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Soulgate's Dawn - Messiah


Hotel666 Redaktion

29. November 2009

Ein Album „Messiah“ zu betiteln ist eine nicht unbedingt immer ratsame Vorgehensweise – in welch missliche Situationen man durch absichtliches oder versehentliches messianisches Auftreten kommen kann, dürfte nicht erst seit Monty Pythons „Life Of Brian“ bekannt sein.

Das hat die seit 2001 aktiven Todesmetaller von SOULGATE'S DAWN nun aber sichtlich wenig abgehalten. „Messiah“, das dritte Werk der Band, bietet elf Mal gut gemachten, schmissigen Melodic Death Metal. Dieser hat trotz eindeutig moderner Ausrichtung weniger mit MetalCore zu tun, als man erwarten könnte. Vielmehr leben Stücke wie „Illuminate“ vom Kontrast zwischen melodischer Göteborg-Schule und einigen Black Metal Anleihen, die interessanterweise mitunter ein gewisses BELPHEGOR-Gefühl vermitteln. Ganz ohne die beliebten Breakdown-Strukturen und ohne halbklaren Gesang kommen zwar auch SOULGATE'S DAWN nicht aus, sie übertreiben es glücklicherweise jedoch nicht. Mikrofresser Michael Reinsch kennt seine Grenzen und verzichtet darauf, sie auf einem Studioalbum weiter ausloten zu wollen. Sein irgendwo zwischen heiserem, gepressten Schreien und Deathgrunts liegender Gesang mag auf Dauer etwas eintönig wirken, fügt sich jedoch gut ins Gesamtbild ein. Auf Seiten der Instrumentalisten gibt es auch keine Ausfälle zu bemängeln, sieht man davon ab, dass ähnliche Riffs und Rhythmen von einer Vielzahl anderer Bands ebenso geliebt und praktiziert werden.

SOULGATE'S DAWNs drittes Werk ist insgesamt ein gutes, melodisches Death Metal Album geworden. Die Rettung der harten Musik sollte man von „Messiah“ zwar nicht erwarten, aber da die fünf Jungs hörbar Spaß an ihrer Sache haben, sollten den Freunde harmonielastigen Death Metals ohne Weiteres auch haben können. Ans Kreuz wird man die Band dafür in keinem Fall bringen!
Ein Album „Messiah“ zu betiteln ist eine nicht unbedingt immer ratsame Vorgehensweise – in welch missliche Situationen man durch absichtliches oder versehentliches messianisches Auftreten kommen kann, dürfte nicht erst seit Monty Pythons „Life Of Brian“ bekannt sein.

Das hat die seit 2001 aktiven Todesmetaller von SOULGATE'S DAWN nun aber sichtlich wenig abgehalten. „Messiah“, das dritte Werk der Band, bietet elf Mal gut gemachten, schmissigen Melodic Death Metal. Dieser hat trotz eindeutig moderner Ausrichtung weniger mit MetalCore zu tun, als man erwarten könnte. Vielmehr leben Stücke wie „Illuminate“ vom Kontrast zwischen melodischer Göteborg-Schule und einigen Black Metal Anleihen, die interessanterweise mitunter ein gewisses BELPHEGOR-Gefühl vermitteln. Ganz ohne die beliebten Breakdown-Strukturen und ohne halbklaren Gesang kommen zwar auch SOULGATE'S DAWN nicht aus, sie übertreiben es glücklicherweise jedoch nicht. Mikrofresser Michael Reinsch kennt seine Grenzen und verzichtet darauf, sie auf einem Studioalbum weiter ausloten zu wollen. Sein irgendwo zwischen heiserem, gepressten Schreien und Deathgrunts liegender Gesang mag auf Dauer etwas eintönig wirken, fügt sich jedoch gut ins Gesamtbild ein. Auf Seiten der Instrumentalisten gibt es auch keine Ausfälle zu bemängeln, sieht man davon ab, dass ähnliche Riffs und Rhythmen von einer Vielzahl anderer Bands ebenso geliebt und praktiziert werden.

SOULGATE'S DAWNs drittes Werk ist insgesamt ein gutes, melodisches Death Metal Album geworden. Die Rettung der harten Musik sollte man von „Messiah“ zwar nicht erwarten, aber da die fünf Jungs hörbar Spaß an ihrer Sache haben, sollten den Freunde harmonielastigen Death Metals ohne Weiteres auch haben können. Ans Kreuz wird man die Band dafür in keinem Fall bringen!

V.Ö.
20. März 2009
Laufzeit
37:30

7
10

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