanity, God Macabre oder Dismember zu nennen, wobei mir meine muffigen Innereien sagen, dass gerade letztere Band bei Star Of Madness hoch im Kurs steht. Da gibt es doch wahrlich schlechtere Voraussetzungen, um zu musizieren und seiner Liebe zu diesem Sound mit eigenen Songs Tribut zu zollen - und dieser ist ihnen wirklich sehr gelungen :). Was für geile Musik! Mein HM2-Herz schlägt vor Freude rasend vor sich hin, während mein Hirn Glückshormone ausschüttet :). Meine Schwärmerei dürfte nicht zu überlesen sein, aber hört euch diese Scheibe mal selber an. Ist das geil oder ist das geil? Sag' ich doch :). Mit ihrer Mission, das musikalische Rad für diesen Stil nicht neu zu erfinden, was ja auch niemand will, sondern einfach nur Dödsmetall in Reinkultur zu schreiben und zu zocken, sind Star Of Madness sehr erfolgreich :). Wie weiter unten zu sehen, sind einige Songs 5-6 Minuten lang, aber es kommt für mich persönlich zu keinem Moment Langeweile auf, da die Musik einfach nicht fade wird und immer schön variabel und sehr griffig und mitreißend gestaltet ist. "Into The Realm Of Cthulhu" bietet wirklich alles, was euer Old Skull-Svenska-Herz begehrt. Geile, straighte Abgehparts, walziges Midtempo, fette Grooveriffs, geile Melodien und D-Beat :). All das wird sehr gekonnt, ohne großen Firlefanz, mit viel Feuer und Liebe zum Detail miteinander zu einem umwerfenden Todesblei-Ungetüm der allerbesten Sorte vermengt, welches euch mit seinen grandiosen Songs einfach nur verschlingen wird :). Die Brutalität und düstere und morbide Atmosphäre kommt dabei auch nie zu kurz, denn beides ist auf dieser Scheibe massig vorhanden. Ein richtiger Ohrenschmaus ist auch das mittig im Album platzierte Instrumental, dessen Musik dem Songtitel alle Ehre macht. Klasse :). Ein herrliches kurzes Innehalten inmitten eines todesbleiernen Meeres aus mächtigen und höllisch heißen Riffs und Rhythmen, welche Frank und Timo präzise und voller Passion einspielten.
Gesanglich wurde auch noch mal eine Schippe drauf gelegt, auf dass das Gegrunze und Keifen, welches von L.G. Petrov, Nicke Andersson, Jörgen Sandström und Matti Kärki inspiriert ist, noch kraftvoller und düsterer klingt, was auch sehr gelungen ist :). Timos Stimme kommt auch so richtig schön knurrig-gröhlig, garstig, brutal und bedrohlich rüber und entlässt so bereitwillig und voller Hingabe den Lovecraft'schen Horror, den die Texte innehaben, in unsere Welt, dieser Wahnsinnige! Möge Gott uns beistehen! Obwohl... er darf ruhig weitermachen, denn seine Gesang ist echt cool und passt top zum Sound der Band, so dass der Beschwörung der Ancient Ones durch diese Band nichts im Wege steht :).
Dann kommen wir mal zum Sound, denn dieser hat es echt in sich :). Wie beim Debüt hat Frank die Produktion, den Mix und das Mastering wieder selber übernommen und konnte die vorherige, schon sehr geile Produktion nochmal toppen :). Ich bin echt begeistert von der Wand, die mir da aus den Boxen entgegen drückt :). Herrlich! Der Gesamtsound ist dieses Mal wuchtiger, voluminöser, lauter, druckvoller und ausgewogener ausgefallen und knallt ohne Ende :). Beste Voraussetzungen also dafür, dass die grandiosen Songs mit ihrem herrlichen Riffing und Rhythmen so richtig geil in Szene gesetzt werden und das Ergebnis wird eure Ohren in Brand setzen. Und was ist beim Svenska Dödsmetall besonders wichtig? Genau, der Saitensound und dieser bringt mich auf diesem Album total zu Sabbern, noch mehr als beim Debüt. Absoluter HM2-Worship! Davon werde ich nie genug kriegen :). Es ist einfach nur genial, diesen kratzigen, schreddernden, glühend heißen Klang der Gitarren zu vernehmen. Der Gehörnte sei dafür gepriesen! Dazu gibt es dann schön wuchtige und natürlich klingende Drums, einen fett wummernden Bass und einen gut zu vernehmenden Gesang. Das Gesamtergebnis ist eine intensive, friedhofserdige, herrlich schroffe und zugleich zeitgemäße Produktion, welche Svenska-Liebhaber*innen feuchte Augen der Freude bereiten wird :).
Kommen wir nun zum wirklich umwerfenden Artwork. Letztes Mal von der Band noch selbst kreiert, wurde die Ehre, Chtulhu darzustellen, nun Richard Luong (Tentacles And Teeth) zuteil und er hat sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt, den Albumtitel zu visualisieren. Abermals erhebt sich dieses uralte, gewaltige, kolossale und sehr brachial wirkende Wesen mit einer beängstigen Urgewalt aus den Abgründen eines tosenden Meeres und es kennt keine Gnade, wie das Schiff und seine Mannschaft vor ihm gleich erfahren werden! Zeugen dieses apokalyptischen Spektakels sind schemenhaft zu erkennende, menschliche Gestalten, die mit großer Wahrscheinlichkeit dieses einst aus den Untiefen des Alls gekommenen Wesen herbei beschwören und befreien konnten. Es ist auch wirklich total toll gemalt worde und wirkt sehr plastisch. Dieser dynamische Zeichenstil passt astrein und diese Palette an Blau- und Grüntönen kombiniert mit Schwarz ist einfach nur herrlich und wirkt schön atmosphärisch und spooky dadurch :). Das Ganze sieht auch echt mächtig, düster, bedrohlich und apokalyptisch aus. Wie gemacht für die saugeile Musik und das textliche Themenfeld :). Klappt ihr das Booklet auf, ist diese Szenerie geschmückt mit den Credits nochmal zu sehen. Leider fehlen die Texte, die hätte ich echt gerne gelesen, während die CD läuft, da ich davon ausgehe, dass sie gut zur restlichen Stimmung passen. Auf der CD an sich ist Chtulhu nochmals zu erblicken, genauso wie sich das Artwork nochmal über die Vorder- und Rückseite des Inlays erstreckt. Das mag zwar recht spartanisch klingen, sieht dadurch aber nicht minder cool aus, da das Artwork halt der Knaller ist und der Release optisch so richtig schön abgerundet wird :).
Star Of Madness haben uns auf ihr zweites Album "Into The Realm Of Cthulhu" sehr lange warten lassen, aber die Geduld hat sich eindeutig gelohnt, denn dieses Album ist einfach der Knaller geworden! Zwei HM2-Fans leben ihre Liebe zu diesem Sound total aus und das Ergebnis ist absolut feuriger, überzeugender, brutaler und mitreißender Death Metal, dem ihr euch nicht entziehen könnt! Für Svenska Dödsmetall-Maniacs totale Pflicht :)!
R’lyeh erwacht... 9,5 Punkte!
Spielzeit: 54:19
Hauptsongwriter Frank und der für das Intro, das Instrumental, orchestrale Parts und Samples zuständige Timo haben sich wirklich sehr ins Zeug gelegt, die vor langer Zeit von ihnen entzündete Flamme für den Svenska Dödsmetall nicht erlöschen, sondern sie voller Pracht weiterhin lodern und uns nun endlich wieder an dieser Glut teilhaben zu lassen! Mit einem wahrlich düsteren und bedrohlichen Szenario, welches auch aus einem coolen Horrorfilm stammen könnte, stimmt uns das Intro schon mal zünftig und gekonnt auf das Kommende ein. Und dieses dann zu Hörende wird jedem Fan der schwedischen Schiene das Wasser im Munde literweise fließen lassen :). Als Inspiration sind hier Nihilist, Entombed, Carnage, Interment, Grave, Nirvana 2002, Utumno, Furbowl, Edge Of Sanity, God Macabre oder Dismember zu nennen, wobei mir meine muffigen Innereien sagen, dass gerade letztere Band bei Star Of Madness hoch im Kurs steht. Da gibt es doch wahrlich schlechtere Voraussetzungen, um zu musizieren und seiner Liebe zu diesem Sound mit eigenen Songs Tribut zu zollen - und dieser ist ihnen wirklich sehr gelungen :). Was für geile Musik! Mein HM2-Herz schlägt vor Freude rasend vor sich hin, während mein Hirn Glückshormone ausschüttet :). Meine Schwärmerei dürfte nicht zu überlesen sein, aber hört euch diese Scheibe mal selber an. Ist das geil oder ist das geil? Sag' ich doch :). Mit ihrer Mission, das musikalische Rad für diesen Stil nicht neu zu erfinden, was ja auch niemand will, sondern einfach nur Dödsmetall in Reinkultur zu schreiben und zu zocken, sind Star Of Madness sehr erfolgreich :). Wie weiter unten zu sehen, sind einige Songs 5-6 Minuten lang, aber es kommt für mich persönlich zu keinem Moment Langeweile auf, da die Musik einfach nicht fade wird und immer schön variabel und sehr griffig und mitreißend gestaltet ist. "Into The Realm Of Cthulhu" bietet wirklich alles, was euer Old Skull-Svenska-Herz begehrt. Geile, straighte Abgehparts, walziges Midtempo, fette Grooveriffs, geile Melodien und D-Beat :). All das wird sehr gekonnt, ohne großen Firlefanz, mit viel Feuer und Liebe zum Detail miteinander zu einem umwerfenden Todesblei-Ungetüm der allerbesten Sorte vermengt, welches euch mit seinen grandiosen Songs einfach nur verschlingen wird :). Die Brutalität und düstere und morbide Atmosphäre kommt dabei auch nie zu kurz, denn beides ist auf dieser Scheibe massig vorhanden. Ein richtiger Ohrenschmaus ist auch das mittig im Album platzierte Instrumental, dessen Musik dem Songtitel alle Ehre macht. Klasse :). Ein herrliches kurzes Innehalten inmitten eines todesbleiernen Meeres aus mächtigen und höllisch heißen Riffs und Rhythmen, welche Frank und Timo präzise und voller Passion einspielten.
Gesanglich wurde auch noch mal eine Schippe drauf gelegt, auf dass das Gegrunze und Keifen, welches von L.G. Petrov, Nicke Andersson, Jörgen Sandström und Matti Kärki inspiriert ist, noch kraftvoller und düsterer klingt, was auch sehr gelungen ist :). Timos Stimme kommt auch so richtig schön knurrig-gröhlig, garstig, brutal und bedrohlich rüber und entlässt so bereitwillig und voller Hingabe den Lovecraft'schen Horror, den die Texte innehaben, in unsere Welt, dieser Wahnsinnige! Möge Gott uns beistehen! Obwohl... er darf ruhig weitermachen, denn seine Gesang ist echt cool und passt top zum Sound der Band, so dass der Beschwörung der Ancient Ones durch diese Band nichts im Wege steht :).
Dann kommen wir mal zum Sound, denn dieser hat es echt in sich :). Wie beim Debüt hat Frank die Produktion, den Mix und das Mastering wieder selber übernommen und konnte die vorherige, schon sehr geile Produktion nochmal toppen :). Ich bin echt begeistert von der Wand, die mir da aus den Boxen entgegen drückt :). Herrlich! Der Gesamtsound ist dieses Mal wuchtiger, voluminöser, lauter, druckvoller und ausgewogener ausgefallen und knallt ohne Ende :). Beste Voraussetzungen also dafür, dass die grandiosen Songs mit ihrem herrlichen Riffing und Rhythmen so richtig geil in Szene gesetzt werden und das Ergebnis wird eure Ohren in Brand setzen. Und was ist beim Svenska Dödsmetall besonders wichtig? Genau, der Saitensound und dieser bringt mich auf diesem Album total zu Sabbern, noch mehr als beim Debüt. Absoluter HM2-Worship! Davon werde ich nie genug kriegen :). Es ist einfach nur genial, diesen kratzigen, schreddernden, glühend heißen Klang der Gitarren zu vernehmen. Der Gehörnte sei dafür gepriesen! Dazu gibt es dann schön wuchtige und natürlich klingende Drums, einen fett wummernden Bass und einen gut zu vernehmenden Gesang. Das Gesamtergebnis ist eine intensive, friedhofserdige, herrlich schroffe und zugleich zeitgemäße Produktion, welche Svenska-Liebhaber*innen feuchte Augen der Freude bereiten wird :).
Kommen wir nun zum wirklich umwerfenden Artwork. Letztes Mal von der Band noch selbst kreiert, wurde die Ehre, Chtulhu darzustellen, nun Richard Luong (Tentacles And Teeth) zuteil und er hat sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt, den Albumtitel zu visualisieren. Abermals erhebt sich dieses uralte, gewaltige, kolossale und sehr brachial wirkende Wesen mit einer beängstigen Urgewalt aus den Abgründen eines tosenden Meeres und es kennt keine Gnade, wie das Schiff und seine Mannschaft vor ihm gleich erfahren werden! Zeugen dieses apokalyptischen Spektakels sind schemenhaft zu erkennende, menschliche Gestalten, die mit großer Wahrscheinlichkeit dieses einst aus den Untiefen des Alls gekommenen Wesen herbei beschwören und befreien konnten. Es ist auch wirklich total toll gemalt worde und wirkt sehr plastisch. Dieser dynamische Zeichenstil passt astrein und diese Palette an Blau- und Grüntönen kombiniert mit Schwarz ist einfach nur herrlich und wirkt schön atmosphärisch und spooky dadurch :). Das Ganze sieht auch echt mächtig, düster, bedrohlich und apokalyptisch aus. Wie gemacht für die saugeile Musik und das textliche Themenfeld :). Klappt ihr das Booklet auf, ist diese Szenerie geschmückt mit den Credits nochmal zu sehen. Leider fehlen die Texte, die hätte ich echt gerne gelesen, während die CD läuft, da ich davon ausgehe, dass sie gut zur restlichen Stimmung passen. Auf der CD an sich ist Chtulhu nochmals zu erblicken, genauso wie sich das Artwork nochmal über die Vorder- und Rückseite des Inlays erstreckt. Das mag zwar recht spartanisch klingen, sieht dadurch aber nicht minder cool aus, da das Artwork halt der Knaller ist und der Release optisch so richtig schön abgerundet wird :).
Star Of Madness haben uns auf ihr zweites Album "Into The Realm Of Cthulhu" sehr lange warten lassen, aber die Geduld hat sich eindeutig gelohnt, denn dieses Album ist einfach der Knaller geworden! Zwei HM2-Fans leben ihre Liebe zu diesem Sound total aus und das Ergebnis ist absolut feuriger, überzeugender, brutaler und mitreißender Death Metal, dem ihr euch nicht entziehen könnt! Für Svenska Dödsmetall-Maniacs totale Pflicht :)!
R’lyeh erwacht... 9,5 Punkte!
Spielzeit: 54:19
Label
V.Ö.
08. April 2023
Laufzeit
54:19
Tracklist
Underneath The Sea (Intro) 02:39
Entombed With The Pharaos 05:36
Cold Air 04:04
The Outpost 06:30
The Lurking Fear 05:17
Far Beyond (Instrumental) 02:37
Unda, The Bride Of The Sea 04:24
The Contract 06:35
The Witch (Robert Blake) 05:46
Zoth Ommog 05:09
The Great Old Ones (Outro) 05:42
Entombed With The Pharaos 05:36
Cold Air 04:04
The Outpost 06:30
The Lurking Fear 05:17
Far Beyond (Instrumental) 02:37
Unda, The Bride Of The Sea 04:24
The Contract 06:35
The Witch (Robert Blake) 05:46
Zoth Ommog 05:09
The Great Old Ones (Outro) 05:42
9.5
10
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