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Lord Volture - Beast Of Thunder


Hotel666 Redaktion

28. Juni 2011

Was sagt man dazu? Da hat sich der arme David Marcelis jahrelang von Genregrößen wie METHUSALEM und CONQUESTADOR als Sänger ausbeuten lassen, ehe es ihm gelang, mit LORD VOLTURE seinen eigenen Laden aufzumachen.

Der, nur konsequent, den Namen des Sängers über dem Logo stehen hat. Schließlich sind es David Marcelis' LORD VOLTURE und nicht die von irgendwem anders. Genau darin liegt auch eine der größten Schwierigkeiten, die ich ganz persönlich mit „Beast Of Thunder“ habe. Denn während LORD VOLTURE auf rein instrumentaler Seite zackigen Power Metal zwischen HAMMERFALL und JUDAS PRIEST aufs Tapet bringen und ihn in Sachen Riffing zwar nicht gerade originell, aber durchaus ansprechend gestalten, steht die Stimme von Herrn Marcelis hier über allem. Außer vielleicht über dem ausgesprochen käsigen Blut-und-Schwerter-Sabbelintro „The Coming Of The Storm“. Ansonsten aber eifert der Mann am Mikro ebenso gnadenlos wie übersteigert klassischen Eierquetschen wie vor allem Rob Halford nach – dummerweise, ohne deren Ausdruck und Coolness zu erreichen und ohne sich auch nur eine Feder auszureißen, wenn es um originelle Gesangslinien geht.

Dazu bilden vollkommen überladene, kreischende und schmierende Shredder-Soli schon wieder den angenehmeren Gegenpol, wenn man denn so will. Aber letztlich muss man LORD VOLTURE attestieren, mit „Beast Of Thunder“ zwar sämtliche Klischees bis zum Erbrechen auszureizen, aber keine rechte Stimmung schaffen zu können. Das die nicht an den spielerischen Fähigkeiten liegt sondern einfach an fehlendem Gespür für Zwischentöne lässt sich an einem Song wie „BloodBound“ wunderbar nachvollziehen.
Was sagt man dazu? Da hat sich der arme David Marcelis jahrelang von Genregrößen wie METHUSALEM und CONQUESTADOR als Sänger ausbeuten lassen, ehe es ihm gelang, mit LORD VOLTURE seinen eigenen Laden aufzumachen.

Der, nur konsequent, den Namen des Sängers über dem Logo stehen hat. Schließlich sind es David Marcelis' LORD VOLTURE und nicht die von irgendwem anders. Genau darin liegt auch eine der größten Schwierigkeiten, die ich ganz persönlich mit „Beast Of Thunder“ habe. Denn während LORD VOLTURE auf rein instrumentaler Seite zackigen Power Metal zwischen HAMMERFALL und JUDAS PRIEST aufs Tapet bringen und ihn in Sachen Riffing zwar nicht gerade originell, aber durchaus ansprechend gestalten, steht die Stimme von Herrn Marcelis hier über allem. Außer vielleicht über dem ausgesprochen käsigen Blut-und-Schwerter-Sabbelintro „The Coming Of The Storm“. Ansonsten aber eifert der Mann am Mikro ebenso gnadenlos wie übersteigert klassischen Eierquetschen wie vor allem Rob Halford nach – dummerweise, ohne deren Ausdruck und Coolness zu erreichen und ohne sich auch nur eine Feder auszureißen, wenn es um originelle Gesangslinien geht.

Dazu bilden vollkommen überladene, kreischende und schmierende Shredder-Soli schon wieder den angenehmeren Gegenpol, wenn man denn so will. Aber letztlich muss man LORD VOLTURE attestieren, mit „Beast Of Thunder“ zwar sämtliche Klischees bis zum Erbrechen auszureizen, aber keine rechte Stimmung schaffen zu können. Das die nicht an den spielerischen Fähigkeiten liegt sondern einfach an fehlendem Gespür für Zwischentöne lässt sich an einem Song wie „BloodBound“ wunderbar nachvollziehen.

V.Ö.
11. Juni 2010
Laufzeit
57:09

5
10

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