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:New Damage - Ze'eb And Oreb


Hotel666 Redaktion

26. Januar 2010

Ein gutes altes Sprichwort besagt: "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." Ob sich dies auch auf die Krefelder Band :NEW DAMAGE und deren neues Werk "Ze'eb And Oreb" anwenden lässt, bleibt allerdings strittig.

Denn nach dem absolut überflüssigen "Herzklopfen-Intro" namens "Oceans Of Alteration" startet die Band in ein Feuerwerk komplexer Riffs und Arrangements, in dem nahezu alles irgendwie anklingt, was im progressiven Metal Rang und Namen hat. MESHUGGAH sind da natürlich zu nennen, mit denen :NEW DAMAGE die Vorliebe für unbarmherzige Stakkato-Riffs und gelegentliche Dissonanzen teilen. Hinzu kommen noch jazzig vertrackte Teile, die gerade auch des ungewöhnlichen Basspiels Erinnerungen an MUDVAYNE wach werden lassen. Und weil das noch nicht bunt genug ist werden PANTERA-Grooves ebenso zitiert wie Grunge-Klampfen a la SOUNDGARDEN. Wer so viel Abwechslung in seinen Songs unterbringen will, der muss natürlich kompositorisch einiges auf dem Kasten haben, damit kein undurchschaubares Chaos entsteht. Auch da lassen sich :NEW DAMAGE die Butter nicht vom Brot nehmen, denn obwohl die verzwickte Musik natürlich nach mehreren Hördurchläufen verlangt, machen sie ihre Arrangements durchweg geschickt. Warum ich noch nicht Begeisterungsstürme ausbreche wollt ihr wissen? Das hat mit dem nächsten Vergleich zu tun, den ich der Band an den Kopf werfen muss. Denn ebenso wie die in Progressive Rock Zirkeln über jeden Zweifel erhabenen DREAM THEATER machen :NEW DAMAGE zwar großartige Musik, haben aber einen Sänger am Start, mit dem ich ums Verrecken nicht warm werde. Dabei kann man auch von Ingo Bajonczak nicht behaupten, dass er seine Sache schlecht macht. Er gibt sich Mühe und er kann durchaus singen – aber die sehr großflächig eingesetzten klaren Vocals, im Übrigen auch an verschiedene Grunge-Vokalisten erinnernd, passen meines Erachtens einfach nicht besonders zur Musik auf "Ze'eb And Oreb". Bleiben also noch die aggressiven Shouts in Anselmo-Manier, die zwar gut, aber nicht überragend sind.

Das ist sehr schade, denn es nimmt zumindest mir über weite Strecken den Spaß an einem rein musikalisch sehr gelungenen Progressive Metal Album. Damit will ich :NEW DAMAGE nicht dazu auffordern, ihren Sänger achtkantig rauszuwerfen oder ihm einen anderen Stil zu diktieren. DREAM THEATER haben sich schließlich auch für James LaBrie entschieden und der Erfolg gibt ihnen Recht. Auch :NEW DAMAGE werden mit Sicherheit ihre Freunde finden – das ich nicht dazugehören werde, steht auf einem anderen Blatt. Am besten wird es sein, ihr macht euch von Stücken wie "Trapped", "Closer" oder "Mosper Whinster" selber ein Bild.
Ein gutes altes Sprichwort besagt: "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." Ob sich dies auch auf die Krefelder Band :NEW DAMAGE und deren neues Werk "Ze'eb And Oreb" anwenden lässt, bleibt allerdings strittig.

Denn nach dem absolut überflüssigen "Herzklopfen-Intro" namens "Oceans Of Alteration" startet die Band in ein Feuerwerk komplexer Riffs und Arrangements, in dem nahezu alles irgendwie anklingt, was im progressiven Metal Rang und Namen hat. MESHUGGAH sind da natürlich zu nennen, mit denen :NEW DAMAGE die Vorliebe für unbarmherzige Stakkato-Riffs und gelegentliche Dissonanzen teilen. Hinzu kommen noch jazzig vertrackte Teile, die gerade auch des ungewöhnlichen Basspiels Erinnerungen an MUDVAYNE wach werden lassen. Und weil das noch nicht bunt genug ist werden PANTERA-Grooves ebenso zitiert wie Grunge-Klampfen a la SOUNDGARDEN. Wer so viel Abwechslung in seinen Songs unterbringen will, der muss natürlich kompositorisch einiges auf dem Kasten haben, damit kein undurchschaubares Chaos entsteht. Auch da lassen sich :NEW DAMAGE die Butter nicht vom Brot nehmen, denn obwohl die verzwickte Musik natürlich nach mehreren Hördurchläufen verlangt, machen sie ihre Arrangements durchweg geschickt. Warum ich noch nicht Begeisterungsstürme ausbreche wollt ihr wissen? Das hat mit dem nächsten Vergleich zu tun, den ich der Band an den Kopf werfen muss. Denn ebenso wie die in Progressive Rock Zirkeln über jeden Zweifel erhabenen DREAM THEATER machen :NEW DAMAGE zwar großartige Musik, haben aber einen Sänger am Start, mit dem ich ums Verrecken nicht warm werde. Dabei kann man auch von Ingo Bajonczak nicht behaupten, dass er seine Sache schlecht macht. Er gibt sich Mühe und er kann durchaus singen – aber die sehr großflächig eingesetzten klaren Vocals, im Übrigen auch an verschiedene Grunge-Vokalisten erinnernd, passen meines Erachtens einfach nicht besonders zur Musik auf "Ze'eb And Oreb". Bleiben also noch die aggressiven Shouts in Anselmo-Manier, die zwar gut, aber nicht überragend sind.

Das ist sehr schade, denn es nimmt zumindest mir über weite Strecken den Spaß an einem rein musikalisch sehr gelungenen Progressive Metal Album. Damit will ich :NEW DAMAGE nicht dazu auffordern, ihren Sänger achtkantig rauszuwerfen oder ihm einen anderen Stil zu diktieren. DREAM THEATER haben sich schließlich auch für James LaBrie entschieden und der Erfolg gibt ihnen Recht. Auch :NEW DAMAGE werden mit Sicherheit ihre Freunde finden – das ich nicht dazugehören werde, steht auf einem anderen Blatt. Am besten wird es sein, ihr macht euch von Stücken wie "Trapped", "Closer" oder "Mosper Whinster" selber ein Bild.

V.Ö.
27. November 2009
Laufzeit
40:24

6.5
10

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