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Apparition - Fear The Apparition


Mal wieder eine mir unbekannte Band und veröffentlicht über F.D.A. Records. Das an sich ist ja schon mal vielversprechend, genauso wie das sehr geile Artwork, welches mich spontan an Death/Thrash-Sachen erinnert, die so Ende der 80er und Anfang der 90er veröffentlicht wurden. Apparition, so der Name der Band, wurden 2018 gegründet und kommen aus Spanien. Letzteres ist an sich ja auch schon mal ein Garant für coole muSICK. Gegründet 2018 besteht sie aus Eduardo (Bass/Gesang), David (Drums) und Iván an der Gitarre. Die ersten beiden Herren mischen übrigens auch bei Ataraxy und Bloodsoaked Necrovoid mit. Die Richtung für das, was uns bei dieser Band erwartet, ist also schon grob vorgegeben...

Warum nur grob? Apparition gehen nämlich, bezogen auf den von ihnen gezockten Todesblei, doch sehr viel old schooliger und traditioneller zu Werke. Mein erster optischer Eindruck hat mich also schon mal nicht getäuscht :). "Fear The Apparition" atmet den alten Geist der Frühwerke von Slayer Sodom, Onslaught, Sacrifice (Can), Death, Sodom, Pestilence, Morbid Angel, Sepultura oder Morgoth. Dazu gesellt sich das Schaffen von Possessed, Sadistic Intent, Poison (Ger), Morbid Saint, Excoriate oder das Chapel Of Disease-Debüt! Daraus kochen sich die Spanier ein wirklich feuriges und sehr appetitliches Süppchen, welches eure modrigen Knochen schnell in Wallung bringen dürfte :). Das Songmaterial erweist sich auch als recht catchy und setzt vom ersten Moment an alles daran, eure Nackenwirbel zu zerlegen. Natürlich ist das Ganze hier überhaupt nicht innovativ, was ich bei der Art von Metal auch nicht gebrauchen könnte oder wollte, und ein paar wenige Riffs könnten noch mehr Durchschlagskraft haben, aber im Großen und Ganzen haben Apparition mit ihrem ersten Longplayer doch ein sehr cooles Eisen auf der Glut lodern, welches sie durch ihre sehr ansteckende Spielfreude, griffiges Songwriting und ihre Liebe zum Todesblei locker zu einem scharfkantigen Schwert schmieden. Dieses kennt auch keine Gnade und säbelt sich locker und voller Inbrunst durch die Poserarmeen, welche sich der Band in den Weg stellen wollen. Ihr seht, das hier präsentierte Material ist so richtig schön Metal und wird auch angenehm variabel in eure Köpfe geschreddert. Die Band schafft es auch gekonnt, straightes, nach vorne abgehendes Riffing mit feinem Midtempo, walzigen Groove und einen Hang zu breaklastigen Momenten miteinander zu vermengen und mitreißend zu gestalten. Die Gitarren, der Bass und die Drums kommen ordentlich ins Glühen, während der frühen Entwicklungsphase des Death Metals voll feurigem Eifer gehuldigt wird :). Das zu hörende , von einer düsteren Atmosphäre geprägte Material macht auf alle Fälle Laune und schreit nach Luftgitarren, Patronengurten, engen Jeans, Kutten und Dosenbier :).

Gesanglich gibt es passend dazu natürlich schön kratziges und leicht thrashiges Gegrunze und Geschreie :). Eduardo hat auch echt die richtige Stimme dazu, denn seine Reibeisenkehle scheint wie gemacht zu sein, um passionierte, authentische, düstere und feurige Old Skull-Vokillz aus seinem Leib zu grunzen, zu schreien und zu krächzen und so ghoult er uns in bester Becerra-/van Drunen-/Grewe-Manier die herrlich 80er Metal-lastigen Texte über Horror und Spuk entgegen, wie sie für diesen Sound nicht passender sein können :). Macht echt Laune :). Ein Herr namens Dani Speedhammer von Nuclear Revenge ist übrigens für den sehr authentischen early Araya-Schrei zu Beginn des
Dann kommen wir mal zur Produktion, die, wie nicht anders zu erwarten, schön Old School ist :). Ich denke mal hier würde niemand, vor allem die Band nicht, auf die Idee kommen, einen topmodernen Plastik-Sound haben zu wollen. Da friert doch eher die Hölle zu :). Abgesehen von den Drums, die im Juli 2022 durch Juan Miguel Sánchez im Producciones Sin/Con Pasiones und Javi Félez im Moontower Studios aufgenommen wurden, hat die Band alles selber aufgenommen. In den Moontower Studios hat sich Javi dann auch dem Mix und dem Mastering für diese herrliche Zeitreise gewidmet und das Endergebnis kann sich wahrlich hören lassen. Ein schön old schooliger, erdiger, kompakter und voluminöser Sound, der wie ein bösartiger Nebel über den nächtlichen Friedhof schleicht und von den dort lebenden Kreaturen der Nacht intensiv eingeatmet werden, um genug Kraft für ihren ungeheuerlichen und den heimsuchen Spuk zu sammeln. Mit diesem feurigem und schön natürlichen und kratzigen Sound, der perfekt zu den blasphemischen Kompositionen passt, wird das für uns Menschen dann wohl wahrlich eine Nacht des Horrors :).

Verantwortlich für das Cover, ein wahrer Augenschmaus, ist ein Herr namens Markus Vesper, der unter anderem bereits für Attic, Blessed Child, Deinal Of God, Graveyard Ghoul oder Manilla Road erschaffen hat und dem es gelang, die Atmosphäre der Musik und der Texte perfekt in ein Bild zu übertragen, denn mein Ersteindruck beim Anblick dessen, was mich musikalisch zu erwarten hat, wurde absolut erfüllt. Zu sehen gibt es ein sehr toll gemaltes und atmosphärisches Cover, welches uns eine nach uns greifende geisterhafte Erscheinung inmitten eines Haus zeigt, wobei dieses Wesen nicht der einzige Horror auf diesem Bild ist. Da gibt es doch einiges zu entdecken. Mir gefällt es auch sehr wie durch den Bildaufbau und vor allem die Farbnutzung ein herrliches Horrormotiv abseits von Splatter oder anderen beliebten Motiven entsteht :). Dazu gibt es ein leicht an Immolation erinnerndes Bandlogo von Matt Hopkins, welches sich von der Farbgebung her top in das coole Cover integriert. Im Booklet gibt es dann alle Texte, die Credits und eine Liste ihrer Einflüsse, die mir zeigt, dass ich gar nicht so daneben lag :). Zu diesen gesellen sich Bandphotos von Daniel Miralles, auf dessen Kappe auch das Livephoto auf der Hüllenrückseite geht. Jener ist auch für das gelungene Layout zuständig. Richtig Laune macht auch die Photocollage in der Bookletmitte, die so richtig schön old school ist und perfekt zur Attitüde der Band passt. Einen Sticker gibt es übrigens auch dazu. So einen Old School-Sound muss es natürlich auch auf Vinyl geben und das ist natürlich auch der Fall. Zu jeweils 100 Exemplaren gibt es den Rundling in Schwarz, einer Art lila Marmorierung und in einem sehr geilen Gelbton :). Dazu gibt es natürlich auch einen Downloadcode. Ich habe jetzt keine Infos bezüglich eines Inlays entdeckt, aber ich gehe mal stark davon aus, dass es eins gibt.

Mit ihrem Debüt "Fear The Apparition" haut die Band Apparition herrlich old schooligen und authentischen Death Metal heraus, der gerade auch durch die Thrash Metal-Lastigkeit im Sound an den frühen Todesblei der zweiten Hälfte der 80er erinnert. Old Skull-Sickos werden definitiv ihre höllische Freude an diesem bereits letztes Jahr über Headsplit Records erschienenen Longplayer haben, der dank F.D.A. Records nun auch einem größeren Publikum bekannt gemacht wird.


8 unheilige Punkte des Todes!





Spielzeit: 36:45
Mal wieder eine mir unbekannte Band und veröffentlicht über F.D.A. Records. Das an sich ist ja schon mal vielversprechend, genauso wie das sehr geile Artwork, welches mich spontan an Death/Thrash-Sachen erinnert, die so Ende der 80er und Anfang der 90er veröffentlicht wurden. Apparition, so der Name der Band, wurden 2018 gegründet und kommen aus Spanien. Letzteres ist an sich ja auch schon mal ein Garant für coole muSICK. Gegründet 2018 besteht sie aus Eduardo (Bass/Gesang), David (Drums) und Iván an der Gitarre. Die ersten beiden Herren mischen übrigens auch bei Ataraxy und Bloodsoaked Necrovoid mit. Die Richtung für das, was uns bei dieser Band erwartet, ist also schon grob vorgegeben...

Warum nur grob? Apparition gehen nämlich, bezogen auf den von ihnen gezockten Todesblei, doch sehr viel old schooliger und traditioneller zu Werke. Mein erster optischer Eindruck hat mich also schon mal nicht getäuscht :). "Fear The Apparition" atmet den alten Geist der Frühwerke von Slayer Sodom, Onslaught, Sacrifice (Can), Death, Sodom, Pestilence, Morbid Angel, Sepultura oder Morgoth. Dazu gesellt sich das Schaffen von Possessed, Sadistic Intent, Poison (Ger), Morbid Saint, Excoriate oder das Chapel Of Disease-Debüt! Daraus kochen sich die Spanier ein wirklich feuriges und sehr appetitliches Süppchen, welches eure modrigen Knochen schnell in Wallung bringen dürfte :). Das Songmaterial erweist sich auch als recht catchy und setzt vom ersten Moment an alles daran, eure Nackenwirbel zu zerlegen. Natürlich ist das Ganze hier überhaupt nicht innovativ, was ich bei der Art von Metal auch nicht gebrauchen könnte oder wollte, und ein paar wenige Riffs könnten noch mehr Durchschlagskraft haben, aber im Großen und Ganzen haben Apparition mit ihrem ersten Longplayer doch ein sehr cooles Eisen auf der Glut lodern, welches sie durch ihre sehr ansteckende Spielfreude, griffiges Songwriting und ihre Liebe zum Todesblei locker zu einem scharfkantigen Schwert schmieden. Dieses kennt auch keine Gnade und säbelt sich locker und voller Inbrunst durch die Poserarmeen, welche sich der Band in den Weg stellen wollen. Ihr seht, das hier präsentierte Material ist so richtig schön Metal und wird auch angenehm variabel in eure Köpfe geschreddert. Die Band schafft es auch gekonnt, straightes, nach vorne abgehendes Riffing mit feinem Midtempo, walzigen Groove und einen Hang zu breaklastigen Momenten miteinander zu vermengen und mitreißend zu gestalten. Die Gitarren, der Bass und die Drums kommen ordentlich ins Glühen, während der frühen Entwicklungsphase des Death Metals voll feurigem Eifer gehuldigt wird :). Das zu hörende , von einer düsteren Atmosphäre geprägte Material macht auf alle Fälle Laune und schreit nach Luftgitarren, Patronengurten, engen Jeans, Kutten und Dosenbier :).

Gesanglich gibt es passend dazu natürlich schön kratziges und leicht thrashiges Gegrunze und Geschreie :). Eduardo hat auch echt die richtige Stimme dazu, denn seine Reibeisenkehle scheint wie gemacht zu sein, um passionierte, authentische, düstere und feurige Old Skull-Vokillz aus seinem Leib zu grunzen, zu schreien und zu krächzen und so ghoult er uns in bester Becerra-/van Drunen-/Grewe-Manier die herrlich 80er Metal-lastigen Texte über Horror und Spuk entgegen, wie sie für diesen Sound nicht passender sein können :). Macht echt Laune :). Ein Herr namens Dani Speedhammer von Nuclear Revenge ist übrigens für den sehr authentischen early Araya-Schrei zu Beginn des
Dann kommen wir mal zur Produktion, die, wie nicht anders zu erwarten, schön Old School ist :). Ich denke mal hier würde niemand, vor allem die Band nicht, auf die Idee kommen, einen topmodernen Plastik-Sound haben zu wollen. Da friert doch eher die Hölle zu :). Abgesehen von den Drums, die im Juli 2022 durch Juan Miguel Sánchez im Producciones Sin/Con Pasiones und Javi Félez im Moontower Studios aufgenommen wurden, hat die Band alles selber aufgenommen. In den Moontower Studios hat sich Javi dann auch dem Mix und dem Mastering für diese herrliche Zeitreise gewidmet und das Endergebnis kann sich wahrlich hören lassen. Ein schön old schooliger, erdiger, kompakter und voluminöser Sound, der wie ein bösartiger Nebel über den nächtlichen Friedhof schleicht und von den dort lebenden Kreaturen der Nacht intensiv eingeatmet werden, um genug Kraft für ihren ungeheuerlichen und den heimsuchen Spuk zu sammeln. Mit diesem feurigem und schön natürlichen und kratzigen Sound, der perfekt zu den blasphemischen Kompositionen passt, wird das für uns Menschen dann wohl wahrlich eine Nacht des Horrors :).

Verantwortlich für das Cover, ein wahrer Augenschmaus, ist ein Herr namens Markus Vesper, der unter anderem bereits für Attic, Blessed Child, Deinal Of God, Graveyard Ghoul oder Manilla Road erschaffen hat und dem es gelang, die Atmosphäre der Musik und der Texte perfekt in ein Bild zu übertragen, denn mein Ersteindruck beim Anblick dessen, was mich musikalisch zu erwarten hat, wurde absolut erfüllt. Zu sehen gibt es ein sehr toll gemaltes und atmosphärisches Cover, welches uns eine nach uns greifende geisterhafte Erscheinung inmitten eines Haus zeigt, wobei dieses Wesen nicht der einzige Horror auf diesem Bild ist. Da gibt es doch einiges zu entdecken. Mir gefällt es auch sehr wie durch den Bildaufbau und vor allem die Farbnutzung ein herrliches Horrormotiv abseits von Splatter oder anderen beliebten Motiven entsteht :). Dazu gibt es ein leicht an Immolation erinnerndes Bandlogo von Matt Hopkins, welches sich von der Farbgebung her top in das coole Cover integriert. Im Booklet gibt es dann alle Texte, die Credits und eine Liste ihrer Einflüsse, die mir zeigt, dass ich gar nicht so daneben lag :). Zu diesen gesellen sich Bandphotos von Daniel Miralles, auf dessen Kappe auch das Livephoto auf der Hüllenrückseite geht. Jener ist auch für das gelungene Layout zuständig. Richtig Laune macht auch die Photocollage in der Bookletmitte, die so richtig schön old school ist und perfekt zur Attitüde der Band passt. Einen Sticker gibt es übrigens auch dazu. So einen Old School-Sound muss es natürlich auch auf Vinyl geben und das ist natürlich auch der Fall. Zu jeweils 100 Exemplaren gibt es den Rundling in Schwarz, einer Art lila Marmorierung und in einem sehr geilen Gelbton :). Dazu gibt es natürlich auch einen Downloadcode. Ich habe jetzt keine Infos bezüglich eines Inlays entdeckt, aber ich gehe mal stark davon aus, dass es eins gibt.

Mit ihrem Debüt "Fear The Apparition" haut die Band Apparition herrlich old schooligen und authentischen Death Metal heraus, der gerade auch durch die Thrash Metal-Lastigkeit im Sound an den frühen Todesblei der zweiten Hälfte der 80er erinnert. Old Skull-Sickos werden definitiv ihre höllische Freude an diesem bereits letztes Jahr über Headsplit Records erschienenen Longplayer haben, der dank F.D.A. Records nun auch einem größeren Publikum bekannt gemacht wird.


8 unheilige Punkte des Todes!





Spielzeit: 36:45

V.Ö.
02. Februar 2024
Laufzeit
36:45
Tracklist
1. A Haunting Reflection 04:28
2. The Black Witch 04:18
3. Demonic Torment 04:51
4. Mummified Sanctity 05:41
5. Soldier of Death 04:15
6. Vanquished in Scorn 03:54
7. Quest for Blood 04:27
8. Apparition 04:51

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