Cannibal Death - Cannibal Dead
Neues Futter aus dem Hause Neckbreaker Records! Und wer dieses Label und seinen Besitzer, ein gewisser Rabauke namens Martin Quast, kennt, weiß was uns jetzt erwartet. Jawoll, nämlich DEATH METAL!!! Mit diesem Release verschlägt es uns heute nach Hamburg, wo sich ein paar Sickos unter dem Namen Cannibal Death zusammengerottet haben, um die Welt mit ihrem Sound ins Jenseits zu befördern. Die hier zu besprechende EP trägt den schönen Titel „Cannibal Dead“, es ist schon langsam zu erahnen, wohin der Hase läuft, und ist das erste musikalische Lebenszeichen von Kian (Drums), Marcus (Vokillz), Myers (Bass) und Buddy (Gitarre) unter diesem Namen. Sieben Songs, inklusive Intro, innerhalb 15,5 Minuten lassen schon mal auf etwas Derbes hoffen...
… und das ist dann auch der Fall, denn nach dem Horrorfilm-mäßigen und schön morbiden Intro geht es auch gleich direkt heftig ab :)! Es wird auch gleich klar, dass die Band keine Kompromisse eingehen wird und sie nur ein Ziel kennt, euch nämlich mit ihrem Sound an die Wand zu klatschen und genüsslich auszuweiden! Was erwartet euch also? Ich denke, eine Mischung aus early Cannibal Corpse, wen überrascht es beim Bandnamen und dem Albumtitel, den Frühwerken von Deicide, Suffocation, Sinister und Gorguts, den Scheiben von Deranged und Hate Plow beschreibt dieses feine Gehacke ganz gut und eine Prise der ersten beiden Death-Scheibe ist in diesem Haufen aus zerhackten Leichen auch auszumachen. Erste Sahne, oder? Bezogen auf Death gibt es auch immer wieder mal Melodiebögen, die mich an die Band erinnern, aber auch teilweise an die dritte Pestilence-Scheibe. Diese Schönheit hält aber nur kurz an, denn Buddy, Kian und Meyers bearbeiten ihre Instrumente gerne mit einer sehr schönen und heftigen Old School-Death Urgewalt, die aber gleichzeitig auch sehr präzise auf euch eingeprügelt. Das Ergebnis kann sich auch wirklich hören lassen und die Jungs müssen auch definitiv schon länger Musik machen, denn das hier Dargebotene klingt nicht nach Leuten, die erst gestern das erste Mal ein Instrument in die Hand genommen haben. Und das bezieht sich nicht nur auf die Gitarre, einschließlich cooler Soli, sondern auch auf den Bass und die Drums, die hier mehr als nur unterstützendes Beiwerk sind und auch eigene Akzente setzen. Auch kompositorisch muss schon Erfahrung vorliegen, denn das Quartett kann mit sehr auf den Punkt gebrachten, kompakten, variablen und packenden Songs überzeugen, die zudem auch noch richtig schön heavy sind und ordentlich knallen. Die Varianz zeigt sich aber nicht nur innerhalb der Songs, in denen gerne mal zwischen fiesen Haudrauf-Parts, walzigen Grooves oder coolen und schön einfach nach vorne abgehenden Old School-Momenten gewechselt wird. Es gibt mit „Echoes From The Grave“ ein sehr geiles und schön atmosphärisches Intstrumental inklusive unverzerrter Gitarre, das stimmungsmäßig auch top auf eine Necrophagia-Scheibe gepasst hätte. Und zum Schluss wird auch mal ganz kurz und knapp mit einem 18-sekündigen Song das Ende dieser EP eingeleitet. Aus all diesen Zutaten entstand ein derber Todesbleibrocken, der euch, einem metallischen Schnitzelklopfer gleich, ordentlich zusetzen wird, aber als Death Metal-Maniacs seid ihr ja genau auf der Suche danach. Macht echt Laune, diese muSICK...
… und dazu gibt es natürlich auch den passenden Gesang. In Marcus' Leib muss es übrigens sehr rottig zugehen, denn unter dem Druck der Verwesungsgase kotzt er uns akkurat die Texte entgegen. Das ist schon derbes und vor allem schön knurriges Gegrunze, was euch hier entgegenschallt, welches mich auch an Frank Mullen, aber mehr an den ersten Deranged-Sänger Per Gyllenback und auch an Kyle Symons von Hate Plow erinnert. Es geht also auch hier heftig und bösartig zu und es ist ihm auch wirklich anzuhören, mit welcher Passion er sich in den Berg aus Kadaverschleim und Knochen hineinkniet, um seine Stimmbänder zu einem verwahrlosten und heimgesuchten Friedhof zu verwandeln :). Es gibt auch ein paar Pig Screams, die in der Regel nicht so mein Ding und somit Geschmackssache sind, aber in der hier genutzten Dosis kann ich locker damit leben und sie werden auch wirklich passend zum Rhythmus eingesetzt. Klingt auf alle Fälle genauso fies wie sein restliches Gekotze und insgesamt betrachtet sind seine Vokillz genau das Richtige, um die coole muSICK top abzurunden.
Der bereits erwähnte metallische Schnitzelklopfer muss natürlich ordentlich geschärft sein, um euch akkurat zu zermatschen, und genau das ist auch durch die sehr gelungene Produktion erfolgt, welche so richtig schön heavy und wuchtig aus den Boxen kracht. Da machen die gelungenen Songs doch gleich noch mehr Spaß. Äußerst positiv finde ich die Natürlichkeit des Gesamtsounds, der auch ein sehr angenehmes Livefeeling inne hat, und ordentlich nach Friedhofserde stinkt, so dass ihr Death Metal-Maniacs gut in Wallung kommt. Das thrashige Element der muSICK kommt auch im Gitarrenbereich sehr gut zur Geltung, da diese natürlich ordentlich runtergestimmt schreddern, aber gleichzeitig dieses geile, kratzige 80er-Flair von Thrashbands bzw. den ersten noch im Thrash verwurzelten Death Metal-Kombos versprühen. Liest sich nicht nur geil, klingt auch so. Dazu gibt es einen sehr gut herauszuhörenden knarzigen Bass, der mich an die eine oder andere Anfang-90er-Scheibe erinnert, Drums, die ordentlich knallen, und der Gesang ist auch nicht zu sehr in den Vorder- oder Hintergrund gemischt. Generell wird keiner in der Band durch die ausgewogene Produktion benachteiligt und so können sie ihre einzelnen Kräfte sammeln und so zu Captain Todesblei fusionieren, damit ihr auch vom Sound her ordentlich eine reingeballert bekommt!
Von der Optik her geben sich Cannibal Death eher spartanisch, aber dadurch nicht weniger effektiv, denn das Cover mit schön old schooligem Logo und dem cool gezeichneten Kannibalenzombie auf einem herrlich roten Untergrund ist schon ein Eyecatcher, wie ich finde. Auf alle Fälle hatte ich sofort das Gefühl, dass das was für mich sein könnte. Hat sich ja auch bestätigt :). Blutig geht es auch sonst in der Aufmachung weiter und so werden uns im aufklappbaren Inlay noch alle Credits und ein schönes S/W-Friedhofsbandphoto präsentiert. Sehr schön, so muss das sein. Auf der Rückseite gibt es dann nochmal das coole Bandlogo und auf der Inlayrückseite werden dann noch die Songtitel präsentiert. Was mir ebenfalls echt gut gefällt, da es für Abwechslung sorgt, ist die weiße CD-Halterung, welche optisch sehr gut mit dem Rest harmoniert. Unter der Halterung hat sich übrigens noch ein weiteres Photo versteckt. Ich stellte auch eben nochmal fest, wie geil der gewählte Rotton doch ist.
Mit ihrer Debüt-EP „Cannibal Dead“ servieren uns die Hamburger Cannibal Death, veröffentlicht über Neckbreaker Records, ein intensives erstes Lebenszeichen, das mit seiner derben und mitreißenden Old Skull MuSICK des Todes wirklich zu überzeugen weiß und eindeutig Bock auf mehr macht. Bis dahin könnt ihr euer rottiges Herz mit diesem famosen Erstling erfreuen.
… und das ist dann auch der Fall, denn nach dem Horrorfilm-mäßigen und schön morbiden Intro geht es auch gleich direkt heftig ab :)! Es wird auch gleich klar, dass die Band keine Kompromisse eingehen wird und sie nur ein Ziel kennt, euch nämlich mit ihrem Sound an die Wand zu klatschen und genüsslich auszuweiden! Was erwartet euch also? Ich denke, eine Mischung aus early Cannibal Corpse, wen überrascht es beim Bandnamen und dem Albumtitel, den Frühwerken von Deicide, Suffocation, Sinister und Gorguts, den Scheiben von Deranged und Hate Plow beschreibt dieses feine Gehacke ganz gut und eine Prise der ersten beiden Death-Scheibe ist in diesem Haufen aus zerhackten Leichen auch auszumachen. Erste Sahne, oder? Bezogen auf Death gibt es auch immer wieder mal Melodiebögen, die mich an die Band erinnern, aber auch teilweise an die dritte Pestilence-Scheibe. Diese Schönheit hält aber nur kurz an, denn Buddy, Kian und Meyers bearbeiten ihre Instrumente gerne mit einer sehr schönen und heftigen Old School-Death Urgewalt, die aber gleichzeitig auch sehr präzise auf euch eingeprügelt. Das Ergebnis kann sich auch wirklich hören lassen und die Jungs müssen auch definitiv schon länger Musik machen, denn das hier Dargebotene klingt nicht nach Leuten, die erst gestern das erste Mal ein Instrument in die Hand genommen haben. Und das bezieht sich nicht nur auf die Gitarre, einschließlich cooler Soli, sondern auch auf den Bass und die Drums, die hier mehr als nur unterstützendes Beiwerk sind und auch eigene Akzente setzen. Auch kompositorisch muss schon Erfahrung vorliegen, denn das Quartett kann mit sehr auf den Punkt gebrachten, kompakten, variablen und packenden Songs überzeugen, die zudem auch noch richtig schön heavy sind und ordentlich knallen. Die Varianz zeigt sich aber nicht nur innerhalb der Songs, in denen gerne mal zwischen fiesen Haudrauf-Parts, walzigen Grooves oder coolen und schön einfach nach vorne abgehenden Old School-Momenten gewechselt wird. Es gibt mit „Echoes From The Grave“ ein sehr geiles und schön atmosphärisches Intstrumental inklusive unverzerrter Gitarre, das stimmungsmäßig auch top auf eine Necrophagia-Scheibe gepasst hätte. Und zum Schluss wird auch mal ganz kurz und knapp mit einem 18-sekündigen Song das Ende dieser EP eingeleitet. Aus all diesen Zutaten entstand ein derber Todesbleibrocken, der euch, einem metallischen Schnitzelklopfer gleich, ordentlich zusetzen wird, aber als Death Metal-Maniacs seid ihr ja genau auf der Suche danach. Macht echt Laune, diese muSICK...
… und dazu gibt es natürlich auch den passenden Gesang. In Marcus' Leib muss es übrigens sehr rottig zugehen, denn unter dem Druck der Verwesungsgase kotzt er uns akkurat die Texte entgegen. Das ist schon derbes und vor allem schön knurriges Gegrunze, was euch hier entgegenschallt, welches mich auch an Frank Mullen, aber mehr an den ersten Deranged-Sänger Per Gyllenback und auch an Kyle Symons von Hate Plow erinnert. Es geht also auch hier heftig und bösartig zu und es ist ihm auch wirklich anzuhören, mit welcher Passion er sich in den Berg aus Kadaverschleim und Knochen hineinkniet, um seine Stimmbänder zu einem verwahrlosten und heimgesuchten Friedhof zu verwandeln :). Es gibt auch ein paar Pig Screams, die in der Regel nicht so mein Ding und somit Geschmackssache sind, aber in der hier genutzten Dosis kann ich locker damit leben und sie werden auch wirklich passend zum Rhythmus eingesetzt. Klingt auf alle Fälle genauso fies wie sein restliches Gekotze und insgesamt betrachtet sind seine Vokillz genau das Richtige, um die coole muSICK top abzurunden.
Der bereits erwähnte metallische Schnitzelklopfer muss natürlich ordentlich geschärft sein, um euch akkurat zu zermatschen, und genau das ist auch durch die sehr gelungene Produktion erfolgt, welche so richtig schön heavy und wuchtig aus den Boxen kracht. Da machen die gelungenen Songs doch gleich noch mehr Spaß. Äußerst positiv finde ich die Natürlichkeit des Gesamtsounds, der auch ein sehr angenehmes Livefeeling inne hat, und ordentlich nach Friedhofserde stinkt, so dass ihr Death Metal-Maniacs gut in Wallung kommt. Das thrashige Element der muSICK kommt auch im Gitarrenbereich sehr gut zur Geltung, da diese natürlich ordentlich runtergestimmt schreddern, aber gleichzeitig dieses geile, kratzige 80er-Flair von Thrashbands bzw. den ersten noch im Thrash verwurzelten Death Metal-Kombos versprühen. Liest sich nicht nur geil, klingt auch so. Dazu gibt es einen sehr gut herauszuhörenden knarzigen Bass, der mich an die eine oder andere Anfang-90er-Scheibe erinnert, Drums, die ordentlich knallen, und der Gesang ist auch nicht zu sehr in den Vorder- oder Hintergrund gemischt. Generell wird keiner in der Band durch die ausgewogene Produktion benachteiligt und so können sie ihre einzelnen Kräfte sammeln und so zu Captain Todesblei fusionieren, damit ihr auch vom Sound her ordentlich eine reingeballert bekommt!
Von der Optik her geben sich Cannibal Death eher spartanisch, aber dadurch nicht weniger effektiv, denn das Cover mit schön old schooligem Logo und dem cool gezeichneten Kannibalenzombie auf einem herrlich roten Untergrund ist schon ein Eyecatcher, wie ich finde. Auf alle Fälle hatte ich sofort das Gefühl, dass das was für mich sein könnte. Hat sich ja auch bestätigt :). Blutig geht es auch sonst in der Aufmachung weiter und so werden uns im aufklappbaren Inlay noch alle Credits und ein schönes S/W-Friedhofsbandphoto präsentiert. Sehr schön, so muss das sein. Auf der Rückseite gibt es dann nochmal das coole Bandlogo und auf der Inlayrückseite werden dann noch die Songtitel präsentiert. Was mir ebenfalls echt gut gefällt, da es für Abwechslung sorgt, ist die weiße CD-Halterung, welche optisch sehr gut mit dem Rest harmoniert. Unter der Halterung hat sich übrigens noch ein weiteres Photo versteckt. Ich stellte auch eben nochmal fest, wie geil der gewählte Rotton doch ist.
Mit ihrer Debüt-EP „Cannibal Dead“ servieren uns die Hamburger Cannibal Death, veröffentlicht über Neckbreaker Records, ein intensives erstes Lebenszeichen, das mit seiner derben und mitreißenden Old Skull MuSICK des Todes wirklich zu überzeugen weiß und eindeutig Bock auf mehr macht. Bis dahin könnt ihr euer rottiges Herz mit diesem famosen Erstling erfreuen.
Neues Futter aus dem Hause Neckbreaker Records! Und wer dieses Label und seinen Besitzer, ein gewisser Rabauke namens Martin Quast, kennt, weiß was uns jetzt erwartet. Jawoll, nämlich DEATH METAL!!! Mit diesem Release verschlägt es uns heute nach Hamburg, wo sich ein paar Sickos unter dem Namen Cannibal Death zusammengerottet haben, um die Welt mit ihrem Sound ins Jenseits zu befördern. Die hier zu besprechende EP trägt den schönen Titel „Cannibal Dead“, es ist schon langsam zu erahnen, wohin der Hase läuft, und ist das erste musikalische Lebenszeichen von Kian (Drums), Marcus (Vokillz), Myers (Bass) und Buddy (Gitarre) unter diesem Namen. Sieben Songs, inklusive Intro, innerhalb 15,5 Minuten lassen schon mal auf etwas Derbes hoffen...
… und das ist dann auch der Fall, denn nach dem Horrorfilm-mäßigen und schön morbiden Intro geht es auch gleich direkt heftig ab :)! Es wird auch gleich klar, dass die Band keine Kompromisse eingehen wird und sie nur ein Ziel kennt, euch nämlich mit ihrem Sound an die Wand zu klatschen und genüsslich auszuweiden! Was erwartet euch also? Ich denke, eine Mischung aus early Cannibal Corpse, wen überrascht es beim Bandnamen und dem Albumtitel, den Frühwerken von Deicide, Suffocation, Sinister und Gorguts, den Scheiben von Deranged und Hate Plow beschreibt dieses feine Gehacke ganz gut und eine Prise der ersten beiden Death-Scheibe ist in diesem Haufen aus zerhackten Leichen auch auszumachen. Erste Sahne, oder? Bezogen auf Death gibt es auch immer wieder mal Melodiebögen, die mich an die Band erinnern, aber auch teilweise an die dritte Pestilence-Scheibe. Diese Schönheit hält aber nur kurz an, denn Buddy, Kian und Meyers bearbeiten ihre Instrumente gerne mit einer sehr schönen und heftigen Old School-Death Urgewalt, die aber gleichzeitig auch sehr präzise auf euch eingeprügelt. Das Ergebnis kann sich auch wirklich hören lassen und die Jungs müssen auch definitiv schon länger Musik machen, denn das hier Dargebotene klingt nicht nach Leuten, die erst gestern das erste Mal ein Instrument in die Hand genommen haben. Und das bezieht sich nicht nur auf die Gitarre, einschließlich cooler Soli, sondern auch auf den Bass und die Drums, die hier mehr als nur unterstützendes Beiwerk sind und auch eigene Akzente setzen. Auch kompositorisch muss schon Erfahrung vorliegen, denn das Quartett kann mit sehr auf den Punkt gebrachten, kompakten, variablen und packenden Songs überzeugen, die zudem auch noch richtig schön heavy sind und ordentlich knallen. Die Varianz zeigt sich aber nicht nur innerhalb der Songs, in denen gerne mal zwischen fiesen Haudrauf-Parts, walzigen Grooves oder coolen und schön einfach nach vorne abgehenden Old School-Momenten gewechselt wird. Es gibt mit „Echoes From The Grave“ ein sehr geiles und schön atmosphärisches Intstrumental inklusive unverzerrter Gitarre, das stimmungsmäßig auch top auf eine Necrophagia-Scheibe gepasst hätte. Und zum Schluss wird auch mal ganz kurz und knapp mit einem 18-sekündigen Song das Ende dieser EP eingeleitet. Aus all diesen Zutaten entstand ein derber Todesbleibrocken, der euch, einem metallischen Schnitzelklopfer gleich, ordentlich zusetzen wird, aber als Death Metal-Maniacs seid ihr ja genau auf der Suche danach. Macht echt Laune, diese muSICK...
… und dazu gibt es natürlich auch den passenden Gesang. In Marcus' Leib muss es übrigens sehr rottig zugehen, denn unter dem Druck der Verwesungsgase kotzt er uns akkurat die Texte entgegen. Das ist schon derbes und vor allem schön knurriges Gegrunze, was euch hier entgegenschallt, welches mich auch an Frank Mullen, aber mehr an den ersten Deranged-Sänger Per Gyllenback und auch an Kyle Symons von Hate Plow erinnert. Es geht also auch hier heftig und bösartig zu und es ist ihm auch wirklich anzuhören, mit welcher Passion er sich in den Berg aus Kadaverschleim und Knochen hineinkniet, um seine Stimmbänder zu einem verwahrlosten und heimgesuchten Friedhof zu verwandeln :). Es gibt auch ein paar Pig Screams, die in der Regel nicht so mein Ding und somit Geschmackssache sind, aber in der hier genutzten Dosis kann ich locker damit leben und sie werden auch wirklich passend zum Rhythmus eingesetzt. Klingt auf alle Fälle genauso fies wie sein restliches Gekotze und insgesamt betrachtet sind seine Vokillz genau das Richtige, um die coole muSICK top abzurunden.
Der bereits erwähnte metallische Schnitzelklopfer muss natürlich ordentlich geschärft sein, um euch akkurat zu zermatschen, und genau das ist auch durch die sehr gelungene Produktion erfolgt, welche so richtig schön heavy und wuchtig aus den Boxen kracht. Da machen die gelungenen Songs doch gleich noch mehr Spaß. Äußerst positiv finde ich die Natürlichkeit des Gesamtsounds, der auch ein sehr angenehmes Livefeeling inne hat, und ordentlich nach Friedhofserde stinkt, so dass ihr Death Metal-Maniacs gut in Wallung kommt. Das thrashige Element der muSICK kommt auch im Gitarrenbereich sehr gut zur Geltung, da diese natürlich ordentlich runtergestimmt schreddern, aber gleichzeitig dieses geile, kratzige 80er-Flair von Thrashbands bzw. den ersten noch im Thrash verwurzelten Death Metal-Kombos versprühen. Liest sich nicht nur geil, klingt auch so. Dazu gibt es einen sehr gut herauszuhörenden knarzigen Bass, der mich an die eine oder andere Anfang-90er-Scheibe erinnert, Drums, die ordentlich knallen, und der Gesang ist auch nicht zu sehr in den Vorder- oder Hintergrund gemischt. Generell wird keiner in der Band durch die ausgewogene Produktion benachteiligt und so können sie ihre einzelnen Kräfte sammeln und so zu Captain Todesblei fusionieren, damit ihr auch vom Sound her ordentlich eine reingeballert bekommt!
Von der Optik her geben sich Cannibal Death eher spartanisch, aber dadurch nicht weniger effektiv, denn das Cover mit schön old schooligem Logo und dem cool gezeichneten Kannibalenzombie auf einem herrlich roten Untergrund ist schon ein Eyecatcher, wie ich finde. Auf alle Fälle hatte ich sofort das Gefühl, dass das was für mich sein könnte. Hat sich ja auch bestätigt :). Blutig geht es auch sonst in der Aufmachung weiter und so werden uns im aufklappbaren Inlay noch alle Credits und ein schönes S/W-Friedhofsbandphoto präsentiert. Sehr schön, so muss das sein. Auf der Rückseite gibt es dann nochmal das coole Bandlogo und auf der Inlayrückseite werden dann noch die Songtitel präsentiert. Was mir ebenfalls echt gut gefällt, da es für Abwechslung sorgt, ist die weiße CD-Halterung, welche optisch sehr gut mit dem Rest harmoniert. Unter der Halterung hat sich übrigens noch ein weiteres Photo versteckt. Ich stellte auch eben nochmal fest, wie geil der gewählte Rotton doch ist.
Mit ihrer Debüt-EP „Cannibal Dead“ servieren uns die Hamburger Cannibal Death, veröffentlicht über Neckbreaker Records, ein intensives erstes Lebenszeichen, das mit seiner derben und mitreißenden Old Skull MuSICK des Todes wirklich zu überzeugen weiß und eindeutig Bock auf mehr macht. Bis dahin könnt ihr euer rottiges Herz mit diesem famosen Erstling erfreuen.
… und das ist dann auch der Fall, denn nach dem Horrorfilm-mäßigen und schön morbiden Intro geht es auch gleich direkt heftig ab :)! Es wird auch gleich klar, dass die Band keine Kompromisse eingehen wird und sie nur ein Ziel kennt, euch nämlich mit ihrem Sound an die Wand zu klatschen und genüsslich auszuweiden! Was erwartet euch also? Ich denke, eine Mischung aus early Cannibal Corpse, wen überrascht es beim Bandnamen und dem Albumtitel, den Frühwerken von Deicide, Suffocation, Sinister und Gorguts, den Scheiben von Deranged und Hate Plow beschreibt dieses feine Gehacke ganz gut und eine Prise der ersten beiden Death-Scheibe ist in diesem Haufen aus zerhackten Leichen auch auszumachen. Erste Sahne, oder? Bezogen auf Death gibt es auch immer wieder mal Melodiebögen, die mich an die Band erinnern, aber auch teilweise an die dritte Pestilence-Scheibe. Diese Schönheit hält aber nur kurz an, denn Buddy, Kian und Meyers bearbeiten ihre Instrumente gerne mit einer sehr schönen und heftigen Old School-Death Urgewalt, die aber gleichzeitig auch sehr präzise auf euch eingeprügelt. Das Ergebnis kann sich auch wirklich hören lassen und die Jungs müssen auch definitiv schon länger Musik machen, denn das hier Dargebotene klingt nicht nach Leuten, die erst gestern das erste Mal ein Instrument in die Hand genommen haben. Und das bezieht sich nicht nur auf die Gitarre, einschließlich cooler Soli, sondern auch auf den Bass und die Drums, die hier mehr als nur unterstützendes Beiwerk sind und auch eigene Akzente setzen. Auch kompositorisch muss schon Erfahrung vorliegen, denn das Quartett kann mit sehr auf den Punkt gebrachten, kompakten, variablen und packenden Songs überzeugen, die zudem auch noch richtig schön heavy sind und ordentlich knallen. Die Varianz zeigt sich aber nicht nur innerhalb der Songs, in denen gerne mal zwischen fiesen Haudrauf-Parts, walzigen Grooves oder coolen und schön einfach nach vorne abgehenden Old School-Momenten gewechselt wird. Es gibt mit „Echoes From The Grave“ ein sehr geiles und schön atmosphärisches Intstrumental inklusive unverzerrter Gitarre, das stimmungsmäßig auch top auf eine Necrophagia-Scheibe gepasst hätte. Und zum Schluss wird auch mal ganz kurz und knapp mit einem 18-sekündigen Song das Ende dieser EP eingeleitet. Aus all diesen Zutaten entstand ein derber Todesbleibrocken, der euch, einem metallischen Schnitzelklopfer gleich, ordentlich zusetzen wird, aber als Death Metal-Maniacs seid ihr ja genau auf der Suche danach. Macht echt Laune, diese muSICK...
… und dazu gibt es natürlich auch den passenden Gesang. In Marcus' Leib muss es übrigens sehr rottig zugehen, denn unter dem Druck der Verwesungsgase kotzt er uns akkurat die Texte entgegen. Das ist schon derbes und vor allem schön knurriges Gegrunze, was euch hier entgegenschallt, welches mich auch an Frank Mullen, aber mehr an den ersten Deranged-Sänger Per Gyllenback und auch an Kyle Symons von Hate Plow erinnert. Es geht also auch hier heftig und bösartig zu und es ist ihm auch wirklich anzuhören, mit welcher Passion er sich in den Berg aus Kadaverschleim und Knochen hineinkniet, um seine Stimmbänder zu einem verwahrlosten und heimgesuchten Friedhof zu verwandeln :). Es gibt auch ein paar Pig Screams, die in der Regel nicht so mein Ding und somit Geschmackssache sind, aber in der hier genutzten Dosis kann ich locker damit leben und sie werden auch wirklich passend zum Rhythmus eingesetzt. Klingt auf alle Fälle genauso fies wie sein restliches Gekotze und insgesamt betrachtet sind seine Vokillz genau das Richtige, um die coole muSICK top abzurunden.
Der bereits erwähnte metallische Schnitzelklopfer muss natürlich ordentlich geschärft sein, um euch akkurat zu zermatschen, und genau das ist auch durch die sehr gelungene Produktion erfolgt, welche so richtig schön heavy und wuchtig aus den Boxen kracht. Da machen die gelungenen Songs doch gleich noch mehr Spaß. Äußerst positiv finde ich die Natürlichkeit des Gesamtsounds, der auch ein sehr angenehmes Livefeeling inne hat, und ordentlich nach Friedhofserde stinkt, so dass ihr Death Metal-Maniacs gut in Wallung kommt. Das thrashige Element der muSICK kommt auch im Gitarrenbereich sehr gut zur Geltung, da diese natürlich ordentlich runtergestimmt schreddern, aber gleichzeitig dieses geile, kratzige 80er-Flair von Thrashbands bzw. den ersten noch im Thrash verwurzelten Death Metal-Kombos versprühen. Liest sich nicht nur geil, klingt auch so. Dazu gibt es einen sehr gut herauszuhörenden knarzigen Bass, der mich an die eine oder andere Anfang-90er-Scheibe erinnert, Drums, die ordentlich knallen, und der Gesang ist auch nicht zu sehr in den Vorder- oder Hintergrund gemischt. Generell wird keiner in der Band durch die ausgewogene Produktion benachteiligt und so können sie ihre einzelnen Kräfte sammeln und so zu Captain Todesblei fusionieren, damit ihr auch vom Sound her ordentlich eine reingeballert bekommt!
Von der Optik her geben sich Cannibal Death eher spartanisch, aber dadurch nicht weniger effektiv, denn das Cover mit schön old schooligem Logo und dem cool gezeichneten Kannibalenzombie auf einem herrlich roten Untergrund ist schon ein Eyecatcher, wie ich finde. Auf alle Fälle hatte ich sofort das Gefühl, dass das was für mich sein könnte. Hat sich ja auch bestätigt :). Blutig geht es auch sonst in der Aufmachung weiter und so werden uns im aufklappbaren Inlay noch alle Credits und ein schönes S/W-Friedhofsbandphoto präsentiert. Sehr schön, so muss das sein. Auf der Rückseite gibt es dann nochmal das coole Bandlogo und auf der Inlayrückseite werden dann noch die Songtitel präsentiert. Was mir ebenfalls echt gut gefällt, da es für Abwechslung sorgt, ist die weiße CD-Halterung, welche optisch sehr gut mit dem Rest harmoniert. Unter der Halterung hat sich übrigens noch ein weiteres Photo versteckt. Ich stellte auch eben nochmal fest, wie geil der gewählte Rotton doch ist.
Mit ihrer Debüt-EP „Cannibal Dead“ servieren uns die Hamburger Cannibal Death, veröffentlicht über Neckbreaker Records, ein intensives erstes Lebenszeichen, das mit seiner derben und mitreißenden Old Skull MuSICK des Todes wirklich zu überzeugen weiß und eindeutig Bock auf mehr macht. Bis dahin könnt ihr euer rottiges Herz mit diesem famosen Erstling erfreuen.
Label
V.Ö.
07. November 2026
Laufzeit
15:28
Tracklist
1. Intro 00:20
2. Cannibal Dead 03:27
3. Ancient Apocalypse 02:32
4. Echoes From The Grave 02:10
5. Bloodwork 03:15
6. Insurmountable Obstacles 03:26
7. U.I.C.E.S.H. 00:18)
2. Cannibal Dead 03:27
3. Ancient Apocalypse 02:32
4. Echoes From The Grave 02:10
5. Bloodwork 03:15
6. Insurmountable Obstacles 03:26
7. U.I.C.E.S.H. 00:18)
8.5
10
10


