
Hotel666 Redaktion
17. April 2011
Schon richtig, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. So könnten sich NEVERTRUST mit dem Titel ihres Debüt-Albums gleich mal jeglicher Kritik aus dem Trueness-Lager entziehen. Tja, wenn nicht allein schon das Anschreiben mit der eigenen Stilisierung „Alternative Metal ( … ) mit kleinen Abstechern zu Punk oder Nu Metal und der Attitüde aus dem Grunge-Sektor.“ das Interesse der meisten Kuttenträger brach liegen ließe.
Aber es hilft ja nix: Kutte ausgezogen und die Scheibe eingeworfen: Und, voilà: Auch ohne Einführungsschreiben machen es NEVERTRUST einem anfangs ziemlich einfach sie erst mal scheiße zu finden. Der Grundsound erinnert an die 90er ALTERNATIVICA „Load/Reload“ Kleinsttaten, der um eine stotternde Ruppigkeit erweitert wird. So in etwa als wenn man in einem PANTERAesken Hot-Rod mit angezogener Handbremse herum tuckern würde. Verbunden mit eher dämlichen Texten (Der Opener „Need For Creed“ beispielsweise verbindet MANOWAR Gepose mit Alternative Pathos, sprich man ersetzt „kill“ ganz einfach durch „bounce“.) und einem Sänger der von einer Offenbarung ungefähr so weit entfernt ist wie Kate Moss von einem All-You-Can-Eat-Büffet, lässt einem der erste Album-Durchlauf noch mit einem dahin geseufzten „Oh je“ zurück.
Aber nach einiger Zeit zeigen sich dann doch die guten Seiten des Dresdner Vierers: Zunächst muss man schon die Eigenständigkeit dieser Band loben, die zwar nicht unbedingt Old-School kompatibel, aber insgesamt doch authentischer und ehrlicher rüberkommt als der Und dann gibt es da auch noch diese in jedem Song Akzente setzenden Melodien, deren Qualitäten von ganz drollig bis hammergeil reichen. In sofern muss der erste Eindruck zwar nicht komplett revidiert werden, aber eine Chance sollte man der Band schon geben.
Aber es hilft ja nix: Kutte ausgezogen und die Scheibe eingeworfen: Und, voilà: Auch ohne Einführungsschreiben machen es NEVERTRUST einem anfangs ziemlich einfach sie erst mal scheiße zu finden. Der Grundsound erinnert an die 90er ALTERNATIVICA „Load/Reload“ Kleinsttaten, der um eine stotternde Ruppigkeit erweitert wird. So in etwa als wenn man in einem PANTERAesken Hot-Rod mit angezogener Handbremse herum tuckern würde. Verbunden mit eher dämlichen Texten (Der Opener „Need For Creed“ beispielsweise verbindet MANOWAR Gepose mit Alternative Pathos, sprich man ersetzt „kill“ ganz einfach durch „bounce“.) und einem Sänger der von einer Offenbarung ungefähr so weit entfernt ist wie Kate Moss von einem All-You-Can-Eat-Büffet, lässt einem der erste Album-Durchlauf noch mit einem dahin geseufzten „Oh je“ zurück.
Aber nach einiger Zeit zeigen sich dann doch die guten Seiten des Dresdner Vierers: Zunächst muss man schon die Eigenständigkeit dieser Band loben, die zwar nicht unbedingt Old-School kompatibel, aber insgesamt doch authentischer und ehrlicher rüberkommt als der Und dann gibt es da auch noch diese in jedem Song Akzente setzenden Melodien, deren Qualitäten von ganz drollig bis hammergeil reichen. In sofern muss der erste Eindruck zwar nicht komplett revidiert werden, aber eine Chance sollte man der Band schon geben.
Schon richtig, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. So könnten sich NEVERTRUST mit dem Titel ihres Debüt-Albums gleich mal jeglicher Kritik aus dem Trueness-Lager entziehen. Tja, wenn nicht allein schon das Anschreiben mit der eigenen Stilisierung „Alternative Metal ( … ) mit kleinen Abstechern zu Punk oder Nu Metal und der Attitüde aus dem Grunge-Sektor.“ das Interesse der meisten Kuttenträger brach liegen ließe.
Aber es hilft ja nix: Kutte ausgezogen und die Scheibe eingeworfen: Und, voilà: Auch ohne Einführungsschreiben machen es NEVERTRUST einem anfangs ziemlich einfach sie erst mal scheiße zu finden. Der Grundsound erinnert an die 90er ALTERNATIVICA „Load/Reload“ Kleinsttaten, der um eine stotternde Ruppigkeit erweitert wird. So in etwa als wenn man in einem PANTERAesken Hot-Rod mit angezogener Handbremse herum tuckern würde. Verbunden mit eher dämlichen Texten (Der Opener „Need For Creed“ beispielsweise verbindet MANOWAR Gepose mit Alternative Pathos, sprich man ersetzt „kill“ ganz einfach durch „bounce“.) und einem Sänger der von einer Offenbarung ungefähr so weit entfernt ist wie Kate Moss von einem All-You-Can-Eat-Büffet, lässt einem der erste Album-Durchlauf noch mit einem dahin geseufzten „Oh je“ zurück.
Aber nach einiger Zeit zeigen sich dann doch die guten Seiten des Dresdner Vierers: Zunächst muss man schon die Eigenständigkeit dieser Band loben, die zwar nicht unbedingt Old-School kompatibel, aber insgesamt doch authentischer und ehrlicher rüberkommt als der Und dann gibt es da auch noch diese in jedem Song Akzente setzenden Melodien, deren Qualitäten von ganz drollig bis hammergeil reichen. In sofern muss der erste Eindruck zwar nicht komplett revidiert werden, aber eine Chance sollte man der Band schon geben.
Aber es hilft ja nix: Kutte ausgezogen und die Scheibe eingeworfen: Und, voilà: Auch ohne Einführungsschreiben machen es NEVERTRUST einem anfangs ziemlich einfach sie erst mal scheiße zu finden. Der Grundsound erinnert an die 90er ALTERNATIVICA „Load/Reload“ Kleinsttaten, der um eine stotternde Ruppigkeit erweitert wird. So in etwa als wenn man in einem PANTERAesken Hot-Rod mit angezogener Handbremse herum tuckern würde. Verbunden mit eher dämlichen Texten (Der Opener „Need For Creed“ beispielsweise verbindet MANOWAR Gepose mit Alternative Pathos, sprich man ersetzt „kill“ ganz einfach durch „bounce“.) und einem Sänger der von einer Offenbarung ungefähr so weit entfernt ist wie Kate Moss von einem All-You-Can-Eat-Büffet, lässt einem der erste Album-Durchlauf noch mit einem dahin geseufzten „Oh je“ zurück.
Aber nach einiger Zeit zeigen sich dann doch die guten Seiten des Dresdner Vierers: Zunächst muss man schon die Eigenständigkeit dieser Band loben, die zwar nicht unbedingt Old-School kompatibel, aber insgesamt doch authentischer und ehrlicher rüberkommt als der Und dann gibt es da auch noch diese in jedem Song Akzente setzenden Melodien, deren Qualitäten von ganz drollig bis hammergeil reichen. In sofern muss der erste Eindruck zwar nicht komplett revidiert werden, aber eine Chance sollte man der Band schon geben.
Label
V.Ö.
11. April 2009
Laufzeit
32:58
Tracklist
Retorten Death-Thrash mit Core-Anleihen Mumpitz. Man nimmt der Band wirklich ab, dass sie hier mit Herzblut bei der Sache sind.
6
10
10
