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Mephistosystem - Construction Site


Hotel666 Redaktion

08. Juli 2011

MEPHISTOSYSTEM, so heißt es im Infoschreiben, steht kritisch gegenüber Normen und Zwängen. Super, da sind wir schon mal zu zweit! Oder vielmehr zu siebt, denn die Schweizer Band besteht zu Zeiten ihres zweiten Albums „Construction Site“ aus sechs Personen.

Dieses ist bis zum Bersten gefüllt mit Musik, die sich mit den Worten Industrial und Rock ziemlich gut fassen lässt. Wer sich darunter nun doch noch nichts vorstellen kann, dem mag folgendes Bild behilflich sein: Mitglieder von QUEENS OF THE STONE AGE, DEFTONES und MASTERS OF REALITY sind wegen der Musikpiraterie gezwungen, neben der Musik Kisten mit gefrorenen Gürteltierpimmeln oder anderen Delikatessen zu stapeln. Kurz vor Feierabend und schon ziemlich erschöpft bleibt man in der Kühlkammer kurz stehen, woraufhin der sadistische Vorarbeiter Al Jourgensen die Tür von außen verriegelt und die Musiker dem Kältetod überlässt. Man beschließt daraufhin, sich die Familienpackung Valium zu teilen, die Josh Homme glücklicherweise in der Tasche hat und sich in einer letzten Jamsession langsam aus dem Leben zu verabschieden.

Ja, so in etwa klingt „Construction Site“. Eingängig, unterkühlt, mit ein paar interessanten und schrulligen ideen aber unterkühlt, kraftlos und lang, lang, lang. MEPHISTOSYSTEM nutzen das Fassungsvermögen einer CD fast zur Gänze aus – und füllen es doch immer nur mit tranigen Schleichsongs immer gleichen Kalibers. Das wäre über eine Distanz von 30 Minuten vielleicht noch gutgegangen. Aber so ist „Construction Site“ trotz vertretbaren Spiel- und Produktionsniveaus eine ziemliche Schlaftablette geworden. Dann doch lieber MINISTRY!
MEPHISTOSYSTEM, so heißt es im Infoschreiben, steht kritisch gegenüber Normen und Zwängen. Super, da sind wir schon mal zu zweit! Oder vielmehr zu siebt, denn die Schweizer Band besteht zu Zeiten ihres zweiten Albums „Construction Site“ aus sechs Personen.

Dieses ist bis zum Bersten gefüllt mit Musik, die sich mit den Worten Industrial und Rock ziemlich gut fassen lässt. Wer sich darunter nun doch noch nichts vorstellen kann, dem mag folgendes Bild behilflich sein: Mitglieder von QUEENS OF THE STONE AGE, DEFTONES und MASTERS OF REALITY sind wegen der Musikpiraterie gezwungen, neben der Musik Kisten mit gefrorenen Gürteltierpimmeln oder anderen Delikatessen zu stapeln. Kurz vor Feierabend und schon ziemlich erschöpft bleibt man in der Kühlkammer kurz stehen, woraufhin der sadistische Vorarbeiter Al Jourgensen die Tür von außen verriegelt und die Musiker dem Kältetod überlässt. Man beschließt daraufhin, sich die Familienpackung Valium zu teilen, die Josh Homme glücklicherweise in der Tasche hat und sich in einer letzten Jamsession langsam aus dem Leben zu verabschieden.

Ja, so in etwa klingt „Construction Site“. Eingängig, unterkühlt, mit ein paar interessanten und schrulligen ideen aber unterkühlt, kraftlos und lang, lang, lang. MEPHISTOSYSTEM nutzen das Fassungsvermögen einer CD fast zur Gänze aus – und füllen es doch immer nur mit tranigen Schleichsongs immer gleichen Kalibers. Das wäre über eine Distanz von 30 Minuten vielleicht noch gutgegangen. Aber so ist „Construction Site“ trotz vertretbaren Spiel- und Produktionsniveaus eine ziemliche Schlaftablette geworden. Dann doch lieber MINISTRY!

V.Ö.
27. August 2010
Laufzeit
77:01

4
10

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