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Fjoergyn - Monument Ende



Mir sind die thüringischen Epic-/Avantgarde (Black) Metaller Fjoergyn mit ihren beiden Werken Ernte im Herbst und Sade et Masoch noch gut in Erinnerung. Nicht nur weil ihre musikalische Darbietung mich sehr überzeugte, sondern diese Band mit ihren lyrischen Konzepten auch was für den Kopf bietet. Das dritte Album Jahreszeiten habe ich leider verpasst und habe nun Album Nummer 4 Monument Ende vor mir liegen. Leider liegen mir die Texte nicht vor, denn das Konzept klingt für mich sehr interessant. Basierend auf einer Kurzgeschichte behandelt Monument Ende die letzten Stunden der Menschheit. Dargestellt in einer einzelnen Person, verloren in einer dem Untergang geweihten Stadt. Ich stehe ja auf so etwas.
Da ich auch leider nichts zum Äußeren der Veröffentlichung sagen kann, komme ich gleich mal zur Musik. Dass Fjoergyn nicht wirklich dem Black Metal-Genre zuzuordnen sind, bewiesen sie ja schon mit dem Debüt und dem Nachfolger auf dem bereits progressivere Elemente integriert wurden. Auf Monument Ende wird diese Entwicklung weiterhin konsequent verfolgt. Die Grundbasis ist zwar immer noch rauh und schwarz, aber für Fjoergyn ist dies nur die Ausgangsgrundlage für wirklich mitreißende und emotionale Musik. Und die Emotionspalette ist breit gefächert. Hass, Wut, Verzweiflung, Leere, Einsamkeit. All das schaffen Fjoergyn in Kombination mit dem lyrischen Konzept perfekt, auf hohem spielerischen Niveau, zu vereinen, bzw. die musikalische Umsetzung der beschriebenen Gefühle. Grandios. Virtuos. Symphonisch. Auf die Beschreibung einzelner Lieder verzichte ich jetzt, da Monument Ende im Ganzen gehört werden muss. Es würde auch den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall bin ich nach diesem Album süchtig.
Die gesangliche Umsetzung, der mir leider unbekannten Texte, halte ich auch für mehr als gelungen. Unterstützt durch eine Gastsängerin und zwei Gastsänger, wird geschrien, gesprochen, gekeift und wirklich beeindruckend melodisch und erhaben gesungen. Ich bin beeindruckt.
Das Ganze wurde in einen wirklich tollen Sound gepackt. Jedes Instrument klingt für sich wirklich grandios, fett und natürlich. Für alles wurde genug Raum gelassen, so dass sich die Instrumente wunderbar entfalten können. Das gleiche gilt für die klassische Instrumentierung, die zum Glück nicht wie bei vielen Produktionen billig und kitschig klingt und so in Szene gesetzt wurde, dass sie nicht nur billiges Beiwerk ist. Wirklich toll!

Für mich ist Monument Ende ein wirklich ergreifendes und düsteres Werk und deshalb vergebe ich zehn Punkte.


10. - 03:32
Mir sind die thüringischen Epic-/Avantgarde (Black) Metaller Fjoergyn mit ihren beiden Werken Ernte im Herbst und Sade et Masoch noch gut in Erinnerung. Nicht nur weil ihre musikalische Darbietung mich sehr überzeugte, sondern diese Band mit ihren lyrischen Konzepten auch was für den Kopf bietet. Das dritte Album Jahreszeiten habe ich leider verpasst und habe nun Album Nummer 4 Monument Ende vor mir liegen. Leider liegen mir die Texte nicht vor, denn das Konzept klingt für mich sehr interessant. Basierend auf einer Kurzgeschichte behandelt Monument Ende die letzten Stunden der Menschheit. Dargestellt in einer einzelnen Person, verloren in einer dem Untergang geweihten Stadt. Ich stehe ja auf so etwas.
Da ich auch leider nichts zum Äußeren der Veröffentlichung sagen kann, komme ich gleich mal zur Musik. Dass Fjoergyn nicht wirklich dem Black Metal-Genre zuzuordnen sind, bewiesen sie ja schon mit dem Debüt und dem Nachfolger auf dem bereits progressivere Elemente integriert wurden. Auf Monument Ende wird diese Entwicklung weiterhin konsequent verfolgt. Die Grundbasis ist zwar immer noch rauh und schwarz, aber für Fjoergyn ist dies nur die Ausgangsgrundlage für wirklich mitreißende und emotionale Musik. Und die Emotionspalette ist breit gefächert. Hass, Wut, Verzweiflung, Leere, Einsamkeit. All das schaffen Fjoergyn in Kombination mit dem lyrischen Konzept perfekt, auf hohem spielerischen Niveau, zu vereinen, bzw. die musikalische Umsetzung der beschriebenen Gefühle. Grandios. Virtuos. Symphonisch. Auf die Beschreibung einzelner Lieder verzichte ich jetzt, da Monument Ende im Ganzen gehört werden muss. Es würde auch den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall bin ich nach diesem Album süchtig.
Die gesangliche Umsetzung, der mir leider unbekannten Texte, halte ich auch für mehr als gelungen. Unterstützt durch eine Gastsängerin und zwei Gastsänger, wird geschrien, gesprochen, gekeift und wirklich beeindruckend melodisch und erhaben gesungen. Ich bin beeindruckt.
Das Ganze wurde in einen wirklich tollen Sound gepackt. Jedes Instrument klingt für sich wirklich grandios, fett und natürlich. Für alles wurde genug Raum gelassen, so dass sich die Instrumente wunderbar entfalten können. Das gleiche gilt für die klassische Instrumentierung, die zum Glück nicht wie bei vielen Produktionen billig und kitschig klingt und so in Szene gesetzt wurde, dass sie nicht nur billiges Beiwerk ist. Wirklich toll!

Für mich ist Monument Ende ein wirklich ergreifendes und düsteres Werk und deshalb vergebe ich zehn Punkte.


10. - 03:32

Label
V.Ö.
31. Mai 2013
Laufzeit
64:12
Tracklist
Genesis 2.0 02:41
Betonlethargie 07:13
Leiermann 08:01
Der Monolog des Antichristen 05:17
Thanatos 06:48
Antimensch 06:37
S.I.N. 08:00
Kyrie Eleison 03:45
Monument Ende 12:18
- 03:32

10
10

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