
Hotel666 Redaktion
12. März 2015
Tja, einen guten Filmgeschmack beweisen die Schweizer EMBALMING THEATRE schon mal mit dem Cover ihrer letzten Veröffentlichung „No Grind For Old Men“. Doch da der Plattentitel eher bemüht als wirklich witzig ist, war ich zunächst ein wenig skeptisch, wie viel Gehalt in den 15 Songs und 19 Minuten steckt. Doch siehe da: Was dann aus den Lautsprechern knallt, hat wirklich Substanz. Die genretypisch kurzen Eruptionen wechseln gekonnt zwischen aggressivem Gehacke und Groove, wobei der Widerhakeneffekt erstaunlich hoch ist. Denn die Schweizer verstehen es nicht nur eine coole Klangcollage zu gestalten, sondern dabei auch richtige Songs zu schreiben, bei denen trotz des Getrümmers die Strukturen immer nachvollziehbar bleiben. Jetzt mögen einige Krachfundamentlisten ob des fehlenden Chaos laut „Mainstream!“ brüllen, was jedoch nichts daran ändert, dass es sich bei „No Grind For Old Men“ um eine gelungene Genreplatte handelt, die man durchaus auch als Einstiegsdroge für noch nicht grindaffine Hörer empfehlen kann.
Ein bisschen Übertrieben haben es EMBALMING THEATRE allerdings mit der Samplerdichte. Klar, die gehören irgendwie dazu aber ein paar weniger hätten dem Fluss der Platte gut getan.
Ein bisschen Übertrieben haben es EMBALMING THEATRE allerdings mit der Samplerdichte. Klar, die gehören irgendwie dazu aber ein paar weniger hätten dem Fluss der Platte gut getan.
Tja, einen guten Filmgeschmack beweisen die Schweizer EMBALMING THEATRE schon mal mit dem Cover ihrer letzten Veröffentlichung „No Grind For Old Men“. Doch da der Plattentitel eher bemüht als wirklich witzig ist, war ich zunächst ein wenig skeptisch, wie viel Gehalt in den 15 Songs und 19 Minuten steckt. Doch siehe da: Was dann aus den Lautsprechern knallt, hat wirklich Substanz. Die genretypisch kurzen Eruptionen wechseln gekonnt zwischen aggressivem Gehacke und Groove, wobei der Widerhakeneffekt erstaunlich hoch ist. Denn die Schweizer verstehen es nicht nur eine coole Klangcollage zu gestalten, sondern dabei auch richtige Songs zu schreiben, bei denen trotz des Getrümmers die Strukturen immer nachvollziehbar bleiben. Jetzt mögen einige Krachfundamentlisten ob des fehlenden Chaos laut „Mainstream!“ brüllen, was jedoch nichts daran ändert, dass es sich bei „No Grind For Old Men“ um eine gelungene Genreplatte handelt, die man durchaus auch als Einstiegsdroge für noch nicht grindaffine Hörer empfehlen kann.
Ein bisschen Übertrieben haben es EMBALMING THEATRE allerdings mit der Samplerdichte. Klar, die gehören irgendwie dazu aber ein paar weniger hätten dem Fluss der Platte gut getan.
Ein bisschen Übertrieben haben es EMBALMING THEATRE allerdings mit der Samplerdichte. Klar, die gehören irgendwie dazu aber ein paar weniger hätten dem Fluss der Platte gut getan.
8
10
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