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Nevertrust - Veto


Hotel666 Redaktion

21. März 2012

Nach der ganz netten, wenn auch nicht überragenden EP von 2009 legen die Dresdner NEVRTRUST mit „Veto“ ihr zweites Album vor, dem man leider einen qualitativen Rückschritt attestieren muss.
Vom Stil her hat sich nicht viel geändert, es gibt vornehmlich leicht thrashigen Metal der mit Alternative Rock und ein wenig Punk angereichert wird. Allerdings beschränkt sich das Quartett fast ausschließlich auf Midtempo und lässt nebenbei die Unbefangenheit des Vorgängers nur noch an wenigen Ecken spüren. Viel zu kopflastig wurde bei den Kompositionen vorgegangen. Irgendwie stellt sich einem jedes Mal ein Break in den Weg oder der Song kommt gar nicht erst richtig in Fahrt. Handwerklich gibt es hierbei nichts zu beanstanden, aber eine wirklich nach vorne peitschende Rock oder Metal Scheibe sieht anders aus. Zwar gibt es immer noch einige dieser gelungenen Melodiebögen, die auf dem Vorgänger Akzente gesetzt haben, allerdings ist die Dichte über die gesamte Albumdistanz deutlich niedriger als noch auf der EP.
Somit ist es dann auch kein Wunder, dass die Neueinspielung des sich bereits auf der EP befundenen „Violent Crisis“ als die beste Nummer des Album durchgeht.
Zusammen mit einigen unsympathischen und großspurigen Texten, die gerne mal im Duett vorgetragen werden und bei denen man sich vorher nicht abgesprochen hat ob es ein Chor oder ein Kanon werden soll, ergibt sich ein eher verzichtbares Album.
Nach der ganz netten, wenn auch nicht überragenden EP von 2009 legen die Dresdner NEVRTRUST mit „Veto“ ihr zweites Album vor, dem man leider einen qualitativen Rückschritt attestieren muss.
Vom Stil her hat sich nicht viel geändert, es gibt vornehmlich leicht thrashigen Metal der mit Alternative Rock und ein wenig Punk angereichert wird. Allerdings beschränkt sich das Quartett fast ausschließlich auf Midtempo und lässt nebenbei die Unbefangenheit des Vorgängers nur noch an wenigen Ecken spüren. Viel zu kopflastig wurde bei den Kompositionen vorgegangen. Irgendwie stellt sich einem jedes Mal ein Break in den Weg oder der Song kommt gar nicht erst richtig in Fahrt. Handwerklich gibt es hierbei nichts zu beanstanden, aber eine wirklich nach vorne peitschende Rock oder Metal Scheibe sieht anders aus. Zwar gibt es immer noch einige dieser gelungenen Melodiebögen, die auf dem Vorgänger Akzente gesetzt haben, allerdings ist die Dichte über die gesamte Albumdistanz deutlich niedriger als noch auf der EP.
Somit ist es dann auch kein Wunder, dass die Neueinspielung des sich bereits auf der EP befundenen „Violent Crisis“ als die beste Nummer des Album durchgeht.
Zusammen mit einigen unsympathischen und großspurigen Texten, die gerne mal im Duett vorgetragen werden und bei denen man sich vorher nicht abgesprochen hat ob es ein Chor oder ein Kanon werden soll, ergibt sich ein eher verzichtbares Album.

V.Ö.
08. Oktober 2011
Laufzeit
58:04

5
10

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