Eternal - Cryptic Lust
Mit starker Verspätung komme ich mit einem Review zu dieser bereits im März erschienenen Scheibe um die Ecke, denn versprochen ist versprochen. Das Versprechen gab ich Rai Wolters vom mächtigen Label Raw Skull Recordz, welcher diesen fetten Brocken auf seinem Label veröffentlicht hat. Und da dieser Herr ja Die Hard Death Metal-Maniac ist, war ich natürlich sehr gespannt, zumal das Cover auch sehr vielversprechend aussieht. Um wen geht es? Die Band nennt sich Eternal, existiert erst seit 2021, stammt aus Phoenix/Arizona und hat vor ihrem Longplayer, den ich hier bespreche, bereits zwei mir unbekannte EPs veröffentlicht. Die Band setzt sich aus Max Mahar (Bass), Sofie Nabboud (Gitarre), Emilio Ortega (Gitarre/Gesang) und Xander Bridge (Drums) zusammen und sie haben nur eine Mission: Pure fuckin´, sick and morbid Old School Death Metal!!!
... und genau das setzten sie auf ihrem ersten Longplayer "Cryptic Lust" (geiler Titel) auch mit aller Inbrunst um, so dass es mir eine wahre Freude ist, ihnen zu zuhören :). Nachdem wir mit einem herrlichen Orgel-Horror-Intro so richtig in Stimmung gebracht wurden, sägt es auch schon gleich akkurat los und wir befinden uns sofort in der Zeitspanne Ende der 80er/ Anfang 90er. Das Ganze zieht sich dann auch wie ein siffiger Schleimfaden der Verwesung durch ihr komplettes Songmaterial. Sehr geil :). Das Quartett des Todes macht dabei auch keinen Hehl daraus, auf welche Bands oder Scheiben sie stehen und da gibt es wirklich Schlechteres als Fans von Death, Morbid Angel, straighte Immolation, early Vital Remains, Morgoth, Possessed, Massacre, erste Sacrifice (Can), Mortem (Peru), Deicide, Sadistic Intent, erste Vader und Obituary bzw. ihres Albums "Slowly We Rot" zu sein, finde ich :). So zwei, drei Riffs kommen mir zwar leicht bekannt vor, aber sind wir mal ehrlich: Was ist uns lieber? Ein alter, zerfallener euch bekannter heimgesuchter Friedhof voller Knochen, Würmer, Ghouls und anderen Wesen oder ein steriles, topmodernes, Fließbandkrematorium ohne Charme? Na also :). Und genau das bieten uns Eternal: Von Herzblut durchtränkten und voller Inbrunst gespielten Old Skull Death Metal to the bone, der sofort zündet und unsere muffigen Ohren akkurat durchpustet, auf dass der Sound in unseren stinkigen Hirnen massiv Glückshormone ausschüttet und das ist doch das Wichtigste :). Es erwarten euch richtig geile, straighte Riffsalven, welche euren Nacken sehr beanspruchen werden, denn die uns dargebotenen Rhythmen sind echt feurig und vor allem sehr catchy und wirken dadurch sofort! Testet es ruhig mal aus :). Eternal arbeiten auch sehr gerne mit coolen, morbiden Melodien, die ihren Songs diese herrlich modrige Atmosphäre verleihen, die wir beim Death Metal ja so lieben. Dazu gibt es immer wieder ordentlich auf die Glocke oder es wird herrlich langsam über den nächtlichen Friedhof geschlichen :). Untermauert wird dies durch einen cool wummernden Bass, welcher die Gitarren bei ihrem mitternächtlichen Höllenritt passend unterstützt, und straightes und wuchtiges Drumming. Hier wird im Namen des Old School Death Metals und der Liebe zu diesem Sound, wie schon erwähnt, alles beim Alten belassen und das ist auch wirklich gut so, wie ich finde :). Mir macht die Scheibe auf alle Fälle sehr viel Spaß und ich hätte richtig Bock, die Band mal live zu sehen. Das dürfte sicherlich in einem kleinen Club ein Knaller sein. Am Ende der Scheibe gibt es übrigens noch einen Coversong mit Überraschungseffekt. Ihr erwartet ja sicherlich einen OSDM-clasSICK, aber weit gefehlt, denn Eternal haben sich mit “Deathcrush” einen Mayhem-Song ausgesucht! Hätte ich so nicht erwartet. Klingt aber auf alle Fälle sehr geil, außerdem haben sich die Norweger zu der Zeit ja selber noch als Death Metal bezeichnet und so groß ist der musikalische Unterschied zu den damaligen Todesbleibands ja auch nicht.
Textlich gibt es natürlich das komplette und sehr stimmige Old Skull-Death Metal-Paket, welches voller Inbrunst intoniert wird. Die dafür gewählten Waffen sind herrlich rottiger Natur und knallen euch so richtig schön düster, morbide und derbe um eure Ohren. Dieses tiefe, kratzige, aber akzentuierte Gegrunze, Gewürge, Gekotze und Geschreie hat echt Power, erinnert mich leicht an Chuck Schuldiner, Marc Grewe oder John Tardy, hat den Geist der alten Schule bei einer Séance perfekt eingefangen und speit diesen nun voller Inbrunst und Hingabe in unsere Welt :).
Aufnahme, Mix und Mastering erfolgten durch den Drummer Xander Bridge im Necrotic Echos Studio selber und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen :). "Cryptic Lust" tönt für mich von der Produktion her grob wie eine Mischung aus "Slowly We Rot", "The Ultimate Incantation" und Mortems "Demon Tales"! Das liest sich nicht nur geil, sondern klingt auch so, passt absolut wie der Deckel auf den Sarg und fängt die herrliche morbide Alte Schule-Stimmung ihrer Songs perfekt ein, ohne dabei aber total altbacken zu klingen. Vielmehr gelang es, die Essenz des damaligen Spirits zu extrahieren, diese in die heute Zeit zu übertragen und von modernen und sterilen Produktionseinflüssen fernzuhalten, damit dieser rottige Sud nicht ruiniert wird :). Klasse! Wuchtig bollernde Drums, ein tief friedhofserdig wummernder Bass, geil schreddernde Gitarren, die auch die steifste Leiche in Stücke zerschneiden, und mittendrin der Gesang, gebettet in einen richtig schön rohen, düsteren, intensiven und natürlichen Sound, der aber nicht breiig, sondern schön differenziert klingt, und dadurch die geilen Songs so richtig fett und rottig in Szene setzt :).
Richtig geil in Szene gesetzt ist auch die Scheibe an sich, denn für das coole Artwork konnte Dedy Badic Art gewonnen werden. Passend zum Titel zauberten seine verrotteten Hände ein düsteres, schon lange nicht mehr besuchtes Mausoleum, in dem eine gespenstische, nur mit einem leichtem Stoff bekleidete Frau in finstrer Nacht diversen Toten nochmal alle Lebenssäfte zum Kochen bringt und diese voller satanischer Lust nach ihr greifen. Das Ganze hat eine klassische Horroratmosphäre, passt somit perfekt zur muSICK und wurde natürlich mal wieder astrein und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet :). Mir gefällt auch die genutzte blaue Farbpalette sehr gut, da sie nicht nur einen geilen Kontrast zu den schwarzen und weißen Tönen bildet, sondern auch herrlich spooky wirkt :). Dazu gibt es dann noch ein sehr schönes old schooliges Siff-Logo und fertig ist ein zur muSICK sehr passendes und stimmiges Cover, bei dessen Anblick das Hirn sofort weiß, was hier zu erwarten ist :). Im ebenfalls bläulich gehaltenen Booklet werden neben den Texten noch die Bandmitglieder einmal in der Gruppe und dann noch einzeln in Liveaction präsentiert. Dazu gesellt sich noch eine weitere geile Zeichnung eines Dämons in einer Kirche von Dedy, welcher noch durch eine weiteres tolles Bild auf der Hülleninlayseite ergänzt wird. Hier zeigt sich ein steinerner Kirchenfensterrahmen mit barockem Ornament und beim Durchblick seht ihr einen bösartig schauenden, energiegeladenen Schädel, der einer Horde Toter neues Leben einhaucht. Sieht echt sehr geil aus und gefällt mir sogar noch etwas besser als Cover. Das komplette Layout stammt, wie es bei einem Raw Skull Recordz-Tonträger üblich ist. natürlich vom Chef persönlich und Rai hat mal wieder sehr gute Arbeit geleistet und alles sehr ansehnlich zusammengefügt und dem coolen Album so den letzten Schliff gegeben. Sehr schön :). Into It Records haben übrigens wieder eine adrette Tape-Version dieses Albums dazugesteuert :).
Mit ihrem ersten Longplayer "Cryptic Lust" gruben sich Eternal wirklich sechs Fuß tief durch die Erde eines alten und entweihten Friedhofs, um nur an die besten und rottigsten Überreste längst vergessener Toter, inklusive Käfer und Gewürm, zu gelangen, damit ihr Old School Death Metal auch so richtig schön authentisch, düster und siffig klingt. Dieses Vorhaben ist ihnen auch wirklich gelungen, denn die zu hörende muSICK ist ein fetter, packender und brutaler Trip in die Hochphase dieses Sounds geworden, der euch Old Skull-Maniacs sehr munden wird!
9 Punkte!
Spielzeit: 44:27
... und genau das setzten sie auf ihrem ersten Longplayer "Cryptic Lust" (geiler Titel) auch mit aller Inbrunst um, so dass es mir eine wahre Freude ist, ihnen zu zuhören :). Nachdem wir mit einem herrlichen Orgel-Horror-Intro so richtig in Stimmung gebracht wurden, sägt es auch schon gleich akkurat los und wir befinden uns sofort in der Zeitspanne Ende der 80er/ Anfang 90er. Das Ganze zieht sich dann auch wie ein siffiger Schleimfaden der Verwesung durch ihr komplettes Songmaterial. Sehr geil :). Das Quartett des Todes macht dabei auch keinen Hehl daraus, auf welche Bands oder Scheiben sie stehen und da gibt es wirklich Schlechteres als Fans von Death, Morbid Angel, straighte Immolation, early Vital Remains, Morgoth, Possessed, Massacre, erste Sacrifice (Can), Mortem (Peru), Deicide, Sadistic Intent, erste Vader und Obituary bzw. ihres Albums "Slowly We Rot" zu sein, finde ich :). So zwei, drei Riffs kommen mir zwar leicht bekannt vor, aber sind wir mal ehrlich: Was ist uns lieber? Ein alter, zerfallener euch bekannter heimgesuchter Friedhof voller Knochen, Würmer, Ghouls und anderen Wesen oder ein steriles, topmodernes, Fließbandkrematorium ohne Charme? Na also :). Und genau das bieten uns Eternal: Von Herzblut durchtränkten und voller Inbrunst gespielten Old Skull Death Metal to the bone, der sofort zündet und unsere muffigen Ohren akkurat durchpustet, auf dass der Sound in unseren stinkigen Hirnen massiv Glückshormone ausschüttet und das ist doch das Wichtigste :). Es erwarten euch richtig geile, straighte Riffsalven, welche euren Nacken sehr beanspruchen werden, denn die uns dargebotenen Rhythmen sind echt feurig und vor allem sehr catchy und wirken dadurch sofort! Testet es ruhig mal aus :). Eternal arbeiten auch sehr gerne mit coolen, morbiden Melodien, die ihren Songs diese herrlich modrige Atmosphäre verleihen, die wir beim Death Metal ja so lieben. Dazu gibt es immer wieder ordentlich auf die Glocke oder es wird herrlich langsam über den nächtlichen Friedhof geschlichen :). Untermauert wird dies durch einen cool wummernden Bass, welcher die Gitarren bei ihrem mitternächtlichen Höllenritt passend unterstützt, und straightes und wuchtiges Drumming. Hier wird im Namen des Old School Death Metals und der Liebe zu diesem Sound, wie schon erwähnt, alles beim Alten belassen und das ist auch wirklich gut so, wie ich finde :). Mir macht die Scheibe auf alle Fälle sehr viel Spaß und ich hätte richtig Bock, die Band mal live zu sehen. Das dürfte sicherlich in einem kleinen Club ein Knaller sein. Am Ende der Scheibe gibt es übrigens noch einen Coversong mit Überraschungseffekt. Ihr erwartet ja sicherlich einen OSDM-clasSICK, aber weit gefehlt, denn Eternal haben sich mit “Deathcrush” einen Mayhem-Song ausgesucht! Hätte ich so nicht erwartet. Klingt aber auf alle Fälle sehr geil, außerdem haben sich die Norweger zu der Zeit ja selber noch als Death Metal bezeichnet und so groß ist der musikalische Unterschied zu den damaligen Todesbleibands ja auch nicht.
Textlich gibt es natürlich das komplette und sehr stimmige Old Skull-Death Metal-Paket, welches voller Inbrunst intoniert wird. Die dafür gewählten Waffen sind herrlich rottiger Natur und knallen euch so richtig schön düster, morbide und derbe um eure Ohren. Dieses tiefe, kratzige, aber akzentuierte Gegrunze, Gewürge, Gekotze und Geschreie hat echt Power, erinnert mich leicht an Chuck Schuldiner, Marc Grewe oder John Tardy, hat den Geist der alten Schule bei einer Séance perfekt eingefangen und speit diesen nun voller Inbrunst und Hingabe in unsere Welt :).
Aufnahme, Mix und Mastering erfolgten durch den Drummer Xander Bridge im Necrotic Echos Studio selber und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen :). "Cryptic Lust" tönt für mich von der Produktion her grob wie eine Mischung aus "Slowly We Rot", "The Ultimate Incantation" und Mortems "Demon Tales"! Das liest sich nicht nur geil, sondern klingt auch so, passt absolut wie der Deckel auf den Sarg und fängt die herrliche morbide Alte Schule-Stimmung ihrer Songs perfekt ein, ohne dabei aber total altbacken zu klingen. Vielmehr gelang es, die Essenz des damaligen Spirits zu extrahieren, diese in die heute Zeit zu übertragen und von modernen und sterilen Produktionseinflüssen fernzuhalten, damit dieser rottige Sud nicht ruiniert wird :). Klasse! Wuchtig bollernde Drums, ein tief friedhofserdig wummernder Bass, geil schreddernde Gitarren, die auch die steifste Leiche in Stücke zerschneiden, und mittendrin der Gesang, gebettet in einen richtig schön rohen, düsteren, intensiven und natürlichen Sound, der aber nicht breiig, sondern schön differenziert klingt, und dadurch die geilen Songs so richtig fett und rottig in Szene setzt :).
Richtig geil in Szene gesetzt ist auch die Scheibe an sich, denn für das coole Artwork konnte Dedy Badic Art gewonnen werden. Passend zum Titel zauberten seine verrotteten Hände ein düsteres, schon lange nicht mehr besuchtes Mausoleum, in dem eine gespenstische, nur mit einem leichtem Stoff bekleidete Frau in finstrer Nacht diversen Toten nochmal alle Lebenssäfte zum Kochen bringt und diese voller satanischer Lust nach ihr greifen. Das Ganze hat eine klassische Horroratmosphäre, passt somit perfekt zur muSICK und wurde natürlich mal wieder astrein und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet :). Mir gefällt auch die genutzte blaue Farbpalette sehr gut, da sie nicht nur einen geilen Kontrast zu den schwarzen und weißen Tönen bildet, sondern auch herrlich spooky wirkt :). Dazu gibt es dann noch ein sehr schönes old schooliges Siff-Logo und fertig ist ein zur muSICK sehr passendes und stimmiges Cover, bei dessen Anblick das Hirn sofort weiß, was hier zu erwarten ist :). Im ebenfalls bläulich gehaltenen Booklet werden neben den Texten noch die Bandmitglieder einmal in der Gruppe und dann noch einzeln in Liveaction präsentiert. Dazu gesellt sich noch eine weitere geile Zeichnung eines Dämons in einer Kirche von Dedy, welcher noch durch eine weiteres tolles Bild auf der Hülleninlayseite ergänzt wird. Hier zeigt sich ein steinerner Kirchenfensterrahmen mit barockem Ornament und beim Durchblick seht ihr einen bösartig schauenden, energiegeladenen Schädel, der einer Horde Toter neues Leben einhaucht. Sieht echt sehr geil aus und gefällt mir sogar noch etwas besser als Cover. Das komplette Layout stammt, wie es bei einem Raw Skull Recordz-Tonträger üblich ist. natürlich vom Chef persönlich und Rai hat mal wieder sehr gute Arbeit geleistet und alles sehr ansehnlich zusammengefügt und dem coolen Album so den letzten Schliff gegeben. Sehr schön :). Into It Records haben übrigens wieder eine adrette Tape-Version dieses Albums dazugesteuert :).
Mit ihrem ersten Longplayer "Cryptic Lust" gruben sich Eternal wirklich sechs Fuß tief durch die Erde eines alten und entweihten Friedhofs, um nur an die besten und rottigsten Überreste längst vergessener Toter, inklusive Käfer und Gewürm, zu gelangen, damit ihr Old School Death Metal auch so richtig schön authentisch, düster und siffig klingt. Dieses Vorhaben ist ihnen auch wirklich gelungen, denn die zu hörende muSICK ist ein fetter, packender und brutaler Trip in die Hochphase dieses Sounds geworden, der euch Old Skull-Maniacs sehr munden wird!
9 Punkte!
Spielzeit: 44:27
Mit starker Verspätung komme ich mit einem Review zu dieser bereits im März erschienenen Scheibe um die Ecke, denn versprochen ist versprochen. Das Versprechen gab ich Rai Wolters vom mächtigen Label Raw Skull Recordz, welcher diesen fetten Brocken auf seinem Label veröffentlicht hat. Und da dieser Herr ja Die Hard Death Metal-Maniac ist, war ich natürlich sehr gespannt, zumal das Cover auch sehr vielversprechend aussieht. Um wen geht es? Die Band nennt sich Eternal, existiert erst seit 2021, stammt aus Phoenix/Arizona und hat vor ihrem Longplayer, den ich hier bespreche, bereits zwei mir unbekannte EPs veröffentlicht. Die Band setzt sich aus Max Mahar (Bass), Sofie Nabboud (Gitarre), Emilio Ortega (Gitarre/Gesang) und Xander Bridge (Drums) zusammen und sie haben nur eine Mission: Pure fuckin´, sick and morbid Old School Death Metal!!!
... und genau das setzten sie auf ihrem ersten Longplayer "Cryptic Lust" (geiler Titel) auch mit aller Inbrunst um, so dass es mir eine wahre Freude ist, ihnen zu zuhören :). Nachdem wir mit einem herrlichen Orgel-Horror-Intro so richtig in Stimmung gebracht wurden, sägt es auch schon gleich akkurat los und wir befinden uns sofort in der Zeitspanne Ende der 80er/ Anfang 90er. Das Ganze zieht sich dann auch wie ein siffiger Schleimfaden der Verwesung durch ihr komplettes Songmaterial. Sehr geil :). Das Quartett des Todes macht dabei auch keinen Hehl daraus, auf welche Bands oder Scheiben sie stehen und da gibt es wirklich Schlechteres als Fans von Death, Morbid Angel, straighte Immolation, early Vital Remains, Morgoth, Possessed, Massacre, erste Sacrifice (Can), Mortem (Peru), Deicide, Sadistic Intent, erste Vader und Obituary bzw. ihres Albums "Slowly We Rot" zu sein, finde ich :). So zwei, drei Riffs kommen mir zwar leicht bekannt vor, aber sind wir mal ehrlich: Was ist uns lieber? Ein alter, zerfallener euch bekannter heimgesuchter Friedhof voller Knochen, Würmer, Ghouls und anderen Wesen oder ein steriles, topmodernes, Fließbandkrematorium ohne Charme? Na also :). Und genau das bieten uns Eternal: Von Herzblut durchtränkten und voller Inbrunst gespielten Old Skull Death Metal to the bone, der sofort zündet und unsere muffigen Ohren akkurat durchpustet, auf dass der Sound in unseren stinkigen Hirnen massiv Glückshormone ausschüttet und das ist doch das Wichtigste :). Es erwarten euch richtig geile, straighte Riffsalven, welche euren Nacken sehr beanspruchen werden, denn die uns dargebotenen Rhythmen sind echt feurig und vor allem sehr catchy und wirken dadurch sofort! Testet es ruhig mal aus :). Eternal arbeiten auch sehr gerne mit coolen, morbiden Melodien, die ihren Songs diese herrlich modrige Atmosphäre verleihen, die wir beim Death Metal ja so lieben. Dazu gibt es immer wieder ordentlich auf die Glocke oder es wird herrlich langsam über den nächtlichen Friedhof geschlichen :). Untermauert wird dies durch einen cool wummernden Bass, welcher die Gitarren bei ihrem mitternächtlichen Höllenritt passend unterstützt, und straightes und wuchtiges Drumming. Hier wird im Namen des Old School Death Metals und der Liebe zu diesem Sound, wie schon erwähnt, alles beim Alten belassen und das ist auch wirklich gut so, wie ich finde :). Mir macht die Scheibe auf alle Fälle sehr viel Spaß und ich hätte richtig Bock, die Band mal live zu sehen. Das dürfte sicherlich in einem kleinen Club ein Knaller sein. Am Ende der Scheibe gibt es übrigens noch einen Coversong mit Überraschungseffekt. Ihr erwartet ja sicherlich einen OSDM-clasSICK, aber weit gefehlt, denn Eternal haben sich mit “Deathcrush” einen Mayhem-Song ausgesucht! Hätte ich so nicht erwartet. Klingt aber auf alle Fälle sehr geil, außerdem haben sich die Norweger zu der Zeit ja selber noch als Death Metal bezeichnet und so groß ist der musikalische Unterschied zu den damaligen Todesbleibands ja auch nicht.
Textlich gibt es natürlich das komplette und sehr stimmige Old Skull-Death Metal-Paket, welches voller Inbrunst intoniert wird. Die dafür gewählten Waffen sind herrlich rottiger Natur und knallen euch so richtig schön düster, morbide und derbe um eure Ohren. Dieses tiefe, kratzige, aber akzentuierte Gegrunze, Gewürge, Gekotze und Geschreie hat echt Power, erinnert mich leicht an Chuck Schuldiner, Marc Grewe oder John Tardy, hat den Geist der alten Schule bei einer Séance perfekt eingefangen und speit diesen nun voller Inbrunst und Hingabe in unsere Welt :).
Aufnahme, Mix und Mastering erfolgten durch den Drummer Xander Bridge im Necrotic Echos Studio selber und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen :). "Cryptic Lust" tönt für mich von der Produktion her grob wie eine Mischung aus "Slowly We Rot", "The Ultimate Incantation" und Mortems "Demon Tales"! Das liest sich nicht nur geil, sondern klingt auch so, passt absolut wie der Deckel auf den Sarg und fängt die herrliche morbide Alte Schule-Stimmung ihrer Songs perfekt ein, ohne dabei aber total altbacken zu klingen. Vielmehr gelang es, die Essenz des damaligen Spirits zu extrahieren, diese in die heute Zeit zu übertragen und von modernen und sterilen Produktionseinflüssen fernzuhalten, damit dieser rottige Sud nicht ruiniert wird :). Klasse! Wuchtig bollernde Drums, ein tief friedhofserdig wummernder Bass, geil schreddernde Gitarren, die auch die steifste Leiche in Stücke zerschneiden, und mittendrin der Gesang, gebettet in einen richtig schön rohen, düsteren, intensiven und natürlichen Sound, der aber nicht breiig, sondern schön differenziert klingt, und dadurch die geilen Songs so richtig fett und rottig in Szene setzt :).
Richtig geil in Szene gesetzt ist auch die Scheibe an sich, denn für das coole Artwork konnte Dedy Badic Art gewonnen werden. Passend zum Titel zauberten seine verrotteten Hände ein düsteres, schon lange nicht mehr besuchtes Mausoleum, in dem eine gespenstische, nur mit einem leichtem Stoff bekleidete Frau in finstrer Nacht diversen Toten nochmal alle Lebenssäfte zum Kochen bringt und diese voller satanischer Lust nach ihr greifen. Das Ganze hat eine klassische Horroratmosphäre, passt somit perfekt zur muSICK und wurde natürlich mal wieder astrein und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet :). Mir gefällt auch die genutzte blaue Farbpalette sehr gut, da sie nicht nur einen geilen Kontrast zu den schwarzen und weißen Tönen bildet, sondern auch herrlich spooky wirkt :). Dazu gibt es dann noch ein sehr schönes old schooliges Siff-Logo und fertig ist ein zur muSICK sehr passendes und stimmiges Cover, bei dessen Anblick das Hirn sofort weiß, was hier zu erwarten ist :). Im ebenfalls bläulich gehaltenen Booklet werden neben den Texten noch die Bandmitglieder einmal in der Gruppe und dann noch einzeln in Liveaction präsentiert. Dazu gesellt sich noch eine weitere geile Zeichnung eines Dämons in einer Kirche von Dedy, welcher noch durch eine weiteres tolles Bild auf der Hülleninlayseite ergänzt wird. Hier zeigt sich ein steinerner Kirchenfensterrahmen mit barockem Ornament und beim Durchblick seht ihr einen bösartig schauenden, energiegeladenen Schädel, der einer Horde Toter neues Leben einhaucht. Sieht echt sehr geil aus und gefällt mir sogar noch etwas besser als Cover. Das komplette Layout stammt, wie es bei einem Raw Skull Recordz-Tonträger üblich ist. natürlich vom Chef persönlich und Rai hat mal wieder sehr gute Arbeit geleistet und alles sehr ansehnlich zusammengefügt und dem coolen Album so den letzten Schliff gegeben. Sehr schön :). Into It Records haben übrigens wieder eine adrette Tape-Version dieses Albums dazugesteuert :).
Mit ihrem ersten Longplayer "Cryptic Lust" gruben sich Eternal wirklich sechs Fuß tief durch die Erde eines alten und entweihten Friedhofs, um nur an die besten und rottigsten Überreste längst vergessener Toter, inklusive Käfer und Gewürm, zu gelangen, damit ihr Old School Death Metal auch so richtig schön authentisch, düster und siffig klingt. Dieses Vorhaben ist ihnen auch wirklich gelungen, denn die zu hörende muSICK ist ein fetter, packender und brutaler Trip in die Hochphase dieses Sounds geworden, der euch Old Skull-Maniacs sehr munden wird!
9 Punkte!
Spielzeit: 44:27
... und genau das setzten sie auf ihrem ersten Longplayer "Cryptic Lust" (geiler Titel) auch mit aller Inbrunst um, so dass es mir eine wahre Freude ist, ihnen zu zuhören :). Nachdem wir mit einem herrlichen Orgel-Horror-Intro so richtig in Stimmung gebracht wurden, sägt es auch schon gleich akkurat los und wir befinden uns sofort in der Zeitspanne Ende der 80er/ Anfang 90er. Das Ganze zieht sich dann auch wie ein siffiger Schleimfaden der Verwesung durch ihr komplettes Songmaterial. Sehr geil :). Das Quartett des Todes macht dabei auch keinen Hehl daraus, auf welche Bands oder Scheiben sie stehen und da gibt es wirklich Schlechteres als Fans von Death, Morbid Angel, straighte Immolation, early Vital Remains, Morgoth, Possessed, Massacre, erste Sacrifice (Can), Mortem (Peru), Deicide, Sadistic Intent, erste Vader und Obituary bzw. ihres Albums "Slowly We Rot" zu sein, finde ich :). So zwei, drei Riffs kommen mir zwar leicht bekannt vor, aber sind wir mal ehrlich: Was ist uns lieber? Ein alter, zerfallener euch bekannter heimgesuchter Friedhof voller Knochen, Würmer, Ghouls und anderen Wesen oder ein steriles, topmodernes, Fließbandkrematorium ohne Charme? Na also :). Und genau das bieten uns Eternal: Von Herzblut durchtränkten und voller Inbrunst gespielten Old Skull Death Metal to the bone, der sofort zündet und unsere muffigen Ohren akkurat durchpustet, auf dass der Sound in unseren stinkigen Hirnen massiv Glückshormone ausschüttet und das ist doch das Wichtigste :). Es erwarten euch richtig geile, straighte Riffsalven, welche euren Nacken sehr beanspruchen werden, denn die uns dargebotenen Rhythmen sind echt feurig und vor allem sehr catchy und wirken dadurch sofort! Testet es ruhig mal aus :). Eternal arbeiten auch sehr gerne mit coolen, morbiden Melodien, die ihren Songs diese herrlich modrige Atmosphäre verleihen, die wir beim Death Metal ja so lieben. Dazu gibt es immer wieder ordentlich auf die Glocke oder es wird herrlich langsam über den nächtlichen Friedhof geschlichen :). Untermauert wird dies durch einen cool wummernden Bass, welcher die Gitarren bei ihrem mitternächtlichen Höllenritt passend unterstützt, und straightes und wuchtiges Drumming. Hier wird im Namen des Old School Death Metals und der Liebe zu diesem Sound, wie schon erwähnt, alles beim Alten belassen und das ist auch wirklich gut so, wie ich finde :). Mir macht die Scheibe auf alle Fälle sehr viel Spaß und ich hätte richtig Bock, die Band mal live zu sehen. Das dürfte sicherlich in einem kleinen Club ein Knaller sein. Am Ende der Scheibe gibt es übrigens noch einen Coversong mit Überraschungseffekt. Ihr erwartet ja sicherlich einen OSDM-clasSICK, aber weit gefehlt, denn Eternal haben sich mit “Deathcrush” einen Mayhem-Song ausgesucht! Hätte ich so nicht erwartet. Klingt aber auf alle Fälle sehr geil, außerdem haben sich die Norweger zu der Zeit ja selber noch als Death Metal bezeichnet und so groß ist der musikalische Unterschied zu den damaligen Todesbleibands ja auch nicht.
Textlich gibt es natürlich das komplette und sehr stimmige Old Skull-Death Metal-Paket, welches voller Inbrunst intoniert wird. Die dafür gewählten Waffen sind herrlich rottiger Natur und knallen euch so richtig schön düster, morbide und derbe um eure Ohren. Dieses tiefe, kratzige, aber akzentuierte Gegrunze, Gewürge, Gekotze und Geschreie hat echt Power, erinnert mich leicht an Chuck Schuldiner, Marc Grewe oder John Tardy, hat den Geist der alten Schule bei einer Séance perfekt eingefangen und speit diesen nun voller Inbrunst und Hingabe in unsere Welt :).
Aufnahme, Mix und Mastering erfolgten durch den Drummer Xander Bridge im Necrotic Echos Studio selber und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen :). "Cryptic Lust" tönt für mich von der Produktion her grob wie eine Mischung aus "Slowly We Rot", "The Ultimate Incantation" und Mortems "Demon Tales"! Das liest sich nicht nur geil, sondern klingt auch so, passt absolut wie der Deckel auf den Sarg und fängt die herrliche morbide Alte Schule-Stimmung ihrer Songs perfekt ein, ohne dabei aber total altbacken zu klingen. Vielmehr gelang es, die Essenz des damaligen Spirits zu extrahieren, diese in die heute Zeit zu übertragen und von modernen und sterilen Produktionseinflüssen fernzuhalten, damit dieser rottige Sud nicht ruiniert wird :). Klasse! Wuchtig bollernde Drums, ein tief friedhofserdig wummernder Bass, geil schreddernde Gitarren, die auch die steifste Leiche in Stücke zerschneiden, und mittendrin der Gesang, gebettet in einen richtig schön rohen, düsteren, intensiven und natürlichen Sound, der aber nicht breiig, sondern schön differenziert klingt, und dadurch die geilen Songs so richtig fett und rottig in Szene setzt :).
Richtig geil in Szene gesetzt ist auch die Scheibe an sich, denn für das coole Artwork konnte Dedy Badic Art gewonnen werden. Passend zum Titel zauberten seine verrotteten Hände ein düsteres, schon lange nicht mehr besuchtes Mausoleum, in dem eine gespenstische, nur mit einem leichtem Stoff bekleidete Frau in finstrer Nacht diversen Toten nochmal alle Lebenssäfte zum Kochen bringt und diese voller satanischer Lust nach ihr greifen. Das Ganze hat eine klassische Horroratmosphäre, passt somit perfekt zur muSICK und wurde natürlich mal wieder astrein und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet :). Mir gefällt auch die genutzte blaue Farbpalette sehr gut, da sie nicht nur einen geilen Kontrast zu den schwarzen und weißen Tönen bildet, sondern auch herrlich spooky wirkt :). Dazu gibt es dann noch ein sehr schönes old schooliges Siff-Logo und fertig ist ein zur muSICK sehr passendes und stimmiges Cover, bei dessen Anblick das Hirn sofort weiß, was hier zu erwarten ist :). Im ebenfalls bläulich gehaltenen Booklet werden neben den Texten noch die Bandmitglieder einmal in der Gruppe und dann noch einzeln in Liveaction präsentiert. Dazu gesellt sich noch eine weitere geile Zeichnung eines Dämons in einer Kirche von Dedy, welcher noch durch eine weiteres tolles Bild auf der Hülleninlayseite ergänzt wird. Hier zeigt sich ein steinerner Kirchenfensterrahmen mit barockem Ornament und beim Durchblick seht ihr einen bösartig schauenden, energiegeladenen Schädel, der einer Horde Toter neues Leben einhaucht. Sieht echt sehr geil aus und gefällt mir sogar noch etwas besser als Cover. Das komplette Layout stammt, wie es bei einem Raw Skull Recordz-Tonträger üblich ist. natürlich vom Chef persönlich und Rai hat mal wieder sehr gute Arbeit geleistet und alles sehr ansehnlich zusammengefügt und dem coolen Album so den letzten Schliff gegeben. Sehr schön :). Into It Records haben übrigens wieder eine adrette Tape-Version dieses Albums dazugesteuert :).
Mit ihrem ersten Longplayer "Cryptic Lust" gruben sich Eternal wirklich sechs Fuß tief durch die Erde eines alten und entweihten Friedhofs, um nur an die besten und rottigsten Überreste längst vergessener Toter, inklusive Käfer und Gewürm, zu gelangen, damit ihr Old School Death Metal auch so richtig schön authentisch, düster und siffig klingt. Dieses Vorhaben ist ihnen auch wirklich gelungen, denn die zu hörende muSICK ist ein fetter, packender und brutaler Trip in die Hochphase dieses Sounds geworden, der euch Old Skull-Maniacs sehr munden wird!
9 Punkte!
Spielzeit: 44:27
Label
V.Ö.
15. März 2024
Laufzeit
44:27
Tracklist
Doorway To Tribulation 00:57
Hammer Of Eternal Torment 03:46
Guide Thy Hand 05:05
Torture Chapel 03:57
Spectral Immolation 03:44
Ancient Rites 03:21
Dirge 00:21
Cryptic Lust 05:08
Thorns Of Regret 04:17
Conjuring The Void 04:38
Cauldron Of Entrails 05:52
Deathcrush (Mayhem-Cover) 03:21
Hammer Of Eternal Torment 03:46
Guide Thy Hand 05:05
Torture Chapel 03:57
Spectral Immolation 03:44
Ancient Rites 03:21
Dirge 00:21
Cryptic Lust 05:08
Thorns Of Regret 04:17
Conjuring The Void 04:38
Cauldron Of Entrails 05:52
Deathcrush (Mayhem-Cover) 03:21
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