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Ereb Altor - Nattramm



Der Name Ereb Altor war mir zwar schon geläufig, nur habe ich bis zum aktuellen und fünftem Album Nattramn bisher noch keinen Ton von ihnen gehört. Erwartet hatte ich ja eigentlich auch eher so ein langweiliges „Pagan“-Partygedudel, aber weeeeeeit gefehlt Leute! Es lohnt sich doch immer wieder doch seine Nase irgendwo rein zustecken, auch wenn man Bedenken hat. Im Falle Ereb Altors hat es sich wirklich ausgezahlt. Dann ist es doch bestimmt Death Metal, wenn er wieder so abgeht. Ney, weit gefehlt! Ereb Altor spielen eine hammergeile Mischung aus melancholischem Doom und den epischen Bathory-Werken plus etwas Black Metal :). Nach dem Intro geht es mit Midsommarblot auch schon super los. Mir stand echt meine Kinnlade runter, als der epische und klare Gesang begann und er dann noch von Chören unterstützt wird. Grandios und Faust gen Himmel gereckt:). Und mit Doom meine ich die epische Candlemass-Schwere :). Ich bin wirklich beeindruckt, denn das geht die ganze Scheibe so weiter :). Es gibt ja auch andere Bands, die Bathory verehren, wie z.B. die grandiosen Morrigan, welche aber wiederum völlig anders klingen. Liegt wohl am höheren Black Metal-Anteil, den Ereb Altor zwar auch haben, ihn aber geringer und anders einsetzen, u.a. durch den Einsatz sehr cool klingender sphärischer Keyboardteppiche, die die Atmosphäre der Songs ordentlich unterstützen und niemals kitschig oder aufgesetzt wirken. Aufgesetzt ist hier eh ein wichtiges Stichwort, denn wessen Geister Kinder die vier Schweden sind, ist ja nicht zu verheimlichen, aber da trennt sich ja schnell die Spreu vom Weizen. Ereb Altor sind auf alle Fälle Weizen, denn ihre Musik transportiert einfach so viel Gefühl und Hingabe, das jeglicher Versuch des Vorwurfes eines billigen Plagiates, das nur der Kohle wegen existiert, sofort wegen dieses Frevels vom Fenriswolf verschlungen wird! Und da hier das Herzblut regiert, wurde mit Liebe komponiert und das ergibt sehr geile Songs voller Epik und Heavieness. Vor allem letzteres ist uns allen dann doch sehr wichtig :). Und dann kombiniert es noch mit der Dramatik von Candlemass oder den britischen Solstice. Klingt doch geil, oder? Ein wirklich mächtiges Album! Ich stelle mir das live auch sehr hammer vor :).
Dazu gibt es dann auch noch eine glasklare, moderne, aber nicht künstliche, fette Produktion, die der Dynamik der Songs noch den Extrarumms verleiht! Ein wirklich überzeugendes Album voller Härte und Gefühl :).


9,5 Punkte für ein episches Monument! Raise your fist!




Spielzeit: 42:22

Kleine Randnote: Neulich fragte ich mich, ob die früheren Mitglieder der mächtigen Februari93 noch musikalisch irgendw aktiv sind. Jetzt weiß ich es :).
Der Name Ereb Altor war mir zwar schon geläufig, nur habe ich bis zum aktuellen und fünftem Album Nattramn bisher noch keinen Ton von ihnen gehört. Erwartet hatte ich ja eigentlich auch eher so ein langweiliges „Pagan“-Partygedudel, aber weeeeeeit gefehlt Leute! Es lohnt sich doch immer wieder doch seine Nase irgendwo rein zustecken, auch wenn man Bedenken hat. Im Falle Ereb Altors hat es sich wirklich ausgezahlt. Dann ist es doch bestimmt Death Metal, wenn er wieder so abgeht. Ney, weit gefehlt! Ereb Altor spielen eine hammergeile Mischung aus melancholischem Doom und den epischen Bathory-Werken plus etwas Black Metal :). Nach dem Intro geht es mit Midsommarblot auch schon super los. Mir stand echt meine Kinnlade runter, als der epische und klare Gesang begann und er dann noch von Chören unterstützt wird. Grandios und Faust gen Himmel gereckt:). Und mit Doom meine ich die epische Candlemass-Schwere :). Ich bin wirklich beeindruckt, denn das geht die ganze Scheibe so weiter :). Es gibt ja auch andere Bands, die Bathory verehren, wie z.B. die grandiosen Morrigan, welche aber wiederum völlig anders klingen. Liegt wohl am höheren Black Metal-Anteil, den Ereb Altor zwar auch haben, ihn aber geringer und anders einsetzen, u.a. durch den Einsatz sehr cool klingender sphärischer Keyboardteppiche, die die Atmosphäre der Songs ordentlich unterstützen und niemals kitschig oder aufgesetzt wirken. Aufgesetzt ist hier eh ein wichtiges Stichwort, denn wessen Geister Kinder die vier Schweden sind, ist ja nicht zu verheimlichen, aber da trennt sich ja schnell die Spreu vom Weizen. Ereb Altor sind auf alle Fälle Weizen, denn ihre Musik transportiert einfach so viel Gefühl und Hingabe, das jeglicher Versuch des Vorwurfes eines billigen Plagiates, das nur der Kohle wegen existiert, sofort wegen dieses Frevels vom Fenriswolf verschlungen wird! Und da hier das Herzblut regiert, wurde mit Liebe komponiert und das ergibt sehr geile Songs voller Epik und Heavieness. Vor allem letzteres ist uns allen dann doch sehr wichtig :). Und dann kombiniert es noch mit der Dramatik von Candlemass oder den britischen Solstice. Klingt doch geil, oder? Ein wirklich mächtiges Album! Ich stelle mir das live auch sehr hammer vor :).
Dazu gibt es dann auch noch eine glasklare, moderne, aber nicht künstliche, fette Produktion, die der Dynamik der Songs noch den Extrarumms verleiht! Ein wirklich überzeugendes Album voller Härte und Gefühl :).


9,5 Punkte für ein episches Monument! Raise your fist!




Spielzeit: 42:22

Kleine Randnote: Neulich fragte ich mich, ob die früheren Mitglieder der mächtigen Februari93 noch musikalisch irgendw aktiv sind. Jetzt weiß ich es :).

V.Ö.
24. April 2015
Laufzeit
42:22
Tracklist
The Son Of Vindsvalr 02:15
Midsommarblot 05:02
Nattramn 05:37
The Dance Of The Elves 06:37
Dark Waters 08:59
Across The Giant`s Blood 05:50
The Nemesis Of Frei 08:02

9.5
10

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