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Mörser - 1st Class Suicide


Hotel666 Redaktion

19. April 2010

Die mir bis vor kurzem noch unbekannten Bremer Extremisten, die schon seit 1996 im weiten Krachkosmos mitmischen, präsentieren mit „1st Class Suicide“ ihr mittlerweile fünftes Full-Length-Album, wobei dieser Ausdruck bei einer Gesamtspielzeit von 27 Minuten eher einem Euphemismus gleich kommt. Aber hey: Zum einen geht es hier um Grind und zum anderen lieber ein kurzes und knackiges Vergnügen als über eine Stunde dröge gelangweilt zu werden.
Aber hier muss ich mich schon selber ein wenig korrigieren: Denn zum einen handelt es sich hier nicht um reinen Grindcore, sondern um eine Mischung aus Grind, Noise, Hardcore, Thrash- und Death Metal und zum anderen ist man auch in diesen 27 Minuten nicht gänzlich vor Langeweile gefeit. Denn auch wenn dem Septett (inklusive 3 Sängern) ein wirklich hohes Aggressionslevel zu bescheinigen ist, geht mir bei ihren zwischen 2 und 3 Minuten langen Songs ein wenig die Zügellosigkeit ab, die Songs aus diesem Bereich erst richtiges Leben einhauchen. Auf der anderen Seite sind aber auch richtige Hooks sehr sparsam gesät, was durch die basslastige Produktion, die einige Gitarrenfeinheiten verschluckt, noch verschlimmert wird.
Somit bleiben dann auf Dauer auch nur der Refrain von „Concrete Head Crush“ sowie das interessante Riffing bei „Blind“ im Gedächtnis haften. Als reiner Aggressionsförderer und Lärmbeschaller ist das Album somit zwar durchaus geeignet und wer auf groovenden, gemäßigten Grind mit den oben erwähnten Genreverweisen steht, sollte ruhig mal in das Album reinhören. Wer jedoch nach wirklichen vertonten Irrsinn oder aber Abwechslung sucht, könnte von diesem Album enttäuscht werden.
Die mir bis vor kurzem noch unbekannten Bremer Extremisten, die schon seit 1996 im weiten Krachkosmos mitmischen, präsentieren mit „1st Class Suicide“ ihr mittlerweile fünftes Full-Length-Album, wobei dieser Ausdruck bei einer Gesamtspielzeit von 27 Minuten eher einem Euphemismus gleich kommt. Aber hey: Zum einen geht es hier um Grind und zum anderen lieber ein kurzes und knackiges Vergnügen als über eine Stunde dröge gelangweilt zu werden.
Aber hier muss ich mich schon selber ein wenig korrigieren: Denn zum einen handelt es sich hier nicht um reinen Grindcore, sondern um eine Mischung aus Grind, Noise, Hardcore, Thrash- und Death Metal und zum anderen ist man auch in diesen 27 Minuten nicht gänzlich vor Langeweile gefeit. Denn auch wenn dem Septett (inklusive 3 Sängern) ein wirklich hohes Aggressionslevel zu bescheinigen ist, geht mir bei ihren zwischen 2 und 3 Minuten langen Songs ein wenig die Zügellosigkeit ab, die Songs aus diesem Bereich erst richtiges Leben einhauchen. Auf der anderen Seite sind aber auch richtige Hooks sehr sparsam gesät, was durch die basslastige Produktion, die einige Gitarrenfeinheiten verschluckt, noch verschlimmert wird.
Somit bleiben dann auf Dauer auch nur der Refrain von „Concrete Head Crush“ sowie das interessante Riffing bei „Blind“ im Gedächtnis haften. Als reiner Aggressionsförderer und Lärmbeschaller ist das Album somit zwar durchaus geeignet und wer auf groovenden, gemäßigten Grind mit den oben erwähnten Genreverweisen steht, sollte ruhig mal in das Album reinhören. Wer jedoch nach wirklichen vertonten Irrsinn oder aber Abwechslung sucht, könnte von diesem Album enttäuscht werden.

V.Ö.
25. September 2002
Laufzeit
27:37

6.5
10

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