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Aphrenety - Inheritance


Hotel666 Redaktion

19. Januar 2009

Schon wieder so ein schräger Bandname... da hat wohl jemand nach zu viel Bier noch ’ne Partie Scrabble gespielt... Wie auch immer, bei APHRENETY handelt es sich um vier possierliche kleine Kerlchen aus dem Norddeutschen Raum, die sich dem modernen, groovigen Thrash-Core mit leichten Death-Metal-Einflüssen verschreiben haben.

Leider liegen mir kaum Infos über die Band vor, doch dem Internet entnehme ich, dass diese 2007 gegründet wurde und das Durchschnittsalter der Jungs bei 20 Jahren liegt. Und das hört man der abgesehen von der Keksdosen-Snare gar nicht mal so schlecht produzierten Scheibe wahrlich an: Nach einem total überflüssigen, völlig unbeholfen auf einem Plastik-Piano eingedudelten Intro ruckelt man sich über drei Songs fröhlich durch alle Klischees der derzeit leider allzu beliebten Hartmetallmassenware. Der Sänger spielt den bösen Brüllklops mit zu eng gebundener Krawatte, lässt aber bisweilen auch mal ein paar an Andy Alkman (HELLFUELED) erinnernde Clear-Vocals einließen. Sowas habe ich auch schon mal schlechter gehört.... (na ja, beim Versuch, diesen Schmalspur-Ozzy zweistimming zu bringen geht’s dann aber doch gewaltig in den Darm!)
Das ganz große Manko der Scheibe ist aber deren Beliebigkeit. Natürlich gibt es hier und da richtig nette Parts, nur leider haben die Jungs ihre Songs dermaßen künstlich aufgeblasen (im Schnitt 6 Minuten pro Lied), dass hier jegliche Power verloren geht. Ein Break soll Spannung erzeugen, nicht reduzieren! Wozu diese strunzlangweiligen Gitarrensoli? Und das Auf-Nummer-Sicher-Drumming bringt mich jetzt auch nicht gerade zur Raserei...

Ich würde mal sagen, für’n Debüt einer jungen Band geht das schon irgendwie klar... „Inheritance“ ist allerdings schon das dritte Demo der Combo (in zwei Jahren!). Vielleicht sollte mal doch lieber erst mal ein bisschen mehr Erfahrung sammeln und Feeling für griffige Songs entwickeln... Kann ja nicht schaden.
Schon wieder so ein schräger Bandname... da hat wohl jemand nach zu viel Bier noch ’ne Partie Scrabble gespielt... Wie auch immer, bei APHRENETY handelt es sich um vier possierliche kleine Kerlchen aus dem Norddeutschen Raum, die sich dem modernen, groovigen Thrash-Core mit leichten Death-Metal-Einflüssen verschreiben haben.

Leider liegen mir kaum Infos über die Band vor, doch dem Internet entnehme ich, dass diese 2007 gegründet wurde und das Durchschnittsalter der Jungs bei 20 Jahren liegt. Und das hört man der abgesehen von der Keksdosen-Snare gar nicht mal so schlecht produzierten Scheibe wahrlich an: Nach einem total überflüssigen, völlig unbeholfen auf einem Plastik-Piano eingedudelten Intro ruckelt man sich über drei Songs fröhlich durch alle Klischees der derzeit leider allzu beliebten Hartmetallmassenware. Der Sänger spielt den bösen Brüllklops mit zu eng gebundener Krawatte, lässt aber bisweilen auch mal ein paar an Andy Alkman (HELLFUELED) erinnernde Clear-Vocals einließen. Sowas habe ich auch schon mal schlechter gehört.... (na ja, beim Versuch, diesen Schmalspur-Ozzy zweistimming zu bringen geht’s dann aber doch gewaltig in den Darm!)
Das ganz große Manko der Scheibe ist aber deren Beliebigkeit. Natürlich gibt es hier und da richtig nette Parts, nur leider haben die Jungs ihre Songs dermaßen künstlich aufgeblasen (im Schnitt 6 Minuten pro Lied), dass hier jegliche Power verloren geht. Ein Break soll Spannung erzeugen, nicht reduzieren! Wozu diese strunzlangweiligen Gitarrensoli? Und das Auf-Nummer-Sicher-Drumming bringt mich jetzt auch nicht gerade zur Raserei...

Ich würde mal sagen, für’n Debüt einer jungen Band geht das schon irgendwie klar... „Inheritance“ ist allerdings schon das dritte Demo der Combo (in zwei Jahren!). Vielleicht sollte mal doch lieber erst mal ein bisschen mehr Erfahrung sammeln und Feeling für griffige Songs entwickeln... Kann ja nicht schaden.

Label
V.Ö.
05. Oktober 2004
Laufzeit
19:23

5.5
10

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