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Forcefeed - Forcefeed


Hotel666 Redaktion

12. Februar 2009

„Loud, proud and guaranteed to rock the crowd“ - was für ein ultrakäsiger Spruch. Da bleibt nur zu hoffen, dass er tatsächlich aufs Konto von Metal Hammer UK geht und nicht etwa auf das der damit beworbenen FORCEFEED selber.

Ob die seit 2002 aktive holländische Truppe nun solcher peinlicher Sprüche gänzlich unverdächtig ist, vermag ich indes auch nicht so recht sagen. Über weite Strecken des mit „Forcefeed“ wenig einfallsreich betitelten dritten Albums nämlich gestaltet sich eine Textanalyse aufgrund des drastischen, gepressten Wütens von Sänger Lennard doch eher schwierig. Seine Mannschaft hingegen gefällt sich in abgrundtief grummelnden Gitarren und Stakkato-Riffs mit derbem Groove, gelegentlich in Bezug auf die Zählzeiten leicht angeschrägt. Allzu verkopft gehen FORCEFEED dabei jedoch nie zu Werke, der Arschtrittsfaktor scheint ihnen ausgesprochen wichtig zu sein. Und in der Tat sind etliche Stücke so zwingend moshbar, dass zumindest auf einem Gig wohl kaum jemand würde still stehenbleiben können. Es sei denn, und das muss klar gesagt werden, er oder sie stört sich womöglich an allzu bekannten Strophe/Refrain Schemata, wobei in Letzterem dann auch verstärkt melodischer Klargesang im Stile von FEAR FACTORY vorkommt.

Dieser verdirbt mir auf Dauer etwas den Spaß an „Forcefeed“, denn er weicht die ansonsten schön brachiale Mischung aus MUDVAYNE, SLIPKNOT, FEAR FACTORY und SPINESHANK etwas über Gebühr auf. Wer jedoch speziell auf diese Bands steht, darf gerne einen Punkt draufpacken – schlecht machen FORCEFEED ihre Sache nämlich ansonsten durchaus nicht. Aber wenn ich bei jedem Chorus erstmal wie Beavis und Butthead beim Genuss von DANZIGs „How The Gods Kill“-Video herummotzen muss, ist logischerweise auch nicht mehr drin!
„Loud, proud and guaranteed to rock the crowd“ - was für ein ultrakäsiger Spruch. Da bleibt nur zu hoffen, dass er tatsächlich aufs Konto von Metal Hammer UK geht und nicht etwa auf das der damit beworbenen FORCEFEED selber.

Ob die seit 2002 aktive holländische Truppe nun solcher peinlicher Sprüche gänzlich unverdächtig ist, vermag ich indes auch nicht so recht sagen. Über weite Strecken des mit „Forcefeed“ wenig einfallsreich betitelten dritten Albums nämlich gestaltet sich eine Textanalyse aufgrund des drastischen, gepressten Wütens von Sänger Lennard doch eher schwierig. Seine Mannschaft hingegen gefällt sich in abgrundtief grummelnden Gitarren und Stakkato-Riffs mit derbem Groove, gelegentlich in Bezug auf die Zählzeiten leicht angeschrägt. Allzu verkopft gehen FORCEFEED dabei jedoch nie zu Werke, der Arschtrittsfaktor scheint ihnen ausgesprochen wichtig zu sein. Und in der Tat sind etliche Stücke so zwingend moshbar, dass zumindest auf einem Gig wohl kaum jemand würde still stehenbleiben können. Es sei denn, und das muss klar gesagt werden, er oder sie stört sich womöglich an allzu bekannten Strophe/Refrain Schemata, wobei in Letzterem dann auch verstärkt melodischer Klargesang im Stile von FEAR FACTORY vorkommt.

Dieser verdirbt mir auf Dauer etwas den Spaß an „Forcefeed“, denn er weicht die ansonsten schön brachiale Mischung aus MUDVAYNE, SLIPKNOT, FEAR FACTORY und SPINESHANK etwas über Gebühr auf. Wer jedoch speziell auf diese Bands steht, darf gerne einen Punkt draufpacken – schlecht machen FORCEFEED ihre Sache nämlich ansonsten durchaus nicht. Aber wenn ich bei jedem Chorus erstmal wie Beavis und Butthead beim Genuss von DANZIGs „How The Gods Kill“-Video herummotzen muss, ist logischerweise auch nicht mehr drin!

Label
V.Ö.
15. Oktober 2008
Laufzeit
44:05

6.5
10

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