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Powergame - Beast On The Attack


Hotel666 Redaktion

05. Oktober 2015

Yippee Ki-Yay Motherfucker! Endlich ist die Scheibe da! Was habe ich mich nach dem Demo von 2013 und diversen Liveauftritten auf das Debütalbum von POWERGAME gefreut. Und nach 2 Wochen Dauerrotation kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich trotz meiner immensen Vorfreude nicht ein Stück weit entäuscht bin.
Aber kommen wir vor der (absolut berechtigten) Lobhuldelei noch zu ein paar Fakten: POWERGAME aus Bielefeld und Herford spielen klassichen und basischen NWOBHM, der instrumental extrem von Iron Maiden beeinflusst ist. Sänger Mätty (Lost World Order) ist zwar beileibe kein Bruce Dickinson, kann aber durchaus als räudiger Bastard von Paul Di'Anno und Gerrit Mutz durchgehen, wobei er melodischer als bei LWO singt und mit seinem spürbaren Herzblut echte Akzente setzt. Dazu kommt eine authentische und lebendige, für manch einen vielleicht schon anachronistisch anmutende Produktion, die den perfekten Klang für die 8 Nummern bietet.
So, nun könnte die Meckerfraktion natürlich gelangweilt mit den Worten „Oh, eine 80er Retro Band, wie spannend!“ abwinken, aber wißt ihr was? Das ist mir sowas von scheiß egal, denn das hier ist schlicht und ergreifend die mit Abstand beste Genre-Platte, die mir seit langer Zeit untergekommen ist. Die Songs sind perfekt auf den Punkt komponiert und gespielt (ja, auch das abschließende 7-minütige, ägyptische Epic „Osiris Reigns“ ist zu keiner Sekunde redundant oder beliebig) und setzen sich sofort im Hirn fest: Sei es die grandiose Partynummer „Back To The Ruskin Arms“ (got it? Inklusive lustigem Titelraten anderer Brit-Legenden in der Strophe), welche mich von der Art und Attitüde her ein wenig an den Song „Underground Heroes“ der Japaner Blaze erinnert, die düstere Uptempo Nummer „Final Dawn“ (mein persönlicher Favorit) oder das mächtige „City Of The Dead“.
Aber eigentlich ist es müßig hier Anspieltipps zu geben, da wirklich jeder Song ein Volltreffer ist. New Wave Of British Heavy Metal Revisited By Guys From East Westphalia? You bet!

Up the Powers!
Yippee Ki-Yay Motherfucker! Endlich ist die Scheibe da! Was habe ich mich nach dem Demo von 2013 und diversen Liveauftritten auf das Debütalbum von POWERGAME gefreut. Und nach 2 Wochen Dauerrotation kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich trotz meiner immensen Vorfreude nicht ein Stück weit entäuscht bin.
Aber kommen wir vor der (absolut berechtigten) Lobhuldelei noch zu ein paar Fakten: POWERGAME aus Bielefeld und Herford spielen klassichen und basischen NWOBHM, der instrumental extrem von Iron Maiden beeinflusst ist. Sänger Mätty (Lost World Order) ist zwar beileibe kein Bruce Dickinson, kann aber durchaus als räudiger Bastard von Paul Di'Anno und Gerrit Mutz durchgehen, wobei er melodischer als bei LWO singt und mit seinem spürbaren Herzblut echte Akzente setzt. Dazu kommt eine authentische und lebendige, für manch einen vielleicht schon anachronistisch anmutende Produktion, die den perfekten Klang für die 8 Nummern bietet.
So, nun könnte die Meckerfraktion natürlich gelangweilt mit den Worten „Oh, eine 80er Retro Band, wie spannend!“ abwinken, aber wißt ihr was? Das ist mir sowas von scheiß egal, denn das hier ist schlicht und ergreifend die mit Abstand beste Genre-Platte, die mir seit langer Zeit untergekommen ist. Die Songs sind perfekt auf den Punkt komponiert und gespielt (ja, auch das abschließende 7-minütige, ägyptische Epic „Osiris Reigns“ ist zu keiner Sekunde redundant oder beliebig) und setzen sich sofort im Hirn fest: Sei es die grandiose Partynummer „Back To The Ruskin Arms“ (got it? Inklusive lustigem Titelraten anderer Brit-Legenden in der Strophe), welche mich von der Art und Attitüde her ein wenig an den Song „Underground Heroes“ der Japaner Blaze erinnert, die düstere Uptempo Nummer „Final Dawn“ (mein persönlicher Favorit) oder das mächtige „City Of The Dead“.
Aber eigentlich ist es müßig hier Anspieltipps zu geben, da wirklich jeder Song ein Volltreffer ist. New Wave Of British Heavy Metal Revisited By Guys From East Westphalia? You bet!

Up the Powers!

V.Ö.
06. September 2015
Laufzeit
38:06

9.5
10

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