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Angeli Di Pietra - Anthems Of Conquest


Hotel666 Redaktion

18. Oktober 2011

So, nun gibt es Powerfolk. Aber nicht im Sinne von „Power To The People“, sondern im Sinne der belgischen Band ANGELI DI PIETRA. Nun ist die Kombination aus Metal und Folk keineswegs so gewagt und bahnbrechend wie man uns glauben machen möchte. Und auch schwierig zu kreiren dürfte sie nicht sein – zumindest nicht schwieriger, als eine funktionierende belgische Regierung.

Erfreulicherweise hört man „Anthems Of Conquest“ weder den belgischen Ursprung noch die Zerrüttung des Verhältnisses zwischen Flamen und Wallonen an. Und auch zwischen Metal und Folk lassen ANGELI DI PIETRA keinen Graben entstehen, sondern verflechten alles sehr eng miteinander. Heraus kommen dabei hochmelodische Songs mit dem bekannten und beliebten Kontrast von lieblichem Frauengesang und Herrengegrunz, mit vielen Power Metal-Gniedelsoli, ein paar orientalischen neben den üblichen Mittelaltereinflüssen und einer großen Schippe Bombast vom Schlage „Fluch der Karibik“-Soundtrack.

Das ANGELI DI PIETRA dabei oft bis weit jenseits der Kitschgrenze gehen und speziell erwähnten Soundtrack vielleicht ein, zwei mal zu oft gehört haben, ändert nichts daran, dass die Belgier ihre Mischung abwechslungsreich, gekonnt und stimmig umsetzen. Man muss „Anthems Of Conquest“ nicht zwangsläufig in sein verrottetes Metallerherz schließen. Aber man wird in jedem Fall anerkennen müssen, dass ANGELI DI PIETRA ein durchweg gelungenes Folk Metal Album eingezimmert haben, das ihnen hoffentlich einen dicken Vorsprung vor den Blendern und Knalltüten des Genres einbringt. Und das mit der Regierung wird sicher auch noch irgendwann. Nicht, dass ihr Belgier eine braucht – ging ja die letzten anderthalb Jahre auch ohne. Power to the people!
So, nun gibt es Powerfolk. Aber nicht im Sinne von „Power To The People“, sondern im Sinne der belgischen Band ANGELI DI PIETRA. Nun ist die Kombination aus Metal und Folk keineswegs so gewagt und bahnbrechend wie man uns glauben machen möchte. Und auch schwierig zu kreiren dürfte sie nicht sein – zumindest nicht schwieriger, als eine funktionierende belgische Regierung.

Erfreulicherweise hört man „Anthems Of Conquest“ weder den belgischen Ursprung noch die Zerrüttung des Verhältnisses zwischen Flamen und Wallonen an. Und auch zwischen Metal und Folk lassen ANGELI DI PIETRA keinen Graben entstehen, sondern verflechten alles sehr eng miteinander. Heraus kommen dabei hochmelodische Songs mit dem bekannten und beliebten Kontrast von lieblichem Frauengesang und Herrengegrunz, mit vielen Power Metal-Gniedelsoli, ein paar orientalischen neben den üblichen Mittelaltereinflüssen und einer großen Schippe Bombast vom Schlage „Fluch der Karibik“-Soundtrack.

Das ANGELI DI PIETRA dabei oft bis weit jenseits der Kitschgrenze gehen und speziell erwähnten Soundtrack vielleicht ein, zwei mal zu oft gehört haben, ändert nichts daran, dass die Belgier ihre Mischung abwechslungsreich, gekonnt und stimmig umsetzen. Man muss „Anthems Of Conquest“ nicht zwangsläufig in sein verrottetes Metallerherz schließen. Aber man wird in jedem Fall anerkennen müssen, dass ANGELI DI PIETRA ein durchweg gelungenes Folk Metal Album eingezimmert haben, das ihnen hoffentlich einen dicken Vorsprung vor den Blendern und Knalltüten des Genres einbringt. Und das mit der Regierung wird sicher auch noch irgendwann. Nicht, dass ihr Belgier eine braucht – ging ja die letzten anderthalb Jahre auch ohne. Power to the people!

V.Ö.
03. Juni 2011
Laufzeit
47:24

7
10

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