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Maat - From Origin To Decay


Heute geht es um eine Band, die in Death Metal-Kreisen keine unbekannte mehr ist und deren neuer, mittlerweile dritter Longplayer auch sicherlich von einigen von euch heiß erwartet wurde. Die Rede ist von Maat, welche mir tatsächlich bisher nur vom Namen her bekannt waren, auch wenn ich schon viel Gutes über sie gelesen hatte. 2015 hätte ich schon mal die Chance gehabt, sie auf dem Underground Remains in Göttingen live zu sehen, habe sie aber verpasst. Ich tippe mal auf einen Besuch des Supermarkts für Dosenbier. Nun gut, jetzt ist also die Zeit für mich gekommen, zu hören, was Sokar (Drums), Thyros (Bass), Baal (Gesang), Rezvelk (Gitarre) und Morguloth (Gitarre) für einen Death Metal zocken. Maat ist übrigens der Name der ägyptischen Gottheit der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der harmonischen Ordnung, und auch generell basiert das Konzept dieser Band auf der Geschichte, der Philosophie und der Mythologie des alten Ägyptens. Wer denkt da nicht automatisch an Bands wie Nile oder Coffin Texts? Lasse ich mich also mal überraschen und widme mich ihrem dritten, über F.D.A. Records veröffentlichten, Longplayer namens „From Origin To Decay“.

Schon in den ersten Momenten wird mir klar, dass mich hier kein stumpfes Gerumpel (dem ich ja wahrlich nicht abgeneigt bin) erwartet, sondern heftiges Geschredder mit einer wirklich ansprechenden technischen Note, das echt fett rüberkommt, sodass in mir die Hoffnung wächst, dass die kommenden knapp 50 Minuten sehr geil werden könnten. Und nachdem die letzten Töne ausgeklungen sind, kann ich euch vorab gleich verraten, dass dem auch wirklich so war. Da ärgert es mich doch schon etwas, mich mit Maat nicht eher beschäftigt zu haben. Musikalisch fühlen sich Maat für meine Ohren im Umfeld von Bands wie Nile, Vader, Hate Eternal, Morbid Angel, Immolation, Vital Remains, Behemoth oder Coffin Texts doch sehr wohl und schöpfen ihre Kraft und Inspirationen daraus, ohne dabei wie ein Abklatsch jener genannten Gruppen zu wirken. Sie auf diese Bands alleine zu reduzieren, wird ihrem Sound auch nicht gerecht. Zu viel Herzblut für heftigen und technisch versierten Death Metal kocht dafür in ihren Adern, als dass sie sich in ihrer Kreativität einschränken lassen und nur stumpf kopieren würden. Das Ergebnis spricht auch wahrlich für sich. Heftiger, atmosphärisch dichter, alles erfassender und mitreißender Todesblei voller Ideen, spannender Wendepunkte, packender Rhythmen und kerniger Riffs! Mir gefällt es auch sehr, dass sie sich nicht in frickeliger Selbstgefälligkeit verlieren, sondern jederzeit absolut songdienlich den technischeren Aspekt ihrer muSICK in das Gesamtbild integrieren und recht schnell in meinem Hirn für ein angenehm feuriges Erlebnis sorgen :). Bei der Thematik der Band dürfen orientalisch anmutende Melodien natürlich nicht fehlen und diese nutzen Maat sehr gerne, übertreiben es damit aber auch nicht, sondern nutzen diese, um noch mehr Spannung und Atmosphäre in ihre an sich eh schon coolen Songs zu bringen. Teilweise hat das schon fast den Charakter eines Soundtracks, was sich gerade im letzten Stück besonders gut zeigt und wirklich sehr opulent und ergreifend wirkt. Gerade im Zusammenhang mit Death Metal entsteht dadurch eine interessante Tiefe, die anders als beim mir sehr geliebten DoomDeath wirkt, aber für ordentlich Stimmung sorgt :). Aus allen diesen Bestandteilen erschafft die Band wahrlich brachiale, packende und sehr spannungsgeladene Songs, die vor Abwechslungsreichtum nur so strotzen, aber jederzeit auch in sich absolut schlüssig und im Fluss klingen. Egal ob rasend schnell und brachial, kraftvolles Midtempo oder die gelegentlich Ausflügen in ruhigere Momente, Maat wissen jederzeit zu überzeugen und die Brutalität und die Düsternis kommen hier auch absolut nicht zu kurz :)! Es erwartet euch also richtig derber, aber niemals stumpfer, ideenreicher Death Metal, der auch spieltechnisch von Sokar, Thyros, Rezvelk und Morguloth perfekt und voller Inbrunst eingezimmert wurde. Top! Ich bin wirklich positiv überrascht und werde mir auf alle Fälle das ältere Material auch mal anhören müssen - und das nicht nur, weil die ersten beiden Longplayer über Aural Attack Productions aus Wernigerode herauskamen, was von meiner Heimat Goslar ja quasi ums Eck liegt :).

Die verbale Beschwörung der Toten durch Baal hat es auch eindeutig in sich, denn seine Stimme lehrt jedem Ghoul das Fürchten! Absolut kein Wunder bei der Brutalität, Intensität und Düsternis, welche er seinen unheiligen Stimmenbändern entlocken kann. Seine Bandbreite reicht dabei von derbem, heftigem Gegrunze, kehligem und kraftvollem Keifen bis hin zu fiesen, kratzigen Schreien. All die Facetten werden mit einer Wucht präsentiert, dass es euch an die Wand drücken wird! Und so zelebriert er auf unmenschliche Art und Weise seine eindringlichen Texte über die Schöpfung, Götter, Krieg, Macht, Gier, Menschen und den Untergang, die genauso so intensiv wie die Songs an sich auf uns einwirken und somit unterstützen und diese Attacke ausgezeichnet abrunden. Sehr geil.
Beistand bei diesen Beschwörungen erhält er bei „Synèpeies“ noch von Jennifer Hofmeister, die den weiblichen Chor intoniert.

Auf dass die Songs auch ordentlich auf Band gebannt werden, ist Ihi extra in Jörg Uken eingekehrt, wobei jener Herr dieses natürlich gar nicht nötig hat. Denn, wie alle wissen, stehen er und sein Soundlogde Studio für qualitativ hochwertige und bandindividuelle Produktionen, weshalb Maat mit ihrer komplexen muSICK hier genau an der richtigen Adresse sind. In Zusammenarbeit mit der Band ist hier ein sehr differenzierter, ausgefeilter und natürlicher Death Metal-Sound entstanden, der die Finessen, das Feuer, die Intensität und das packende und abwechslungsreiche Songwriting der Lieder perfekt eingefangen und umgesetzt hat :). Das Ganze klingt echt klasse und es ist wirklich eine Freude, all die Einzelheiten der jeweiligen Songs bestens vernehmen zu können. So bleibt der Spaß beim Hören dieses Albums auch durch Jörgs Arbeit sehr lange erhalten, denn Abnutzungserscheinungen kann ich auch nach diversen Durchläufen nicht ausmachen. Mir gefällt ja sehr dieser kompakte, natürliche, staubtrockene, brutale, wuchtige und sehr düstere Gesamtsound, der alle Beteiligten und die Keyboards und Effekte top in Szene setzt :). Echt klasse und so suchen euch fette, sägende Gitarren mit der Kraft eines Wüstensturms und ein wummernder Bass heim, der in Kombination mit dem unverfälschten Drumsound durch ihre Vibrationen auch Jahrtausende alte Monumentalbauten zum Erzittern bringt, während der Gesang wie ein Ghoul durch längst verlassene Katakomben hallt!

Der bisherige sehr positive Eindruck setzt sich auch in der optischen Präsentation weiter fort :). Gerade bei so einem Grundkonzept lassen sich ja viele coole Sachen umsetzen und Hendrik Wodynski, verantwortlich für das Artwork, Layout und Design hat sich wirklich beeindruckend ausgetobt! Nachdem ihr euch in der Wüste während eines gnadenlosen Sandsturms verirrt hattet, war das in der Ferne schemenhaft als Gebäude zu erkennende Gebilde eure letzte Hoffnung. Aber nun davor stehend, wisst ihr, dass es aussichtslos ist. Warum? Eine zwischen zwei massiven, unglaublich hohen Mauern eingeklemmte tönerne und zerfallenden Erdkugel, die einer Sanduhr gleich nach unten ihr Material abgibt, ist nicht wirklich ein Ort der Zuversicht, passt aber sehr gut zum Albumtitel. Da überrascht es auch nicht, dass die Front der linken Mauer vom Schöpfergott Khnum geschmückt wird, während die rechte Mauerfront von Apophis, Gott des Chaos, des Bösen und des Nichts geziert wird! In der vor Symbolik nur so strotzenden und beeindruckenden Szenerie sind ein in Schwarz, Weiß und Grau gehaltener Sturm und das Firmament fast schon obligatorisch. Das Ganze strahlt eine Kälte, Düsternis und Hoffnungslosigkeit aus, dass einem wirklich etwas anders wird. Eine erschlagende, bedrückende und erdrückende Stimmung macht sich in diesem wirklich toll gemalten Bild breit und unterstützt somit perfekt diesen muSICKalischen Monolithen des Todes! Der mächtige Eindruck des Covers setzt sich im Booklet dann auch fort, denn Hendrik hat für die Texte das sehr stimmige Bandphoto von Björn Borg und ein archaisch anmutendes Siegel sowie diverse Fragmente des Artworks als Untergrund genutzt und der Herr hat wirklich ein Händchen für Optik und Layout, denn alles sieht in Kombination wirklich prächtig und auch augenfreundlich aus. So steht dem Studieren der Texte und dem Bestaunen der Aufmachung beim Hören der Scheibe nichts mehr im Wege :). Fragmente des beeindruckenden Artworks und das Siegel wurden auch für die CD an sich und die Innen- und Außenseite des Inlays genutzt, so dass ein durchgehend stimmiges und atmosphärisches Erscheinungsbild für den Tonträger und seiner Hülle gewährleistet ist :). Gefällt mir echt gut. Vinyl gibt es natürlich auch, was gerade bei der Aufmachung eine feine Sache ist. Sieht im Großformat bestimmt cool aus. Den Rundling an sich gibt es im klassischen Schwarz (200 Stück) und jeweils 150 mal in durchsichtiger gelb-schwarzer oder durchsichtig-schwarzer Marmorierung. Gerade die letzten beiden Varianten machen echt was her.


Mit ihrem dritten Lonplayer „From Origin To Decay“ präsentieren uns Maat vielschichtigen und komplexen Death Metal, der es echt in sich hat, ohne sich dabei in Frickelei zu verlieren und uns zu überfordern, und nicht nur durch seine Brutalität, sondern auch durch epische und düstere Atmosphäre und vor allem packendes und sich stimmiges Songwriting zu überzeugen weiß!
Heute geht es um eine Band, die in Death Metal-Kreisen keine unbekannte mehr ist und deren neuer, mittlerweile dritter Longplayer auch sicherlich von einigen von euch heiß erwartet wurde. Die Rede ist von Maat, welche mir tatsächlich bisher nur vom Namen her bekannt waren, auch wenn ich schon viel Gutes über sie gelesen hatte. 2015 hätte ich schon mal die Chance gehabt, sie auf dem Underground Remains in Göttingen live zu sehen, habe sie aber verpasst. Ich tippe mal auf einen Besuch des Supermarkts für Dosenbier. Nun gut, jetzt ist also die Zeit für mich gekommen, zu hören, was Sokar (Drums), Thyros (Bass), Baal (Gesang), Rezvelk (Gitarre) und Morguloth (Gitarre) für einen Death Metal zocken. Maat ist übrigens der Name der ägyptischen Gottheit der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der harmonischen Ordnung, und auch generell basiert das Konzept dieser Band auf der Geschichte, der Philosophie und der Mythologie des alten Ägyptens. Wer denkt da nicht automatisch an Bands wie Nile oder Coffin Texts? Lasse ich mich also mal überraschen und widme mich ihrem dritten, über F.D.A. Records veröffentlichten, Longplayer namens „From Origin To Decay“.

Schon in den ersten Momenten wird mir klar, dass mich hier kein stumpfes Gerumpel (dem ich ja wahrlich nicht abgeneigt bin) erwartet, sondern heftiges Geschredder mit einer wirklich ansprechenden technischen Note, das echt fett rüberkommt, sodass in mir die Hoffnung wächst, dass die kommenden knapp 50 Minuten sehr geil werden könnten. Und nachdem die letzten Töne ausgeklungen sind, kann ich euch vorab gleich verraten, dass dem auch wirklich so war. Da ärgert es mich doch schon etwas, mich mit Maat nicht eher beschäftigt zu haben. Musikalisch fühlen sich Maat für meine Ohren im Umfeld von Bands wie Nile, Vader, Hate Eternal, Morbid Angel, Immolation, Vital Remains, Behemoth oder Coffin Texts doch sehr wohl und schöpfen ihre Kraft und Inspirationen daraus, ohne dabei wie ein Abklatsch jener genannten Gruppen zu wirken. Sie auf diese Bands alleine zu reduzieren, wird ihrem Sound auch nicht gerecht. Zu viel Herzblut für heftigen und technisch versierten Death Metal kocht dafür in ihren Adern, als dass sie sich in ihrer Kreativität einschränken lassen und nur stumpf kopieren würden. Das Ergebnis spricht auch wahrlich für sich. Heftiger, atmosphärisch dichter, alles erfassender und mitreißender Todesblei voller Ideen, spannender Wendepunkte, packender Rhythmen und kerniger Riffs! Mir gefällt es auch sehr, dass sie sich nicht in frickeliger Selbstgefälligkeit verlieren, sondern jederzeit absolut songdienlich den technischeren Aspekt ihrer muSICK in das Gesamtbild integrieren und recht schnell in meinem Hirn für ein angenehm feuriges Erlebnis sorgen :). Bei der Thematik der Band dürfen orientalisch anmutende Melodien natürlich nicht fehlen und diese nutzen Maat sehr gerne, übertreiben es damit aber auch nicht, sondern nutzen diese, um noch mehr Spannung und Atmosphäre in ihre an sich eh schon coolen Songs zu bringen. Teilweise hat das schon fast den Charakter eines Soundtracks, was sich gerade im letzten Stück besonders gut zeigt und wirklich sehr opulent und ergreifend wirkt. Gerade im Zusammenhang mit Death Metal entsteht dadurch eine interessante Tiefe, die anders als beim mir sehr geliebten DoomDeath wirkt, aber für ordentlich Stimmung sorgt :). Aus allen diesen Bestandteilen erschafft die Band wahrlich brachiale, packende und sehr spannungsgeladene Songs, die vor Abwechslungsreichtum nur so strotzen, aber jederzeit auch in sich absolut schlüssig und im Fluss klingen. Egal ob rasend schnell und brachial, kraftvolles Midtempo oder die gelegentlich Ausflügen in ruhigere Momente, Maat wissen jederzeit zu überzeugen und die Brutalität und die Düsternis kommen hier auch absolut nicht zu kurz :)! Es erwartet euch also richtig derber, aber niemals stumpfer, ideenreicher Death Metal, der auch spieltechnisch von Sokar, Thyros, Rezvelk und Morguloth perfekt und voller Inbrunst eingezimmert wurde. Top! Ich bin wirklich positiv überrascht und werde mir auf alle Fälle das ältere Material auch mal anhören müssen - und das nicht nur, weil die ersten beiden Longplayer über Aural Attack Productions aus Wernigerode herauskamen, was von meiner Heimat Goslar ja quasi ums Eck liegt :).

Die verbale Beschwörung der Toten durch Baal hat es auch eindeutig in sich, denn seine Stimme lehrt jedem Ghoul das Fürchten! Absolut kein Wunder bei der Brutalität, Intensität und Düsternis, welche er seinen unheiligen Stimmenbändern entlocken kann. Seine Bandbreite reicht dabei von derbem, heftigem Gegrunze, kehligem und kraftvollem Keifen bis hin zu fiesen, kratzigen Schreien. All die Facetten werden mit einer Wucht präsentiert, dass es euch an die Wand drücken wird! Und so zelebriert er auf unmenschliche Art und Weise seine eindringlichen Texte über die Schöpfung, Götter, Krieg, Macht, Gier, Menschen und den Untergang, die genauso so intensiv wie die Songs an sich auf uns einwirken und somit unterstützen und diese Attacke ausgezeichnet abrunden. Sehr geil.
Beistand bei diesen Beschwörungen erhält er bei „Synèpeies“ noch von Jennifer Hofmeister, die den weiblichen Chor intoniert.

Auf dass die Songs auch ordentlich auf Band gebannt werden, ist Ihi extra in Jörg Uken eingekehrt, wobei jener Herr dieses natürlich gar nicht nötig hat. Denn, wie alle wissen, stehen er und sein Soundlogde Studio für qualitativ hochwertige und bandindividuelle Produktionen, weshalb Maat mit ihrer komplexen muSICK hier genau an der richtigen Adresse sind. In Zusammenarbeit mit der Band ist hier ein sehr differenzierter, ausgefeilter und natürlicher Death Metal-Sound entstanden, der die Finessen, das Feuer, die Intensität und das packende und abwechslungsreiche Songwriting der Lieder perfekt eingefangen und umgesetzt hat :). Das Ganze klingt echt klasse und es ist wirklich eine Freude, all die Einzelheiten der jeweiligen Songs bestens vernehmen zu können. So bleibt der Spaß beim Hören dieses Albums auch durch Jörgs Arbeit sehr lange erhalten, denn Abnutzungserscheinungen kann ich auch nach diversen Durchläufen nicht ausmachen. Mir gefällt ja sehr dieser kompakte, natürliche, staubtrockene, brutale, wuchtige und sehr düstere Gesamtsound, der alle Beteiligten und die Keyboards und Effekte top in Szene setzt :). Echt klasse und so suchen euch fette, sägende Gitarren mit der Kraft eines Wüstensturms und ein wummernder Bass heim, der in Kombination mit dem unverfälschten Drumsound durch ihre Vibrationen auch Jahrtausende alte Monumentalbauten zum Erzittern bringt, während der Gesang wie ein Ghoul durch längst verlassene Katakomben hallt!

Der bisherige sehr positive Eindruck setzt sich auch in der optischen Präsentation weiter fort :). Gerade bei so einem Grundkonzept lassen sich ja viele coole Sachen umsetzen und Hendrik Wodynski, verantwortlich für das Artwork, Layout und Design hat sich wirklich beeindruckend ausgetobt! Nachdem ihr euch in der Wüste während eines gnadenlosen Sandsturms verirrt hattet, war das in der Ferne schemenhaft als Gebäude zu erkennende Gebilde eure letzte Hoffnung. Aber nun davor stehend, wisst ihr, dass es aussichtslos ist. Warum? Eine zwischen zwei massiven, unglaublich hohen Mauern eingeklemmte tönerne und zerfallenden Erdkugel, die einer Sanduhr gleich nach unten ihr Material abgibt, ist nicht wirklich ein Ort der Zuversicht, passt aber sehr gut zum Albumtitel. Da überrascht es auch nicht, dass die Front der linken Mauer vom Schöpfergott Khnum geschmückt wird, während die rechte Mauerfront von Apophis, Gott des Chaos, des Bösen und des Nichts geziert wird! In der vor Symbolik nur so strotzenden und beeindruckenden Szenerie sind ein in Schwarz, Weiß und Grau gehaltener Sturm und das Firmament fast schon obligatorisch. Das Ganze strahlt eine Kälte, Düsternis und Hoffnungslosigkeit aus, dass einem wirklich etwas anders wird. Eine erschlagende, bedrückende und erdrückende Stimmung macht sich in diesem wirklich toll gemalten Bild breit und unterstützt somit perfekt diesen muSICKalischen Monolithen des Todes! Der mächtige Eindruck des Covers setzt sich im Booklet dann auch fort, denn Hendrik hat für die Texte das sehr stimmige Bandphoto von Björn Borg und ein archaisch anmutendes Siegel sowie diverse Fragmente des Artworks als Untergrund genutzt und der Herr hat wirklich ein Händchen für Optik und Layout, denn alles sieht in Kombination wirklich prächtig und auch augenfreundlich aus. So steht dem Studieren der Texte und dem Bestaunen der Aufmachung beim Hören der Scheibe nichts mehr im Wege :). Fragmente des beeindruckenden Artworks und das Siegel wurden auch für die CD an sich und die Innen- und Außenseite des Inlays genutzt, so dass ein durchgehend stimmiges und atmosphärisches Erscheinungsbild für den Tonträger und seiner Hülle gewährleistet ist :). Gefällt mir echt gut. Vinyl gibt es natürlich auch, was gerade bei der Aufmachung eine feine Sache ist. Sieht im Großformat bestimmt cool aus. Den Rundling an sich gibt es im klassischen Schwarz (200 Stück) und jeweils 150 mal in durchsichtiger gelb-schwarzer oder durchsichtig-schwarzer Marmorierung. Gerade die letzten beiden Varianten machen echt was her.


Mit ihrem dritten Lonplayer „From Origin To Decay“ präsentieren uns Maat vielschichtigen und komplexen Death Metal, der es echt in sich hat, ohne sich dabei in Frickelei zu verlieren und uns zu überfordern, und nicht nur durch seine Brutalität, sondern auch durch epische und düstere Atmosphäre und vor allem packendes und sich stimmiges Songwriting zu überzeugen weiß!

V.Ö.
22. November 2024
Laufzeit
49:14
Tracklist
Swath Of Destruction 3:44
Ov Water And Gods 5:17
The Verdict 4:55
Bound To The Throne 6:27
Perennial Bliss 5:18
Tribute [Interlude] 1:10
To Infinity 5:42
Indiscernible 5:15
The Lur-King [Interlude] 1:27
Animosity 4:14
Synèpeies 5:45

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