Carnal Tomb - Embalmed In Decay
Madenfraß und Leichenschleim, da bin ich aber spät dran mit meinem Review, immerhin erschien diese gotteslästernde und nekromantische Kakophonie bereits Anfang November! "Embalmed In Decay" nennt sich dieser kadaverfleischgewordene Horror und ist der mittlerweile dritte Longplayer der Berliner Todesbleifreaks Carnal Tomb, welcher abermals über Testimony Records erscheint und euch wohligen Friedhofshorror in euer Kämmerchen bringen wird :). Es war tatsächlich auch schon wieder ein paar Jahre her, dass diese Truppe mit "Abhorrent Veneration" einen Longplayer veröffentlicht hatte. Die Wartezeit auf eine neue Scheibe wurde aber zum Glück mit geilen EPs, Splits und einer Compilation angenehm überbrückt :). In diesem Zeitraum verließ auch Corpse Ripper die Band und wurde durch Impaler ersetzt, der seitdem den Viersaiter der Band bravourös quält. Vor kurzem hat übrigens Gitarrist Goat Eviscerator die Leichenhalle verlassen. Auf "Embalmed In Decay" sind seine blasphemischen Künste aber noch zu hören.
Dann wollen wir auch gleich mal loslegen, denn dieser Longplayer ist ein mächtiges Todesbleiungeheuer geworden :). Eingeleitet wird dieser Nekropolenspaß durch ein sehr cooles horrorfilmmäßiges Intro von Leonhard Link, der auch später nochmal tätig wird und uns gekonnt für das Kommende in Stimmung bringt. Wie nicht anders zu erwarten schallt uns mal wieder absolut geiler, qualitativ hochwertiger und herrlich morbider Herzblut-Old School Death Metal entgegen, bei dem euer stinkiges Blut sofort zu kochen anfängt. Wer die Band schon kennt, weiß, dass hier wahre Maniacs am Werk sind, denen das Zelebrieren der alten todesbleiernen Schule eine echte Herzensangelegenheit ist. Abermals tauchen sie tief in die verrotteten Eingeweide deathmetallischer Meisterwerke schwedischen und finnischen Ursprungs ein, um sich daran satt zu fressen, nur um diese anschließend schon von Magensäure durchzogen zu erbrechen und sich daraus ihren eigenen Kadaver zu formen. Dessen bestialischer Gestank verrät zwar seine Herkunft, hat dabei aber auch einen sehr eigenen Akzent, welcher euer Riechzentrum sofort erkennen lässt, wer hier am Start ist :). Dieser rohe, brutale, direkte und zugleich verspielte Sound ist meiner Meinung schon ein Markenzeichen von Carnal Tomb. Dazu immer wieder diese kurz vertrackten und knochenbrechenden Rhythmen, die auch sofort erkennen lassen, wer sich hier nächtens am Grabe zu schaffen macht. Was Cryptic Tormentor und Goat Eviscerator hier an ihren Gitarren auf uns loslassen, ist echt mächtig geworden. Gleiches gilt für diese sphärischen, morbiden, schön ausgespielten und abermals sehr gelungenen Soli (Goat Eviscerator), die mich immer wieder zu begeistern wissen. Das führt mich auch gleich zu den geilen Basslinien von Impaler, die wirklich alles andere als mitspielender Standard sind und der muSICK noch den zusätzlichen Kick geben. Da muss natürlich auch noch Vomitchrist und sein ausgefeiltes und sehr dynamisches Drumming erwähnt werden. Der Mann trommelt sich wahrlich in einen Rausch und steht dem Rest der Truppe in nichts nach. Die Band klang ja schon immer geil, konnte aber nochmals etwas zulegen. Das liegt meiner Meinung nach am kompakteren, strafferen Songwriting. Dieses kommt sehr direkt auf den Punkt, wagt mehr, zündet dabei sofort und heftig und die auch schon erwähnte Verspieltheit, die sperrig klingt, ohne so zu wirken, reißt auch noch mehr mit. All das ist von massiver Liebe und Hingabe zum morbiden und brutalen Death Metal durchtränkt, deren Ziel es ist, Noten aus dem durch den Fleischwolf gedrehten Menschenfleisch zu formen, die euer Hirn zum Kochen bringen werden. Dabei wird eine Schwere und Heftigkeit kombiniert mit einer sehr dunklen Atmosphäre erzeugt, welche euch den Brustkorb zusammenpresst, als würde ein Grabstein auf diesem liegen. Todesblei pur!
Einen großen Anteil an der Mächtigkeit der muSICK hat natürlich auch Cryptic Tormentors rottige und unheilige Stimme, mit der er selbst die Ghoule und andere schrecklichen Kreaturen eines Friedhofs vor wohligem Schauer zum Zittern bringt :). Was für derbes, nochmals kraftvolleres, brutaleres und derberes Gekotze doch aus ihm herausbricht! Herrlich! Sein Oberkörper muss, wenn er voller Hingabe losröhrt, bis zum Bersten gespannt sein, bei der Kraft, die sein Organ dabei entwickelt. Die Massen an siffigen Maden und klebrigem Eiter in ihm geraten dadurch ordentlich in Wallung und suchen sich durch seinen Brustkorb, seinen Halst und seinen Mund ihren Weg nach draußen. Mit diesem herrlichen und arg düsteren Gewürge kotzt er uns voller Inbrunst seine sehr gelungenen morbiden und absolut zur muSICk passenden Texte über Horror, Zerfall, Tod, Gedärm, Gestank, Wahnsinn und blasphemischen Wesen entgegen... Death Metal pur! Nehmt euch mal die Zeit, verfolgt die Texte beim Hören der Scheiben und taucht ein in eine Welt des Untergangs! Einen Gastsänger gibt es auch und zwar gab sich beim fünften Track Serkan Niron von Engulfed die Ehre.
Einbalsamiert wurde diese schmackhafte Leichnam in ein richtig geiles und sehr passendes Soundleichenbett. Dafür wurde für die Aufnahme, außer dem Bass (Studio Deep), und dem Mix wieder Tobias Engl und sein Englsound besucht und für das Mastering Sverker Widgren (Wings Studios) rekrutiert und das Ergebnis ist ein gory Ohrenschmaus, der wirklich keinerlei Wünsche übrig lassen sollte. Der Gesamtsound ist echt die totale Wand und wird euch gekonnt das Fleisch von euren Knochen schreddern! Noch viel dichter, modriger, druckvoller und brutaler als beim letzten Longplayer erwartet auch klanglich die totale Old School Sickness, die zu keinem Moment nach staubigem, muffigem und altem Knochenmehl riecht, sondern wie frisch ausgehobene und von Leichenwässern gesättigte Friedhofserde duftet! Was für ein Genuss! Die Vitalität, das krematorische Feuer, die Düsternis und die rottige Ausdruckskraft der Kompositionen, all das konnte allerbestens in die natürliche und fett walzende Produktion übertragen werden, wodurch die Songs noch gewaltiger wirken und euch gnadenlos an die moosüberzogene Mausoleumswand pressen :). Ich erwähnte ja bereits die vielen spielerischen Finessen an allen Instrumenten und diese werden durch die differenzierte Aufnahme auch hervorragend in Szene gesetzt. Sei es bei den geil HM2-verzerrten und brutal klingenden Gitarren, den toll natürlich krachenden Drums und dem wirklich geil zu vernehmenden, wummernden Bass. Dazu die Vokillz, welche es sich mitten in dieser Hölle gemütlich gemacht haben und fertig ist der Soundtrack, welcher Death Metal-Maniacs zum Rasen bringt!
So ein Leckerbissen hat selbstverständlich auch eine adäquate Optik verdient und dafür durfte abermals Skaðvaldur seine auf Madenmatsch basierende Farbpalette ins Spiel bringen und ein echtes Killerartwork erschaffen, wie es für die muSICK und den Albumtitel nicht passender sein könnte :). Nachdem ihr euch von den verlockenden Klängen hinab in die Gruft habt führen lassen, erwartet euch ein Anblick, wie er nicht schöner sein könnte, denn die vor Zerfall aus ihren Nischen fallenden Kadaver begrüßen euch schon voller Vorfreude, auf dass ihr an ihnen vorbei schreitet, um die von Verwesungssiff bedeckte Tür zu öffnen und die Ewigkeit zu betreten. Dieses Kabinett des Todes und des Zerfalls ist wahrlich ein Augenschmaus, denn dieses voller Details und allerbester Death Metal-Klischees steckende Bild überzeugt durch die Motive, den Bildaufbau und die genutzten Farben einfach sofort und bringt mir persönlich beim Anblick, während die Scheibe läuft, große Freude :). Kommen wir mal zur restlichen Aufmachung. Da ich das auf 1000 Stück limitierte Digipack habe, gehe ich mal vermehrt darauf ein. Auf der Rückseite erwartet euch neben dem Logo und dem Songtitel eine weitere herrliche Zeichnung, dieses Mal S/W, von Skaðvaldur bei der sich nur erahnen lässt, dass das, was aus dem Sarg fällt, mal ein Mensch war :). Klappt ihr die Hülle auf, erwartet euch auf der CD gleich die nächste S/W-Siffzeichung von ihm und unter der CD direkt die nächste. Herrlich :). Links davon zeigen sich die Herren auf einem S/W-Photo, geschossen von Fridtjof Kirste, in allerbester Nekropolenmanier und sorgen dadurch für eine passende Wohlfühlatmosphäre. Die Außenseiten des Booklets zieren weitere, sehr geile S/W-Kadavermodels und diese morbide Herrlichkeit setzt sich im Booklet fort. Saubere Arbeit, Skaðvaldur. Des Weiteren findet ihr im Booklet alle Texte, die Credits und ein weiteres sehr geiles und zur muSICK passendes Bandphoto. Da kann echt niemand meckern. Genauso wie beim Tape und der LP. Beim Tape (200 Stück) ist aufgrund des Formats nur der linke Hälfte des Gesamtartworks am Start, geil sieht es aber trotzdem aus, dafür ist das Cover einfach zu cool. Das Ganze könnte ihr auch aufklappen, euch alle Texte und Credits geben, genauso wie ein Teil der Zeichnungen und eines der Bandphotos. Das Tape an sich ist weiß und mit Bandlogo und Siffzeichnung verziert. Macht echt was her :). Beim Vinyl könnt ihr euch am Cover natürlich in Großformat ergötzen und die Hüllenrückseite und das Inlay sind auch fett geworden und können absolut überzeugen. Das Vinyl an sich gibt es ganz klassisch in Schwarz und zu jeweils 300 Stück in transparent-lindgrün/schwarz marmoriert und transparent-magentarot/schwarz marmoriert. Gerade die letzten beiden Varianten sind optisch echt der Killer. So oder so werdet ihr bei keiner dieser Varianten beim Kauf einen Fehler machen, denn jedes ist ein Kleinod für sich und wird jeweils der Qualität der muSICK auch von der Aufmachung her total gerecht :).
Carnal Tomb servieren uns mit ihrem dritten Longplayer "Embalmed In Decay" eine deathmetallische Urgewalt, die den rastlosen Geist der alten Schule abermals voller Leben, Kreativität, Intensität und Herzblut gekonnt und mitreißend heraufbeschwört, zelebriert und euch Maniacs einfach nur begeistern wird. Spooky... morbide... brutal... packend... Pflicht!
9,5 Punkte!
Spielzeit: 38:58
Dann wollen wir auch gleich mal loslegen, denn dieser Longplayer ist ein mächtiges Todesbleiungeheuer geworden :). Eingeleitet wird dieser Nekropolenspaß durch ein sehr cooles horrorfilmmäßiges Intro von Leonhard Link, der auch später nochmal tätig wird und uns gekonnt für das Kommende in Stimmung bringt. Wie nicht anders zu erwarten schallt uns mal wieder absolut geiler, qualitativ hochwertiger und herrlich morbider Herzblut-Old School Death Metal entgegen, bei dem euer stinkiges Blut sofort zu kochen anfängt. Wer die Band schon kennt, weiß, dass hier wahre Maniacs am Werk sind, denen das Zelebrieren der alten todesbleiernen Schule eine echte Herzensangelegenheit ist. Abermals tauchen sie tief in die verrotteten Eingeweide deathmetallischer Meisterwerke schwedischen und finnischen Ursprungs ein, um sich daran satt zu fressen, nur um diese anschließend schon von Magensäure durchzogen zu erbrechen und sich daraus ihren eigenen Kadaver zu formen. Dessen bestialischer Gestank verrät zwar seine Herkunft, hat dabei aber auch einen sehr eigenen Akzent, welcher euer Riechzentrum sofort erkennen lässt, wer hier am Start ist :). Dieser rohe, brutale, direkte und zugleich verspielte Sound ist meiner Meinung schon ein Markenzeichen von Carnal Tomb. Dazu immer wieder diese kurz vertrackten und knochenbrechenden Rhythmen, die auch sofort erkennen lassen, wer sich hier nächtens am Grabe zu schaffen macht. Was Cryptic Tormentor und Goat Eviscerator hier an ihren Gitarren auf uns loslassen, ist echt mächtig geworden. Gleiches gilt für diese sphärischen, morbiden, schön ausgespielten und abermals sehr gelungenen Soli (Goat Eviscerator), die mich immer wieder zu begeistern wissen. Das führt mich auch gleich zu den geilen Basslinien von Impaler, die wirklich alles andere als mitspielender Standard sind und der muSICK noch den zusätzlichen Kick geben. Da muss natürlich auch noch Vomitchrist und sein ausgefeiltes und sehr dynamisches Drumming erwähnt werden. Der Mann trommelt sich wahrlich in einen Rausch und steht dem Rest der Truppe in nichts nach. Die Band klang ja schon immer geil, konnte aber nochmals etwas zulegen. Das liegt meiner Meinung nach am kompakteren, strafferen Songwriting. Dieses kommt sehr direkt auf den Punkt, wagt mehr, zündet dabei sofort und heftig und die auch schon erwähnte Verspieltheit, die sperrig klingt, ohne so zu wirken, reißt auch noch mehr mit. All das ist von massiver Liebe und Hingabe zum morbiden und brutalen Death Metal durchtränkt, deren Ziel es ist, Noten aus dem durch den Fleischwolf gedrehten Menschenfleisch zu formen, die euer Hirn zum Kochen bringen werden. Dabei wird eine Schwere und Heftigkeit kombiniert mit einer sehr dunklen Atmosphäre erzeugt, welche euch den Brustkorb zusammenpresst, als würde ein Grabstein auf diesem liegen. Todesblei pur!
Einen großen Anteil an der Mächtigkeit der muSICK hat natürlich auch Cryptic Tormentors rottige und unheilige Stimme, mit der er selbst die Ghoule und andere schrecklichen Kreaturen eines Friedhofs vor wohligem Schauer zum Zittern bringt :). Was für derbes, nochmals kraftvolleres, brutaleres und derberes Gekotze doch aus ihm herausbricht! Herrlich! Sein Oberkörper muss, wenn er voller Hingabe losröhrt, bis zum Bersten gespannt sein, bei der Kraft, die sein Organ dabei entwickelt. Die Massen an siffigen Maden und klebrigem Eiter in ihm geraten dadurch ordentlich in Wallung und suchen sich durch seinen Brustkorb, seinen Halst und seinen Mund ihren Weg nach draußen. Mit diesem herrlichen und arg düsteren Gewürge kotzt er uns voller Inbrunst seine sehr gelungenen morbiden und absolut zur muSICk passenden Texte über Horror, Zerfall, Tod, Gedärm, Gestank, Wahnsinn und blasphemischen Wesen entgegen... Death Metal pur! Nehmt euch mal die Zeit, verfolgt die Texte beim Hören der Scheiben und taucht ein in eine Welt des Untergangs! Einen Gastsänger gibt es auch und zwar gab sich beim fünften Track Serkan Niron von Engulfed die Ehre.
Einbalsamiert wurde diese schmackhafte Leichnam in ein richtig geiles und sehr passendes Soundleichenbett. Dafür wurde für die Aufnahme, außer dem Bass (Studio Deep), und dem Mix wieder Tobias Engl und sein Englsound besucht und für das Mastering Sverker Widgren (Wings Studios) rekrutiert und das Ergebnis ist ein gory Ohrenschmaus, der wirklich keinerlei Wünsche übrig lassen sollte. Der Gesamtsound ist echt die totale Wand und wird euch gekonnt das Fleisch von euren Knochen schreddern! Noch viel dichter, modriger, druckvoller und brutaler als beim letzten Longplayer erwartet auch klanglich die totale Old School Sickness, die zu keinem Moment nach staubigem, muffigem und altem Knochenmehl riecht, sondern wie frisch ausgehobene und von Leichenwässern gesättigte Friedhofserde duftet! Was für ein Genuss! Die Vitalität, das krematorische Feuer, die Düsternis und die rottige Ausdruckskraft der Kompositionen, all das konnte allerbestens in die natürliche und fett walzende Produktion übertragen werden, wodurch die Songs noch gewaltiger wirken und euch gnadenlos an die moosüberzogene Mausoleumswand pressen :). Ich erwähnte ja bereits die vielen spielerischen Finessen an allen Instrumenten und diese werden durch die differenzierte Aufnahme auch hervorragend in Szene gesetzt. Sei es bei den geil HM2-verzerrten und brutal klingenden Gitarren, den toll natürlich krachenden Drums und dem wirklich geil zu vernehmenden, wummernden Bass. Dazu die Vokillz, welche es sich mitten in dieser Hölle gemütlich gemacht haben und fertig ist der Soundtrack, welcher Death Metal-Maniacs zum Rasen bringt!
So ein Leckerbissen hat selbstverständlich auch eine adäquate Optik verdient und dafür durfte abermals Skaðvaldur seine auf Madenmatsch basierende Farbpalette ins Spiel bringen und ein echtes Killerartwork erschaffen, wie es für die muSICK und den Albumtitel nicht passender sein könnte :). Nachdem ihr euch von den verlockenden Klängen hinab in die Gruft habt führen lassen, erwartet euch ein Anblick, wie er nicht schöner sein könnte, denn die vor Zerfall aus ihren Nischen fallenden Kadaver begrüßen euch schon voller Vorfreude, auf dass ihr an ihnen vorbei schreitet, um die von Verwesungssiff bedeckte Tür zu öffnen und die Ewigkeit zu betreten. Dieses Kabinett des Todes und des Zerfalls ist wahrlich ein Augenschmaus, denn dieses voller Details und allerbester Death Metal-Klischees steckende Bild überzeugt durch die Motive, den Bildaufbau und die genutzten Farben einfach sofort und bringt mir persönlich beim Anblick, während die Scheibe läuft, große Freude :). Kommen wir mal zur restlichen Aufmachung. Da ich das auf 1000 Stück limitierte Digipack habe, gehe ich mal vermehrt darauf ein. Auf der Rückseite erwartet euch neben dem Logo und dem Songtitel eine weitere herrliche Zeichnung, dieses Mal S/W, von Skaðvaldur bei der sich nur erahnen lässt, dass das, was aus dem Sarg fällt, mal ein Mensch war :). Klappt ihr die Hülle auf, erwartet euch auf der CD gleich die nächste S/W-Siffzeichung von ihm und unter der CD direkt die nächste. Herrlich :). Links davon zeigen sich die Herren auf einem S/W-Photo, geschossen von Fridtjof Kirste, in allerbester Nekropolenmanier und sorgen dadurch für eine passende Wohlfühlatmosphäre. Die Außenseiten des Booklets zieren weitere, sehr geile S/W-Kadavermodels und diese morbide Herrlichkeit setzt sich im Booklet fort. Saubere Arbeit, Skaðvaldur. Des Weiteren findet ihr im Booklet alle Texte, die Credits und ein weiteres sehr geiles und zur muSICK passendes Bandphoto. Da kann echt niemand meckern. Genauso wie beim Tape und der LP. Beim Tape (200 Stück) ist aufgrund des Formats nur der linke Hälfte des Gesamtartworks am Start, geil sieht es aber trotzdem aus, dafür ist das Cover einfach zu cool. Das Ganze könnte ihr auch aufklappen, euch alle Texte und Credits geben, genauso wie ein Teil der Zeichnungen und eines der Bandphotos. Das Tape an sich ist weiß und mit Bandlogo und Siffzeichnung verziert. Macht echt was her :). Beim Vinyl könnt ihr euch am Cover natürlich in Großformat ergötzen und die Hüllenrückseite und das Inlay sind auch fett geworden und können absolut überzeugen. Das Vinyl an sich gibt es ganz klassisch in Schwarz und zu jeweils 300 Stück in transparent-lindgrün/schwarz marmoriert und transparent-magentarot/schwarz marmoriert. Gerade die letzten beiden Varianten sind optisch echt der Killer. So oder so werdet ihr bei keiner dieser Varianten beim Kauf einen Fehler machen, denn jedes ist ein Kleinod für sich und wird jeweils der Qualität der muSICK auch von der Aufmachung her total gerecht :).
Carnal Tomb servieren uns mit ihrem dritten Longplayer "Embalmed In Decay" eine deathmetallische Urgewalt, die den rastlosen Geist der alten Schule abermals voller Leben, Kreativität, Intensität und Herzblut gekonnt und mitreißend heraufbeschwört, zelebriert und euch Maniacs einfach nur begeistern wird. Spooky... morbide... brutal... packend... Pflicht!
9,5 Punkte!
Spielzeit: 38:58
Madenfraß und Leichenschleim, da bin ich aber spät dran mit meinem Review, immerhin erschien diese gotteslästernde und nekromantische Kakophonie bereits Anfang November! "Embalmed In Decay" nennt sich dieser kadaverfleischgewordene Horror und ist der mittlerweile dritte Longplayer der Berliner Todesbleifreaks Carnal Tomb, welcher abermals über Testimony Records erscheint und euch wohligen Friedhofshorror in euer Kämmerchen bringen wird :). Es war tatsächlich auch schon wieder ein paar Jahre her, dass diese Truppe mit "Abhorrent Veneration" einen Longplayer veröffentlicht hatte. Die Wartezeit auf eine neue Scheibe wurde aber zum Glück mit geilen EPs, Splits und einer Compilation angenehm überbrückt :). In diesem Zeitraum verließ auch Corpse Ripper die Band und wurde durch Impaler ersetzt, der seitdem den Viersaiter der Band bravourös quält. Vor kurzem hat übrigens Gitarrist Goat Eviscerator die Leichenhalle verlassen. Auf "Embalmed In Decay" sind seine blasphemischen Künste aber noch zu hören.
Dann wollen wir auch gleich mal loslegen, denn dieser Longplayer ist ein mächtiges Todesbleiungeheuer geworden :). Eingeleitet wird dieser Nekropolenspaß durch ein sehr cooles horrorfilmmäßiges Intro von Leonhard Link, der auch später nochmal tätig wird und uns gekonnt für das Kommende in Stimmung bringt. Wie nicht anders zu erwarten schallt uns mal wieder absolut geiler, qualitativ hochwertiger und herrlich morbider Herzblut-Old School Death Metal entgegen, bei dem euer stinkiges Blut sofort zu kochen anfängt. Wer die Band schon kennt, weiß, dass hier wahre Maniacs am Werk sind, denen das Zelebrieren der alten todesbleiernen Schule eine echte Herzensangelegenheit ist. Abermals tauchen sie tief in die verrotteten Eingeweide deathmetallischer Meisterwerke schwedischen und finnischen Ursprungs ein, um sich daran satt zu fressen, nur um diese anschließend schon von Magensäure durchzogen zu erbrechen und sich daraus ihren eigenen Kadaver zu formen. Dessen bestialischer Gestank verrät zwar seine Herkunft, hat dabei aber auch einen sehr eigenen Akzent, welcher euer Riechzentrum sofort erkennen lässt, wer hier am Start ist :). Dieser rohe, brutale, direkte und zugleich verspielte Sound ist meiner Meinung schon ein Markenzeichen von Carnal Tomb. Dazu immer wieder diese kurz vertrackten und knochenbrechenden Rhythmen, die auch sofort erkennen lassen, wer sich hier nächtens am Grabe zu schaffen macht. Was Cryptic Tormentor und Goat Eviscerator hier an ihren Gitarren auf uns loslassen, ist echt mächtig geworden. Gleiches gilt für diese sphärischen, morbiden, schön ausgespielten und abermals sehr gelungenen Soli (Goat Eviscerator), die mich immer wieder zu begeistern wissen. Das führt mich auch gleich zu den geilen Basslinien von Impaler, die wirklich alles andere als mitspielender Standard sind und der muSICK noch den zusätzlichen Kick geben. Da muss natürlich auch noch Vomitchrist und sein ausgefeiltes und sehr dynamisches Drumming erwähnt werden. Der Mann trommelt sich wahrlich in einen Rausch und steht dem Rest der Truppe in nichts nach. Die Band klang ja schon immer geil, konnte aber nochmals etwas zulegen. Das liegt meiner Meinung nach am kompakteren, strafferen Songwriting. Dieses kommt sehr direkt auf den Punkt, wagt mehr, zündet dabei sofort und heftig und die auch schon erwähnte Verspieltheit, die sperrig klingt, ohne so zu wirken, reißt auch noch mehr mit. All das ist von massiver Liebe und Hingabe zum morbiden und brutalen Death Metal durchtränkt, deren Ziel es ist, Noten aus dem durch den Fleischwolf gedrehten Menschenfleisch zu formen, die euer Hirn zum Kochen bringen werden. Dabei wird eine Schwere und Heftigkeit kombiniert mit einer sehr dunklen Atmosphäre erzeugt, welche euch den Brustkorb zusammenpresst, als würde ein Grabstein auf diesem liegen. Todesblei pur!
Einen großen Anteil an der Mächtigkeit der muSICK hat natürlich auch Cryptic Tormentors rottige und unheilige Stimme, mit der er selbst die Ghoule und andere schrecklichen Kreaturen eines Friedhofs vor wohligem Schauer zum Zittern bringt :). Was für derbes, nochmals kraftvolleres, brutaleres und derberes Gekotze doch aus ihm herausbricht! Herrlich! Sein Oberkörper muss, wenn er voller Hingabe losröhrt, bis zum Bersten gespannt sein, bei der Kraft, die sein Organ dabei entwickelt. Die Massen an siffigen Maden und klebrigem Eiter in ihm geraten dadurch ordentlich in Wallung und suchen sich durch seinen Brustkorb, seinen Halst und seinen Mund ihren Weg nach draußen. Mit diesem herrlichen und arg düsteren Gewürge kotzt er uns voller Inbrunst seine sehr gelungenen morbiden und absolut zur muSICk passenden Texte über Horror, Zerfall, Tod, Gedärm, Gestank, Wahnsinn und blasphemischen Wesen entgegen... Death Metal pur! Nehmt euch mal die Zeit, verfolgt die Texte beim Hören der Scheiben und taucht ein in eine Welt des Untergangs! Einen Gastsänger gibt es auch und zwar gab sich beim fünften Track Serkan Niron von Engulfed die Ehre.
Einbalsamiert wurde diese schmackhafte Leichnam in ein richtig geiles und sehr passendes Soundleichenbett. Dafür wurde für die Aufnahme, außer dem Bass (Studio Deep), und dem Mix wieder Tobias Engl und sein Englsound besucht und für das Mastering Sverker Widgren (Wings Studios) rekrutiert und das Ergebnis ist ein gory Ohrenschmaus, der wirklich keinerlei Wünsche übrig lassen sollte. Der Gesamtsound ist echt die totale Wand und wird euch gekonnt das Fleisch von euren Knochen schreddern! Noch viel dichter, modriger, druckvoller und brutaler als beim letzten Longplayer erwartet auch klanglich die totale Old School Sickness, die zu keinem Moment nach staubigem, muffigem und altem Knochenmehl riecht, sondern wie frisch ausgehobene und von Leichenwässern gesättigte Friedhofserde duftet! Was für ein Genuss! Die Vitalität, das krematorische Feuer, die Düsternis und die rottige Ausdruckskraft der Kompositionen, all das konnte allerbestens in die natürliche und fett walzende Produktion übertragen werden, wodurch die Songs noch gewaltiger wirken und euch gnadenlos an die moosüberzogene Mausoleumswand pressen :). Ich erwähnte ja bereits die vielen spielerischen Finessen an allen Instrumenten und diese werden durch die differenzierte Aufnahme auch hervorragend in Szene gesetzt. Sei es bei den geil HM2-verzerrten und brutal klingenden Gitarren, den toll natürlich krachenden Drums und dem wirklich geil zu vernehmenden, wummernden Bass. Dazu die Vokillz, welche es sich mitten in dieser Hölle gemütlich gemacht haben und fertig ist der Soundtrack, welcher Death Metal-Maniacs zum Rasen bringt!
So ein Leckerbissen hat selbstverständlich auch eine adäquate Optik verdient und dafür durfte abermals Skaðvaldur seine auf Madenmatsch basierende Farbpalette ins Spiel bringen und ein echtes Killerartwork erschaffen, wie es für die muSICK und den Albumtitel nicht passender sein könnte :). Nachdem ihr euch von den verlockenden Klängen hinab in die Gruft habt führen lassen, erwartet euch ein Anblick, wie er nicht schöner sein könnte, denn die vor Zerfall aus ihren Nischen fallenden Kadaver begrüßen euch schon voller Vorfreude, auf dass ihr an ihnen vorbei schreitet, um die von Verwesungssiff bedeckte Tür zu öffnen und die Ewigkeit zu betreten. Dieses Kabinett des Todes und des Zerfalls ist wahrlich ein Augenschmaus, denn dieses voller Details und allerbester Death Metal-Klischees steckende Bild überzeugt durch die Motive, den Bildaufbau und die genutzten Farben einfach sofort und bringt mir persönlich beim Anblick, während die Scheibe läuft, große Freude :). Kommen wir mal zur restlichen Aufmachung. Da ich das auf 1000 Stück limitierte Digipack habe, gehe ich mal vermehrt darauf ein. Auf der Rückseite erwartet euch neben dem Logo und dem Songtitel eine weitere herrliche Zeichnung, dieses Mal S/W, von Skaðvaldur bei der sich nur erahnen lässt, dass das, was aus dem Sarg fällt, mal ein Mensch war :). Klappt ihr die Hülle auf, erwartet euch auf der CD gleich die nächste S/W-Siffzeichung von ihm und unter der CD direkt die nächste. Herrlich :). Links davon zeigen sich die Herren auf einem S/W-Photo, geschossen von Fridtjof Kirste, in allerbester Nekropolenmanier und sorgen dadurch für eine passende Wohlfühlatmosphäre. Die Außenseiten des Booklets zieren weitere, sehr geile S/W-Kadavermodels und diese morbide Herrlichkeit setzt sich im Booklet fort. Saubere Arbeit, Skaðvaldur. Des Weiteren findet ihr im Booklet alle Texte, die Credits und ein weiteres sehr geiles und zur muSICK passendes Bandphoto. Da kann echt niemand meckern. Genauso wie beim Tape und der LP. Beim Tape (200 Stück) ist aufgrund des Formats nur der linke Hälfte des Gesamtartworks am Start, geil sieht es aber trotzdem aus, dafür ist das Cover einfach zu cool. Das Ganze könnte ihr auch aufklappen, euch alle Texte und Credits geben, genauso wie ein Teil der Zeichnungen und eines der Bandphotos. Das Tape an sich ist weiß und mit Bandlogo und Siffzeichnung verziert. Macht echt was her :). Beim Vinyl könnt ihr euch am Cover natürlich in Großformat ergötzen und die Hüllenrückseite und das Inlay sind auch fett geworden und können absolut überzeugen. Das Vinyl an sich gibt es ganz klassisch in Schwarz und zu jeweils 300 Stück in transparent-lindgrün/schwarz marmoriert und transparent-magentarot/schwarz marmoriert. Gerade die letzten beiden Varianten sind optisch echt der Killer. So oder so werdet ihr bei keiner dieser Varianten beim Kauf einen Fehler machen, denn jedes ist ein Kleinod für sich und wird jeweils der Qualität der muSICK auch von der Aufmachung her total gerecht :).
Carnal Tomb servieren uns mit ihrem dritten Longplayer "Embalmed In Decay" eine deathmetallische Urgewalt, die den rastlosen Geist der alten Schule abermals voller Leben, Kreativität, Intensität und Herzblut gekonnt und mitreißend heraufbeschwört, zelebriert und euch Maniacs einfach nur begeistern wird. Spooky... morbide... brutal... packend... Pflicht!
9,5 Punkte!
Spielzeit: 38:58
Dann wollen wir auch gleich mal loslegen, denn dieser Longplayer ist ein mächtiges Todesbleiungeheuer geworden :). Eingeleitet wird dieser Nekropolenspaß durch ein sehr cooles horrorfilmmäßiges Intro von Leonhard Link, der auch später nochmal tätig wird und uns gekonnt für das Kommende in Stimmung bringt. Wie nicht anders zu erwarten schallt uns mal wieder absolut geiler, qualitativ hochwertiger und herrlich morbider Herzblut-Old School Death Metal entgegen, bei dem euer stinkiges Blut sofort zu kochen anfängt. Wer die Band schon kennt, weiß, dass hier wahre Maniacs am Werk sind, denen das Zelebrieren der alten todesbleiernen Schule eine echte Herzensangelegenheit ist. Abermals tauchen sie tief in die verrotteten Eingeweide deathmetallischer Meisterwerke schwedischen und finnischen Ursprungs ein, um sich daran satt zu fressen, nur um diese anschließend schon von Magensäure durchzogen zu erbrechen und sich daraus ihren eigenen Kadaver zu formen. Dessen bestialischer Gestank verrät zwar seine Herkunft, hat dabei aber auch einen sehr eigenen Akzent, welcher euer Riechzentrum sofort erkennen lässt, wer hier am Start ist :). Dieser rohe, brutale, direkte und zugleich verspielte Sound ist meiner Meinung schon ein Markenzeichen von Carnal Tomb. Dazu immer wieder diese kurz vertrackten und knochenbrechenden Rhythmen, die auch sofort erkennen lassen, wer sich hier nächtens am Grabe zu schaffen macht. Was Cryptic Tormentor und Goat Eviscerator hier an ihren Gitarren auf uns loslassen, ist echt mächtig geworden. Gleiches gilt für diese sphärischen, morbiden, schön ausgespielten und abermals sehr gelungenen Soli (Goat Eviscerator), die mich immer wieder zu begeistern wissen. Das führt mich auch gleich zu den geilen Basslinien von Impaler, die wirklich alles andere als mitspielender Standard sind und der muSICK noch den zusätzlichen Kick geben. Da muss natürlich auch noch Vomitchrist und sein ausgefeiltes und sehr dynamisches Drumming erwähnt werden. Der Mann trommelt sich wahrlich in einen Rausch und steht dem Rest der Truppe in nichts nach. Die Band klang ja schon immer geil, konnte aber nochmals etwas zulegen. Das liegt meiner Meinung nach am kompakteren, strafferen Songwriting. Dieses kommt sehr direkt auf den Punkt, wagt mehr, zündet dabei sofort und heftig und die auch schon erwähnte Verspieltheit, die sperrig klingt, ohne so zu wirken, reißt auch noch mehr mit. All das ist von massiver Liebe und Hingabe zum morbiden und brutalen Death Metal durchtränkt, deren Ziel es ist, Noten aus dem durch den Fleischwolf gedrehten Menschenfleisch zu formen, die euer Hirn zum Kochen bringen werden. Dabei wird eine Schwere und Heftigkeit kombiniert mit einer sehr dunklen Atmosphäre erzeugt, welche euch den Brustkorb zusammenpresst, als würde ein Grabstein auf diesem liegen. Todesblei pur!
Einen großen Anteil an der Mächtigkeit der muSICK hat natürlich auch Cryptic Tormentors rottige und unheilige Stimme, mit der er selbst die Ghoule und andere schrecklichen Kreaturen eines Friedhofs vor wohligem Schauer zum Zittern bringt :). Was für derbes, nochmals kraftvolleres, brutaleres und derberes Gekotze doch aus ihm herausbricht! Herrlich! Sein Oberkörper muss, wenn er voller Hingabe losröhrt, bis zum Bersten gespannt sein, bei der Kraft, die sein Organ dabei entwickelt. Die Massen an siffigen Maden und klebrigem Eiter in ihm geraten dadurch ordentlich in Wallung und suchen sich durch seinen Brustkorb, seinen Halst und seinen Mund ihren Weg nach draußen. Mit diesem herrlichen und arg düsteren Gewürge kotzt er uns voller Inbrunst seine sehr gelungenen morbiden und absolut zur muSICk passenden Texte über Horror, Zerfall, Tod, Gedärm, Gestank, Wahnsinn und blasphemischen Wesen entgegen... Death Metal pur! Nehmt euch mal die Zeit, verfolgt die Texte beim Hören der Scheiben und taucht ein in eine Welt des Untergangs! Einen Gastsänger gibt es auch und zwar gab sich beim fünften Track Serkan Niron von Engulfed die Ehre.
Einbalsamiert wurde diese schmackhafte Leichnam in ein richtig geiles und sehr passendes Soundleichenbett. Dafür wurde für die Aufnahme, außer dem Bass (Studio Deep), und dem Mix wieder Tobias Engl und sein Englsound besucht und für das Mastering Sverker Widgren (Wings Studios) rekrutiert und das Ergebnis ist ein gory Ohrenschmaus, der wirklich keinerlei Wünsche übrig lassen sollte. Der Gesamtsound ist echt die totale Wand und wird euch gekonnt das Fleisch von euren Knochen schreddern! Noch viel dichter, modriger, druckvoller und brutaler als beim letzten Longplayer erwartet auch klanglich die totale Old School Sickness, die zu keinem Moment nach staubigem, muffigem und altem Knochenmehl riecht, sondern wie frisch ausgehobene und von Leichenwässern gesättigte Friedhofserde duftet! Was für ein Genuss! Die Vitalität, das krematorische Feuer, die Düsternis und die rottige Ausdruckskraft der Kompositionen, all das konnte allerbestens in die natürliche und fett walzende Produktion übertragen werden, wodurch die Songs noch gewaltiger wirken und euch gnadenlos an die moosüberzogene Mausoleumswand pressen :). Ich erwähnte ja bereits die vielen spielerischen Finessen an allen Instrumenten und diese werden durch die differenzierte Aufnahme auch hervorragend in Szene gesetzt. Sei es bei den geil HM2-verzerrten und brutal klingenden Gitarren, den toll natürlich krachenden Drums und dem wirklich geil zu vernehmenden, wummernden Bass. Dazu die Vokillz, welche es sich mitten in dieser Hölle gemütlich gemacht haben und fertig ist der Soundtrack, welcher Death Metal-Maniacs zum Rasen bringt!
So ein Leckerbissen hat selbstverständlich auch eine adäquate Optik verdient und dafür durfte abermals Skaðvaldur seine auf Madenmatsch basierende Farbpalette ins Spiel bringen und ein echtes Killerartwork erschaffen, wie es für die muSICK und den Albumtitel nicht passender sein könnte :). Nachdem ihr euch von den verlockenden Klängen hinab in die Gruft habt führen lassen, erwartet euch ein Anblick, wie er nicht schöner sein könnte, denn die vor Zerfall aus ihren Nischen fallenden Kadaver begrüßen euch schon voller Vorfreude, auf dass ihr an ihnen vorbei schreitet, um die von Verwesungssiff bedeckte Tür zu öffnen und die Ewigkeit zu betreten. Dieses Kabinett des Todes und des Zerfalls ist wahrlich ein Augenschmaus, denn dieses voller Details und allerbester Death Metal-Klischees steckende Bild überzeugt durch die Motive, den Bildaufbau und die genutzten Farben einfach sofort und bringt mir persönlich beim Anblick, während die Scheibe läuft, große Freude :). Kommen wir mal zur restlichen Aufmachung. Da ich das auf 1000 Stück limitierte Digipack habe, gehe ich mal vermehrt darauf ein. Auf der Rückseite erwartet euch neben dem Logo und dem Songtitel eine weitere herrliche Zeichnung, dieses Mal S/W, von Skaðvaldur bei der sich nur erahnen lässt, dass das, was aus dem Sarg fällt, mal ein Mensch war :). Klappt ihr die Hülle auf, erwartet euch auf der CD gleich die nächste S/W-Siffzeichung von ihm und unter der CD direkt die nächste. Herrlich :). Links davon zeigen sich die Herren auf einem S/W-Photo, geschossen von Fridtjof Kirste, in allerbester Nekropolenmanier und sorgen dadurch für eine passende Wohlfühlatmosphäre. Die Außenseiten des Booklets zieren weitere, sehr geile S/W-Kadavermodels und diese morbide Herrlichkeit setzt sich im Booklet fort. Saubere Arbeit, Skaðvaldur. Des Weiteren findet ihr im Booklet alle Texte, die Credits und ein weiteres sehr geiles und zur muSICK passendes Bandphoto. Da kann echt niemand meckern. Genauso wie beim Tape und der LP. Beim Tape (200 Stück) ist aufgrund des Formats nur der linke Hälfte des Gesamtartworks am Start, geil sieht es aber trotzdem aus, dafür ist das Cover einfach zu cool. Das Ganze könnte ihr auch aufklappen, euch alle Texte und Credits geben, genauso wie ein Teil der Zeichnungen und eines der Bandphotos. Das Tape an sich ist weiß und mit Bandlogo und Siffzeichnung verziert. Macht echt was her :). Beim Vinyl könnt ihr euch am Cover natürlich in Großformat ergötzen und die Hüllenrückseite und das Inlay sind auch fett geworden und können absolut überzeugen. Das Vinyl an sich gibt es ganz klassisch in Schwarz und zu jeweils 300 Stück in transparent-lindgrün/schwarz marmoriert und transparent-magentarot/schwarz marmoriert. Gerade die letzten beiden Varianten sind optisch echt der Killer. So oder so werdet ihr bei keiner dieser Varianten beim Kauf einen Fehler machen, denn jedes ist ein Kleinod für sich und wird jeweils der Qualität der muSICK auch von der Aufmachung her total gerecht :).
Carnal Tomb servieren uns mit ihrem dritten Longplayer "Embalmed In Decay" eine deathmetallische Urgewalt, die den rastlosen Geist der alten Schule abermals voller Leben, Kreativität, Intensität und Herzblut gekonnt und mitreißend heraufbeschwört, zelebriert und euch Maniacs einfach nur begeistern wird. Spooky... morbide... brutal... packend... Pflicht!
9,5 Punkte!
Spielzeit: 38:58
Label
V.Ö.
03. November 2023
Laufzeit
38:58
Tracklist
1. Intro 01:07
2. The Putridarium 04:26
3. Cataclysmic Maze 04:38
4. Defiled Flesh 03:42
5. Draped in Disgust 04:41
6. Cerebral Ingestion 04:18
7. Morgue Usurper 05:04
8. Embalmed in Decay 04:12
9. Eyes of the Chasm 06:50
2. The Putridarium 04:26
3. Cataclysmic Maze 04:38
4. Defiled Flesh 03:42
5. Draped in Disgust 04:41
6. Cerebral Ingestion 04:18
7. Morgue Usurper 05:04
8. Embalmed in Decay 04:12
9. Eyes of the Chasm 06:50
9.5
10
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