Zum Hauptinhalt springen

One Bullet Left - Armageddon Sunrise


Hotel666 Redaktion

20. Oktober 2010

ONE BULLET LEFT wurden 2005 gegründet, laut Bandinfo mit dem Ehrgeiz, ihren eigenen und aufrichtigen Metalsound zu kreiren. Originelle Klänge zu schaffen dürfte so ziemlich das Schwierigste sein, was man sich im Metal überhaupt vornehmen kann. Warum das so ist, das werde ich hier nicht groß wiederkäuen.

Insofern überrascht es mich keinen Meter, dass ONE BULLET LEFT an diesem Anspruch mehr oder weniger komplett scheitern. "Armageddon Sunrise" lässt sich nämlich wunderbar zwischen all die anderen modernen, melodischen Death Metal Alben mit sowohl Thrash Metal als auch Hardcore-Elementen stellen, ohne dort stilistisch groß herauszustechen. Von der unvermittelten Elektro-Attacke und dem Frauengesang in "Love Boat Morgue" einmal abgesehen fallen ONE BULLET LEFT nicht aus der Rolle. Glücklicherweise können die Oberhausener aber in Sachen Qualität einiges reißen, denn im Gegensatz zu etlichen anderen Kapellen schreiben sie ansprechende Songs. Abwechslung wird auf "Armageddon Sunrise" groß geschrieben, besonders im Bereich von Gitarren und Schlagzeug – weniger vielleicht bei Mario Grassos Gesang, der sein Hardcore-lastiges Gebelfer zwar ordentlich rüberbringt, letztlich aber hauptsächlich zwei Gebrüllsarten ins Feld führt. Schlecht für den Wiedererkennungswert, gut für die Sache – und die Sache vereint in diesem Fall leichtfüßig und behende Einflüsse von AT THE GATES, IN FLAMES, neueren KATAKLYSM, MESHUGGAH und FEAR FACTORY und macht letztlich ziemlich Laune.

Wer mit modernem Metal nicht warm wird, der wird auch "Armageddon Sunrise" nichts abgewinnen können. Wer melodischem Death Metal moderner Prägung mal wieder eine Chance geben möchte, der ist mit ONE BULLET LEFT aber gut beraten – Bands wie die Hamburger Jungs von DARK AGE können sich jedenfalls schon mal warm anziehen.
ONE BULLET LEFT wurden 2005 gegründet, laut Bandinfo mit dem Ehrgeiz, ihren eigenen und aufrichtigen Metalsound zu kreiren. Originelle Klänge zu schaffen dürfte so ziemlich das Schwierigste sein, was man sich im Metal überhaupt vornehmen kann. Warum das so ist, das werde ich hier nicht groß wiederkäuen.

Insofern überrascht es mich keinen Meter, dass ONE BULLET LEFT an diesem Anspruch mehr oder weniger komplett scheitern. "Armageddon Sunrise" lässt sich nämlich wunderbar zwischen all die anderen modernen, melodischen Death Metal Alben mit sowohl Thrash Metal als auch Hardcore-Elementen stellen, ohne dort stilistisch groß herauszustechen. Von der unvermittelten Elektro-Attacke und dem Frauengesang in "Love Boat Morgue" einmal abgesehen fallen ONE BULLET LEFT nicht aus der Rolle. Glücklicherweise können die Oberhausener aber in Sachen Qualität einiges reißen, denn im Gegensatz zu etlichen anderen Kapellen schreiben sie ansprechende Songs. Abwechslung wird auf "Armageddon Sunrise" groß geschrieben, besonders im Bereich von Gitarren und Schlagzeug – weniger vielleicht bei Mario Grassos Gesang, der sein Hardcore-lastiges Gebelfer zwar ordentlich rüberbringt, letztlich aber hauptsächlich zwei Gebrüllsarten ins Feld führt. Schlecht für den Wiedererkennungswert, gut für die Sache – und die Sache vereint in diesem Fall leichtfüßig und behende Einflüsse von AT THE GATES, IN FLAMES, neueren KATAKLYSM, MESHUGGAH und FEAR FACTORY und macht letztlich ziemlich Laune.

Wer mit modernem Metal nicht warm wird, der wird auch "Armageddon Sunrise" nichts abgewinnen können. Wer melodischem Death Metal moderner Prägung mal wieder eine Chance geben möchte, der ist mit ONE BULLET LEFT aber gut beraten – Bands wie die Hamburger Jungs von DARK AGE können sich jedenfalls schon mal warm anziehen.

V.Ö.
09. September 2011
Laufzeit
52:23

7
10

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?