Magdeburg brennt! Nein, das wird heute keine Abhandlung über die Zerstörung dieser Stadt im Dreißigjährigen Krieg, denn das jetzige alles verschlingende Feuer stammt von einer monströsen, dort ansässigen Band! Jawoll, Khnvm sind zurück! Der ursprünglich aus Bangladesch stammende Showmik Das aka Obliterator (Gitarre/Gesang) hat sich wieder aufgemacht, dem Teufel musikalisch zu huldigen. Auf dem Debüt noch von Session-Drummern unterstützt, hat er dieses Mal eine feste Mannschaft angeheuert, die sich aus Martyr (Bass) und Cassian (Drums) zusammensetzt. Einen Labelwechsel gab es auch und zwar vom coolen Label Testimony Records von Dennis Wendig zu... ja, zu wem wohl? Death Metal und dann auch noch aus Magdeburg? Wer hier sofort auf den aus der gleichen Stadt kommenden, dachdeckenden Tausendsassa des Todes und ultimativen Todesblei-Freak Martin Quast und sein geiles Label Neckbreakers Records dachte, lag total richtig :). Coole Sache, denn wir können uns nicht nur auf geile muSICK, sondern auch, wie es bei Martin gang und gäbe ist, geiles Merch freuen. Aber nun schnell zurück zu Khnvm und deren zweiten Longplayer namens "Portals To Oblivion", der es wahrlich in sich hat :)!
Nach einem wirklich sehr geilen, mystisch-atmosphärischen Intro bestehend aus Akustikgitarre, Trommeln und Flöte, legt das Trio sofort mit seinem Pulverizing Death Metal voller Inbrunst los :). Musikalisch bewegt sich die Band immer noch im Umfeld von Bands wie Incantation, Hate Eternal, Morbid Angel, Immolation, Sinister, Dead Congregation, Krisiun, Vital Remains, Nile und Deicide, was mich sehr erfreut, da diese Mischung beim Debüt schon echt gut rüber kam :). Auf "Portals To Oblivion" ist aber alles noch einen Tick geiler geworden :): Das ist mir gleich beim allerersten Hören aufgefallen und bei einem kurzen Chat mit Martin darüber, konnte dieser, zu Recht erfreut über sein neues Pferd im Stall, dieses auch bestätigen. Was ist anders? Ich persönliche finde, das neue Material ist besser ausgearbeitet, variabler und spannender :). In diesem sehr brutalen und heftigen Brett, was dir um die Ohren geballert wird, gibt es immer wieder schöne Akzentuierungen wie ruhigere und verspieltere Parts, Tempowechsel und Breaks. Die beiden letzten Positionen gab es auf dem Debüt natürlich auch schon, aber jetzt werden sie besser eingesetzt und wirken mehr auf den Punkt gebracht. In Kombination mit dem immer noch massiv vorhandenen und auch besser zündenden Straight Forward-Geschredder ergibt sich ein wahres Höllenfeuer, das förmlich nach Blasphemie, Schwefel und Seelenqual stinkt! Todesblei pur also :). Waren die Songs beim Debüt teilweise noch etwas eintönig, ist dieses Manko, wie schon zu erahnen, nun beiseite geräumt. Die Songs sind aber auch echt geil geworden und Obliterator (Gitarre/Gesang), Martyr (Bass) und Cassian (Drums) haben sich echt Mühe gegeben, auch spieltechnisch ein herrlich intensives Purgatorium loszutreten, welches euch sofort packen wird :). Die Soli sind übrigens auch Killer :). Der Band ist es auch gelungen, den technischeren Aspekt ihrer Musik sehr songdienlich einzusetzen, also nicht um der technischen Fähigkeiten Willen bis zum Erbrechen zu frickeln. Ich persönlich bin von diesen drastischen Technik-Trips eh nicht so ganz angetan. Mag das zwar alles sehr brutal und krass klingen, so geht dabei doch oft das verloren, was Death Metal auch sehr ausmacht, nämlich die Atmosphäre. Dies ist bei Khnvm zum Glück ja nicht der Fall, denn die Herren servieren uns einen sehr düsteren Horrortrip, bei dem es an passender siffiger Old School-Friedhofsstimmung absolut nicht mangelt :). Das Ganze wird euch wie ein dichter, nebulöser Spuk umwehen, den ihr voller Begierde tief in euch einsaugen werdet, denn dieses todesbleierne Elixier soll sich tief in euch manifestieren und dort verweilen :). Geisteraustreibung? Nope und dreimal mit entweihtem Wasser darauf gespuckt, denn ihr wollt "Portals To Oblivion" weiterhin in euch spüren :).
Auch im gesanglichen Bereich hat sich was getan, denn Obliterators Stimme klingt jetzt noch etwas derber, dabei aber auch etwas differenzierter. Es erwartet euch herrlich rottiges Gegrunze und Gekotze voller Brutalität, Hass und dämonischer Ausstrahlung :). Wie passend :). Der Mann hat aber auch echt Power in seinem Brustkorb, aus dem sich gewaltvoll unheilvolle Schlangen in Form seiner düsteren Texte aus seinem Schlund wie Ektoplasma herauspressen und sich über eure Ohren in eure Hirne fressen werden :). Mir gefällt es auch echt gut, dass er trotz der Tiefe seines Geröhres immer noch so ein kratzig-kehliges und knurriges Element in seiner Stimme hat. Das steht der hier dargebotenen Musik doch echt gut, genauso wie diese kernigen und schön fiesen Schreie, die es immer wieder mal gibt :). All das gibt Khnvms Song noch mehr morbide Atmosphäre und schwefeligen Gestank. Sehr schön :).
Verbessert hat sich für meinen Geschmack auch der Sound, der mir auf dem Debüt teilweise etwas zu höhenlastig war, aber das hat sich zum Glück auf "Portals To Oblivion" geändert :). Abgesehen von den Drums, die im Pflanz Studio durch Thomas Noetzel (Drummer bei Abrogation) aufgenommen wurden, war abermals Charles Elliot (Abysmal Dawn) im Tastemaker Studio für die Gesamtproduktion zuständig. Diese ist dieses Mal düsterer, fetter, natürlicher, erdiger und kompakter ausgefallen, was der Scheibe echt sehr gut zu Gesicht steht :). Die Gitarren klingen jetzt weniger schrill, dafür aber fetter, tiefer und kratziger und der Bass und die Drums haben auch mehr Kraft inne. Insgesamt klingt alles in sich ausgewogener und organischer und hat, wie der Gesang auch, mehr Raum sich zu entfalten. Eine wirklich sehr ansprechende Produktion, die dem packenden Songwriting noch mehr Kraft verleiht und den Pulverizing Death Metal heftig entzünden wird und unsere Hörorgane akkurat brennen lässt :). Das Ganze hat jetzt echt viel mehr Power und Druck und ergießt sich genüsslich wie ein zerstörerischer Lavastrom, der direkt aus der Hölle stammt, aus euren Boxen heraus und heizt euch heftig ein.
Richtig cool ist auch das Cover von Khaos Diktator Design geworden, das uns einen halbnackten Menschen zeigt, der kurz davor steht, in einen bezahnten Höllenschlund hinunter gerissen zu werden. Doch bevor das geschieht, wird er höchstwahrscheinlich schon von den zu sehenden Dämonen, die gnadenlos an dem Körper zerren, in Stücke gerissen geworden sein. So als würden bildlich kurz vor dem Tod dieser Person nochmal alle inneren Dämonen auftauchen und den inneren Konflikt körperlich nach außen tragen. Coole Sache. Der Malstil dieses sehr düsteren Bildes ist auch sehr gelungen, da er mich durch seine gestalterische Wucht und die antik wirkenden Körper an Malereien aus der Renaissance und des Barocks erinnert :). Dazu das modifizierte Bandlogo und der Albumtitel farblich an den Schlund angelehnt als Kontrast und fertig ist der Eyecatcher zu dieser geilen Death Metal-Scheibe :). Im Booklet, Layout von Rai Wolters (Raw Skull Recordz), wird dieser farbliche Kontrast zwischen Bild als Untergrund und der Schrift, hier die Songtexte, die Credits und die Dankesliste, weiterhin wirkungsvoll eingesetzt. Gelungene Sache :). Dazu gibt es noch drei atmosphärische Bandphotos von Mina Wallace, wobei eines die Rückseite der CD-Inlays zusammen mit Bandlogo und den Songtiteln schmückt. Neben der auf 500 Stück limitierten CD gibt es natürlich auch wieder Vinyl :). Wobei ich mal davon ausgehe, dass es auch hier wie bei vielen anderen LP-Releases etwas dauern wird, bis es den heißen Stoff gibt. Das Warten wird sich aber definitiv lohnen, denn aus dem Hause Neckbreaker Records wird es definitiv keine minderwertigen Produkte geben. Dafür ist Martin mit zu viel Herzblut bei der Sache :). Den Rundling gibt es in Schwarz und in sehr geil aussehendem orange-schwarzem Splatter! Dazu gibt es dann natürlich auch wieder akkurate Shirts und Longsleeves, entweder mit dem Artwork plus Dämonen-Rückendruck oder mit dem Dämonen als Frontdruck und einen Dämonenpriester auf der Rückseite :). Wir werden also wieder bestens versorgt :).
Khnvm konnten sich mit ihrem zweiten Longplayer "Portals To Oblivion" im Vergleich zum Debüt noch ordentlich steigern und befördern uns mit ihren neuen Songs gekonnt und mühelos in die Tiefen der Hölle! Wenn ihr Bock auf brutalen, technischeren und düsteren Old School Death habt, der voller Inbrunst zelebriert wird und vom ersten bis zum letzten Moment an zündet, dann kommt ihr an diesem Knaller definitiv nicht vorbei!
9 Punkte!
Spielzeit: 38:50
Nach einem wirklich sehr geilen, mystisch-atmosphärischen Intro bestehend aus Akustikgitarre, Trommeln und Flöte, legt das Trio sofort mit seinem Pulverizing Death Metal voller Inbrunst los :). Musikalisch bewegt sich die Band immer noch im Umfeld von Bands wie Incantation, Hate Eternal, Morbid Angel, Immolation, Sinister, Dead Congregation, Krisiun, Vital Remains, Nile und Deicide, was mich sehr erfreut, da diese Mischung beim Debüt schon echt gut rüber kam :). Auf "Portals To Oblivion" ist aber alles noch einen Tick geiler geworden :): Das ist mir gleich beim allerersten Hören aufgefallen und bei einem kurzen Chat mit Martin darüber, konnte dieser, zu Recht erfreut über sein neues Pferd im Stall, dieses auch bestätigen. Was ist anders? Ich persönliche finde, das neue Material ist besser ausgearbeitet, variabler und spannender :). In diesem sehr brutalen und heftigen Brett, was dir um die Ohren geballert wird, gibt es immer wieder schöne Akzentuierungen wie ruhigere und verspieltere Parts, Tempowechsel und Breaks. Die beiden letzten Positionen gab es auf dem Debüt natürlich auch schon, aber jetzt werden sie besser eingesetzt und wirken mehr auf den Punkt gebracht. In Kombination mit dem immer noch massiv vorhandenen und auch besser zündenden Straight Forward-Geschredder ergibt sich ein wahres Höllenfeuer, das förmlich nach Blasphemie, Schwefel und Seelenqual stinkt! Todesblei pur also :). Waren die Songs beim Debüt teilweise noch etwas eintönig, ist dieses Manko, wie schon zu erahnen, nun beiseite geräumt. Die Songs sind aber auch echt geil geworden und Obliterator (Gitarre/Gesang), Martyr (Bass) und Cassian (Drums) haben sich echt Mühe gegeben, auch spieltechnisch ein herrlich intensives Purgatorium loszutreten, welches euch sofort packen wird :). Die Soli sind übrigens auch Killer :). Der Band ist es auch gelungen, den technischeren Aspekt ihrer Musik sehr songdienlich einzusetzen, also nicht um der technischen Fähigkeiten Willen bis zum Erbrechen zu frickeln. Ich persönlich bin von diesen drastischen Technik-Trips eh nicht so ganz angetan. Mag das zwar alles sehr brutal und krass klingen, so geht dabei doch oft das verloren, was Death Metal auch sehr ausmacht, nämlich die Atmosphäre. Dies ist bei Khnvm zum Glück ja nicht der Fall, denn die Herren servieren uns einen sehr düsteren Horrortrip, bei dem es an passender siffiger Old School-Friedhofsstimmung absolut nicht mangelt :). Das Ganze wird euch wie ein dichter, nebulöser Spuk umwehen, den ihr voller Begierde tief in euch einsaugen werdet, denn dieses todesbleierne Elixier soll sich tief in euch manifestieren und dort verweilen :). Geisteraustreibung? Nope und dreimal mit entweihtem Wasser darauf gespuckt, denn ihr wollt "Portals To Oblivion" weiterhin in euch spüren :).
Auch im gesanglichen Bereich hat sich was getan, denn Obliterators Stimme klingt jetzt noch etwas derber, dabei aber auch etwas differenzierter. Es erwartet euch herrlich rottiges Gegrunze und Gekotze voller Brutalität, Hass und dämonischer Ausstrahlung :). Wie passend :). Der Mann hat aber auch echt Power in seinem Brustkorb, aus dem sich gewaltvoll unheilvolle Schlangen in Form seiner düsteren Texte aus seinem Schlund wie Ektoplasma herauspressen und sich über eure Ohren in eure Hirne fressen werden :). Mir gefällt es auch echt gut, dass er trotz der Tiefe seines Geröhres immer noch so ein kratzig-kehliges und knurriges Element in seiner Stimme hat. Das steht der hier dargebotenen Musik doch echt gut, genauso wie diese kernigen und schön fiesen Schreie, die es immer wieder mal gibt :). All das gibt Khnvms Song noch mehr morbide Atmosphäre und schwefeligen Gestank. Sehr schön :).
Verbessert hat sich für meinen Geschmack auch der Sound, der mir auf dem Debüt teilweise etwas zu höhenlastig war, aber das hat sich zum Glück auf "Portals To Oblivion" geändert :). Abgesehen von den Drums, die im Pflanz Studio durch Thomas Noetzel (Drummer bei Abrogation) aufgenommen wurden, war abermals Charles Elliot (Abysmal Dawn) im Tastemaker Studio für die Gesamtproduktion zuständig. Diese ist dieses Mal düsterer, fetter, natürlicher, erdiger und kompakter ausgefallen, was der Scheibe echt sehr gut zu Gesicht steht :). Die Gitarren klingen jetzt weniger schrill, dafür aber fetter, tiefer und kratziger und der Bass und die Drums haben auch mehr Kraft inne. Insgesamt klingt alles in sich ausgewogener und organischer und hat, wie der Gesang auch, mehr Raum sich zu entfalten. Eine wirklich sehr ansprechende Produktion, die dem packenden Songwriting noch mehr Kraft verleiht und den Pulverizing Death Metal heftig entzünden wird und unsere Hörorgane akkurat brennen lässt :). Das Ganze hat jetzt echt viel mehr Power und Druck und ergießt sich genüsslich wie ein zerstörerischer Lavastrom, der direkt aus der Hölle stammt, aus euren Boxen heraus und heizt euch heftig ein.
Richtig cool ist auch das Cover von Khaos Diktator Design geworden, das uns einen halbnackten Menschen zeigt, der kurz davor steht, in einen bezahnten Höllenschlund hinunter gerissen zu werden. Doch bevor das geschieht, wird er höchstwahrscheinlich schon von den zu sehenden Dämonen, die gnadenlos an dem Körper zerren, in Stücke gerissen geworden sein. So als würden bildlich kurz vor dem Tod dieser Person nochmal alle inneren Dämonen auftauchen und den inneren Konflikt körperlich nach außen tragen. Coole Sache. Der Malstil dieses sehr düsteren Bildes ist auch sehr gelungen, da er mich durch seine gestalterische Wucht und die antik wirkenden Körper an Malereien aus der Renaissance und des Barocks erinnert :). Dazu das modifizierte Bandlogo und der Albumtitel farblich an den Schlund angelehnt als Kontrast und fertig ist der Eyecatcher zu dieser geilen Death Metal-Scheibe :). Im Booklet, Layout von Rai Wolters (Raw Skull Recordz), wird dieser farbliche Kontrast zwischen Bild als Untergrund und der Schrift, hier die Songtexte, die Credits und die Dankesliste, weiterhin wirkungsvoll eingesetzt. Gelungene Sache :). Dazu gibt es noch drei atmosphärische Bandphotos von Mina Wallace, wobei eines die Rückseite der CD-Inlays zusammen mit Bandlogo und den Songtiteln schmückt. Neben der auf 500 Stück limitierten CD gibt es natürlich auch wieder Vinyl :). Wobei ich mal davon ausgehe, dass es auch hier wie bei vielen anderen LP-Releases etwas dauern wird, bis es den heißen Stoff gibt. Das Warten wird sich aber definitiv lohnen, denn aus dem Hause Neckbreaker Records wird es definitiv keine minderwertigen Produkte geben. Dafür ist Martin mit zu viel Herzblut bei der Sache :). Den Rundling gibt es in Schwarz und in sehr geil aussehendem orange-schwarzem Splatter! Dazu gibt es dann natürlich auch wieder akkurate Shirts und Longsleeves, entweder mit dem Artwork plus Dämonen-Rückendruck oder mit dem Dämonen als Frontdruck und einen Dämonenpriester auf der Rückseite :). Wir werden also wieder bestens versorgt :).
Khnvm konnten sich mit ihrem zweiten Longplayer "Portals To Oblivion" im Vergleich zum Debüt noch ordentlich steigern und befördern uns mit ihren neuen Songs gekonnt und mühelos in die Tiefen der Hölle! Wenn ihr Bock auf brutalen, technischeren und düsteren Old School Death habt, der voller Inbrunst zelebriert wird und vom ersten bis zum letzten Moment an zündet, dann kommt ihr an diesem Knaller definitiv nicht vorbei!
9 Punkte!
Spielzeit: 38:50
Magdeburg brennt! Nein, das wird heute keine Abhandlung über die Zerstörung dieser Stadt im Dreißigjährigen Krieg, denn das jetzige alles verschlingende Feuer stammt von einer monströsen, dort ansässigen Band! Jawoll, Khnvm sind zurück! Der ursprünglich aus Bangladesch stammende Showmik Das aka Obliterator (Gitarre/Gesang) hat sich wieder aufgemacht, dem Teufel musikalisch zu huldigen. Auf dem Debüt noch von Session-Drummern unterstützt, hat er dieses Mal eine feste Mannschaft angeheuert, die sich aus Martyr (Bass) und Cassian (Drums) zusammensetzt. Einen Labelwechsel gab es auch und zwar vom coolen Label Testimony Records von Dennis Wendig zu... ja, zu wem wohl? Death Metal und dann auch noch aus Magdeburg? Wer hier sofort auf den aus der gleichen Stadt kommenden, dachdeckenden Tausendsassa des Todes und ultimativen Todesblei-Freak Martin Quast und sein geiles Label Neckbreakers Records dachte, lag total richtig :). Coole Sache, denn wir können uns nicht nur auf geile muSICK, sondern auch, wie es bei Martin gang und gäbe ist, geiles Merch freuen. Aber nun schnell zurück zu Khnvm und deren zweiten Longplayer namens "Portals To Oblivion", der es wahrlich in sich hat :)!
Nach einem wirklich sehr geilen, mystisch-atmosphärischen Intro bestehend aus Akustikgitarre, Trommeln und Flöte, legt das Trio sofort mit seinem Pulverizing Death Metal voller Inbrunst los :). Musikalisch bewegt sich die Band immer noch im Umfeld von Bands wie Incantation, Hate Eternal, Morbid Angel, Immolation, Sinister, Dead Congregation, Krisiun, Vital Remains, Nile und Deicide, was mich sehr erfreut, da diese Mischung beim Debüt schon echt gut rüber kam :). Auf "Portals To Oblivion" ist aber alles noch einen Tick geiler geworden :): Das ist mir gleich beim allerersten Hören aufgefallen und bei einem kurzen Chat mit Martin darüber, konnte dieser, zu Recht erfreut über sein neues Pferd im Stall, dieses auch bestätigen. Was ist anders? Ich persönliche finde, das neue Material ist besser ausgearbeitet, variabler und spannender :). In diesem sehr brutalen und heftigen Brett, was dir um die Ohren geballert wird, gibt es immer wieder schöne Akzentuierungen wie ruhigere und verspieltere Parts, Tempowechsel und Breaks. Die beiden letzten Positionen gab es auf dem Debüt natürlich auch schon, aber jetzt werden sie besser eingesetzt und wirken mehr auf den Punkt gebracht. In Kombination mit dem immer noch massiv vorhandenen und auch besser zündenden Straight Forward-Geschredder ergibt sich ein wahres Höllenfeuer, das förmlich nach Blasphemie, Schwefel und Seelenqual stinkt! Todesblei pur also :). Waren die Songs beim Debüt teilweise noch etwas eintönig, ist dieses Manko, wie schon zu erahnen, nun beiseite geräumt. Die Songs sind aber auch echt geil geworden und Obliterator (Gitarre/Gesang), Martyr (Bass) und Cassian (Drums) haben sich echt Mühe gegeben, auch spieltechnisch ein herrlich intensives Purgatorium loszutreten, welches euch sofort packen wird :). Die Soli sind übrigens auch Killer :). Der Band ist es auch gelungen, den technischeren Aspekt ihrer Musik sehr songdienlich einzusetzen, also nicht um der technischen Fähigkeiten Willen bis zum Erbrechen zu frickeln. Ich persönlich bin von diesen drastischen Technik-Trips eh nicht so ganz angetan. Mag das zwar alles sehr brutal und krass klingen, so geht dabei doch oft das verloren, was Death Metal auch sehr ausmacht, nämlich die Atmosphäre. Dies ist bei Khnvm zum Glück ja nicht der Fall, denn die Herren servieren uns einen sehr düsteren Horrortrip, bei dem es an passender siffiger Old School-Friedhofsstimmung absolut nicht mangelt :). Das Ganze wird euch wie ein dichter, nebulöser Spuk umwehen, den ihr voller Begierde tief in euch einsaugen werdet, denn dieses todesbleierne Elixier soll sich tief in euch manifestieren und dort verweilen :). Geisteraustreibung? Nope und dreimal mit entweihtem Wasser darauf gespuckt, denn ihr wollt "Portals To Oblivion" weiterhin in euch spüren :).
Auch im gesanglichen Bereich hat sich was getan, denn Obliterators Stimme klingt jetzt noch etwas derber, dabei aber auch etwas differenzierter. Es erwartet euch herrlich rottiges Gegrunze und Gekotze voller Brutalität, Hass und dämonischer Ausstrahlung :). Wie passend :). Der Mann hat aber auch echt Power in seinem Brustkorb, aus dem sich gewaltvoll unheilvolle Schlangen in Form seiner düsteren Texte aus seinem Schlund wie Ektoplasma herauspressen und sich über eure Ohren in eure Hirne fressen werden :). Mir gefällt es auch echt gut, dass er trotz der Tiefe seines Geröhres immer noch so ein kratzig-kehliges und knurriges Element in seiner Stimme hat. Das steht der hier dargebotenen Musik doch echt gut, genauso wie diese kernigen und schön fiesen Schreie, die es immer wieder mal gibt :). All das gibt Khnvms Song noch mehr morbide Atmosphäre und schwefeligen Gestank. Sehr schön :).
Verbessert hat sich für meinen Geschmack auch der Sound, der mir auf dem Debüt teilweise etwas zu höhenlastig war, aber das hat sich zum Glück auf "Portals To Oblivion" geändert :). Abgesehen von den Drums, die im Pflanz Studio durch Thomas Noetzel (Drummer bei Abrogation) aufgenommen wurden, war abermals Charles Elliot (Abysmal Dawn) im Tastemaker Studio für die Gesamtproduktion zuständig. Diese ist dieses Mal düsterer, fetter, natürlicher, erdiger und kompakter ausgefallen, was der Scheibe echt sehr gut zu Gesicht steht :). Die Gitarren klingen jetzt weniger schrill, dafür aber fetter, tiefer und kratziger und der Bass und die Drums haben auch mehr Kraft inne. Insgesamt klingt alles in sich ausgewogener und organischer und hat, wie der Gesang auch, mehr Raum sich zu entfalten. Eine wirklich sehr ansprechende Produktion, die dem packenden Songwriting noch mehr Kraft verleiht und den Pulverizing Death Metal heftig entzünden wird und unsere Hörorgane akkurat brennen lässt :). Das Ganze hat jetzt echt viel mehr Power und Druck und ergießt sich genüsslich wie ein zerstörerischer Lavastrom, der direkt aus der Hölle stammt, aus euren Boxen heraus und heizt euch heftig ein.
Richtig cool ist auch das Cover von Khaos Diktator Design geworden, das uns einen halbnackten Menschen zeigt, der kurz davor steht, in einen bezahnten Höllenschlund hinunter gerissen zu werden. Doch bevor das geschieht, wird er höchstwahrscheinlich schon von den zu sehenden Dämonen, die gnadenlos an dem Körper zerren, in Stücke gerissen geworden sein. So als würden bildlich kurz vor dem Tod dieser Person nochmal alle inneren Dämonen auftauchen und den inneren Konflikt körperlich nach außen tragen. Coole Sache. Der Malstil dieses sehr düsteren Bildes ist auch sehr gelungen, da er mich durch seine gestalterische Wucht und die antik wirkenden Körper an Malereien aus der Renaissance und des Barocks erinnert :). Dazu das modifizierte Bandlogo und der Albumtitel farblich an den Schlund angelehnt als Kontrast und fertig ist der Eyecatcher zu dieser geilen Death Metal-Scheibe :). Im Booklet, Layout von Rai Wolters (Raw Skull Recordz), wird dieser farbliche Kontrast zwischen Bild als Untergrund und der Schrift, hier die Songtexte, die Credits und die Dankesliste, weiterhin wirkungsvoll eingesetzt. Gelungene Sache :). Dazu gibt es noch drei atmosphärische Bandphotos von Mina Wallace, wobei eines die Rückseite der CD-Inlays zusammen mit Bandlogo und den Songtiteln schmückt. Neben der auf 500 Stück limitierten CD gibt es natürlich auch wieder Vinyl :). Wobei ich mal davon ausgehe, dass es auch hier wie bei vielen anderen LP-Releases etwas dauern wird, bis es den heißen Stoff gibt. Das Warten wird sich aber definitiv lohnen, denn aus dem Hause Neckbreaker Records wird es definitiv keine minderwertigen Produkte geben. Dafür ist Martin mit zu viel Herzblut bei der Sache :). Den Rundling gibt es in Schwarz und in sehr geil aussehendem orange-schwarzem Splatter! Dazu gibt es dann natürlich auch wieder akkurate Shirts und Longsleeves, entweder mit dem Artwork plus Dämonen-Rückendruck oder mit dem Dämonen als Frontdruck und einen Dämonenpriester auf der Rückseite :). Wir werden also wieder bestens versorgt :).
Khnvm konnten sich mit ihrem zweiten Longplayer "Portals To Oblivion" im Vergleich zum Debüt noch ordentlich steigern und befördern uns mit ihren neuen Songs gekonnt und mühelos in die Tiefen der Hölle! Wenn ihr Bock auf brutalen, technischeren und düsteren Old School Death habt, der voller Inbrunst zelebriert wird und vom ersten bis zum letzten Moment an zündet, dann kommt ihr an diesem Knaller definitiv nicht vorbei!
9 Punkte!
Spielzeit: 38:50
Nach einem wirklich sehr geilen, mystisch-atmosphärischen Intro bestehend aus Akustikgitarre, Trommeln und Flöte, legt das Trio sofort mit seinem Pulverizing Death Metal voller Inbrunst los :). Musikalisch bewegt sich die Band immer noch im Umfeld von Bands wie Incantation, Hate Eternal, Morbid Angel, Immolation, Sinister, Dead Congregation, Krisiun, Vital Remains, Nile und Deicide, was mich sehr erfreut, da diese Mischung beim Debüt schon echt gut rüber kam :). Auf "Portals To Oblivion" ist aber alles noch einen Tick geiler geworden :): Das ist mir gleich beim allerersten Hören aufgefallen und bei einem kurzen Chat mit Martin darüber, konnte dieser, zu Recht erfreut über sein neues Pferd im Stall, dieses auch bestätigen. Was ist anders? Ich persönliche finde, das neue Material ist besser ausgearbeitet, variabler und spannender :). In diesem sehr brutalen und heftigen Brett, was dir um die Ohren geballert wird, gibt es immer wieder schöne Akzentuierungen wie ruhigere und verspieltere Parts, Tempowechsel und Breaks. Die beiden letzten Positionen gab es auf dem Debüt natürlich auch schon, aber jetzt werden sie besser eingesetzt und wirken mehr auf den Punkt gebracht. In Kombination mit dem immer noch massiv vorhandenen und auch besser zündenden Straight Forward-Geschredder ergibt sich ein wahres Höllenfeuer, das förmlich nach Blasphemie, Schwefel und Seelenqual stinkt! Todesblei pur also :). Waren die Songs beim Debüt teilweise noch etwas eintönig, ist dieses Manko, wie schon zu erahnen, nun beiseite geräumt. Die Songs sind aber auch echt geil geworden und Obliterator (Gitarre/Gesang), Martyr (Bass) und Cassian (Drums) haben sich echt Mühe gegeben, auch spieltechnisch ein herrlich intensives Purgatorium loszutreten, welches euch sofort packen wird :). Die Soli sind übrigens auch Killer :). Der Band ist es auch gelungen, den technischeren Aspekt ihrer Musik sehr songdienlich einzusetzen, also nicht um der technischen Fähigkeiten Willen bis zum Erbrechen zu frickeln. Ich persönlich bin von diesen drastischen Technik-Trips eh nicht so ganz angetan. Mag das zwar alles sehr brutal und krass klingen, so geht dabei doch oft das verloren, was Death Metal auch sehr ausmacht, nämlich die Atmosphäre. Dies ist bei Khnvm zum Glück ja nicht der Fall, denn die Herren servieren uns einen sehr düsteren Horrortrip, bei dem es an passender siffiger Old School-Friedhofsstimmung absolut nicht mangelt :). Das Ganze wird euch wie ein dichter, nebulöser Spuk umwehen, den ihr voller Begierde tief in euch einsaugen werdet, denn dieses todesbleierne Elixier soll sich tief in euch manifestieren und dort verweilen :). Geisteraustreibung? Nope und dreimal mit entweihtem Wasser darauf gespuckt, denn ihr wollt "Portals To Oblivion" weiterhin in euch spüren :).
Auch im gesanglichen Bereich hat sich was getan, denn Obliterators Stimme klingt jetzt noch etwas derber, dabei aber auch etwas differenzierter. Es erwartet euch herrlich rottiges Gegrunze und Gekotze voller Brutalität, Hass und dämonischer Ausstrahlung :). Wie passend :). Der Mann hat aber auch echt Power in seinem Brustkorb, aus dem sich gewaltvoll unheilvolle Schlangen in Form seiner düsteren Texte aus seinem Schlund wie Ektoplasma herauspressen und sich über eure Ohren in eure Hirne fressen werden :). Mir gefällt es auch echt gut, dass er trotz der Tiefe seines Geröhres immer noch so ein kratzig-kehliges und knurriges Element in seiner Stimme hat. Das steht der hier dargebotenen Musik doch echt gut, genauso wie diese kernigen und schön fiesen Schreie, die es immer wieder mal gibt :). All das gibt Khnvms Song noch mehr morbide Atmosphäre und schwefeligen Gestank. Sehr schön :).
Verbessert hat sich für meinen Geschmack auch der Sound, der mir auf dem Debüt teilweise etwas zu höhenlastig war, aber das hat sich zum Glück auf "Portals To Oblivion" geändert :). Abgesehen von den Drums, die im Pflanz Studio durch Thomas Noetzel (Drummer bei Abrogation) aufgenommen wurden, war abermals Charles Elliot (Abysmal Dawn) im Tastemaker Studio für die Gesamtproduktion zuständig. Diese ist dieses Mal düsterer, fetter, natürlicher, erdiger und kompakter ausgefallen, was der Scheibe echt sehr gut zu Gesicht steht :). Die Gitarren klingen jetzt weniger schrill, dafür aber fetter, tiefer und kratziger und der Bass und die Drums haben auch mehr Kraft inne. Insgesamt klingt alles in sich ausgewogener und organischer und hat, wie der Gesang auch, mehr Raum sich zu entfalten. Eine wirklich sehr ansprechende Produktion, die dem packenden Songwriting noch mehr Kraft verleiht und den Pulverizing Death Metal heftig entzünden wird und unsere Hörorgane akkurat brennen lässt :). Das Ganze hat jetzt echt viel mehr Power und Druck und ergießt sich genüsslich wie ein zerstörerischer Lavastrom, der direkt aus der Hölle stammt, aus euren Boxen heraus und heizt euch heftig ein.
Richtig cool ist auch das Cover von Khaos Diktator Design geworden, das uns einen halbnackten Menschen zeigt, der kurz davor steht, in einen bezahnten Höllenschlund hinunter gerissen zu werden. Doch bevor das geschieht, wird er höchstwahrscheinlich schon von den zu sehenden Dämonen, die gnadenlos an dem Körper zerren, in Stücke gerissen geworden sein. So als würden bildlich kurz vor dem Tod dieser Person nochmal alle inneren Dämonen auftauchen und den inneren Konflikt körperlich nach außen tragen. Coole Sache. Der Malstil dieses sehr düsteren Bildes ist auch sehr gelungen, da er mich durch seine gestalterische Wucht und die antik wirkenden Körper an Malereien aus der Renaissance und des Barocks erinnert :). Dazu das modifizierte Bandlogo und der Albumtitel farblich an den Schlund angelehnt als Kontrast und fertig ist der Eyecatcher zu dieser geilen Death Metal-Scheibe :). Im Booklet, Layout von Rai Wolters (Raw Skull Recordz), wird dieser farbliche Kontrast zwischen Bild als Untergrund und der Schrift, hier die Songtexte, die Credits und die Dankesliste, weiterhin wirkungsvoll eingesetzt. Gelungene Sache :). Dazu gibt es noch drei atmosphärische Bandphotos von Mina Wallace, wobei eines die Rückseite der CD-Inlays zusammen mit Bandlogo und den Songtiteln schmückt. Neben der auf 500 Stück limitierten CD gibt es natürlich auch wieder Vinyl :). Wobei ich mal davon ausgehe, dass es auch hier wie bei vielen anderen LP-Releases etwas dauern wird, bis es den heißen Stoff gibt. Das Warten wird sich aber definitiv lohnen, denn aus dem Hause Neckbreaker Records wird es definitiv keine minderwertigen Produkte geben. Dafür ist Martin mit zu viel Herzblut bei der Sache :). Den Rundling gibt es in Schwarz und in sehr geil aussehendem orange-schwarzem Splatter! Dazu gibt es dann natürlich auch wieder akkurate Shirts und Longsleeves, entweder mit dem Artwork plus Dämonen-Rückendruck oder mit dem Dämonen als Frontdruck und einen Dämonenpriester auf der Rückseite :). Wir werden also wieder bestens versorgt :).
Khnvm konnten sich mit ihrem zweiten Longplayer "Portals To Oblivion" im Vergleich zum Debüt noch ordentlich steigern und befördern uns mit ihren neuen Songs gekonnt und mühelos in die Tiefen der Hölle! Wenn ihr Bock auf brutalen, technischeren und düsteren Old School Death habt, der voller Inbrunst zelebriert wird und vom ersten bis zum letzten Moment an zündet, dann kommt ihr an diesem Knaller definitiv nicht vorbei!
9 Punkte!
Spielzeit: 38:50
Label
V.Ö.
17. Dezember 2021
Laufzeit
38:50
Tracklist
Ethos Of The Otherly World (Instrumental) 02:21
Portals To Oblivion 07:46
Heretic Ascension 05:03
Drink From The Chalice Of Suffering 06:00
Baptized By The Father Befouled 04:50
No Solace 08:32
Spectral Chaos 04:18
Portals To Oblivion 07:46
Heretic Ascension 05:03
Drink From The Chalice Of Suffering 06:00
Baptized By The Father Befouled 04:50
No Solace 08:32
Spectral Chaos 04:18
9
10
10

