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Bovine - The Sun Never Sets On The British Empire



F.D.A.-Rekotz und kein Gerumpel? Rock! Ist das möglich? Ich war auch erst etwas verunsichert, aber da dieses Label keinen Mist herausbringt und das Infoblatt Bovine Hörern alter Soundgarden, Kyuss oder Queens Of The Stone Age ans Herz legt und diese Bands doch die eine oder andere coole Sache veröffentlichten, wagte ich mich an die CD heran. Zum Glück, denn hier wurde wieder ein guter Riecher für qualitativ hochwertige Musik bewiesen. Nur ist es halt kein Death/Grind. Aber ein Blick über den Tellerrand hat noch nie geschadet.
Cool ist auf den ersten Blick schon mal das Cover, das einen Businesskasper unbeeindruckt an einer unter Beschuss stehenden arabisch anmutenden Siedlung vorbei marschieren lässt.
In Kombination mit dem Albumtitel The Sun Never Sets On The British Empire hat es schon fast etwas von einer modernen Variante eines Crust-Punk-Photocovers und ist meiner Meinung nach durchaus als politisches Statement zu sehen.
Und nun zur Musik. Das was Bovine, aus Birmingham, hier auf ihrem Debüt in knapp 37 Minuten abrennen hat es nämlich wirklich in sich. Ich kenne mich in diesem Musikbereich nicht wirklich aus, aber das was ich hier höre gefällt mir wirklich gut. Es klingt modern, heavy, rockig, angepisst, melancholisch, dynamisch, melodisch, aufpeitschend, mitreißend, teils sperrig, hoch emotional und zu keinem Moment kommerziell. Manche ruhige Passagen haben für mich auch etwas von Neurosis in ihren stilleren Momenten. Das Ganze wird in fesselnde, auf den Punkt gebrachte Songs gepackt, die wie musikalisches Dynamit wirken. Die Saitenfraktion hat es technisch wirklich drauf, was bei den Songs auch notwendig ist, damit die Energie nicht verpufft. Richtig cool finde ich den Drummer, der präzise und auf hohem Niveau sein Schlagzeug songdienlich malträtiert. Grandios.
Den Gesang teilt sich die Band, abgesehen vom Drummer, untereinander auf und deckt, passend zur Musik, eine Bandbreite von aggressivem Geschrei über melodisch-melancholischen Gesang bis hin zum Sprechgesang ab und passt sich perfekt in die Lieder ein. Sehr geil.
Gelungen ist auch die Produktion. Das Ganze hat einen fetten, aggressiven und staubtrockenen Sound, der Raum für alle Instrumente und den Gesang lässt und dadurch die Dynamik der Lieder optimal präsentiert wird.
Ihr seht es gibt nichts zu meckern und wessen Interesse nun geweckt ist, kann sich auf der Seite http://bovine.bandcamp.com/ die ganze Scheibe anhören! Also Leute, es lohnt sich auf alle Fälle mal rein zuhören :).

9 Punkte für wirklich coole, frische, moderne und spannende Rock Musik.



Spielzeit: 36:24
F.D.A.-Rekotz und kein Gerumpel? Rock! Ist das möglich? Ich war auch erst etwas verunsichert, aber da dieses Label keinen Mist herausbringt und das Infoblatt Bovine Hörern alter Soundgarden, Kyuss oder Queens Of The Stone Age ans Herz legt und diese Bands doch die eine oder andere coole Sache veröffentlichten, wagte ich mich an die CD heran. Zum Glück, denn hier wurde wieder ein guter Riecher für qualitativ hochwertige Musik bewiesen. Nur ist es halt kein Death/Grind. Aber ein Blick über den Tellerrand hat noch nie geschadet.
Cool ist auf den ersten Blick schon mal das Cover, das einen Businesskasper unbeeindruckt an einer unter Beschuss stehenden arabisch anmutenden Siedlung vorbei marschieren lässt.
In Kombination mit dem Albumtitel The Sun Never Sets On The British Empire hat es schon fast etwas von einer modernen Variante eines Crust-Punk-Photocovers und ist meiner Meinung nach durchaus als politisches Statement zu sehen.
Und nun zur Musik. Das was Bovine, aus Birmingham, hier auf ihrem Debüt in knapp 37 Minuten abrennen hat es nämlich wirklich in sich. Ich kenne mich in diesem Musikbereich nicht wirklich aus, aber das was ich hier höre gefällt mir wirklich gut. Es klingt modern, heavy, rockig, angepisst, melancholisch, dynamisch, melodisch, aufpeitschend, mitreißend, teils sperrig, hoch emotional und zu keinem Moment kommerziell. Manche ruhige Passagen haben für mich auch etwas von Neurosis in ihren stilleren Momenten. Das Ganze wird in fesselnde, auf den Punkt gebrachte Songs gepackt, die wie musikalisches Dynamit wirken. Die Saitenfraktion hat es technisch wirklich drauf, was bei den Songs auch notwendig ist, damit die Energie nicht verpufft. Richtig cool finde ich den Drummer, der präzise und auf hohem Niveau sein Schlagzeug songdienlich malträtiert. Grandios.
Den Gesang teilt sich die Band, abgesehen vom Drummer, untereinander auf und deckt, passend zur Musik, eine Bandbreite von aggressivem Geschrei über melodisch-melancholischen Gesang bis hin zum Sprechgesang ab und passt sich perfekt in die Lieder ein. Sehr geil.
Gelungen ist auch die Produktion. Das Ganze hat einen fetten, aggressiven und staubtrockenen Sound, der Raum für alle Instrumente und den Gesang lässt und dadurch die Dynamik der Lieder optimal präsentiert wird.
Ihr seht es gibt nichts zu meckern und wessen Interesse nun geweckt ist, kann sich auf der Seite http://bovine.bandcamp.com/ die ganze Scheibe anhören! Also Leute, es lohnt sich auf alle Fälle mal rein zuhören :).

9 Punkte für wirklich coole, frische, moderne und spannende Rock Musik.



Spielzeit: 36:24

Label
V.Ö.
12. April 2013
Laufzeit
36:24
Tracklist
Barium 01:13
Ghost Chair 04:02
Thank Fuck I Aint You 03:54
Heros Are What 04:34
The Sun Never Sets On The British Empire 05:33
The Battle Of The Sinkhole 03:55
Aneugenic 00:45
I Will make You Real 03:41
Military Wife 04:22
Not Another Name 04:21

9
10

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