
Hotel666 Redaktion
16. Juli 2011
Fast jeder Sturm beginnt erst einmal als ein laues Lüftchen und so ist es auch ganz passend, dass es sich bei dem Titelgebenden Opener des Debüts der Jungs aus Neubrandenburg um ein Intro handelt. Allerdings blasen einem doch recht zügig die ersten Riffs um die Ohren, was einen dazu veranlasst für den anstehenden Sturm das Wasserglas gegen einen Bierhumpen zu tauschen.
Der folgende Song „Iron Faith“ sorgt dann jedoch für ein wenig Verwirrung: So überrascht das, mal vom Solo und der Bridge nach dem Refrain abgesehen, eher geradlinige Songwriting; meines Erachtens nicht unbedingt ein Merkmal des Progressive-Power-Metal-Genres, welchem sich die Band selber zugehörig fühlt. Das weitere Stirnrunzeln forciert dann Sänger und Bassist Karl mit seiner polarisierenden gepresst-aggressiven Stimme, die durchaus Ähnlichkeit mit der von Chris Boltendahl hat. Durch diese beiden Faktoren erinnert die Nummer natürlich stark an einen GRAVE DIGGER Song aus den 90ern.
Doch schon das nachfolgende „Trail Of The Sun“ korrigiert diese Eindrücke in Richtung Skandinavien. Die Arrangements werden komplexer, das Spiel ausgefeilter und Sänger Karl schwingt auf eine (nicht weniger polarisierende) sanftere Stimme um, die mich zu Beginn des Songs an die melodische Ausrichtung Matt Heafys auf den letzten beiden TRIVIUM Alben erinnert hat. Rein technisch entzieht sich sein Sangesvermögen meistens der größten Kritik (Unrühmliche Ausnahme: Die ziemlich schiefen „Ohoho“- und Schreipassagen in „Avenger“ ), allerdings werde ich wohl nie ganz warm mit dieser Stimme werden: Egal in welchem Spektrum Karl gerade zu Gange ist, es schwingt immer ein nölender Unterton mit, der mir schon fast so sehr auf den Sack geht wie doofes Emo Geweine. Aber das kann man durchaus anders sehen und da die Instrumentalfraktion äußerst versiert zur Werke geht und die Songs insgesamt wirklich gut funktionieren, kann ich die EP ruhigen Gewissens jedem Fan von anspruchsvollen melodischem Metal empfehlen.
Der folgende Song „Iron Faith“ sorgt dann jedoch für ein wenig Verwirrung: So überrascht das, mal vom Solo und der Bridge nach dem Refrain abgesehen, eher geradlinige Songwriting; meines Erachtens nicht unbedingt ein Merkmal des Progressive-Power-Metal-Genres, welchem sich die Band selber zugehörig fühlt. Das weitere Stirnrunzeln forciert dann Sänger und Bassist Karl mit seiner polarisierenden gepresst-aggressiven Stimme, die durchaus Ähnlichkeit mit der von Chris Boltendahl hat. Durch diese beiden Faktoren erinnert die Nummer natürlich stark an einen GRAVE DIGGER Song aus den 90ern.
Doch schon das nachfolgende „Trail Of The Sun“ korrigiert diese Eindrücke in Richtung Skandinavien. Die Arrangements werden komplexer, das Spiel ausgefeilter und Sänger Karl schwingt auf eine (nicht weniger polarisierende) sanftere Stimme um, die mich zu Beginn des Songs an die melodische Ausrichtung Matt Heafys auf den letzten beiden TRIVIUM Alben erinnert hat. Rein technisch entzieht sich sein Sangesvermögen meistens der größten Kritik (Unrühmliche Ausnahme: Die ziemlich schiefen „Ohoho“- und Schreipassagen in „Avenger“ ), allerdings werde ich wohl nie ganz warm mit dieser Stimme werden: Egal in welchem Spektrum Karl gerade zu Gange ist, es schwingt immer ein nölender Unterton mit, der mir schon fast so sehr auf den Sack geht wie doofes Emo Geweine. Aber das kann man durchaus anders sehen und da die Instrumentalfraktion äußerst versiert zur Werke geht und die Songs insgesamt wirklich gut funktionieren, kann ich die EP ruhigen Gewissens jedem Fan von anspruchsvollen melodischem Metal empfehlen.
Fast jeder Sturm beginnt erst einmal als ein laues Lüftchen und so ist es auch ganz passend, dass es sich bei dem Titelgebenden Opener des Debüts der Jungs aus Neubrandenburg um ein Intro handelt. Allerdings blasen einem doch recht zügig die ersten Riffs um die Ohren, was einen dazu veranlasst für den anstehenden Sturm das Wasserglas gegen einen Bierhumpen zu tauschen.
Der folgende Song „Iron Faith“ sorgt dann jedoch für ein wenig Verwirrung: So überrascht das, mal vom Solo und der Bridge nach dem Refrain abgesehen, eher geradlinige Songwriting; meines Erachtens nicht unbedingt ein Merkmal des Progressive-Power-Metal-Genres, welchem sich die Band selber zugehörig fühlt. Das weitere Stirnrunzeln forciert dann Sänger und Bassist Karl mit seiner polarisierenden gepresst-aggressiven Stimme, die durchaus Ähnlichkeit mit der von Chris Boltendahl hat. Durch diese beiden Faktoren erinnert die Nummer natürlich stark an einen GRAVE DIGGER Song aus den 90ern.
Doch schon das nachfolgende „Trail Of The Sun“ korrigiert diese Eindrücke in Richtung Skandinavien. Die Arrangements werden komplexer, das Spiel ausgefeilter und Sänger Karl schwingt auf eine (nicht weniger polarisierende) sanftere Stimme um, die mich zu Beginn des Songs an die melodische Ausrichtung Matt Heafys auf den letzten beiden TRIVIUM Alben erinnert hat. Rein technisch entzieht sich sein Sangesvermögen meistens der größten Kritik (Unrühmliche Ausnahme: Die ziemlich schiefen „Ohoho“- und Schreipassagen in „Avenger“ ), allerdings werde ich wohl nie ganz warm mit dieser Stimme werden: Egal in welchem Spektrum Karl gerade zu Gange ist, es schwingt immer ein nölender Unterton mit, der mir schon fast so sehr auf den Sack geht wie doofes Emo Geweine. Aber das kann man durchaus anders sehen und da die Instrumentalfraktion äußerst versiert zur Werke geht und die Songs insgesamt wirklich gut funktionieren, kann ich die EP ruhigen Gewissens jedem Fan von anspruchsvollen melodischem Metal empfehlen.
Der folgende Song „Iron Faith“ sorgt dann jedoch für ein wenig Verwirrung: So überrascht das, mal vom Solo und der Bridge nach dem Refrain abgesehen, eher geradlinige Songwriting; meines Erachtens nicht unbedingt ein Merkmal des Progressive-Power-Metal-Genres, welchem sich die Band selber zugehörig fühlt. Das weitere Stirnrunzeln forciert dann Sänger und Bassist Karl mit seiner polarisierenden gepresst-aggressiven Stimme, die durchaus Ähnlichkeit mit der von Chris Boltendahl hat. Durch diese beiden Faktoren erinnert die Nummer natürlich stark an einen GRAVE DIGGER Song aus den 90ern.
Doch schon das nachfolgende „Trail Of The Sun“ korrigiert diese Eindrücke in Richtung Skandinavien. Die Arrangements werden komplexer, das Spiel ausgefeilter und Sänger Karl schwingt auf eine (nicht weniger polarisierende) sanftere Stimme um, die mich zu Beginn des Songs an die melodische Ausrichtung Matt Heafys auf den letzten beiden TRIVIUM Alben erinnert hat. Rein technisch entzieht sich sein Sangesvermögen meistens der größten Kritik (Unrühmliche Ausnahme: Die ziemlich schiefen „Ohoho“- und Schreipassagen in „Avenger“ ), allerdings werde ich wohl nie ganz warm mit dieser Stimme werden: Egal in welchem Spektrum Karl gerade zu Gange ist, es schwingt immer ein nölender Unterton mit, der mir schon fast so sehr auf den Sack geht wie doofes Emo Geweine. Aber das kann man durchaus anders sehen und da die Instrumentalfraktion äußerst versiert zur Werke geht und die Songs insgesamt wirklich gut funktionieren, kann ich die EP ruhigen Gewissens jedem Fan von anspruchsvollen melodischem Metal empfehlen.
