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Highlord - The Warning After


Hotel666 Redaktion

08. April 2014

„The Warning After“ ist bereits das siebte Album der mir bis dato völlig unbekannten Italiener HIGHLORD. Und auch wenn ich nun nicht behaupten kann die interessanteste Band der Menschheitsgeschichte verpasst zu haben, so lässt sich die nun vollzogene Begegnung durchaus als positiv bezeichnen.
Bandname und Cover lassen ja bereits erahnen, dass das Turiner Quintett wohl nicht zu den Bösesten und Härtesten unter dem von fliegenden Einhörner flankierten Vollmond gehört, und auch das gepflegte Vorurteil gegenüber cheesigem Italienischen Melodic Metal ließ mich erst einmal skeptisch sein. Zu Unrecht, wie sich herausstellte. Im Gegensatz zu einigen ihrer Landsmännern unterschreiten HIGHLORD nie eine gewisse Grundhärte und auch endlos dahingegniedelte Weichspülriffs sucht man glücklicherweise vergebens. Selbst das dominante Keyboard ist nicht störend und bereichert sowohl mit sphärischen aber unaufdringlichen Klangteppichen als auch mit schönen Soli die Songs. Besonders gelungen ist das Solo im leicht progressiven „Brothers To The End“, welches schon fast in AYREON Qualität klimpert.
Was dem Album jedoch ein wenig abgeht, sind prägnante und sich einfräsende Refrains, zu denen der Fünfer auch in der Lage ist wenn er nur will, wie der Chorus im hervorragenden „Standing In The Rain“ (Nein, keine Ballade) beweist. Auch ein oder zwei etwas schneller nach vorne preschende Songs hätten dem im Midtempo verankerten Album etwas mehr Abwechslung verliehen. Aber egal. „The Warning After“ ist ein gutes Album und sei Fans von melodischem Power (!) Metal empfohlen.
Als Anspieltipps seien abschließend das bereits erwähnte „Standing In The Rain“ und die Schlussnummer „Arcade Warriors“, bei dem Ralf Scheepers als Gastsänger zu hören ist, genannt.
„The Warning After“ ist bereits das siebte Album der mir bis dato völlig unbekannten Italiener HIGHLORD. Und auch wenn ich nun nicht behaupten kann die interessanteste Band der Menschheitsgeschichte verpasst zu haben, so lässt sich die nun vollzogene Begegnung durchaus als positiv bezeichnen.
Bandname und Cover lassen ja bereits erahnen, dass das Turiner Quintett wohl nicht zu den Bösesten und Härtesten unter dem von fliegenden Einhörner flankierten Vollmond gehört, und auch das gepflegte Vorurteil gegenüber cheesigem Italienischen Melodic Metal ließ mich erst einmal skeptisch sein. Zu Unrecht, wie sich herausstellte. Im Gegensatz zu einigen ihrer Landsmännern unterschreiten HIGHLORD nie eine gewisse Grundhärte und auch endlos dahingegniedelte Weichspülriffs sucht man glücklicherweise vergebens. Selbst das dominante Keyboard ist nicht störend und bereichert sowohl mit sphärischen aber unaufdringlichen Klangteppichen als auch mit schönen Soli die Songs. Besonders gelungen ist das Solo im leicht progressiven „Brothers To The End“, welches schon fast in AYREON Qualität klimpert.
Was dem Album jedoch ein wenig abgeht, sind prägnante und sich einfräsende Refrains, zu denen der Fünfer auch in der Lage ist wenn er nur will, wie der Chorus im hervorragenden „Standing In The Rain“ (Nein, keine Ballade) beweist. Auch ein oder zwei etwas schneller nach vorne preschende Songs hätten dem im Midtempo verankerten Album etwas mehr Abwechslung verliehen. Aber egal. „The Warning After“ ist ein gutes Album und sei Fans von melodischem Power (!) Metal empfohlen.
Als Anspieltipps seien abschließend das bereits erwähnte „Standing In The Rain“ und die Schlussnummer „Arcade Warriors“, bei dem Ralf Scheepers als Gastsänger zu hören ist, genannt.

V.Ö.
25. Mai 2013
Laufzeit
43:37

7.5
10

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