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Crimson Falls - The True Face Of Human Nature


Hotel666 Redaktion

26. Oktober 2006

Metalcore! Nicht SCHON wieder! Auch die 2002 gegründete belgische Band CRIMSON FALLS passt nach ersten Höreindrucken genau in diese Schublade. Der Brüllgesang des Hardcore, die wuchtige, beinahe sterile und höchst professionelle Produktion, alles deutet auf ein weiteres, gesichtsloses Machwerk hin. Also ab in die Lade und dicht den Schrank.
AU! Geklemmt! Ganz so gefällig lassen sich CRIMSON FALLS nicht eintüten. So gehen sie nicht nur überaus engagiert zu Werke, sondern auch auf musikalisch hohem Niveau. Wenn man sich sperren will helfen außerdem Meshuggah-Anleihen, und hier gibt es einige davon. Vor allem die Soli sind eine einzige Verneigung vor den verrückten Schweden, wirken jedoch nicht aufgesetzt.
Einflüsse aus dem Industrial ala Fear Factory und Mnemic sind ebenfalls auszumachen Ordentliches Haareschütteln ist daher zu fast jedem Zeitpunkt möglich, sofern man sich durch bisweilen ziemlich komplexe Rhytmen und ungerade Takte nicht ins Stolpern bringen lässt.
Sicherlich kann man an einigen Stellen auch hier laut 'Kopie' schreien, CRIMSON FALLS beweisen jedoch schon auf ihrem Debüt mehr eigene Identität und Sinn für Abwechslung als so manch andere Band ihrer Stilrichtung. Das nächste Mal bitte den Gesang etwas abwechslungsreicher, die Produktion etwas rauher und den eigenen Stil weiter ausbauen, dann bin ich begeistert.
Respekt auch vor dem Aufruf an die Fans, sich nicht alles gefallen zu lassen und gefälligst selbst was auf die Beine zu stellen, der sich durch das gesamte Album mit seinen zum Teil philosophischen Texten zieht. Zwar hat noch niemand so die Welt verbessert, aber ein schöner Zug ist es trotzdem.
Metalcore! Nicht SCHON wieder! Auch die 2002 gegründete belgische Band CRIMSON FALLS passt nach ersten Höreindrucken genau in diese Schublade. Der Brüllgesang des Hardcore, die wuchtige, beinahe sterile und höchst professionelle Produktion, alles deutet auf ein weiteres, gesichtsloses Machwerk hin. Also ab in die Lade und dicht den Schrank.
AU! Geklemmt! Ganz so gefällig lassen sich CRIMSON FALLS nicht eintüten. So gehen sie nicht nur überaus engagiert zu Werke, sondern auch auf musikalisch hohem Niveau. Wenn man sich sperren will helfen außerdem Meshuggah-Anleihen, und hier gibt es einige davon. Vor allem die Soli sind eine einzige Verneigung vor den verrückten Schweden, wirken jedoch nicht aufgesetzt.
Einflüsse aus dem Industrial ala Fear Factory und Mnemic sind ebenfalls auszumachen Ordentliches Haareschütteln ist daher zu fast jedem Zeitpunkt möglich, sofern man sich durch bisweilen ziemlich komplexe Rhytmen und ungerade Takte nicht ins Stolpern bringen lässt.
Sicherlich kann man an einigen Stellen auch hier laut 'Kopie' schreien, CRIMSON FALLS beweisen jedoch schon auf ihrem Debüt mehr eigene Identität und Sinn für Abwechslung als so manch andere Band ihrer Stilrichtung. Das nächste Mal bitte den Gesang etwas abwechslungsreicher, die Produktion etwas rauher und den eigenen Stil weiter ausbauen, dann bin ich begeistert.
Respekt auch vor dem Aufruf an die Fans, sich nicht alles gefallen zu lassen und gefälligst selbst was auf die Beine zu stellen, der sich durch das gesamte Album mit seinen zum Teil philosophischen Texten zieht. Zwar hat noch niemand so die Welt verbessert, aber ein schöner Zug ist es trotzdem.

Label
V.Ö.
01. Dezember 2006
Laufzeit
45:04 min

7
10

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