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Desert Rain - Affinity (Demo 2006)


Hotel666 Redaktion

24. Januar 2007

Heidelberg? Dieses Liquido-Heidelberg? Liegt das nicht in Ostdeutschland? Nun denn, niemand soll aufgrund seiner Herkunft verdammt und verrissen werden, auch DESERT RAIN nicht.
Die fünf Jungs aus dem Süden spielen seit 1999 etwas, das mit dem Terminus Power Metal recht gut beschrieben ist. Auf der mir vorliegenden Demo 'Affinity' befinden sich fünf Lieder, von denen sich vier sehr rifforientiert zeigen, vom Tempo her eher im mittleren Bereich. Keine abgehetzten Gitarren über ratternder Doublebass, die Heidelberger scheinen ihre Geschwindigkeit gefunden zu haben. Der Gesang ist klar und eher hoch, bewegt sich allerdings auch für Kastratenchor-Hasser noch im angenehmen Bereich und erinnert nicht selten an Klaus Meine. Die Songs sind sicher keine absoluten Meisterwerke in Form und Stil, machen aber größtenteils Spaß, zumal sie auch noch mit vernünftigem Klang daherkommen. Am besten gelungen sind 'Lack of Confidence' und 'Failure'.
So gibt es eigentlich nur zwei Dinge, an denen ich wirklich herummotzen muss. Erstens wäre da das doch etwas, nunja, EIGENWILLIGE Englisch und die darunter leidenden Texte (In Quest For I!!!!) und das fünfte Stück, Once Again. Klingt folgendermaßen: Opeth wurden einer Lobotomie unterzogen, die Finger gebrochen zu guter Letzt noch in einem Cola-Käse-Sud gekocht, bis sie sich bereit erklärt haben, eine miese Radioballade zu machen. So etwas macht man nicht mit Opeth. Dafür gibt es Abzüge, aber deutlich. Dieses Gejaule könnt ihr Aerosmith überlassen. Ansonsten: Gerne wieder.
Heidelberg? Dieses Liquido-Heidelberg? Liegt das nicht in Ostdeutschland? Nun denn, niemand soll aufgrund seiner Herkunft verdammt und verrissen werden, auch DESERT RAIN nicht.
Die fünf Jungs aus dem Süden spielen seit 1999 etwas, das mit dem Terminus Power Metal recht gut beschrieben ist. Auf der mir vorliegenden Demo 'Affinity' befinden sich fünf Lieder, von denen sich vier sehr rifforientiert zeigen, vom Tempo her eher im mittleren Bereich. Keine abgehetzten Gitarren über ratternder Doublebass, die Heidelberger scheinen ihre Geschwindigkeit gefunden zu haben. Der Gesang ist klar und eher hoch, bewegt sich allerdings auch für Kastratenchor-Hasser noch im angenehmen Bereich und erinnert nicht selten an Klaus Meine. Die Songs sind sicher keine absoluten Meisterwerke in Form und Stil, machen aber größtenteils Spaß, zumal sie auch noch mit vernünftigem Klang daherkommen. Am besten gelungen sind 'Lack of Confidence' und 'Failure'.
So gibt es eigentlich nur zwei Dinge, an denen ich wirklich herummotzen muss. Erstens wäre da das doch etwas, nunja, EIGENWILLIGE Englisch und die darunter leidenden Texte (In Quest For I!!!!) und das fünfte Stück, Once Again. Klingt folgendermaßen: Opeth wurden einer Lobotomie unterzogen, die Finger gebrochen zu guter Letzt noch in einem Cola-Käse-Sud gekocht, bis sie sich bereit erklärt haben, eine miese Radioballade zu machen. So etwas macht man nicht mit Opeth. Dafür gibt es Abzüge, aber deutlich. Dieses Gejaule könnt ihr Aerosmith überlassen. Ansonsten: Gerne wieder.

Label
V.Ö.
05. Oktober 2012
Laufzeit
23:44 min

6.5
10

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